Apfelkuchen aus Hefemürbteig


Rezept speichern  Speichern

herrlich aromatischer und zartmürber Apfelkuchen

Durchschnittliche Bewertung: 4.62
 (260 Bewertungen)
Perfekt
Sehr gut
Ganz gut
Ausbaufähig
Mangelhaft
Rezept bewerten

Vielen Dank!

Du hast das Rezept bereits bewertet.

Bewertungen anzeigen
Melde dich an und bewerte das Rezept.

30 Min. normal 15.04.2008



Zutaten

für

Für den Teig:

300 g Mehl
200 g Butter, (ca. 15 Min. vor Verarbeitung aus den Kühlschrank nehmen)
100 ml Milch
4 EL Puderzucker
25 g Hefe, frische
2 Eigelb
1 Prise(n) Salz

Für die Füllung:

750 g Äpfel, säuerliche (Elstar, Rubinette etc.)
etwas Zitronensaft
1 EL Speisestärke, (Maizena)
1 TL Zimt, (nach Wunsch ein wenig mehr)
3 EL Zucker
1 EL Rum, (kann auch weggelassen werden)
einige Rosinen, nach Belieben

Zum Bestreichen:

1 Eigelb mit
1 EL Milch vermischt
Puderzucker
Vanillezucker

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 30 Minuten Gesamtzeit ca. 30 Minuten
Die Hefe mit dem Puderzucker und der kalten Milch kurz vermischen, dann das Mehl, Prise Salz, Butter und 2 Eigelb vermengen und mit dem Hefegemisch rasch zu einem Teig verarbeiten. (Ich mach das mit der Küchenmaschine)
Den Teig in einen Gefrierbeutel geben - gut verschließen und über Nacht (12- 24 Stunden) im Kühlschrank rasten lassen.

Am nächsten Tag den Teig ca. 15 Min. vor Verarbeitung aus dem Kühlschrank nehmen.

Das Backrohr auf 170 Grad Heißluft vorheizen.

Für die Fülle die Äpfel schälen und vierteln, Kerngehäuse entfernen und blättrig schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Dann mit Zimt, Zucker, Speisestärke, Rum und evtl. Rosinen vermischen.

Den Teig in zwei Hälften Teilen und jede Hälfte zu einem Rechteck von ca. 25 x 35 cm ausrollen, die Ränder rundherum gerade schneiden.

In der Mitte jeweils die Hälfte der Apfelfülle der Länge nach auftragen (ca. 8 cm breiter Streifen) und dann links und rechts auf dem verbliebenen Teig schräg Streifen einschneiden und diese dann abwechselnd über die Fülle legen (ich kann das leider nicht besser beschreiben - aber man sieht es bei meinem Rezeptbild).

Die fertigen Strudel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben - mit Eigelb/Milchgemisch bestreichen und bei 170 Grad ca. 30-40 Min. backen - die Backzeit richtet sich nach dem eigenen Backrohr!

Nach dem Auskühlen mit Puderzucker-Vanillezuckergemisch überzuckern!
Dieser Kuchen schmeckt frisch am besten - er lässt sich aber auch einfrieren (dann aber wieder kurz aufbacken - 10 Min. bei 150 Grad - nach dem Auftauen)

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung




Kommentare

Dein Kommentar wird gespeichert...

Dein Kommentar wurde erfolgreich gespeichert.

Dein Kommentar konnte nicht gespeichert werden.

ottotto

Liebe Christine, hier lese ich viele gute Kommentare. Dann dachte ich den Kuchen mach ich auch mal. Nun war es soweit, der Apfelkuchen ist so einfach zu machen. Man kann den am Abend vorbereiten und am nächsten Tag fertig machen. Geht alles rucki-zucki. Und der Geschmack erst ist einsame Spitze. Der wird bestimmt oft gemacht von mir. Danke für das tolle Rezept.

22.10.2020 13:08
Antworten
Geweihbeutel

nicht ganz so gut. Vielleicht war mein Teig zu weich. Ich hab eine Kirschfüllung gemacht.

28.03.2020 11:31
Antworten
Geweihbeutel

Sehr lecker. der Teig ging gut zu verarbeiten. Meine Streifen sind etwas verlaufen, so das das Muster ging ganz so gut zu erkennen ist. Vielleicht

28.03.2020 10:02
Antworten
Eukalyptusbonbon

Mein erster Striezel überhaupt, und er ist gelungen! Ich hab mich mit der Zubereitung an die Schritt-für-Schritt Anleitung gehalten, aber einen Teil der gesamten 400g Mehlmenge durch Dinkelvollkorn und gemahlene Haselnüsse ersetzt, da ich den Teig gern etwas herber mag. In die Füllung kam ebenfalls als Hälfte brauner Zucker und noch der Rest einer Vanillepuddingpackung. Statt Rosinen habe ich ein paar frische Granatapfelkerne dazu. Eigentlich wollte ich unbedingt noch Mandelscheibchen mit auf die Füllung geben, daran hab ich aber erst wieder beim zweiten Striezel gedacht. So hatte ich zumindest den direkten Vergleich, und fand den mit Mandeln insgesamt stimmiger. Lecker waren sie beide :) Danke für das Rezept und die Idee mit dem "Teig umarmt Apfel"

20.07.2019 00:50
Antworten
starterkitchen

Tolles Rezept, super erklärt. Danke!!

17.03.2019 19:30
Antworten
ingwe

Hallo Christine, da ich noch nie einen "kalten" Hefeteig gemacht habe, will ich diesen Strudel ausprobieren. Ich habe gerade den Hefeteig hergestellt. Jetzt habe ich eine Frage: Mein Teig klebt, wie verrückt. Ist das so richtig? Hat er sich bis morgen im Kühlschrank dann verändert, oder muss ich noch Mehl dazu geben? Ich habe mich exakt an die Angaben gehalten. LG, Ingwe

20.09.2008 10:23
Antworten
Christine_R

Hallo Ingwe, hast du den Teig mit der Küchenmaschine geknetet - ich mach meine Teige immer in der Kenwood , da hat er eigentlich nicht stark geklebt. Man soll ihn natürlich nicht ZU VIEL kneten, ich hab ohnehin geschrieben "rasch". Es ist ja ein "Hefemürbteig" und Mürbteig soll man ja auch nicht "kneten", sondern nur alles Zutaten schnell zu einem homogenen Teig zusammenfügen. Wenn es gar nicht anders geht, kannst du sicher noch ein wenig Mehl dazugeben, der Teig wird morgen aber leicher zu bearbeiten sein ! Ich wünsch dir noch gutes Gelingen ! Liebe Grüße Christine

20.09.2008 11:18
Antworten
ingwe

Danke, Christine für die rasche Antwort. Ich habe den Teig mit meinem Zauberstab geknetet. Das ging ganz schnell. Aber, demnächst mache ich es wieder herkömmlich. Morgen guck ich dann, ob noch Mehl dazu muss. Vielleicht war die Butter auch etwas zu weich. LG, Ingwe

20.09.2008 11:43
Antworten
ingwe

Hallo Christine, der Teig klebte nach der "Kühlschrank-Nacht" nicht mehr. Er war sehr weich, ließ sich aber sehr gut verarbeiten. Ich habe zwei Kuchen gemacht, nach deiner Anleitung. Es war ruck zuck gemacht. Ein paar gehackte Mandeln habe ich noch zu den Äpfeln gegeben. Der Kuchen schmeckt sehr gut. Wir haben ihn noch warm gegessen. Auf dem Backblech könnte ich mir den Kuchen auch gut vorstellen. Oder als Strudel ganz mit Teig bedeckt. Auf jeden Fall ist es ein tolles Rezept.

21.09.2008 17:33
Antworten
Christine_R

Hallo ingwe, freu mich zu lesen, daß der Teig doch noch gut zu bearbeiten war und das "Ergebnis" geschmeckt hat ! Die Anregung von dir, diesen Teig auch anders zu verwenden, finde ich toll, danke für deine Ideen. Vielen Dank auch fürs Nachbacken und deine gute Bewertung ! Liebe Grüße Christine

21.09.2008 18:38
Antworten