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Rehkeule

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35 Min. pfiffig 08.04.2008



Zutaten

für
1 Rehkeule(n) mit Knochen, etwa 3,5 kg
2 Knoblauchzehe(n), feinblättrig geschnitten
3 Zweig/e Rosmarin, frische
3 Zweig/e Thymian, frischer
6 Pimentkörner, gemörsert
10 Wacholderbeere(n), gemörsert
20 Pfefferkörner, schwarz und grün gemischt, gemörsert
¼ Liter Olivenöl
etwas Salz
etwas Pfeffer, schwarzer und grüner gemischt

Für die Sauce:

100 ml Wein
etwas Wasser nach Bedarf
etwas Speisestärke nach Bedarf
2 EL Gelee (Johannisbeere oder Himbeere)
Gewürz(e) nach Bedarf
100 ml Sahne, frische (nach Wunsch)

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 35 Minuten Ruhezeit ca. 18 Stunden Gesamtzeit ca. 18 Stunden 35 Minuten
Die Rehkeule anderthalb Tage vor dem Essen mit den ersten sieben Zutaten (Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Piment, Wacholderbeeren, Pfeffer und Olivenöl) einlegen und in einem Gefrierbeutel luftdicht einschweißen. Einige Male wenden und das Öl einmassieren.

Den Backofen auf 250 °C aufheizen.

Spät am Vorabend des Zubereitungsmittags die Keule auspacken. Von Olivenöl, Kräutern und Gewürzen befreien (aufheben!) und in eine Bratreine legen. In den vorgeheizten Backofen schieben und ca. 30 - 50 Min. von allen Seiten anbraten. Den Backofen dann auf 75 °C - 80 °C herunterschalten. Nun das abgestreifte Olivenöl und die Kräuter wieder dazugeben. Salzen und pfeffern und die Keule über Nacht garen lassen.
Anmerkung: Man sollte am Anfang mindestens eine Stunde lang den Backofen überwachen, dass er die erwünschte Temperatur auch hält. Auch empfiehlt sich ein Bratenthermometer zur Überwachung der Kerntemperatur (ca. 70 °C sind angestrebt).

Gegen Mittag die Rehkeule herausnehmen und auf einer Platte wieder im Backofen warm stellen.
Den Bratensaft mit den Gewürzen durch ein Sieb in eine Fettabscheidekanne gießen.

Den entfetteten konzentrierten Bratensaft in einem Topf mit Wein und Wasser auf das gewünschte Maß verdünnen (evtl. etwas Fond zugeben). Das Gelee zugeben und mit Gewürzen nach Bedarf abschmecken. Mit etwas Speisestärke binden und abschließend je nach Geschmack etwas Sahne zugeben.

Alternative: Statt mit Speisestärke binden mit eiskalter Butter montieren.

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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FelixM87

Habe die Rehkeule so gut es ging nach dem Rezept gemacht. Leider hatte die Marinade nur 4 Stunden zum einziehen (habe versucht, es durch häufiges Wenden und Massieren auszugleichen). Ich vermute, dass das Fleisch daher nicht so viel Geschmack von der Marinade angenommen hat und trockener geworden ist, als gedacht (wobei für Reh noch vollkommen in Ordnung). Aber es ist super zart geworden und der Fond is ne top Saucen-Basis, somit war die auch top. Danke für's Rezept 👍 beim nächsten mal dann genau nach Rezept 😉

26.01.2019 12:42
Antworten
Kapitänflitschauge

hallo, kommt auf die bratreine ein deckel oder bleibt das bratgut offen?

24.12.2018 23:49
Antworten
Utee

Ich brate offen.

25.12.2018 10:05
Antworten
Utee

Die fertig gegarte, noch warme Keule wird einfach auf eine warme Platte gelegt und zurück in den warmen Backofen geschoben. Sonst kommt man ja nicht an die Sauce, die noch fertiggestellt werden muss. Sonst ist nichts dabei.

22.12.2017 10:52
Antworten
Schlemmer-Anna92

Vielen lieben dank für die schnelle Antwort. Ok ich werde es morgen mal ausprobieren wie es in der Beschreibung steht und bin gespannt auf das Ergebniss. Beim letzten mal warm machen wie muss es da gemacht werden? Lg

21.12.2017 23:29
Antworten
Surina

Hallo Utee, leider habe ich keine Vorrichtung zum Einschweißen der Keule... Wenn ich die Keule in einen Gefrierbeutel gebe, zubinde oder in eine Keramikschale und regelmäßig umdrehe, müsste das mit dem Marinieren doch auch klappen, oder? la gon, Surina

20.11.2008 16:51
Antworten
Utee

Hallo Surina, als ich noch kein Einschweißgerät hatte, habe ich den Beutelrand zusammengerafft und mit dem Mund die Luft rausgesaugt. Dann schnell gedreht, umgeklappt und mit Gummiband befestigt. Das klappt genausogut. LG von UTee

20.11.2008 17:02
Antworten
Surina

Danke für die schnelle Antwort, Utee.. an dem Einschweißgerät soll die Keule ja nicht scheitern ;-) Du schreibst über Nacht.. 10 Stunden NT oder kürzer? la gon, Surina

20.11.2008 17:28
Antworten
Rubinchen2

Habe die Rehkeule vorgestern nach diesem Rezept gemacht, allerdings mittags um 1.oo Uhr und dann am Abend um sieben aus dem Ofen genommen. Einfach und genieal. Das Fleisch war zart wie nie und die Soße wurde perfekt. Einzige Änderung - ich habe der Oelbeize auch noch einen kräftigen Schuß Rotwein beigemischt. Werde ich unbedingt wieder machen, danke.

20.11.2008 08:58
Antworten
Utee

Freut mich, dass es dir geschmeckt hat. Eine Anmerkung noch: ich benutze ja keine Beize, sondern eine reine Öl-Kräuter-Knoblauch-Marinade. Der Wein kommt erst zur Sauce dazu, sonst ist mir das Fleisch zu mürbe.

20.11.2008 14:12
Antworten