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Gerbeaud - Schnitten

ungarischer Gerbeaud - szelet

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40 Min. normal 16.03.2008 6029 kcal



Zutaten

für

Für den Teig:

10 g Hefe, evtl. Hefeteig Garant
1 Würfelzucker
100 ml Milch
350 g Mehl
200 g Margarine
50 g Puderzucker
1 Ei(er)
1 Prise(n) Backpulver

Für die Füllung:

200 g Aprikosenkonfitüre, säuerliche, evtl. mehr
120 g Walnüsse, gerieben
120 g Puderzucker

Für die Glasur:

150 g Zucker
100 g Schokolade
½ Eiweiß

Nährwerte pro Portion

kcal
6029
Eiweiß
80,35 g
Fett
289,66 g
Kohlenhydr.
770,38 g

Zubereitung

Arbeitszeit ca. 40 Minuten Ruhezeit ca. 1 Stunde Gesamtzeit ca. 1 Stunde 40 Minuten
Für den Teig die Hefe mit dem Würfelzucker in der lauwarmen Milch verrühren und kurz gehen lassen (ich benutze gerne den Hefeteig Garant - dann muss der Teig nicht gehen und wird somit schneller fertig). Das Mehl mit der Margarine verkrümeln (ich hacke das mit einem Messer so lange, bis schöne gleichmäßige Brösel entstehen), die angesetzte Hefe (nicht, wenn ich Garant nehme), Puderzucker, Ei und Backpulver zufügen und alles gut verkneten.

Den Teig in drei gleichgroße Teile teilen und jeweils zu 35 x 25 cm großen Teigplatten ausrollen (auf einem Tuch geht das prima - das klebt nicht so). Mit der ersten Teigplatte eine Backform (ich lege sie mit Backpapier aus) auslegen (der Teig soll nicht ganz an den Rand des Backblechs reichen) und mit Marmelade bestreichen (nehme die säuerliche Aprikosenmarmelade mit Obststückchen - so schmeckt es wie das Original in Ungarn). Die geriebenen Walnüsse (in größeren Supermärkten zu kriegen, sonst selbst reiben - schmeckt noch besser), mit dem Puderzucker vermischen und die Hälfte davon über die Marmeladenschicht streuen.

Mit der zweiten Teigplatte (das mache ich immer mit einem Nudelholz - so reißt mir der fertige Teig nicht) bedecken, auch diese mit Marmelade bestreichen und mit gezuckerten Walnüssen bestreuen. Obenauf die dritte, etwas größer ausgerollte Teigplatte legen, sodass auch die Seiten bedeckt sind.

Bei Zimmertemperatur eine Stunde gehen lassen (bei Gebrauch von Hefegarant-entfällt dies). Die obere Teigschicht mehrmals mit der Gabel einstechen (sonnst schlägt der Teig Blasen und wird zur Berglandschaft) und den Kuchen bei mäßiger Hitze (ich backe bei Heißluft bei 170°C) backen, bis er eine gleichmäßig goldgelbe Farbe bekommt (Nach 15 min. Backzeit gehe ich einfach erstmal nicht aus der Küche und so kann am besten die Backzeit für meinen Herd selbst bestimmen und in mein Rezeptbuch eintragen).

Auf einem Kuchenbrett abkühlen lassen (ich hole den Kuchen samt Backpapier auf das Kuchenbrett, so kann ich ihn einfacher weiter bearbeiten), dünn mit Marmelade bestreichen (habe immer mehr Marmelade, sodass ich damit nicht geizen muss und verzweifeln, wenn mir bei letztem Gang zu wenig übrig bleibt) und mit Schokoladenglasur überziehen.

Für die Glasur den Zucker mit knapp 0,1 l Wasser zu einem Sirup kochen und darin die in Stücke gebrochene Schokolade unter ständigem Rühren schmelzen lassen. (Das geht auch prima mit fertiger Glasur - nehme die Halbbittere, sie schmeckt richtig gut. Aber im Wasserbad erhitzen - keine Mikrowelle oder so.) Vom Feuer nehmen und weiterrühren, bis die Masse etwas abkühlt und eindickt. Dann mit 1 TL Wasser und dem halben Eiweiß glatt rühren und den Kuchen damit überziehen. An den Seiten glatt streichen. Wenn die Glasur fest ist, den Kuchen in Stücke (2 x 8 cm) schneiden.

Schmeckt besonders in Adventszeit sehr lecker und lässt sich 1 - 2 Wochen in einer geschlossenen Dose gut aufbewahren, wahrscheinlich auch länger, aber bei mir war er immer schon früher alle.

Dieses Rezept ist zwar sehr lange und sieht kompliziert aus (ist es aber nicht), dafür sind alle Schritte ganz genau beschrieben, sodass auch Anfänger keine Angst haben sollten. Ich habe die Schnitten schon öfter gebacken und immer (sogar das erste Mal) sind sie mir gelungen, sie sind fluffig, zergehen auf der Zunge, und obwohl sie relativ süß sind und gut sättigen, schmeckt es trotzdem immer nach "mehr".

Weitere Inspirationen zur Zubereitung in der Schritt für Schritt Anleitung





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bozenka

Sorry...du hast Recht. Man sieht, dass ich seit Jahren den Rezept nicht gelesen habe. Neulich wollte nur auf die Schnelle die Komentare beantworten. Tja, es hat sich bestätigt, dass die Eile ehe bei Flohfang vom Nützen ist ;D Wenn ich ihm backe....greife zum meinem geliebten ungarischen Kochbuch....ist einfacher und nehme einfach die Schokolade, wenn sie im Wasserbad aufgelöst ist, gebe Schuß Sahne und Stückechen Butter. Die Griffe sitzen schon fest. Nur zum Menge von Zutaten greife ich zum Rezept (obwohl ich glaube, dass ich ihm jetzt auch ohne genaue Angaben hinkriegen würde ;) .....aber sicher ist sicher). Wenn ich auf die 70 gehe werde es mit Bravur ohne jegliche Hilfe machen - hoffe ich - Übung macht den Meister. Meine Enkeln leben in Berlin und so habe ich nicht allzu offt Gelegenheit für sie zu backen...und ich habe noch ein Paar andere leckere Sachen im Ärmel. Also nochmals..förmlich: Entschuldigung ! mfg

21.05.2017 02:12
Antworten
anjumo

"Für die Glasur den Zucker.... zu einem Sirup kochen..." ist dort beschrieben 😉, kein Fertigprudukt

19.05.2017 18:34
Antworten
bozenka

Bin seit Verfassung von Rezept für Gerbaud Schnitten 2 fache Oma geworden....und somit habe ich weniger Zeit für Rezepte und Community......es wird gleich gebacken....und dankbar aufgegessen ;D

19.05.2017 11:05
Antworten
bozenka

Es steht kein Sirup in dem Rezept....und bei Schokolade ...es ist möglich sie abzukühlen, dass sie nicht mehr heiss ist , lässt sich aber gut auftragen..... Vorsicht ist geboten bei Caramell.....damit habe ich mir auch schon die Floßen verbrannt... wird aber gebraucht bei Dobos Torte (eine Stefanie Torte mit aufgefächerten Scheiben aus Caramell-ist aber eine andere und aufwendigere Rezept) mfg bozena

19.05.2017 11:02
Antworten
anjumo

Vorsicht mit dem heißen Sirup und der Schokolade! Eher schwierig, wenn der Sirup flüssig genug ist, ist er zu heiß für die Schokolade.

13.05.2017 13:09
Antworten
Aloha_Hawaii

Die Schnitten sind recht einfach herzustellen, das Rezept liest sich aufwändiger, als es ist. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Kuchen zu backen! Er schmeckt fruchtig fein, erinnert an Nußecken, sättigt wirklich gut und hält sich auch ein paar Tage lang frisch. Am zweiten Tag nach dem Backen hat er uns fast noch besser geschmeckt :-) Zum Füllen hatte ich die Samt-Konfitüre verwendet, das nächste Mal werde ich aber noch mehr davon auf die Teigplatten streichen. Vielen Dank für das Rezept!

17.03.2013 10:36
Antworten
Herbs1

Das stimmt -und lecker ist es auf jeden Fall :-D

15.12.2008 23:58
Antworten
bozenka

habe noch "nachgegoogelt"; Emil Gerbeaud war ein schweizer Zuckerbäcker. Er übernahm die 1885 von Henrik Kugler eröffnete Konditorei in Budapest - bis jetzt edel, immer voll, klassisch, Luxus, teuer. Wichtig ist meine ich, dass es leeeeecker ist. LG bozenka

15.12.2008 21:41
Antworten
bozenka

Hi! Ich glaube, dass es von einem Konditornamen kommt - bin mir aber nicht sicher. Das ist allerdings auch mein Lieblingsgebäck - noch aus Zeiten als ich in Ungarn gelebt habe. LG bozenka

15.12.2008 21:28
Antworten
Herbs1

Hallo, das Rezept kenne ich (von sehr kleinen Abwandlungen abgesehen) von der Siebenbürgischen Verwandschaft. Allerdings wird es bei den Siebenbürgen Greta-Garbo-Schnitte genannt. Da hat wohl irgendwann jemand aus dem Gerbaud ein Garbo gemacht :-) Schön, das noch andere das Rezept kennen. Es gehört zu meinen Lieblingsgebäcken! LG Herbs1

12.12.2008 21:45
Antworten