Kräuter in Olivenöl einfrieren
Von: Carolin Schmidt, Länge: 0:33 Minuten

Ihr kennt das bestimmt: Man kauft sich einen kleinen Pack frische Kräuter im Supermarkt und verbraucht dann doch nur einen Teil davon. Wie ihr die Reste der Kräuter vor der Biotonne rettet, verraten wir euch hier.

Frischen Thymian, Basilikum und Co. haben die wenigsten Hobbyköche zu Hause vorrätig. Da liegt der Gang zum Supermarkt nahe. Wer keinen grünen Daumen hat, lässt die Finger von Kräuterpflänzchen in Töpfen. Diese vergehen bei falscher Handhabe einfach zu schnell. Es bleiben also nur frische aber abgepackte Kräuter, die sich dann allerdings nicht lange halten. 

Um übrige Kräuter vor der Mülltonne zu retten, gibt es allerdings einen praktischen Trick: Friert sie einfach zusammen mit Olivenöl ein! Dazu müsst ihr Petersilie, Schnittlauch und Co. lediglich kleinhacken und in eine Eiswürfelform geben. Füllt diese mit dem Öl auf und friert das Ganze für mindestens 6 Stunden ein. 

Kräuterwürfel – Kleine Alleskönner

Das Ergebnis könnt ihr vielseitig einsetzen: Einerseits könnt ihr die Kräuterwürfel zum Anbraten von Gemüse, Fisch und Fleisch verwenden. Das Öl wird in der Pfanne ruck-zuck flüssig und ist durch die Kräuter besonders aromatisch. Beachtet allerdings, dass nicht alle Kräuter hohen Temperaturen standhalten. Basilikum in Öl solltet ihr nicht beim scharfen Anbraten von Fleisch verwenden, da es schnell verbrennt. Thymian ist da beispielsweise schon deutlich robuster. 

Andererseits können die kleinen Würfelchen Gerichte verfeinern, denen das gewisse Etwas fehlt. Denkbar sind hier zum Beispiel Nudelsaucen oder Geschnetzeltes. Letzterem könnt ihr gefrorenen Schnittlauch beigeben. Die Kräuter und das Öl sorgen gemeinsam für einen intensiveren Geschmack – Öle (Fette) sind schließlich Geschmacksträger. 

Habt viel Spaß beim Nachmachen und Entdecken der zahlreichen Einsatzmöglichkeiten.