Mit dem richtigen Kochtopf beste Kochergebnisse erzielen

Wenn ein Gericht misslingt, muss es nicht immer am Koch liegen. Auch nicht am Rezept. Schieben wir die Schuld auf die falschen Töpfe! Damit das nicht mehr passiert und wir verlässliche Partner in der Küche haben, setzen wir uns mit dem Kochtopf auseinander. Denn wir finden, mit den richtigen Töpfen kann euch alles gelingen.

Weil Töpfe zur Grundausstattung unserer Küche zählen, lohnt sich ein prüfender Blick auf die Qualität des Kochgeschirrs. Wir nehmen euch Recherchearbeit ab und versammeln für euch die wichtigsten Informationen rund um das Material, die Größe und die ewige Frage, welcher Kochtopf für welche Herdarten geeignet ist. Doch zunächst zeigen wir euch unsere Favoriten im Überblick.

Töpfe: Bestseller und Favoriten

Anzeige
Gemüsetopf von WMF

Gemüsetopf von WMF

  • Bestseller bei Amazon.de
  • Material: Cromargan / Edelstahl
  • Größe: ø 28 cm, 14 Liter
  • Für die Vorratskocher unter euch

Preis bei Amazon anzeigen

 

Topfset von Fissler

Topfset von Fissler

  • Starter-Set für alle, die Hochwertigkeit investieren wollen
  • Stielkasserolle im Topfset vorhanden
  • Material: Edelstahl
  • Fünf Größen für alle Fälle

Preis bei Amazon anzeigen

 

Schmortopf von Silit

Schmortopf von Silit

  • Schmortopf mit Bratenthermometer
  • Material: Silargan / Edelstahl
  • Größe: ø 28 cm, 6,4 Liter
  • Wenn euer Kochgeschirr vielseitig seinsetzbar sein muss

Preis bei Amazon anzeigen

 

Universaldünster von Kela

Universaldünster von Kela

  • Ein Kochtopf, der zum Dampfgarer umfunktioniert wird
  • Material: Edelstahl
  • Größe: ø 20 cm, 3 Liter
  • Für alle, die mehr von einem Kochtopf erwarten

Preis bei Amazon anzeigen

 

Jeder fängt wahrscheinlich mit einem klassischen Topfset an. Es ist aber auch praktisch, verschiedene Topfgrößen für alle Eventualitäten zu haben! Könnte ich meinem Studenten-Ich einen Tipp geben, so würde ich sagen: Überlege auch, was du kochen möchtest und wähle danach deine Töpfe aus! Jahrelang habe ich Spaghetti in einem zu kleinen Topf gekocht, bis ich endlich einen großen Kochtopf gekauft habe. Heute weiß ich ihn zu schätzen, weil darin viele Eintöpfe und Suppen auf Vorrat gekocht werden – und das macht mir das Leben leicht.

Meine jüngste Errungenschaft ist ein Kochtopf mit mehreren Dämpfeinsätzen, die man aufeinander stapeln kann. Damit habe ich einen Kochtopf und einen Dampfgarer in einem und spare Platz in der Küche. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich ihn gekauft, um ein Gericht aus meiner Kindheit nachzukochen: Russische Manti.

Töpfe und ihr Material: Das müsst ihr wissen

Bei Töpfen kommen nur vier Materialien in Frage: Edelstahl Rostfrei, Stahl-Email, Gusseisen und Kupfer.

Rostfreier Edelstahl hat praktisch unbegrenzte Lebensdauer und ist optimal zum Kochen, Dämpfen, Dünsten und Pochieren.

Stahl-Email ist das hygienischste Material, weil es sich so leicht reinigen lässt und sich optimal zum Braten eignet – vor allem, wenn die Innenglasur dunkel ist. Teurer, aber auf lange Sicht besser, ist ein vernickelter und verchromter Topfrand.

Gusseisen und emailliertes Gusseisen zählen zu den klassischen Materialien für Töpfe und Pfannen. Wer scharf anbraten möchte, hat mit Gusseisen sein Material gefunden!

Kupfer ist das edelste Material für Kochgeräte. Die Innenflächen müssen jedoch aus einem anderen Material gefertigt sein. Heute ist das meist Edelstahl, früher war es immer Zinn. Kochtöpfe aus Kupfer sind optimal zum sanften Köcheln und Schmoren, da Kupfer für eine langanhaltende und gleichmäßige Temperatur sorgt. Dafür muss man Kupfergeschirr regelmäßig schrubben, damit sie ihren schönen Glanz beibehalten.

Kunststoffbeschichtung ist vor allem bei Pfannen üblich. Man kann mit solchen Pfannen fettarm garen, darf sie jedoch nicht hoch erhitzen. Einzige Ausnahme ist die Keramikpfanne, die dank ihrer Beschichtung hohen Temparturen standhält. Bei Beschichtungen muss man stets vorsichtig sein: Töpfe und Pfannen dieser Art vertragen keine Kratzer.

Für weitere Informationen zu Materialbeschaffenheit insbesondere bei Pfannen empfehlen wir euch den passenden Magazin-Artikel. Darin klären wir auch, mit welcher Pfanne die besten Bratkartoffel-Ergebnisse erreicht werden.

Kochtöpfe in unterschiedlichen Größen

Auf dem Boden der Tatsachen: der Topfboden

Der wichtigste Teil des Topfes ist sein Boden. Er sollte möglichst dick sein, aus leitfähigem Material bestehen und leicht nach innen gewölbt sein, damit er sich beim Erhitzen zu einer planen Fläche ausdehnt. Die besten Böden bestehen aufgrund ihrer thermischen Leitfähigkeit aus Kupfer, Gusseisen oder Stahl-Email. Edelstahltöpfe brauchen einen Boden aus Kupfer oder Aluminium, damit die Wärme besser geleitet wird. Die Topfbodengröße sollte dem Durchmesser der Kochplatten entsprechen. Außerdem könnt ihr auf folgende Kriterien bei eurer Topfwahl achten:

Topfinnere:
Entscheidendes Detail: Der Knick zwischen Seitenwand und Boden sollte möglichst weich abgerundet sein, damit man mit Kochlöffel und Schneebesen optimal arbeiten kann.

Der Deckel:
Dicht schließende Deckel haben nur dann einen Sinn, wenn sie leicht sind und sich bei Druck von selbst heben. Schwere, dicht schließende Deckel sind keineswegs so gut, wie immer wieder behauptet wird. Sie bewirken, dass sich im Topf Überdruck bildet. Bestes Material für Deckel ist rostfreier Edelstahl, weil es leicht ist und wenig Wärme annimmt.

Die Griffe:
Bestes Material ist auch hier wieder rostfreier Edelstahl. Kunststoff wird zwar weniger warm, allerdings können Töpfe mit solchen Griffen nicht in den Backofen wandern. Sichtbare Lötstellen sind übrigens ein schlechtes Zeichen: wahrscheinlich wird hier die Qualität mangelhaft sein.

Wie steht es nun um die verschiedenen Herdarten?

Es bleibt die Frage zu klären, welche Töpfe für welche Herdarten geeignet sind. Die sicherste Bank ist: Herstellerangaben beachten. Die meisten Töpfe auf dem Markt sind für alle Herdarten geeignet. Häufig findet ihr in den Angaben eine zusätzliche Information, dass ein bestimmter Kochtopf für Induktion geeignet ist. Immerhin wechseln viele Haushalte auf die modernste Herdart Induktion. Dafür muss der Topfboden aus einem ferromagnetischen Material bestehen. In den häufigsten Fällen handelt es sich um eine rostfreie Eisenlegierung.

Wenn dir das Leben Apfelstrudel gibt, bestell Eis und Sahne dazu! #mangönntsichjasonstnichts

Zur Kommentar-Verwaltung dieses Artikels
Cache dieses Artikels löschen.

Kommentare

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Es sind maximal 1500 Zeichen erlaubt

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Um selbst Kommentare abgeben zu können, musst du dich bei Chefkoch.de registrieren oder mit deinem Benutzernamen und Passwort anmelden.