Italienisch oder lieber indisch? Wir haben die Wahl (Foto: Knorr)

Seelenwärmer - Wohlfühlrezepte für kalte Tage

Die ganze Welt in unserer Küche

Wer sich beim Kochen gern an internationalen Gerichten versucht, braucht einen großen Gewürzschrank. Oder etwa nicht? Unsere Kolumnistin Andrea Hildebrand greift in diesem Fall lieber zum Glas.

Kühlschränke haben in vielen Haushalten nicht nur die Funktion, Lebensmittel frisch zu halten – sie werden auch als Pinnwand für Urlaubskarten, Partypics und Speisekarten benachbarter Lieferdienste genutzt. Denn nach einem anstrengenden Tag ist es schon praktisch, abends eine Nummer zu wählen und nach einer halben Stunde das Wunschgericht an die Haustür geliefert zu bekommen. Diesen Service nutzte ich auch regelmäßig – bis Klaus in mein Leben trat. „Möchtest du heute indisch oder italienisch bestellen?“, fragte ich Klaus, als er mich in unserer Kennenlernphase abends überraschend besuchen kam. „Wieso bestellen? Essen kocht man selbst“, war seine Antwort. Aha, ein Mann mit ungenutzter Kühlschrank-Front. An dem Abend vor ein paar Jahren gab es Schnittchen – und seit wir zusammenwohnen, wird täglich frisch gekocht. Für Klaus bedeutete das früher, auch auf Würzmischungen aus der Tüte zu verzichten: „Meine Bolognese bekomme ich auch ohne Fertigpackungen hin!“ Doch wer diese Kolumne aufmerksam verfolgt, weiß, dass mein Liebster inzwischen am eigenen Leib erfahren konnte, dass es bei diesen kulinarischen Wundertüten auch himmelweite Unterschiede gibt.

Mit KNORR Natürlich Lecker!, der ersten Würzbasis aus 100 % natürlichen Zutaten, kochen wir immer, wenn es schnell gehen muss. Gericht aussuchen, Basics einkaufen und mit der perfekt abgestimmten Würzmischung zubereiten. Aber wir sind auch Freestyle-Genießer. Das heißt, manchmal haben wir Lust auf „irgendwas mit Nudeln“ oder „Reispfanne mit besonderem Kick“. Bisher endeten diese unspezifischen Wünsche in einem experimentellen Koch-Erlebnis mit mehr oder weniger erfolgreichem Ausgang. Wo die Reise hingehen soll, wussten wir nämlich meist nicht so genau. Jetzt allerdings gibt es immer ein Ziel: Indien, Italien, Mexiko oder Karibik. Denn beim Einkaufen haben wir „Mein Würzgeheimnis“ von Knorr entdeckt und gleich alle vier Sorten mitgenommen.

Als wir dann „irgendwas mit Hühnchen“ machen wollten, wurde es ein Karibisches Paprika-Hühnchen, das wir mit „Mein Würzgeheimnis Karibisch“ verfeinerten. Das Glas enthält süß-pikante Gewürze von C wie Cayennepfeffer bis Z wie Zimt – alles zu 100% natürlich, vegan und ohne Zuckerzusatz. Alle Mischungen – also auch die indische, mexikanische und italienische – bestehen aus den jeweils landestypischen Gewürzen und Kräutern, getrocknetem Gemüse und Meersalz. So sind wir fürs kreative Kochen bestens gerüstet, ohne dass unser Gewürzschrank aus allen Nähten platzt. Kürzlich waren unsere Freunde Achim und Patricia zu Besuch – und wir auf alles vorbereitet. Mit „Hier kocht der Chef“-Schürze bekleidet, fragte Klaus: „Möchtet ihr indisch, karibisch, mexikanisch oder italienisch essen?“ „Och nö, Leute, nichts bestellen. Ich dachte, ihr bekocht uns“, nörgelte Achim. „Ich möchte was Indisches“, sagte Patricia. Zehn Minuten später wurde das Curry mit Kichererbsen geliefert – von Klaus, direkt an den Tisch.

Zur Person
Andrea Hildebrand

 

Andrea Hildebrand schreibt seit vielen Jahren als freie Journalistin für verschiedene Magazine. Sie hat zahlreiche Kolumnen, Porträts und Reportagen veröffentlicht und lebt mit Terrier-Rentnerin Jette und Herrchen Klaus in Hamburg.

 

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