Kürbis als süßer Snack? Schmeckt das? Ohja! Wer genug von der ollen Kürbissuppe hat, ein bisschen experimentierfreudig ist und im Herbst nicht auf Kürbis verzichten kann, der sollte das unbedingt mal ausprobieren. 

Hach, wie freue ich mich auf den Herbst. Goldene Farben, milde Temperaturen, lange Spaziergänge auf knisterndem Laub – und zu Hause wartet die orange-gelbe Köstlichkeit: Kürbis! Zugegeben, ich habe Kürbis erst in den letzten Jahren für mich entdeckt. Erst als Suppe, später als Ofenspalten oder auch mal als Püree. Immer herzhaft! Immer toll! Jetzt ist mal Zeit für was Neues: Ich gebe dem Kürbis die Chance, mich in in der süßen Variante zu überzeugen. Schließlich ist Backen mit Gemüse gerade ohnehin voll trendy und soll ja gesund sein...

Grundlage für alle drei Varianten ist bei mir Kürbispürree. Das kann man auf verschiedene Weise herstellen: In der Mikrowelle, auf dem Herd oder im Ofen. Ich habe mich für den Klassiker entschieden: Kürbis klein schneiden, zusammen mit etwas Wasser in den Topf geben und gut 10 Minuten köcheln lassen. Wasser abgießen, pürieren, fertig. 

Kürbis-Snickerdoodles

Kennt ihr schon Snickerdoodles? Nein? Wenn ihr gerne (softe) Kekse mögt und diese nicht süß genug sein können, solltet ihr Snickerdoodles mal ausprobieren. Sie ähneln stark klassischen Cookies, werden aber zusätzlich noch in Zimt-Zucker gewälzt, bevor sie im Ofen backen. Das ist ihr Erfolgsrezept! Im folgenden Video seht ihr, wie Snickerdoodles gelingen: 

Snickerdoodles - Zimtkekse
Von: Mrs Flury, Länge: 3:20 Minuten

Das Rezept zum Video:

Ich habe sie mit Kürbispürree und Schokodrops ausprobiert und dafür etwas mehr Mehl verwendet. Das Ergebnis: Wirklich köstlich! Nicht zu süß aber süß genug, um den Süß-Jieper zu stillen. 

Kürbis-Brotauftrich

Kürbis-Apfelmarmelade hat sich bei vielen schon längst etabliert. Wer aber spontan Lust auf einen süßen Kürbis-Aufstrich hat, für den gibt es eine schnellere Alternative. Kürbispüree mit Honig, Zimt und etwas Nelke würzen. Fertig ist der süße aber würzige Brotaufstrich. Um es noch nahrhafter und sättigender zu machen, kann man auch noch Nüsse anrösten und auf sein Brot legen. Für mich passt dieser Aufstrich zum Frühstück genauso wie als Snack zum Kaffee.

Kürbis-Energy Balls

Sie gelten als gesunde Süßigkeit und erfreuen sich besonders unter Veganern, Low Carb- und Clean-Eating-Anhängern großer Beliebtheit. Wen wundert es? Sie schmecken süß und sehen aus wie kleine Pralinchen – und wenn man sie isst, muss man kein schlechtes Gewissen haben, denn es steckt weder raffinierter Zucker noch weißes Mehl in ihnen. Ihre Süße verdanken sie meist Trockenfrüchten. Alles, was man braucht, sind Trockenfrüchte und Nüsse. Ich habe allerdings die Variante von Chefkoch-Userin Vlausch getestet. Sie macht die Balls mit Kürbis, Erdnussbutter und Kokosmehl. 

Unser Fazit

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Aufwand:

Alle drei Varianten waren sehr schnell und einfach gemacht – der reine Arbeitsaufwand lag jeweils unter 30 Minuten. 

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Optik:

Ein optisches Highlight sind alle drei Varianten nicht. Die orange-leuchtende Farbe des Kürbis wird durch die Gewürze (Zimt und Nelken), den Sirup oder die Schokolade übertönt. Heraus kommt ein braunes Gericht... 

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Geschmack:

Mmh, mich hat der süße Kürbis überzeugt. Insbesondere die Snickerdoodles sind in der Vorweihnachtszeit perfekt! Auf Spekulatius und Co. steht mir einfach noch nicht der Sinn, nach Plätzchen aber schon.

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Alltagspotential:

Geht schnell, man braucht wenig Zutaten, schmeckt! Aber: Es sind immernoch Süßigkeiten, also machen sie nicht satt und sind eher nur ein Snack. 

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Partypotential:

Nee, für einen Kaffeeklatsch okay, aber nicht für ein Partybuffet. 

 

Als Ernährungswissenschaftlerin schaue ich genau auf mein Essen – und lasse es mir schmecken!

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