rustikales Fingerfood

14.08.2015 - Vor ein paar Wochen haben meine Kollegin Kristina und ich mit den Vorbereitungen für das jährliche Sommerfest begonnen. Für uns war schnell klar: Es sollte ein Abenteuer werden, am besten auf dem Wasser!

Lars, der Besitzer einer Bonner Aktiveventagentur, schwört auf Rheinrafting. Denn Rafting bleibt im Gedächtnis der Mitarbeiter und schweißt das Team zusammen. Klingt perfekt, das machen wir! Später schrieb Lars noch, dass die Mitarbeiter komplette Wechselklamotten mitbringen sollten, da es schon mal sein könne, dass jemand ins Wasser falle. Ehrlich gesagt, dachte ich mir: Klar, man wird nass, aber in den Rhein fallen? Auf keinen Fall! Zwei Tage vor dem Ausflug wagte ich einen Blick auf die Wettervorhersage: Oh je, Gewitter und Sturm waren angekündigt. Der Ausflug  sollte aber auf jeden Fall stattfinden, auch wenn dabei die Welt unterging. Einfach hoffen und immer positiv denken, blieb meine Devise. Einen Plan B gab es nicht!

Endlich ist es soweit! Nach einem dreistündigen Meeting stärken wir uns noch ein wenig mit rustikalem Finger Food. Um Punkt 14 Uhr steht der Bus zur Abfahrt bereit und bringt uns nach Bad Honnef, wo Lars und sein Team uns bereits mit drei großen Schlauchbooten erwarten. Zunächst weist er uns in die Kunst des Raftings ein: Keine Wertsachen mit an Bord nehmen, den Rhein ja nicht unterschätzen und keine Brillen auflassen. Nach ein paar Einstimmungsspielchen mit dem Paddel, geht es auch schon ins Wasser.

Der Spaß fängt an!

Schon beim Einlassen der Boote ist Teamspirit gefragt, jede der drei Gruppen trägt ihr Schlauchboot nach unten ins Wasser. Dabei werden die ersten auch schon nass. Na toll, kann ich nicht einfach ins Bott hopsen, warum stehe ich schon bis zu den Knien im Wasser? Als endlich alle im Boot sitzen und wir die ersten Orientierungspaddelschläge versuchen, fangen Lars und seine Kollegen mit den ersten Spielchen an. Alle sollen sich auf den Rand des Schlauchboots stellen und einen Kreis bilden. Nach ein paar Sekunden fällt die eine Seite des Bootes bereits komplett ins Wasser, unter anderem auch einer unserer Geschäftsführer, der dabei seine Brille verliert. Was für ein Start!

Bald darauf beginnt es zu regnen und zu donnern. In Lars Gesicht kann ich herauslesen, dass ihm das alles zu heikel ist. Die ersten 30 Minuten verbringen wir also mit Wasserspielchen unter einer Brücke. Das Ergebnis: Wir sind alle bis auf die Unterhose nass und noch nicht einmal losgefahren. Schließlich sollen wir noch bis Bonn Beuel paddeln, eine Strecke von ca. 12 km.

Einer hatte offensichtlich Spaß!

Attaaaaacke!

Gekonnter Sprung ins Wasser!

VIP-Boot (Geschäftsführer mit an Bord)

Die Winner-Truppe

Der Pirat Philipp und seine Truppe

Einer hatte offensichtlich Spaß!
Einer hatte offensichtlich Spaß!
Attaaaaacke!
Attaaaaacke!
Gekonnter Sprung ins Wasser!
Gekonnter Sprung ins Wasser!
VIP-Boot (Geschäftsführer mit an Bord)
VIP-Boot (Geschäftsführer mit an…
Die Winner-Truppe
Die Winner-Truppe
Der Pirat Philipp und seine Truppe
Der Pirat Philipp und seine Trup…

 

Zum Glück zieht das Gewitter weiter und wir können endlich losfahren. Nach 15 Minuten  merke ich wie anstrengend dieses Rafting doch ist. Aber Lars legt öfter Päuschen ein, in denen wir uns mit Wasserpistolen beschießen und in den Rhein springen. Was für ein Vergnügen, der Rhein ist so erfrischend. Nach 2,5 Stunden erreichen wir das Ziel und ich war heilfroh, dass ich in den Gesichtern der Mitarbeiter Spaß, wenn zugleich auch Erschöpfung, ablesen kann. Trotz Regen, Gewitter und Nässe haben wir alle super mitgemacht und das Beste aus diesem Nachmittag rausgeholt: ein riesen Wasservergnügen, bei dem man nochmal Kind sein konnte. In Bonn Beuel angekommen, ziehen wir uns trockene Kleider an. Es war schon witzig die Kollegen in einem ganz anderen Umfeld zu sehen und dann auch noch so pitsche-patsche nass.

Ein verdientes Abendessen!

Die Abendveranstaltung befindet sich direkt am Rhein und bietet uns eine wunderschöne Aussicht auf das Siebengebirge. So können wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Zur Vorspeise gibt es Rahmsuppe von feinen Pfifferlingen oder Ziegenkäse überbacken an einem Salatbouquet mit Gartenkräutern und Balsamicodressing. Zur Hauptspeise haben wir drei Gerichte zur Auswahl: Kalbsschnitzelchen mit Maderajus dazu Tagliatelle und Blattspinat / gebratenen Zander in einer Zitronensauce dazu hausgemachtes Kartoffelgratin und Blattspinat / Spinatknödel an Tomatenragout mit sautierten saisonalen Pilzen. Zur Nachspeise gibt es den Klassiker Crème Brûlée. Das Essen war gut, aber nicht rundum gelungen! Nichtsdestotrotz hatten wir einen super Tag, an dem wir als Team mehr zusammengewachsen sind. Und das ist doch die Hauptsache! Das beste Essen gibt es schließlich eh nur bei Chefkoch.de!

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