Fasten ist leichter gesagt als getan. Das weiß jeder. Für die Fastenzeit haben wir dir 5 Konzepte zusammengetragen. #keineausredenmehr

Sind deine Vorsätze für 2018 in Sachen Ernährung noch aktuell oder gab es bereits den ersten "Rückfall"? Nicht schlimm, denn wir finden, um seine Ernährung umzustellen – aus welchen Gründen auch immer – ist es nie zu spät. Anfangen heißt das Stichwort!

Fasten bedeutet zwar bewusst zu verzichten und seinem Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Und das Ziel ist, sich nach einiger Zeit besser zu fühlen. Abnehmen kann dabei ein angenehmer Nebeneffekt sein. Fasten mit einer "Diät" gleichzusetzen, ist jedoch nicht der richtige Ansatz. 

Meistens ist es nicht so einfach, seine Fasten-Pläne im Alltag konsequent umzusetzen, doch wir haben euch nachfolgend einige Ernährungskonzepte & Fastenmethoden zusammengetragen, die sich mehrheitlich gut in den Alltag integrieren lassen:

1. Clean Eating

Kurz: Sechs Mahlzeiten am Tag, natürliche saisonale und regionale Zutaten, viel (Wasser oder Tee) trinken, wenig bis gar kein Alkohol und Kaffee, keine chemisch veränderten Lebensmittel

Clean Eating ist weniger als Fasten gemeint, eher ist es eine Lebensweise und gilt als ein guter Einstieg in gesündere Essgewohnheiten. Clean Eater sollten ihre Mahlzeiten frisch zubereiten, was natürlich länger dauert als Fertigessen. Es lohnt sich aber, denn du weißt fortan, was genau in deinem Essen drin ist. Der Grundsatz hinter Clean Eating ist eine bewusste Auseinandersetzung mit den Zutaten und Mahlzeiten. Belohnungen oder Ausnahmen sind in jedem Fall erlaubt.

Mehr Infos und Rezepte zu Clean Eating

2. Low Carb

Kurz: Kohlenhydratarme Ernährung, eher eiweiß- und fettreiche Kost

Der "Trick" bei der Low Carb Ernährung ist, minimal Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, um den eigenen Körper darauf einzustellen, sich an Fettreserven als Energiequelle zu bedienen. So verbrennt der Körper automatisch mehr Kalorien. Ein weiteres Credo von Low Carb ist, den "Verzicht" so gering wie möglich zu halten, in dem du z.B. Weizen- durch Vollkornprodukte ersetzt oder normalen Pizzateig z. B. durch einen Teig aus Thunfisch ersetzt – es schmeckt, du wirst satt und fühlst dich gut.

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3. Low Fat

Kurz: Weniger, dafür bessere Fette zu sich nehmen

Low Fat ist das genaue Gegenteil zu Low Carb, denn bei Low Fat geht es darum, die Aufnahme von Fetten zu reduzieren, um so Kalorien zu sparen. Mageres Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. sind willkommen, Bratwurst, Sahnejoghurt oder lecker süßes Gebäck sind im Prinzip tabu. 

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4. Intervallfasten

Kurz: Pro Woche z. B. fünf Tage normal essen und zwei Tage fasten (Beschränkung auf maximal 500 kcal pro Tag), sonst ist an den "normalen" Tagen alles erlaubt

Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Zwei Tage pro Woche richtig beherrschen und an den anderen fünf Tagen kann ich auch mal ordentlich schlemmen. Auch wenn dieses Fasten-Modell von Haus aus auf Gewichtreduktion abzielt, geht es ähnlich wie beim Clean Eating um eine bewusste Ernährung nur mit mehr Schlemmer-Freiheit. Zwei Kolleginnen haben Intervallfasten ausprobiert.

Mehr Infos und Rezepte zum Intervallfasten

5. Detox

Kurz: Schrittweiser Verzicht auf tierische Fette, Milchprodukte und Genussmittel aller Art, viel (Detox-) Tee und Wasser bzw. Säfte trinken, Hülsenfrüchte und Brühen sind angesagt!

Detox hört sich erstmal sehr drastisch an. Und das ist es auch. Wörtlich soll es um die "Entgiftung" (relativ zweifelhaft) des Körpers gehen. Erwiesen ist aber, dass viel Flüssigkeit und eher weniger feste Nahrung die Nierenfunktion anregen soll, um so vermehrt Flüssigkeit auszuscheiden. Als Einstieg in die Welt des Fastens ist dieser Weg sicher der radikalste.  

Zum Selbstversuch mit Detox Tee und mehr Infos

Natürlich haben wir nur einen Ausschnitt der modernen Fastenmethoden zusammengetragen, denn davon gibt es Hunderte. Wir hoffen, wir konnten dir einen kleinen Überblick und ein paar Tipps mit auf den Weg geben. 

Wenn du langfristig abnehmen willst, ein Hinweis zu den genannten Ernährungskonzepten: der beste Weg ist, du sprichst dein Vorhaben mit deinem Hausarzt oder einem Ernährungsberater durch. So kannst du sicher sein, dass du diese individuelle Beratung als Basis für deine Abnehm-Pläne nehmen kannst. 

Frei nach dem Motto "Aller Anfang ist schwer" ist der erste richtige Schritt, sich bewusst für eine Veränderung der Ess- oder Genussgewohnheiten zu entscheiden. Was sich schließlich daraus ergibt und ob es dann zu einer langfristigen Ernährungsumstellung kommt, liegt nur an einem, an dir! Der richtige Zeitpunkt ist jedenfalls genau jetzt #keineausredenmehr

Hobbykoch mit einem Faible für Küchenequipment. Fleisch und Bier sind mein Lieblings Fast Food.

Leidenschaftlicher Hobbykoch, aber nur mit praktischem Küchenequipment. Soll es doch mal schnell gehen, dann am liebsten Fleisch und Bier.

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