Fiskars_Messer

Um gesund ins neue Jahr zu starten, braucht man neben frischen, gesunden Zutaten natürlich scharfe Messer zum Schneiden und Schnippeln. Wir haben für euch die Produkte von Fiskars unter die Lupe genommen. 

Normalerweise kennt man Fiskars eher vom Holzhacken oder Beschneiden von Bäumen im Garten. Unter anderem mit scharfen Äxten und Sägen hat die finnische Traditionsfirma auf sich aufmerksam gemacht und zählt zu den europäischen Bestsellern in diesem Bereich.

Seit einiger Zeit werden nun auch Schneidutensilien für den Haushalt populärer, da sich der moderne Stil und die bewährte Klingenqualität auf den Innenbereich übertragen soll. Uns interessiert natürlich, wie Messer,Messerblockund Messerschärfer sich schlagen. Und so sind wir der Optik, Habtik, Qualität und natürlich der Frage 'Wie schneiden die Messer ab?' auf den Grund gegangen. 

Schon beim Auspacken des Messerblocks fiel uns auf: Hier werden Basics geliefert. Das ist allerdings in keinster Weise negativ gemeint! Der Messerblock wirkt mit seiner schwarzen, leicht gummierten Oberfläche eher unauffällig und dürfte sich so nahtlos in Küchen jeden Stils einfügen. Leichte Farbakzente liefern lediglich die Messer mit dezenten Orangeanteilen an den Griffen.

Das einzige, was uns etwas negativ aufgefallen ist, ist die Anfälligkeit der Oberfläche des Messerblocks. Trifft man beim Einführen der Messer in die vorgesehene Öffnung aus Versehen neben den Schlitz, können dort schnell kleine Kratzer und Ähnliches entstehen. Geht man etwas achtsam mit ihnen um, sollte das aber kein größeres Problem darstellen. Der Messerblock lässt sich übrigens auch einfach an der Wand anbringen, um Platz in kleineren Küchen zu sparen.

Fiskars_Zwiebel schneiden

Das Fiskars Kochmesser gleitet problemlos durch die Zwiebeln

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Kommen wir zum Wichtigsten, den verschiedenen Messern im Messerblock. Mitgeliefert werden neben einem Brot-, Tournier- und Tomatenmesser auch ein großes Küchenmesser sowie ein Santoku-Messer, das wie das Küchenmesser als Allrounder gilt. Mit dieser Auswahl an Basic-Messern seid ihr erstmal für nahezu jede Kochsituation bestens gerüstet.

Das große Küchenmesser und das japanische Santoku-Messer sind sich relativ ähnlich, weswegen eines der beiden durchaus für ein Fleischmesser hätte ausgetauscht werden können. Da Santoku-Messer, die übersetzt Messer der drei Tugenden heißen, aber generell für Fleisch, Fisch und Gemüse geeignet sind, lässt sich dieser Umstand problemlos verkraften.

Alle Messer sind erstaunlich leicht und liegen dank einem optimal gesetzten Schwerpunkt gut in der Hand. Im Test haben wir den scharfen Küchenhelfern Zwiebeln, Möhren und Tomaten vorgesetzt und können euch versichern, dass sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Kochbegeisterte voll auf ihre Kosten kommen.

Alle Messer tun genau das, was wir erwarten: Schneiden – und zwar tadellos. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Als kleiner Bonus kommt hinzu, dass eine besondere Beschichtung dafür sorgt, dass geschnittene Zutaten nicht so sehr an den Messern haften bleiben. 

An passendem Zubehör haben wir noch einen Messerschärfer sowie ein Schneidbrett-Set genauer unter die Lupe genommen. Das Design des Schärfers ist an die Messer angepasst, was für all diejenigen von Relevanz sein könnte, die auch in ihrer Küche auf eine einheitliche Optik achten. Viel wichtiger ist aber, dass er sich einfach und sicher bedienen lässt und noch dazu so klein ist, dass jeder von euch ein Plätzchen in einer Küchenschublade finden sollte.

Neben Messern könnt ihr mit dem kleinen Helfer übrigens auch Äxte schärfen – kein Scherz. So habt ihr nun keine Ausrede mehr, nach einer deftigen Mahlzeit gleich auch das Brennholz für den nächsten Winter mit zu hacken.

Schärfer_Fiskars

Der Schärfer macht einen stabilen Eindruck

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Das Schneidbrett-Set kommt in Form eines großen Holzbretts und drei Auflagen aus Kunststoff daher. Diese könnt ihr ganz leicht vom Brett lösen und so insgesamt vier Küchenhilfen eine Unterlage zum Schneiden anbieten. Steht ihr alleine in der Küche, könnt ihr die Auflage je nach Zutat wählen: Schneidet ihr Rote Bete, bietet sich beispielsweise eine Kunststoff-Auflage an, da diese im Gegensatz zu einem Holzbrett die intensive Farbe des Gemüses nicht annimmt und sich später leichter reinigen lässt. Zusätzlich arbeitet ihr hygienisch sauberer als mit nur einem Schneidebrett, denn Fleisch und Gemüse könnt ihr nun seperat bearbeiten und vorschneiden.

Fiskars für die Küche – Fazit

Mit einem Preis von ca. 84 Euro zeigt uns das Messer-Set von Fiskars, dass ihr euch überzeugende Qualität auch ohne Investitionen im dreistelligen Bereich in Sachen Messer in die eigene Küche holen könnt. Alle Messer erfüllen ihren Job hervorragend und dürften auch fortgeschrittene Hobbyköche mehr als zufriedenstellen. Auch das Zubehör hat einen positiven Eindruck bei uns hinterlassen, wobei der günstige, kompakte Messerschärfer besonders hervorzuheben ist.

Wichtig ist uns: Es geht nicht darum, einen bestimmten Produktnamen anzupreisen. Wir wollen lediglich aufzeigen, dass ihr mit dem Fiskars Messer-Set eine Messer-Alternative erhaltet, die durch sehr scharfe Klingen und ein ansprechendes, schlichtes Design punktet. Wir wissen auch, dass viele Hobbyköche entweder aus Erfahrung ihre "Hausmarken" oder "Geheimtipps" haben, was Equipment angeht, doch Fiskars wird unserer Meinung nach auch in Zukunft von sich reden machen – und das zurecht.

 

*Die getesteten Produkte wurden uns von markenbaumarkt24.de zur Verfügung gestellt.

Hobbykoch mit einem Faible für Küchenequipment. Fleisch und Bier sind mein Lieblings Fast Food.

Leidenschaftlicher Hobbykoch, aber nur mit praktischem Küchenequipment. Soll es doch mal schnell gehen, dann am liebsten Fleisch und Bier.

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