Chefkoch testet den Beefer
Von: ChefkochVideo, Länge: 8:32 Minuten

Habt ihr schon mal ein perfektes Steak gegessen? Mit einer schönen Kruste und innen noch zart rosa? Frank Hecker hatte seine Steak-Offenbarung an einem Sommertag 2011 in Brooklyn. Damals aß er ein Ribeye, das bei 800 Grad Oberhitze gegrillt wurde. Danach gab es für Frank nur eine Mission: Jeder sollte so ein perfektes Steak zu Hause zubereiten können.

Wieder zurück in seiner Heimat bei Bonn schraubte und schweißte Frank mit seinen Schulfreunden Marc Kirwald und Frantz Konzen so lange, bis sie die Lösung hatten: Den "Beefer", mit dem nicht nur Steaks in Windeseile bei 800 Grad perfekt gelingen.

Mittlerweile beschäftigen die drei Männer in der Bad Honnefer Firmenzentrale und Produktion mehrere Mitarbeiter und konnten schon viele Profiköche vom Beefer überzeugen. Grund genug für uns, Frank zu Chefkoch einzuladen und den Beefer für euch unter die Lupe zu nehmen.

Bei unserem Treffen ging es aber um mehr als das perfekte Steak. Es ging um ein neues Grillerlebnis. Grillen bei 800 °C ist außergewöhnlich – vor allem, weil der Beefer in wenigen Minuten einsatzbereit ist. Da kommen so einige neugierige Fragen auf:

  • Wie benutze ich den Beefer?
  • Wieso sind 800 °C die beste Entscheidung für mein Steak?
  • Steak ist ja super, aber was kann ich damit noch zubereiten?
  • Wie viele Mäuler bekomme ich mit seiner Hilfe gestopft?

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Beefer: Hitze, Marsch!

Ja, der Beefer ist gasbetrieben. Aber Frank ist eines ganz wichtig: Don't call him Gasgrill! Denn wir beefen nicht auf einer Flamme. Herzstück des Beefers ist eine Keramikplatte, die auf 800 °C erhitzt wird. In wenigen Minuten glüht sie und gibt die Hitze in Form von Infrarotstrahlen von oben an das Grillgut ab.

Der Beefer ist höhenverstellbar – je nach Modell über ein Drehrad oder Einschubraster. Das Steak beeft ihr auf höchster Stufe nah an der Keramikplatte für einige Sekunden. 

Steaks perfektionieren bei 800 °C

Wer beeft, setzt sein Steak eine kurze Zeit lang einer sehr hohen Temperatur aus (Maillard-Reaktion). Damit wird das Fleisch nicht übergart, dafür aber außen knusprig und innen zart. Frank empfiehlt, das Steak von jeder Seite 60 Sekunden zu beefen, danach 5-10 Minuten oben auf dem Beefer ruhen zu lassen, um es dann von jeder Seite erneut 10 Sekunden zu beefen. Ich war selbst überrascht, wie einfach und schnell das geht.

Wer sein Steak wie ich rare mag, wird es schmecken: Die Kruste macht den Unterschied zu allen anderen Zubereitungsmethoden.

Das Röstaroma des Fleischs ist dabei gar nicht so dominant. Es schmeckt eher würzig. Nach dem Salzen hat mir nichts gefehlt.

Ein weiterer Vorteil beim Beefen: Fett und Fleischsäfte landen in einer Auffangschale, nicht in der heißen Glut. Wenn ihr wollt, könnt ihr in der Schale Spargel oder anderes Lieblingsgemüse zubereiten und vom Fleischsaft veredeln lassen. 

Noch mehr Tipps fürs Beefen:

  • Fleisch sollte Zimmertempertaur haben. Alternativ: Im Backofen bei 35 °C vorwärmen
  • Steak sollte zwei Finger dick sein
  • Je höher der Fettanteil ist, desto besser
  • Achtet auf eine gute Fleischqualität – damit beginnt der Genuss!
  • Steak an den hinteren Rand der Grillplatte legen

Ich hatte den Dreh ziemlich schnell raus. Ich würde sogar behaupten: Unkomplizierter und schneller geht es gar nicht – die 800 °C machen es möglich!

Was lässt sich noch alles beefen?

Was ihr wollt, kann ich nur sagen. Wir haben noch grünen Spargel und Lachs ausprobiert. Den Spargel könnt ihr ganz bequem auf unterster Schiene garen, während das Steak gleichzeitig auf höchster Stufe brutzelt. Für das perfekte Finish haben wir den Spargel vor dem Servieren noch mit einer Prise Zucker bestreut und einige Sekunden bei 800 °C gebeeft! Begeistert hat mich auch der Lachs Tataki Style: Nach nur 20 Sekunden im Beefer war der Fisch oben kross und unten noch schön roh! So habe ich Lachs wirklich noch nie gegessen.

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Der Beefer kann mit Zubehör ausgestattet werden, mit dem keine Wünsche mehr offen bleiben. Mit einem Pizzastein und Temperaturen ab 400 °C könnt ihr so einiges anstellen. Rezepte für Pizzakreationen und mehr findet ihr im Beefer-Beefbuch. Nachtisch ist auch vertreten!

Geschmacklich muss ich sagen, hat der Beefer mich überzeugt: das Steak war komplett rosa, ohne grauen Rand, auf den Punkt medium und die Kruste war sagenhaft! Meine Freunde jedenfalls können mir schon nicht mehr zuhören, sie wollen eingeladen werden, wenn ich meinen eigenen kleinen Beefer zu Hause stehen habe. Sie warten nur auf die magischen Worte: Beef me up, Scotty

Wenn dir das Leben Apfelstrudel gibt, bestell Eis und Sahne dazu! #mangönntsichjasonstnichts

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