Moka oder Mokka? Was der Mok(k)a überhaupt ist, unsere Zubereitungsempfehlung und für wen sich das Mokka-Equipment lohnt, erfahrt ihr bei uns. 

Eins kann ich nach meiner Recherche zum Thema Mokka trinken, Mokka-Zubereitung und Mokka-Kannen bzw. Espressokocher vorwegnehmen: Innerhalb des von individuellem Geschmack und Genuss geprägten Kaffee-Universums ist auch das Thema Mokka eine sehr interessante Wissenschaft für sich.

Der Mokka, Moka, Mocca oder Mocha – um nur einige Schreibweisen zu nennen – bezeichnet sowohl eine Zubereitungsart als auch eine sogenannte Varietät der Arabica-Kaffeebohne. Wichtig ist zu wissen, dass die Begriffe Mokka-Kanne und Espressokocher vielfach gleichwertig benutzt werden. Die Unterschiede liegen im erzeugbaren Druck, denn ein Espresso ist erst dann ein Espresso, wenn er mit etwa 8 bis 9 Bar Druck hergestellt wurde. Die hier vorgestellten Mokka-Kannen schaffen etwa 6 bis 7 Bar – technisch gesehen also eher ein Mo(k)ka und kein Espresso. 

Für wen ist dieses Equipment geeignet?

Wenn ihr eine Leidenschaft für die Do-it-Yourself-Kaffeezubereitung mitbringt und gerne Espresso trinkt, dann seid ihr bei den Espressokochern bzw. Mokka-Kannen genau richtig. Angenehmer Nebeneffekt: Gegenüber von (automatischen) Espressomaschinen spart ihr eine Menge Geld.

Wir wollen uns nun auf das notwendige Equipment konzentrieren. Dabei werfen wir ganz subjektiv einen genauen Blick auf die Bialetti Brikka aus Italien.

Mokka-Equipment

Klickt euch durch unsere Bilderstrecke, in der wir euch unsere Zubereitungstipps sowie von uns empfohlene Mokkakannen und Kaffeesorten zeigen:

Mokka-Kanne Aluminium

Mokka-Kanne Aluminium

(Foto: Chefkoch.de)

Dieses Equipment funktioniert bis auf einem Induktionsfeld auf allen Herdarten.

Bialetti Brikka 4 Tassen Espressokocher

Bialetti Brikka 4 Tassen Espressokocher

(Foto: amazon.de)
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Das Besondere: Dank des Cremaventils schafft diese Kanne einen höheren Druck und erzeugt eine leckere Crema auf dem Kaffee.

Mokka-Kanne Edelstahl

Mokka-Kanne Edelstahl

(Foto: Chefkoch.de)

Dieses Equipment ist auch für einen Induktionsherd geeignet.

Bialetti Venus Edelstahl Espressokocher

Bialetti Venus Edelstahl Espressokocher

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Dieser Espressokocher ist für den Induktionsherd geeignet.

Mokka-Kanne – Wasserbehälter und Ventil

Wasserbehälter und Ventil

(Foto: Chefkoch.de)

In den Wasserbehälter solltet ihr warmes (nicht kochendes) Wasser einfüllen. So spart ihr etwas Energie beim Erhitzen. Essentiell ist dabei, dass ihr das Wasser nur bis knapp UNTER das Überdruck-Ventil am Rand (siehe Bild) einfüllt.

Trichtereinsatz Kaffeepulver

Trichtereinsatz Kaffeepulver

(Foto: Chefkoch.de)

Füllt den Trichtereinsatz mit dem Kaffeepulver und streicht es glatt, aber bitte nicht andrücken!

Handkaffeemühle

Handkaffeemühle

(Foto: amazon.de)
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Der Kaffee sollte gröber gemahlen sein, als normaler Espresso. Andernfalls wird der Kaffee bitter und unbekömmlich. Zum Mahlen reicht je nachdem eine Handkaffeemühle mit unterschiedlichen Mahlgraden.

Mokkakanne aufschrauben

Mokkakanne zusammensetzen

(Foto: Chefkoch.de)

Das Oberteil der Mokkakanne auf das Unterteil schrauben. Darauf achten, dass sich kein Kaffeepulver im Gewinde befindet.

Mokkakanne

Mokka aufkochen

(Foto: Chefkoch.de)

Nun den Mokka auf der Herdplatte bei mittlerer Hitze aufkochen. Die typischen "Zisch-Geräusche" kündigen das Aufsteigen der Flüssigkeit an. Auch wenn noch Flüssigkeit aufsteigt, solltet ihr den Kochen nun von der Hitzequelle nehmen. So vermeidet ihr das Verbrennen eures Getränkes.

Mokka ausgießen

In vorgewärmte Tassen gießen

Das optimale Ergebnis erhaltet ihr, wenn ihr eure Tassen vorwärmt, indem ihr während des Brühvorgangs heißes Wasser hineinfüllt.

Mokka fertig

Für Auge, Nase und Gaumen

Bereits beim Brühvorgang nehmt ihr die leckeren Kaffeeröstaromen wahr. Gießt ihr euren Mokka ein, werdet ihr eine kräftige dunkelbraune Farbgebung in eurem Kaffee haben. Lasst euch euren Mokka nun schmecken!

Caffè Vergnano 1882 Gran Aroma Ganze Bohnen

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Aktuell sind bei uns in der Chefkoch.de-Küche zwei Sorten Kaffee im Einsatz: Einmal diese Sorte von Caffé Vergnano, außerdem...

Lucaffè Mamma Lucia Arabica Kaffeebohne

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...diese Arabica Kaffeebohne von Lucaffè

Mokka-Kanne Aluminium
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Bialetti Brikka 4 Tassen Espressokocher
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Mokka-Kanne Edelstahl
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Bialetti Venus Edelstahl Espressokocher
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Wasserbehälter und Ventil
Wasserbehälter und Ventil
Trichtereinsatz Kaffeepulver
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Handkaffeemühle
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Mokkakanne zusammensetzen
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Mokka aufkochen
Mokka aufkochen
In vorgewärmte Tassen gießen
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Für Auge, Nase und Gaumen
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Caffè Vergnano 1882 Gran Aroma Ganze Bohnen
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Lucaffè Mamma Lucia Arabica Kaffeebohne
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Ähnlich wie bei Töpfen müsst ihr auch bei Mokka-Kannen auf die Leitfähigkeit des Materials und die dazu passende Herdart achten. Benutzt ihr zu Hause eine Aluminium-Ausrüstung, benötigt ihr eine Herdplatte oder ein Ceranfeld als Hitzequelle. Eine Edelstahl-Mokka-Kanne könnt ihr auch auf einem Induktionsherd verwenden. Der Gasherd erhitzt euren Mokka in beiden Behältnissen.

Noch ein paar Worte zur Reinigung der Gerätschaften. Verwendet ihr das Modell Brikka, seid vorsichtig mit chemischen Reinigern oder Spüli. Am besten, ihr reinigt das Aluminium-Equipment nur mit heißem Wasser.

Vorteile und Fazit

  • relativ kostengünstig
  • perfekt für do-it-yourself-Kaffeegenießer
  • Equipment passt in den Küchenschrank
  • alle Teile sind leicht zu reinigen

Eindeutiges Urteil unseres Chefkoch-Mokka-Experten, der namentlich nicht genannt werden möchte: "Mokka ist kein Espresso, aber mit einem Bruchteil der Kosten kommt man einem Espresso technisch sehr nahe. Außerdem sind die Mokka-Kannen sehr leicht zu reinigen. Mich hat das Produkt überzeugt."

Hobbykoch mit einem Faible für Küchenequipment. Fleisch und Bier sind mein Lieblings Fast Food.

Leidenschaftlicher Hobbykoch, aber nur mit praktischem Küchenequipment. Soll es doch mal schnell gehen, dann am liebsten Fleisch und Bier.

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