Gefüllte Paprika mit Hähnchen

Gefüllte Paprika mit Hähnchen

(Foto: CK_Print-Magazin/Jorma Gottwald)

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Endlich das Wunschgewicht erreichen, ohne dauernd zu verzichten und zu hungern. Mit Intervallfasten soll das endlich klappen. Was ist das Erfolgsrezept?  

Intervallfasten gehört seit ein paar Jahren zu den beliebtesten Methoden, um abzunehmen. Warum es so beliebt ist? Weil es klappt! Viele haben damit schon erfolgreich abgenommen (das bestätigen auch wissenschaftliche Studien) und vielen fällt es leicht, auch durchzuhalten, weil es sich gut im Alltag umsetzen lässt. Keine speziellen Rezepte, kein Kalorienzählen oder komplizierte Regeln. Klingt gut, stimmt's? Intervallfasten gibt es mit verschiedenen Varianten, je nachdem, wann und wie lange man fasten möchte. Am weitesten verbreitet ist 16:8, danach folgt die 5:2-Diät. 

Intervallfasten nach Stunden: 16:8-Diät

Intervallfasten nach dieser Methode ist am weitesten verbreitet. 8 Stunden am Tag darf man essen, was man möchte - 16 Stunden muss man dafür fasten. Das klingt erstmal lange, ist es aber gefühlt nicht, da diese Fastenstunden auch in der Nacht liegen dürfen. In der Praxis heißt das, das du im Grunde "nur" auf das Frühstück oder das Abendessen verzichtest. Je nachdem, womit du besser zurecht kommst. 

Intervallfasten nach Tagen: 5:2-Diät 

5 Tage normal essen – 2 Tage fasten, das ist eine Variante des Intervallfastens. Man muss eben nicht gleich mehrere Tage hintereinander fasten, um die eigene Gesundheit zu päppeln und lästige Fettpölsterchen loszuwerden. Abnehmen kann so einfach sein!

Mit Intervallfasten, auch 5:2-Diät genannt, ist das tägliche strikte Einhalten von diversen Regeln und Kaloriengrenzen nicht nötig. Lediglich an den 2 Fastentagen beschränken Frauen sich auf 500-800 kcal und Männer auf 600-850 kcal. Aber auch das ist kein Problem und durchaus genussreich, denn erlaubt sind Gemüse und Vollkorn-Getreide, sowie proteinreiche Lebensmittel. Der Vorteil: Das hält lange satt. Schnelle Kohlenhydrate, wie Weizenbrot, lässt man an den Fastentagen besser liegen. Sie sättigen nicht lang anhaltend und liefern kaum wertvolle Nährstoffe. An den übrigen 5 Tagen isst man ganz "normal", also ohne Regeln und Vorgaben. Ja sogar auch mal Burger mit Pommes, Pizza oder andere üppige Gerichte sind erlaubt!

Und das funktioniert? Wir haben es ausprobiert!

 "Wirklich überrascht hat mich, dass ich die Fastentage ohne Hungerattacken durchstehe. Mit einer Mahlzeit am Tag komme ich super hin, sofern ich auf reichlich Eiweiß und low carb achte. Am ersten Fastentag habe ich nicht einmal meine erlaubte Portion geschafft.

Jetzt habe ich schon fast 5 Kilo abgenommen und kann die Fastentage prima in meinen Alltag mit Job und Familie einbauen.Ich fühle mich gut und genieße an den Nicht-Fastentagen ganz normale Mahlzeiten und auch mal ein Stückchen Kuchen.

Toll finde ich, dass ich durch das Intervallfasten meine Mahlzeiten grundsätzlich viel bewusster genieße und auch viel schneller satt bin.

Ich werde auf jeden Fall weitermachen!"

 

"Ich bin ein Genuss-Mensch und konnte meine Gewohnheiten einer Ernährungsumstellung bisher schlecht unterordnen. Beim Intervallfasten ist das zum ersten Mal anders. Hier freue ich mich schon auf jeden Fastentag, da ich merke, dass ich auch mit weniger Kalorien auskomme, Gerichte ohne zu viele Kohlenhydrate und mit weniger Fleisch auch schmecken können und ich mich einfach wohler fühle.

Durch das Intervallfasten habe ich mir außerdem angewöhnt, mehr Wasser, ungesüßten Tee und weniger Kaffee zu trinken, was ja auch nicht schaden kann.

An den Nicht-Fastentagen esse ich alles, was ich sonst auch gegessen habe, merke aber auch, dass ich insgesamt schneller satt werde und auch an diesen Tagen öfter mal auf Fleisch und Kohlenhydrate verzichten kann.

Ich bin froh, durch meine Kollegen vom Intervallfasten gehört zu haben und werde weiter dran bleiben."

Intervallfasten gemeinsam meistern

Auch in der Chefkoch-Community gibt es bereits im Forum einen regen Erfahrungsaustausch zum Intervallfasten. Hier schreibt beispielsweise Chefkoch-Nutzerin sallllllllly:

"Habe 5:2 im August 2016 begonnen und eine ganze Kleidergröße verloren. Es ist eine sehr angenehme Art sich einzuschränken, weil man ja weiß, dass man am nächsten Tag alles wieder darf. Durch die zwei "Fastentage" lernt man auch bewusster an den anderen Tagen zu essen."

In dem Forum kann man so schnellen Rat von Gleichgesinnten finden. Und letztlich fastet es sich gemeinsam ja auch einfacher, als ganz auf sich allein gestellt. Wer sich hier noch mehr austauschen möchte, kann sich auch der Gruppe 5:2 Diät anschließen, die sich ebenfalls dem Thema Intervallfasten widmet. Hier sind bereits mehr als 500 Chefkoch-Nutzer aktiv.

Wieso funktioniert Intervallfasten?

Bei dieser Methode schaut man im Grunde wieder auf die Steinzeit-Menschen: Denn seither ist der menschliche Körper auf Hungerperioden eingestellt. Es gab nur was zu essen, wenn man gerade etwas gejagt hatte oder Nüsse oder Früchte gesammelt hatte. Ansonsten musste man fasten. In Zeiten, wo es was zu essen gibt, speichert der Körper in Organen und Geweben Energie und kann sie wieder freisetzen, wenn es nötig ist. Solche Hungerperioden sollten aber nicht zu lange sein, denn sonst würde der Körper nicht nur "überschüssige" Fettpölsterchen abbauen, sondern auch damit anfangen, Eiweiß aus den Muskeln abzubauen. Da die Fastenzeit beim Intervallfasten relativ kurz ist, tritt dieser Effekt nicht ein. Neben dem Abnehmen soll das Intervallfasten auch vor diversen Krankheiten schützen, wie Diabetes oder Krebs. Diese Wirkungen sind aber noch nicht wissenschaftlich bewiesen. Bisher deuten die Daten nur darauf hin, dass sich Intervallfasten positiv auf Gesundheit und das Abnehmen auswirkt und dabei so wirksam ist, wie kontinuierliches Kalorienzählen und Verzichten, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Allerdings gibt es bislang noch keine Langzeitstudien. 

Wer das Intervallfasten selbst einmal ausprobieren möchte, findet passende Rezepte in der Rezeptsammlung. Alle Rezepte sind low carb und unter 500 kcal und bieten so optimale Voraussetzungen für genussreiche Fastentage!

Intervallfasten: Low Carb & kalorienarm

Gefüllte Paprika mit Hähnchen

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(Foto: Becci87)
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Frühstücks-Muffins

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(Foto: Carmen770)
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Gefüllte Zucchiniröllchen

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Linsen-Falafel

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(Foto: dieTinaa)
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Tomaten-Zucchini-Pfanne mit Feta

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(Foto: machal)
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Gefüllte Paprika mit Hähnchen
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Linsen-Falafel
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Tomaten-Zucchini-Pfanne mit Feta
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Als Ernährungswissenschaftlerin schaue ich genau auf mein Essen – und lasse es mir schmecken!

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