Vollstoff in der Küche – nur mit den richtigen Textilien!

Wenn es um Küchentextilien geht, gilt es noch viele Geheimnisse zu lüften. Wer von euch hat zum Beispiel eine Antwort auf die Frage nach dem weltbesten Geschirrtuch parat? Davon abgesehen profitiert jede Küchenausrüstung von wandelbaren Tischdecken, Stoffservietten und Topflappen, die nicht nach Lappen aussehen. Hier kommen meine Favoriten.

Ich habe keine Spülmaschine und streifenfreien Glanz auf Geschirr und Gläsern. Viele Geschirr- und Abtrockentücher sind durch meine Hände gegangen – ein Typus durfte bleiben, aus voller Überzeugung. Beim Rest war ich ebenso rigoros: Tischdecken mit Altersflecken, halb mitgegarte Topflappen und unansehnliche Erbstücke wurden ehrenvoll entlassen, neue Lieblingsstücke willkommen geheißen. Das Resultat: Kochen macht mir noch mehr Spaß. Optik und Haptik sind eben nicht zu vernachlässigen.

Wieso es für mich nur noch ein Abtrockentuch gibt

Vor einigen Jahren entdeckte meine Mutter das Mikrofasertuch – eine Offenbarung! Prompt nutzten meine Schwester und ich nach ihrem Vorbild nichts anderes mehr. Es hält beim Abtrocknen länger durch als ein Baumwolltuch, hinterlässt keine Flusen oder Streifen und ist gegenüber Flecken weniger anfällig. Angefangen hat alles mit dem "Blauen Wunder" – erst als Geschirrtuch, dann als Spültuch und schließlich als Fenster- und allgemeines Putztuch. Damit könnt ihr wirklich Vollstoff in der Küche geben!

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Mittlerweile gibt es aber auch gute Noname-Produkte. Positiv überrascht hat mich ein Mikrofasertuch von Aldi, das sich später sogar als Bodenwischtuch herausgestellt hat. Man kann also auch mit günstigen Tüchern Glück haben.

Bei all der Liebe zur Mikrofaser wundert ihr euch bestimmt, wie sich da das Baumwolltuch in die empfohlenen Tücher verirren konnte. Auch das hat gute Gründe. Denn so gut die Mikrofaser auch ist, als Ofenhandschuh benutzt man ein solches Tuch besser nicht – vor allem im nassen Zustand.

Wieso Baumwolltücher trotzdem in die Küche gehören

Wenn ich einen Hefeteig aufsetze, muss es ein Baumwollhandtuch sein, mit dem ich den Teig zudecke. Ein Mikrofasertuch bekommt man nicht mehr sauber, wenn der Hefeteig schön aufgeht. Und außerdem finde ich es dann doch appetitlicher – aber da bin ich vielleicht eigen. Wenn Küchentücher mit Essen in Berührung kommen, muss für mich das Baumwolltuch her.

Darüber hinaus gibt es noch mehr Einsatzmöglichkeiten für das Baumwolltuch. Oder kommt ihr nicht aus einem Haushalt, in dem es ein "Fingerabputztuch" gibt? Wenn nicht, klingt es vielleicht etwas sonderbar – ich finde es aber super praktisch! Im Eifer des Gefechts ein Tuch zu haben, das man schnell für eine saubere Hand in Anspruch nehmen kann, erspart euch einen hohen Papierhandtuch-Verbrauch. Und eine Vielzahl doch irgendwie dreckig gewordener Tücher.

Welche Textilien meine Küche noch schöner machen

Und wieder wurde meine Mama fündig: Dieses Mal war es eine wasserabweisende und damit auch schmutzabweisende Tischdecke. Für Kleckerfritzen wie mich ideal, weil ich die Tischdecke nicht nach jedem Essen waschen muss – abwischen reicht!

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Außerdem bin ich ein großer Fan von Stoffservietten, weil sie so viel Behaglichkeit am Tisch ausstrahlen. Es macht einfach einen Unterschied, ob man sich eine gebügelte Stoffserviette oder eine Papierserviette auf den Schoß legt. Und natürlich darf eine witzige Küchenschürze nicht fehlen – ähnlich wie das eben schon erwähnte Fingerabputztuch. Ein Gastgeber mit sauberer Kleidung verschönert die Küche doch auch, findet ihr nicht?