Onigiri - japanische Reisbällchen

Onigiri – lustiges Fast Food auf japanisch

Kennt ihr Onigiri, die japanischen Reisbällchen? Wir versprechen euch: Onigiri werden auch für euch ein Highlight: am Mittagstisch bei den Kollegen, in der Pausenbrotdose eurer Kinder oder im Proviant bei eurem nächsten Ausflug. Sie bestehen aus Klebereis, werden mit Gemüse oder Fleisch gefüllt und in Japan auch gerne mit lustigen Gesichtern aus Noriblättern verziert. Wir zeigen euch, wie ihr die japanischen Reishapppen to go macht.

Onigiri mit Noriblättern & Co. dekorieren

Das asiatische Fast Food aus Reis sieht nicht nur manchmal witzig aus, sondern ist vor allem ein gesunder und praktischer Sattmacher für zwischendurch. Wer bei Sushi den rohen Fisch und die Würzung mit Reisessig nicht mag, für den sind Onigiri mit purem Reis eine leckere Alternative. In Japan gibt es Onigiri überall in den verschiedensten Geschmacksrichtungen zu kaufen und haben in den Bentoboxen vieler Familien einen festen Platz.

Onigiri – mit diesem Reis klappt es

Onigiri werden aus Reis geformt. Damit die Onigiri zusammenhalten, verwendet ihr am besten Sushi-Reis oder anderen Rundkornreis, der klebt am besten. Bevor ihr den Reis kocht, solltet ihr ihn gründlich waschen. In warmem Zustand lässt sich der Reis besser formen. Lasst den fertig gekochten Reis aber etwas abkühlen, damit ihr euch nicht die Hände verbrennt. Der Reis wird traditionell pur verwendet, ihr könnt ihn aber auch wie bei Sushi mit Reisessig würzen – oder ihr verwendet japanische Gewürzmischungen. Die nennen sich Furikake und es gibt sie bei eurem Asiaten in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Fisch, Seetang, Sesam oder Soja.

Onigiri würzen – japanische und internationale Aromen

Zwar schmecken gewürzte Onigiri in Sojasoße getaucht schon ziemlich gut, aber ihr könnt die kleinen Reisbällchen auch nach Herzenslust füllen. Eine typisch japanische Füllung: frischer oder getrockneter Fisch. So könnt ihr zum Beispiel einen Streifen Räucherlachs oder Thunfischcreme nehmen. Lecker schmecken auch Obst oder Gemüse, etwa knackige Paprika, Avocadowürfel, klein geschnittener Brokkoli oder Gurkenstreifen. Um Onigiri zu füllen, drückt ihr einfach in eine flache Portion Reis eine Mulde, gebt die Füllung hinein, und schließt sie mit dem Reis wieder.

Onigiri formen leicht gemacht

Jetzt geht’s ans Formen der Onigiri. Und zwar mit angefeuchteten Händen – aber nicht allzu viel Wasser verwenden, bei klitschnassen Händen verliert der Reis schnell seine Klebekraft. Onigiri gibt es in drei Grundformen: Kugeln, Dreiecke und quaderförmige Onigiri. Die Kugeln sind dabei am leichtesten zu formen und zu befüllen. Ein quaderförmiges Onigiri lässt sich dagegen platzsparend in der eng bepackten Bentobox unterbringen. Dreiecke zu formen erfordert am meisten Geschick, aber aus ihnen entstehen oftmals auch die lustigsten Figuren.

 

Onigiri mit Noriblättern & Co. dekorieren

Die fertig geformten Onigiri können dann noch dekoriert werden. Noriblätter eignen sich dafür bestens – die dünnen Algenblätter kann man wie Papier mit der Schere schneiden. Ihr könnt die Onigiri zum Beispiel mit feinen Streifen belegen, aber mit ein wenig Geschick auch komplett einwickeln. Die Noriblätter haben einen positiven Nebeneffekt: Wer Onigiri nascht, muss nicht den klebrigen Reis anfassen, sondern die Finger bleiben sauber, wenn man das mit Nori umwickelte Onigiri in die Hand nimmt. Ganz nebenbei eignen sich Noriblätter perfekt für eine lustige Deko – wer kreativ ist, kann mit Noriblätter-Schnipseln auch Onigiri-Fußbälle, Piratengesichter oder sogar Pokémons gestalten.

Wie klassisches Sushi könnt ihr auch Onigiri mit weiteren Zutaten dekorieren und ihnen gleichzeitig Würze verleihen, zum Beispiel in dem ihr die Onigiri in schwarzem oder weißem Sesam wendet. In Japan werden Onigiri auch häufig mit Flocken aus gebratenem Rührei vermengt. Oder ihr wendet das ungewürzte Onigiri in den Gewürzmischungen. Übrigens könnt ihr Onigiri auch in der Pfanne anbraten oder sogar grillen - dann wird die äußere Schicht knusprig.

Ihr habt eigene Onigiri zusammengestellt? Ladet hier euer Rezept mit Foto hoch und inspiriert damit andere Chefköche:

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Onigiri – Rezepte für die japanischen Reisbällchen to go

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Hier findet ihr ein paar Inspirationen für eure eigenen Onigiri. Falls euch das Formen zu lästig ist: Es gibt auch Onigiri-Formen zu kaufen, in die ihr einfach nur den Reis einfüllen müsst und bei Lust noch die Füllung in den Reis drücken könnt. Neben klassischen Formen für Dreiecke oder Kugeln gibt es auch verspielte Varianten wie Blumen, Herzen oder Pandas.

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