One-Pot-Pasta: Leckere Nudeln und Soße aus einem Topf

Zutaten für die Lieblingspasta in einen Topf werfen, kurze Zeit kochen und genießen. Klingt zu schön, um wahr zu sein, ist in der Tat aber ein in den Vereinigten Staaten überaus beliebtes Kochprinzip, welches langsam aber sicher auch hierzulande immer mehr Anhänger findet. One-Pot-Pasta nennt sich diese Art der Nudelzubereitung. Doch was ist so besonders an "Ein-Topf-Nudeln"?

Pasta kochen, Gemüse schnippeln, Zwiebeln anschwitzen, Knoblauch dazugeben, alles sorgfältig andünsten, Flüssigkeit hinzufügen und keinesfalls die Pasta zu lange kochen lassen! Bei One-Pot-Pasta spart Ihr Euch diese aufeinanderfolgenden Schritte einfach.

One-Pot-Pasta: Schnelle Nudeln noch schneller

Seien wir ehrlich: An sich ist eine gute Pasta mit einer leckeren Soße keine komplizierte Angelegenheit. Und es gibt viele leckere Rezepte in den unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen. Dennoch erfordert das Lieblingsgericht, je nachdem um welches Rezept es sich handelt, immer etwas Aufwand. Dieser hält sich im Vergleich zu anspruchsvolleren, aufwendigeren Gerichten zwar in Grenzen, aber manchmal wünscht man sich doch, einfach alles zusammenschmeißen zu können und die Pasta kocht sich quasi von selbst. Genau so funktioniert One-Pot-Pasta.

Was chaotisch klingt, ist mittlerweile ein sehr beliebtes Rezept, Pasta zuzubereiten. Vor allem in den USA, wo schon viele Foodblogger und bekannte Köche auf den Trend aufgesprungen sind.

One-Pot-Pasta: Leckere Rezepte für die schnellen Nudeln

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Wurst Pasta (One Pot Cheesy Sausage Pasta)
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One-Pot-Pasta: Italienischer Wundertopf
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15-Minuten-Pfanne
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One-Pot-Pasta: Martha Stewart oder pasta risottata

Das ursprüngliche Rezept zur One-Pot-Pasta stammt von der bekannten Fernsehköchin Martha Stewart. Ihre „One-Pan-Pasta“ ist inzwischen ein Klassiker. Erfunden wurde diese Art der Pasta Zubereitung jedoch nicht von der berühmten Fernsehköchin, sondern höchstwahrscheinlich in Italien. Die „pasta risottata“ ist ein altes italienisches Rezept, bei dem die Pasta wie Risotto, zusammen mit allen Zutaten, in eine Pfanne oder einen Topf gegeben wird. Auf diese Weise entsteht mit minimalem Aufwand ein sehr einfaches jedoch geschmacksintensives Pastagericht.

One-Pot-Pasta: Wie funktioniert es?

Es ist wirklich so einfach, wie es klingt: Alle gewünschten Zutaten kommen mit einer vorgeschriebenen Menge Wasser in einen Topf. In Martha Stewarts Original Rezept wären das Nudeln, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, rote Paprikaflocken, Basilikum, Öl, Salz und Pfeffer. Diese werden zusammen mit ein paar Tassen Wasser für rund 10 Minuten erhitzt. Nur gelegentlich umrühren – fertig. Anschaulich dargestellt ist der Vorgang auch in diesem Chefkoch.de Video von "Natürlich Lecker".

One Pot Pasta
Von: Esslust, Länge: 2:42 Minuten, Aufrufe: 107.224

Das Rezept zum Video:

One-Pot-Pasta: Die Wassermenge macht's

Wie viel Wasser zu den Nudeln hinzugegeben werden muss, lässt sich nicht pauschal sagen. Entweder Ihr haltet Euch genau an Euer Rezept oder Ihr folgt dem Motto: Probieren geht über Studieren. Es ist ratsam, mit weniger Flüssigkeit anzufangen und dann, wenn diese zu schnell verkocht ist, noch etwas nachzugießen. Wenn man von Anfang an zu viel Wasser in den Kochtopf gibt, läuft man Gefahr, dass die Pasta verwässert und matschig wird. Die Garzeit der One-Pot-Pasta hängt vor allem von der Art der verwendeten Pasta ab. Dickere Nudeln garen langsamer als feine, dünne Pasta. Generell eignen sich jedoch alle Nudelsorten.

One-Post-Pasta: Gern auch mit Reis, Quinoa und Co.

Wen das Konzept "One-Pot" bzw. "One-Pan" begeistert, kann auch gern mal versuchen, Reis oder auch Quinoa auf dieselbe Art zuzubereiten. Gerade Reisgerichte eignen sich dafür sehr gut, da sich auf diese Weise schnell und einfach eine Art Risotto zaubern lässt.

One-Pot-Pasta: Vorteile und Nachteile

Die Vorteile dieser Art der Zubereitung liegen auf der Hand: Die Pasta ist schnell fertig und das Prozedere ein Kinderspiel. One-Pot-Pasta bietet sich darüber hinaus für die Resteverwertung an. Übriggebliebenes Gemüse und sonstige Lebensmittelreste, wie übrigeggebliebener Schinken, Gemüse oder restlicher Käse können in viele Rezepte eingebaut und einfach mit in den Topf geworfen werden.

Zudem ist die Bandbreite bei Rezepten für One-Pot-Pasta sehr weit gefächert. Klassische Tomatensoßen gibt es ebenso wie sahnige Pasta. Eigentlich kann man jedes Rezept für Nudeln in eine One-Pot-Pasta umwandeln. Vor allem Köche mit einer gewissen Experimentierfreude kommen hier auf ihre Kosten, weil der Geschmack der Zutaten sich in Kombination mit den Nudeln oftmals intensiver entfaltet, als man es von der herkömmlichen Art der Zubereitung in getrennten Töpfen gewohnt ist.

Wer jedoch davon überzeugt ist, dass das Auge mitisst, der könnte mit One-Pot-Pasta seine Probleme bekommen, da das Endergebnis optisch schnell an Eintopf erinnern kann. Das sieht zwar nicht so schön aus, tut jedoch dem Geschmack keinen Abbruch. Im Gegenteil: Fans der One-Pot-Pasta schwärmen von besonders geschmackvollen Nudeln, die alle Aromen der mitgekochten Zutaten aufgesaugt haben. Optisch aufhübschen lässt sich die fertige One-Pot-Pasta durch liebevolles Anrichten, beispielsweise mit frischen Basilikumblättern, Olivenöl, Käse und allem, was man auch sonst gern auf seine Nudeln streut.