Nashi: Nashis sind exotische Birnen aus China

Wer eine gut sortierte Obst- und Gemüse Abteilung durchstreift, wird sie bald entdecken: rundlich, aber ganz eindeutig kein Apfel, auch wenn der erste Eindruck das vermuten lassen könnte – die Rede ist von Nashi-Birnen. Die Nashi, stammt ursprünglich aus Asien und wird deswegen auch „Chinesische Birne“ genannt. Sie ist überaus saftig, aromatisch und überraschend vielseitig in der Küche einsetzbar.

Nashi, die „Birnen-Birne“

Die Nashi (Pyrus pyrifolia) gehört zur Gattung der Birnen (Pyrus). Das Wort „Nashi“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt „Birne“. Der Ausdruck Nashi-Birne ist also, um genau zu sein, eine Dopplung. Die Nashi außerdem auch als Japanische Birne, Koreanische Birne, Asiatische Birne, Chinesische Birne oder Kumoi bezeichnet. Da ihr Äußeres und ihr Geschmack dem von Äpfeln ähneln, ist umgangssprachlich auch die Bezeichnung Apfelbirne beliebt.

Erst China und dann die ganze Welt

In Deutschland ist die Nashi seit den 1960er Jahren erhältlich. Ursprünglich stammt sie aus China. Heute jedoch ist die Frucht in ganz Ostasien vorzufinden und in Japan weit verbreitet und sehr beliebt. Über 1200 Sorten der Birne werden dort angebaut. In den letzten Jahren ist auch Europa auf die zarte Nashi aufmerksam geworden: Frankreich, Deutschland und Italien bauen Nashis mittlerweile ebenfalls sehr erfolgreich an. Ebenso Korea, Chile, die USA, Australien und Neuseeland. Bei uns kann man die exotische Birne da sganze Jahr über kaufen.

Übrigens...!
Die Nashi ist keine Kreuzung zwischen Birne und Apfel. Dies wird häufig behauptet, entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Sie mögen optisch einem Äpfeln ähnlich sehen, gehören jedoch zur Gattung der Birnen.

Die Birne mit einem Hauch Apfel

Nashis können sehr unterschiedlich gefärbt sein: hellgelb bis blassgrün, bräunlich oder fast schon bronzefarben. Wenn die Birnen viel der Sonne ausgesetzt sind, bekommen sie auch rötliche Stellen. Ihre Form erinnert eher an Äpfel, als an Birnen. Schneidet man die Birnen auf, findet man ein helles, fast weißes Fruchtfleisch vor, sowie ein Kerngehäuse, das ebenfalls an einen Apfel erinnert. Nashis enthalten Vitamin C , Kalium, Calcium und Phosphor.

Der Geschack der Nashi

Der Geschmack einer Nashi ist mit dem einer normalen Birne vergleichbar. Zum vertraut süßen Birnenaroma gesellt sich jedoch eine charakteristische mild-säuerliche Note, die Nashis einen frischen Charakter verleiht, besonders wenn man sie gekühlt genießt. Viele Menschen erinnert der Geschmack in der Tat auch an Äpfel, manche sogar an eine Melone.

Die dünne Schale der Nashi ist sehr druckempfindlich. Ihr Fruchtfleisch kann je nach Art der Nashi variieren. Es gibt sehr feste, knackige Nashis, die von ihrer Konsistenz her mit einem Apfel vergleichbar sind. Ebenso gibt es sehr weiche Früchte. Diese sind entsprechend saftig. Es ist daher keineswegs ungewöhnlich, dass die Nashis einzeln verpackt, beispielsweise in Schaumstoffnetzen, im Handel angeboten werden. Reifere Nashis können, genau wie Äpfel und Birnen etwas mehlig oder körnig werden. Mit dieser Konsistenz sind die sie jedoch nach wie vor genießbar, wohlschmeckend und sehr saftig. In der Regel nimmt zudem ihre Süße mit dem Reifegrad zu.

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Einfach pur genießen

Nashis können wie Birne und Apfel als Frischobst gegessen werden. Nach Belieben können sie vorher geschält werden. Dadurch kommt ihr süßes Aroma noch stärker zur Geltung. Mit Äpfeln haben Nashis zudem gemeinsam, dass sie an der Luft schnell oxidieren und braun werden.

Exotische Vielfalt in der Küche

Die Nashi ist ein sehr vielseitiges, exotisches Früchtchen. Pur genossen überzeugt sie vor allem im Sommer: saftig und gekühlt als fruchtige Erfrischung.

Nashis kann man fast überall dort verarbeiten, wo sonst vielleicht eine klassische Birne Verwendung finden würde. Da sie sich geschmacklich doch leicht von normalen Birnen unterscheiden, verleihen sie jeder Speise einen Haus von Exotik.

Eine köstliche Figur macht die Nashi in allerlei Desserts und Süßspeisen: Zum Beispiel in Marmeladen, Konfitüre oder im Kompott, aber auch püriert in Smoothies und Fruchtmus. Als Babybrei sorgt sie für eine gelungene Alternative zur klassischen Birne, weil sie wenig Säure enthält und entsprechend bekömmlich ist.

Wie bereits erwähnt, ist sie gekühlt ein besonderer Genuss: Saftig wie sie ist, eignet sie sich außerdem perfekt für Eis und Sorbet.

Nashi: Nashis im Obstsalat

Birnen und Käse sind seit jeher ein Dream-Team: Wieso also nicht einfach mal Nashi und Käse? Gerade kräftig-würzige Käse, wie Camembert, Ziegenkäse und Blauschimmelkäse harmonieren geschmacklich gut mit der milden Süße der Frucht. Dasselbe gilt für auch Parmaschinken.

Ungewöhnlicher, doch ebenso lecker ist die Kombination der Frucht mit Fleisch. Wild eignet sich hierfür sehr gut. Man kann beispielsweise problemlos Preiselbeeren durch Nashis als Beilage zu Gebratenem ersetzen.

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