Physalis: Hübsche Kapstachelbeere für zahlreiche Rezepte

Vor einigen Jahren noch ein unbekannter Exot, erfreut sich die Physalis, auch Kapstachelbeere genannt, in Deutschland inzwischen einer stetig wachsenden Bekanntheit. Zurecht ist die auf den ersten Blick unscheinbare Kapstachelbeere in letzter Zeit immer beliebter geworden. Sie ist nicht nur eine originelle kleine Frucht, sondern bringt auch jede Menge guter Eigenschaften mit sich. Alles Wissenswerte über die Physalis verrät unser Ratgeber.


Physalis: Weit gereistes Nachtschattengewächs

Die Physalis, lateinisch Physalis peruviana, gehört zur Gattung der Blasenkirschen. Damit lässt sich die Kapstachelbeere in die Familie der Solanaceae, der Nachtschattengewächse, einordnen. Die Physalis peruviana stammt ursprünglich aus Südamerika. Ihr zweitliebster Rufname Kapstachelbeere verrät jedoch, dass sie inzwischen, um genau zu sein seit dem 19. Jahrhundert, auch im Süden Afrikas zuhause ist. Saison hat die Kapstachelbeere von Dezember bis Juni. Die keineswegs stacheligen Beeren sind jedoch das ganze Jahr hindurch in gut sortierten Obst- und Gemüseabteilungen erhältlich.

Physalis: Rezepte rund um die exotische Schönheit

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Physalis: Braune Hülle – große Wirkung

Die Physalis peruviana erscheint auf den ersten Blick zunächst unscheinbar: Die Kapstachelbeere ist eine Rankpflanze und kann bis zu eineinhalb Meter hoch werden. Die Blütenblätter sind eiförmig, haben feine Haare und laufen spitz zu. Erst wenn die Blüte befruchtet ist, wachsen die Kelchblätter weiter und bilden einen schützenden Kelch um die im Inneren nun heranwachsende ein bis zwei Zemtimeter große Frucht.

Ummantelt von dieser bräunlichen pergamentartigen Hülle, die ehemals als Blütenkelch fungiert hat, sehen sie nun aus wie kleine Lampions. Allein dies ist originell, aber wirklich spannend wird es, wenn man das braune Mäntelchen öffnet und darin die eigentliche Frucht der Physalis peruviana vorfindet. Eine kleine orangefarbene Beere, die stark an eine Miniaturversion der Tomate erinnert. Dies ist nicht verwunderlich, denn ebenso wie die Kapstachelbeere ist auch die Tomate eine Solanaceae, ein Nachtschattengewächs.

Vorsicht Verwechslungsgefahr

Die Physalis peruviana sollte nicht mit der sehr ähnlich aussehenden Lampionpflanze oder Lampionblume (Physalis alkekengi) verwechselt werden, die besser nur als Zierpflanze genutzt wird.

Physalis: Viele Vitamine

Die Kapstachelbeere ist jedoch nicht nur hübsch. Sie enthält auch eine geballte Ladung an Vitaminen. Die Kapstachelbeere ist reich an Vitamin C, welches im Körper am Aufbau des Bindegewebes, der Knochen und der Zähne beteiligt ist. Ebenso schützt Vitamin C vor freien Radikalen und begünstigt die Aufnahme von Eisen, welches in den Beeren der Physalis ebenso enthalten ist – eine gute Kombination. Auch Vitamin B1, zuständig für wichtige Stoffwechselvorgänge im Körper, sowie Vitamin B6 für die Blutbildung liefert die Physalis.

Besonders sticht jedoch der hohe Gehalt an Beta-Carotin in der Physalis hervor. Im Körper wird Beta-Carotin in Vitamin A umgewandelt, welches die Funktion der Augen unterstützt.

Physalis: Die Kapstachelbeere eignet sich nicht nur für süße Rezepte

Physalis: Reifer wird's nicht

Die Kapstachelbeere reift nicht nach und kann einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das meiste Aroma hat die Physalis peruviana, wenn die Beere im Inneren der Hülle goldgelb bis orange gefärbt ist. Wenn die eigentlich pralle Beere schrumpelig und weich wird, ist sie nicht mehr genießbar.

Physalis: Exotisches Geschmackserlebnis

Der Geschmack der Physalis ist exotisch, süßlich-sauer. Wichtig ist, die Früchte vor dem Verzehr gut abzuwaschen, denn die Kapstachelbeeren sondern durch ihre dünne Haut eine ölige Substanz ab, die an den Fingern klebt und zudem auf unangenehme Art leicht bitter schmeckt. Ist dieser Film jedoch entfernt, steht dem Genuss nichts im Wege.

Physalis: Mehr als nur leckere Dekoration

Nicht nur lecker sondern auch hübsch sind die kleinen Früchte. Deswegen tut man der Kapstachelbeere auch Unrecht, wenn man sie nur als essbare Dekoration betrachtet.

Kreativ und originell wird es, wenn man die Physalis anstelle von Cocktailtomaten auf einer Käseplatte drapiert. Weil sie so hübsch ist, ist sie der heimliche Star an jedem Cocktailglas. Aber auch als offizieller Hauptakteur oder Nebendarsteller schlägt die Kapstachelbeere sich sehr gut in Desserts und Torten oder als exotische Beigabe zu einem Obstsalat oder einem Müsli. Auch als fruchtige Beigabe in Joghurt und Quark schmeckt das weit gereiste Früchtchen.

Dies ist nicht zuletzt dem ganz eigenen Geschmack der Physalis zu verdanken: Am ehesten sind die kleinen Früchtchen tatsächlich mit den säuerlichen Stachelbeeren zu vergleichen. Dazu gesellt sich jedoch diese ganz eignene, leicht süße Note, die ganz unverkennbar nur die Physalis mit sich bringt.

Tee, Marmelade oder Saft aus Physalis – früher ungewöhnlich, heute durchaus im Handel erhältlich und sehr schmackhaft. Natürlich geht nichts über die frische Frucht der Kapstachelbeere, aber auch in getrockneter Form verbreitet sich die Physalis immer stärker und findet viele Fans. Ihre Aromen konzentrieren sich in der getrockneten Variante noch um ein Vielfaches.

Physalis, Kapstachelbeere, Andenbeere: Die Physalis hat viele Namen. Das Nachtschattengewächs, das demnach mit der Tomate verwandt ist, ist vielseitiger in der Küche einzusetezn, als viele glauben. Zu Unrecht wird die hübsche orangefarbene Beere oft nur als Dekoration für Getränke und Cocktails eingesetzt. Zwar macht sie hier eine hervorragende Figur, doch die exotische Schönheit hat weitaus mehr auf Lager, als nur hübsch auszusehen.

Physalis sind überaus schmackhaft und eignen sich daher auch als zentrales Element einer Speise. Sei es in Salat, in Kuchen und Torten, leckeren Desserts, Eis, Sorbet oder in Suppen. Zudem ist die kleine Beere mit der braunen Hülle, die darin wie eine kleine Laterne wirkt, reich an Vitaminen: Vitamin C, Vitamin B1 und B6, um nur einiges zu nennen. Besonders sticht jedoch der hohe Gehalt an Beta-Carotin in der Frucht hervor. In der Rezeptstrecke haben wir eine Auswahl an leckeren Rezepten rund um die Physalis peruviana zusammengestellt.

Nichts bringt Menschen besser zusammen, als gutes Essen.

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