Ob als Tee, im Smoothie oder in Schokolade: Matcha, das Pulver aus grünem Tee, verfeinert so manches Getränk und so manche Speise. In Japan ist Matcha schon seit Jahren beliebt, hierzulande finden sich immer mehr Freunde der giftgrünen und fruchtig-frisch, leicht herb schmeckenden Tee-Zutat.

Es leuchtet grün, es ist gemahlen und riecht – naja – ein bisschen wie Heu, Gras oder Algen: Matcha, das Grünteepulver aus Japan überzeugt vielleicht nicht durch seinen Geruch. Aber wer grünen Tee mag, für den ist Matcha ein feiner Genuss. Denn Matcha verbindet geschmacklich all das, was man an grünem Tee so liebt: er schmeckt fruchtig, frisch und lieblich und ist dabei weniger bitter als andere grüne Tees. Daher ist er auch für Teetrinker, die grünen Tee bisher wegen seines bitteren Beigeschmacks gemieden haben, einen neuer Versuch wert.

Das Besondere an Matcha Tee?

 

Matcha Tee ist ein Pulver – man trinkt den Grüntee in heißem Wasser aufgelöst.

 

Matcha Tee lässt sich als Tee genießen oder man kann das Pulver als Zutat verwenden.

 

Matcha Tee enthält Koffein, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

Aber: Matcha Tee hat seinen Preis. Er kostet zwischen 20 bis 50 Euro pro 30 Gramm – und das ist gerade mal so viel, wie auf 2 Esslöffel passt. Andererseits braucht man pro Tasse auch nicht viel vom Matcha Tee: Ein bis zwei Gramm reichen.

Matcha Tee: Inhaltsstoffe und Wirkung

Schon grünem Tee werden viele positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt: So soll grüner Tee sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die die Gesundheit fördern sollen. Vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Alzheimer soll er angeblich schützen können – und von Matcha Tee wird noch mehr erwartet und versprochen. Schließlich isst und trinkt man bei Matcha das ganze Teeblatt und macht nicht wie bei anderem Grüntee einen Aufguss daraus. Außerdem soll Matcha Tee durch seine besondere Ernte noch mehr Koffein, Vitamine und wertvolle Inhaltsstoffe enthalten als grüner Tee. Vor allem Antioxidantien, Kalzium, Eisen, Kalium und einige Vitamine sollen im Matcha Tee mehr vorhanden sein als in anderen Grüntees. Das mag zwar stimmen, aber bewiesen sind die angepriesenen Wirkungen auf die Gesundheit bislang nicht.

Matcha Tee: Zubereitung mit Tee-Zeremonie

Durch die fast vollständige Abschattung der Teesträucher "Tencha" vier Wochen vor der Ernte entwickelt sich verstärkt Chlorophyll, dem grünen Farbstoff der Blätter. Ebenso bildet sich durch den Schutz mehr Koffein. Später werden die Blätter von Hand gepflückt, dann gedämpft, getrocknet und schließlich in einer Granitsteinmühle fein vermahlen. Diese aufwendigen Produktion braucht Zeit und erklärt auch den Preis für diesen feinen Grüntee.

Das so gewonnene Teepulver wird bei der Zubereitung nicht nur für den Aufguss eines Suds verwendet, sondern mitgetrunken. So werden alle enthaltenen Stoffe, wie zum Beispiel die Antioxidantien, aufgenommen. Wie andere grüne Tees auch, enthält der Matcha Tee den belebenden Wirkstoff Koffein – und zwar sechsmal so viel wie in der gleichen Portion Kaffee!

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Für die Zubereitung eines traditionellen Matcha Tee gibt man etwa ein bis zwei Gramm Matcha-Pulver in eine Matcha-Schale. Das entspricht ungefähr einem halben Teelöffel bzw. zwei Bambusmaßlöffeln. Das Pulver gießt man anschließend mit ca. 80 Grad Celsius warmem Wasser auf. Je nachdem wie kräftig man den Tee mag und welche Konsistenz man bevorzugt, gießt man 60 bis 100 ml Wasser auf. Und jetzt kommt das Besondere: Das Pulver muss sich auflösen, deshalb rührt man den Matcha Tee mithilfe des Chasen, einer Art Bambusbesen, für etwa 15 Sekunden kräftig durch, bis sich ein feiner, dichter Schaum auf dem Tee gebildet hat. Nun kann man das süßlich-frische Aroma des leuchtend grünen Matcha-Tees genießen. Wer keinen Chasen zur Hand hat, und auf die traditionelle Teezeremonie weniger wert legt, kann stattdessen auch einen kleinen Milchaufschäumer-Quirl verwenden. Auch damit erzielt man recht gute Ergebnisse.

Wer mag, kann aus dem klassischen Matcha Tee auch einen Matcha Latte kreieren, indem er den fertigen Tee einfach in ein hohes Glas gibt und mit heißer, aufgeschäumter Milch auffüllt.

Matcha: Kochen mit dem Tee

Eis, Kuchen, Plätzchen, Muffins und Smoothies: Vor allem in süßen Leckereien ist das Grüntee-Pulver immer beliebter. Wenn man mit Matcha Tee kochen und backen will, verwendet man das Pulver – ein Aufgießen des Tees ist nicht notwendig. Der Grüntee wird dabei wie ein Gewürz verwendet: Ein bis zwei Teelöffel in den Teig, die Creme oder das Getränk geben. Besonders gut kommt die grüne Farbe bei hellen Speisen zur Geltung.

 

Mit Matcha Tee kochen: Vorteile

 

Der pulverige Matcha Tee sorgt für ene schöne, leuchtende Farbe im Gebäck und Eis.

 

Die Vitaminbombe (grüner) Smoothie wird durch das koffeinhaltige Matcha zum guten Kaffeeersatz.

 

Matcha Tee sorgt gerade in süßen Gerichten für ein feinherbes Pendant.


Tipp: Wer nur mit Matcha kochen möchte, kann auch nach speziellen Matcha Tees zum Kochen Ausschau halten. Sie sind zwar etwas herber, aber dafür auch preisgünstiger. Fürs Kochen und Backen reichen sie in der Regel aus.

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Matcha Tee: Haltbarkeit und Lagerung

Matcha Tee ist nicht nur ein feines Pulver, es ist vor allem ein empfindliches Pulver: Durch Luft und Licht verliert es an Qualität, da es sehr leicht oxidiert. Deswegen wird Matcha Tee in der Regel in einer Dose verkauft, sodass es dunkel und luftgeschützt lagern kann. Um die feinen Aromen und Wirkstoffe des grünen Tees möglichst lange zu erhalten, solltet ihr die Dose nach dem Anbrechen im Kühlschrank oder auch dem Eisfach aufbewahren. Aber auch dort hält sich Matcha Tee nur drei bis vier Wochen.

Als Ernährungswissenschaftlerin schaue ich genau auf mein Essen – und lasse es mir schmecken!

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