Salat in der Salatschleuder: gleich wird es lecker

Salatschleuder: Unterschätzter Küchenhelfer

Wozu braucht man denn bitte eine Salatschleuder? So mancher zögert, wenn es um die Anschaffung einer Salatschleuder geht, da sich die Vorteile dieser unscheinbaren Küchenmaschine nicht direkt erschließen. Wer jedoch einmal seinen Salat trocken geschleudert hat, wird kein Interesse mehr daran haben, wieder zum Sieb über der Spüle zurückzukehren...

Salat ist unkompliziert und schnell zuzubereiten. Einfach waschen, Salatdressing dazu – fertig. Das Waschen des Salats ist dabei die mühseligste Angelegenheit. Aber erleichtert mir eine Salatschleuder diese Arbeit tatsächlich? Wir müssen diese Frage mit einem entschiedenen JA beantworten!

Salatschleuder: Nie wieder ohne!

Okay, natürlich ist leicht feuchter Salat kein Weltuntergang. Dennoch hat zu viel Nässe im Salat ein paar unschöne Nachteile: Durch die Feuchtigkeit werden die feinen Blätter zum einen schneller matschig. Zum anderen verwässert das überschüssige Wasser die Salatsoße nicht nur, sie bleibt auf feuchten Blättern auch schlechter haften und perlt durch das enthaltene Öl leichter ab. Dies verringert natürlich das Aroma und damit den Genuss. All dies lässt sich jedoch mithilfe einer Salatschleuder einfach vermeiden. Die Salatschleuder garantiert saubere, bissfeste Salatblätter, die in Kombination mit einem raffinierten Dressing zum kulinarischen Hochgenuss werden.

Natürlich gibt es auch bei so unterschätzten Küchengeräten verschiedene Modelle und Arten. Die drei beliebtesten Geräte möchten wir euch an dieser Stelle vorstellen:

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Leifheit Salatschleuder Signature

Leifheit Salatschleuder Signature

Zug um Zug zum Ziel
  • Als Servierschüssel nutzbar
  • Hitzebeständiges Sieb (z.B. zum Abseihen von Pasta)
  • Drehscheibe entfernbar für hygienische Reinigung
  • Rechts-/Links-Drehmechanismus mit Reißleine

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Silit Salatschleuder

Silit Salatschleuder

Mit Kurbelkraft zum Salatgenuss
  • Rutschfester Gummiring am Boden
  • Hitzebeständiges Sieb (z.B. zum Abseihen von Pasta)
  • Als Servierschüssel nutzbar
  • Rechts-/Links-Drehmechanismus

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Emsa Turboline Salatschleuder

Emsa Turboline Salatschleuder

Salatgenuss in edlem Chrome
  • Turbo-Antrieb
  • Komfortabler Soft-Touch Griff
  • Stopp-Knopf
  • Integrierter Ausguss im Deckel
  • Als Servierschüssel nutzbar

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Zugegeben: gewaschen sind die grünen Blätter schnell – in einer Schüssel oder in der Spüle in der Küche. Dazu benötigt man keine spezielle Salatschleuder. Doch das Abtrocknen der Salatblätter kann ganz schön zeitaufwendig sein. Gerade bei den filigraneren Salatsorten wie Eichblattsalat, Eisbergsalat, Lollo rosso oder Endivie sammelt sich durch die sorgfältige Reinigung sehr viel Wasser zwischen den feinen Blättchen des Blattgemüses. Auch kleinblätterige Arten wie Feldsalat oder Rucola benötigen mehr Sorgfalt und Zeit, wenn es darum geht, sie zu waschen. Richtig trocken werden die Blätter danach nur schwer. Selbst wenn man sie mit Haushaltrolle oder einem Geschirrtuch trocken tupft, geschweige denn, sie per Hand in einem Nudelsieb ausschüttelt oder längere Zeit abtropfen lässt. Eine Salatschleuder ist hier euer bester Freund!

Salatschleuder: Wieso sollte ich meinen Salat waschen?

Ob ihr nun eine Salatschleuder nutzt oder die Blätter per Hand wascht: Es ist dringend empfohlen, das gesunde Grün vor dem Verzehr gründlich zu reinigen. Das bedeutet, der Salat sollte sorgfältig geputzt und gewaschen werden. Denn zwischen den Blättern des Blattgemüses kann sich noch so mancher Schmutz befinden, den man ungern beim Essen auf seinem Teller wiederfinden möchte. Sand, Erde, kleine Steinchen oder sogar kleinere Insekten sind normal und damit keine Seltenheit zwischen den Salatblättern.

 Warum ist eine Salatschleuder super?
 Euer Salat ist Dank einer Salatschleuder blitzschnell trocken
 Euer Salat bleibt mit einer Salatschleuder knackig
 Euer Salatdressing verwässert dank einer Salatschleuder nicht
 Euer Salat schmeckt mit einer Salatschleuder garantiert besser

Beim Putzen des Salats werden unansehnliche Blätter, Stiele und harte Teile der Salatblätter entfernt. Ebenso der Strunk. Anschließend wird der Salat gewaschen. Dies sollte passieren, bevor ihr die Blätter zerkleinert. Salat sollte zudem zwar gründlich gewaschen werden, jedoch nicht zu lange, weil sonst die in den Blättern enthaltenen Nährstoffe verloren gehen und die empfindlichen Blätter durch zu viel Wasser ihre Bissfestigkeit verlieren.

Manche Salatsorten sind empfindlicher als andere. Je feiner die Blätter, desto schneller weichen diese auf. Entsprechend solltet ihr z.B. bei Kopfsalat, Bataviasalat und Lollo rosso das Salatdressing erst kurz vor dem Servieren hinzugeben, da die dünnen Blätter aufgrund der feinen Struktur sonst schnell zusammenfallen. Robustere Sorten wie Eisbergsalat oder Chicorée tut es hingegen ganz gut, wenn sie in der Soße ein wenig durchziehen.

Salatschleuder: Wie funktioniert‘s?

In der Regel besteht eine Salatschleuder aus einer Schüssel, in der ein einsetzbarer Korb oder eine Art Sieb befestigt ist und einem Deckel, mit dem die Schüssel sicher verschlossen werden kann. Im Deckel der Salatschleuder ist ein Antriebsmechanismus integriert. Hierbei handelt es sich um eine Kurbel oder eine Reißleine. Das Sieb bzw. der Korb sitzt auf einer Art Zapfen. Die feuchten Blätter werden nun in den Korb in der Schüssel gefüllt. Die Salatschleuder wird anschließend verschlossen und der Korb in der Salatschleuder mit Hilfe der Kurbel oder der Reißleine per Hand zum Rotieren gebracht. Hierbei entsteht eine beträchtliche Geschwindigkeit. Durch die entstehenden Fliehkräfte, welche beispielsweise auch bei Zentrifugen oder Waschmaschinen entstehen, werden Wasser und Feuchtigkeit aus den Salatblättern durch das Sieb herausgeschleudert. Die Flüssigkeit sammelt sich unten in der Schüssel und kann nun bequem abgegossen werden.

Wer sich gern eine Salatschleuder zulegen möchte, hat nun die Wahl zwischen zwei Antriebsmechanismen. Entweder wird die Salatschleuder mithilfe einer Kurbel betrieben, die am Deckel befestigt ist. Man dreht so lange und so schnell an der Kurbel, bis das Wasser sich unten in der Schüssel der Salatschleuder gesammelt hat.

Alternativ gibt es Salatschleudern, die durch eine Reißleine bzw. einem Bandmechanismus betrieben werden. Hier wird das Ziehen an der Reißleine so oft wiederholt, bis der Salat nicht mehr nass ist.

Beide Varianten sind nicht elektronisch, sondern werden von Hand betrieben. Ihr benötigt also keine Stromzufuhr oder Batterien, um eure Salatschleuder zu nutzen. Je schneller und je häufiger sie die Kurbel bzw. die Leine betätigen, desto effektiver wird das Wasser aus den Blättern geschleudert.

Salatschleuder: Aha-Effekt dank Fliehkraftprinzip

Der erstmalige Einsatz einer Salatschleuder sorgt in der Regel erst mal für eine kleine Überraschung: Wer häufig Salate zubereitet und diesen bisher ohne Salatschleuder trocknete, hat oftmals gar keine Vorstellung, wie viel Feuchtigkeit Salatschleudern aus den Salatblättern herausholen. Die Menge an Wasser, die sich nach der Rotation dank des Fliehkraftprinzips in der unten in der Salatschleuder (ähnlich einer Zentrifuge) ansammelt, kann beachtlich sein.

Wenn man sich nun vorstellt, dass diese Menge an Wasser ohne eine Salatschleuder in den Blättern verbliebe, ist es schlüssig, dass dieser sehr schnell weich werden würde. Ebenso würde die Salatsoße der Wahl durch das zusätzliche Wasser verdünnt, was sicherlich nicht erwünscht ist.

Löstlicher Salat, nicht verwässert – der Salatschleuder sei Dank

Salatschleuder: Preis, Material, Volumen

Wie viel Geld möchten Sie für Ihre Salatschleuder ausgeben? Günstige Modelle sind bereits für unter 10 Euro zu haben. Ab hier beeinflussen Material, Hersteller und Fassungsvermögen den Preis. Die gängigen Salatschleudern kosten zwischen 15 und 40 Euro. Es gibt jedoch auch Modelle, die kostspieliger sind.

Edelstahl oder Kunststoff?

Wer sich für Salatschleudern interessiert, wird im Handel auf Modelle aus Kunststoff und Edelstahl stoßen. Eine Salatschleuder aus Edelstahl bzw. Metall ist ohne Zweifel sehr robust. Edelstahl ist jedoch in der Regel auch kostspieliger als ein Gerät aus Kunststoff. Edelstahl lässt sich ohne Weiteres in der Geschirrspülmaschine reinigen. Salatschleudern aus Edelstahl werden häufiger mit einem Seilzug Mechanismus betrieben.

Doch auch Kunststoff bietet im Vergleich mit einer Salatschleuder aus Edelstahl einige Vorzüge. Sie sind nicht nur günstiger, sie weisen, je nach Hersteller, auch interessante Zusatzfunktionen auf, die Varianten aus Edelstahl nicht bieten. Firmen wie Emsa und Leifheit haben beispielsweise Salatschleudern aus Kunststoff im Angebot, die sich platzsparend zusammenfalten lassen. Ein Pluspunkt, wenn die Küchenschränke ohnehin schon voll sind. Ihren Zweck erfüllen sowohl Salatschleudern aus Plastik als auch Modelle aus Edelstahl.

Wieviel passt rein?

Die meisten Salatschleudern verfügen über einen Durchmesser von 24 bis 28 cm und bieten ein Fassungsvermögen von 3 bis 5 Litern. Es gibt jedoch auch Großgeräte für bis zu 15 oder 25 Liter, die im Gastronomiebereich zum Einsatz kommen. Welche Salatschleuder zu euch passt, hängt daher nicht zuletzt von der Menge an Personen ab, die ihr mit frischem Salat versorgen möchten.

Salatschleuder: Trockenschleudern und mehr

Es gibt neben Seilzug und Kurbel auch noch Salatschleudern, die mit anderen Mechanismen den Salat trocken schleudern. Einige Geräte funktionieren mit Knopfdruck und haben darüber hinaus auch manchmal einen extra Knopf, der den Abtropfkorb anhält. Auch elektrische Salatschleudern sind im Handel erhältlich. Diese verfügen jedoch meistens neben der simplen Schleuderfunktion über spezielle Fähigkeiten wie integrierte Salatschneider.

Bei einer Salatschleuder entsteht durch das bereits angesprochene Fliehkraftprinzip eine ganze Menge Kraft. Da kann es schon einmal vorkommen, dass die Salatschleuder verrutscht und etwas vom Inhalt der Schüssel daneben geht. Abhilfe schafft ein Silikonring am Boden der Salatschleuder, der für sicheren Stand sorgt. Hilfreich ist zudem ein Verschlussdeckel auf der Salatschleuder, der gut einrastet.

Manchen Salatschleudern liegen zwei verschiedene Deckel bei: zum einen ein Deckel, der vor Spritzern beim eigentlichen Schleudern schützt; zum anderen ein Deckel, der die Schüssel luftdicht verschließt und die Salatschleuder damit zur Vorratsschüssel umfunktioniert. Salatköpfe oder anderes Gemüse lassen sich so in der geräumigen Schale der Salatschleuder ganz wunderbar für einige Zeit im Kühlschrank aufbewahren. Mit einer solchen Salatschleuder schlagt ihr zwei Fliegen mit einer Klappe.