Für Berufstätige und Familien sind Küchengeräte wie der Slow Cooker ein Segen: Das Essen ist fertig, wenn man gerade nach Hause kommt – schonend und lange genug gegart, bis sich alle Gewürzaromen entfalten konnten. Was der Crockpot, wie man den Schongarer auch nennt, besonders gut kochen kann, sind Schmorgerichte, Suppen und Eintöpfe, aber auch Fleisch – ideal für die kalte Jahreszeit.

Eigentlich ist der Slow Cooker keine Neuheit im Bereich der Küchengeräte – zumindest in Amerika. Zu Beginn der 1970er Jahre entwickelte die amerikanische Firma Rival den Bean Cooker, einen elektrisch beheizten Kocher aus Keramik, der Hülsenfrüchte langsam gar werden ließ. In den darauffolgenden Jahren wurden das Gerät und seine Einsatzmöglichkeiten weiterentwickelt. In Deutschland gewöhnt man sich nur langsam an den Topf, der Mahlzeiten äußerst langsam und unter Zufuhr geringer Hitze sämig und voller Aromen kocht. Dabei muss man den Crockpot, Keramiktopf zu Deutsch, nur befüllen und anstellen. Manche Geräte lassen sich sogar auf eine Garzeit programmieren. Den Rest macht der Schongarer von allein.

Slow Cooker, Crocky oder Crockpot: Unsere Favoriten

Roter Schongarer von Crock-Pot

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Backofenfester Steinguttopf und Kapazität von 3,5 Liter. Dazu 2 Wärmestufen sowie Warmhaltefunktion.

Sauté-Schongarer von Crockpot

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Der Topf ist aus Steingut und hat eine Kapazität von 4,7 Liter. Der Topf kann auf Herdplatten, in der Mikrowelle, im Ofen, Gefrierfach und Kühlschrank genutzt werden.

Slow Cooker von Cuisinart

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Bräunen und Braten sind integriert. Der Slow Cooker hat eine Kapazität von 5,7 Liter und 24h Timerfunktion mit automatischer Abschaltung.

Schongarer mit digitalem Countdown-Timer von Crock-Pot

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Digitaler Countdown-Timer. Fassungsvermögen von 5,7 Liter und Spülmaschinengeeigneter Steinguttopf mit Deckel.

Digitaler Premium Schongarer von Andrew James

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Hoch, niedrig und warmhalten Temperaturstufen, 20 Stunden Timer und 12 Stunden Zeitverzögerungsfunktion. Abnehmbare bleifreie Keramikschüssel.

Roter Schongarer von Crock-Pot
Roter Schongarer von Crock-Pot
Sauté-Schongarer von Crockpot
Sauté-Schongarer von Crockpot
Slow Cooker von Cuisinart
Slow Cooker von Cuisinart
Schongarer mit digitalem Countdown-Timer von Crock-Pot
Schongarer mit digitalem Countdo…
Digitaler Premium Schongarer von Andrew James
Digitaler Premium Schongarer von…

Slow Cooker: Selbstständiger Küchenhelfer

Im Vergleich zum bekannten Schnellkochtopf setzt der Slow Cooker genau auf das Gegenteil. Low and slow lautet das Prinzip. Der Slow Cooker besteht aus einem Topf und einer beheizbaren Außenhülle. An ihr befindet sich ein Regler, mit dem ihr das Gerät anschalten und auf eine geringe, mittlere oder hohe Garstufe stellen könnt. Die Temperatur bewegt sich je nach Einstellung zwischen 60°C bei der Warmhaltefunktion und 90°C auf der höchsten Stufe.

Selten übersteigen die Geräte diese Temperatur. Daher brodelt das Essen nicht unkontrolliert im Topf, es brennt nichts an und auch nach acht Stunden besteht keine Gefahr, dass das Gericht im Schmortopf verkocht. Stattdessen haben die einzelnen Zutaten genügend Zeit, Aromen zu entwickeln. Fleisch, Hülsenfrüchten und festes Gemüse eignen sich besonders für die Zubereitung im Slow Cooker. Zähe Fleischstücke sowie Erbsen, Linsen, Kartoffeln, Möhren und Kohl werden durch die lange Garzeit butterweich.

Warum ist ein Slow Cooker super?
 Der Aufwand ist gering, der Nutzen groß: Am Abend ist das Essen fertig.
 Schmorgerichte, Suppen und Eintöpfe werden aromatisch und vitaminschonend zubereitet.
 Nichts brennt an – dafür arbeitet der Slow Cooker selbstständig am Abendessen.
 Kochen auf Vorrat klappt hervorragend – ein Segen, wenn es im Alltag einmal hektisch wird.
 Der Slow Cooker kocht auch in der Küche der Ferienwohnung selbstständig weiter.

Der Crocky: Größen und Ausstattung

Slow Cooker werden etwa von den Herstellern Crockpot, Morphy Richards oder Cuisinart angeboten. Qualitativ sind sie sich sehr ähnlich. Die Ausstattung und Größe macht hier den Unterschied. Crockpot bietet seinen Schongarer in mehreren Varianten an. Die Bedürfnisse großer und kleiner Haushalte werden damit gedeckt.

Kleiner Crocky: Wenn keine Reste anfallen sollen

Ein kleiner Crocky fasst 3,5 Liter. Für einen Vier-Personenhaushalt oder einen hungrigen Zwei-Personenhaushalt reicht diese Menge aus, ohne dass Reste anfallen. Wenn ihr darauf Wert legt, täglich frisch Gekochtes zu essen, ist ein kleiner Crocky die ideale Größe für euch. Es geht aber auch noch kleiner: 1,5 Liter Fassungsvermögen haben die kleinsten Slow Cooker, wie etwa das Modell von Andrew James. In Deutschland sind sie noch eine kleine Seltenheit, aber im Kommen.

Die kleinen Slow Cooker eignen sich eher für die Zubereitung von Suppen und Eintöpfen. Große Fleischmengen am Stück wie Roulade passen nicht in den Topf. Für Eventualitäten wie diese eignen sich größere Töpfe mit einer Kapazität von 3,5 Litern, 5,5 Litern oder besser 6,5 Litern.

Großer Crockpot: Große Mengen für Familien oder den Vorrat kochen

Familien mit Kindern und Haushalte ab sechs bis acht Personen sind mit einem großen Slow Cooker gut versorgt. Ein großer Crocky hat ein Fassungsvermögen von 6,5 Litern. Kleinere Haushalte, die mit ihrer Zeit kalkulieren müssen, können mit einem großen Slow Cooker aber auch auf Vorrat kochen – und so jede Menge Zeit, die sie in der Küche beim Kochen verbringen würden, sparen.

Ausstattung der Slow Cooker: Standards und Besonderheiten

Nahezu jeder Schongarer verfügt über einen Glasdeckel – und das ist vor allem für Neugierige, die den Deckel nicht geschlossen lassen können, gut so. Durch den Deckel bleiben Hitze und Wasser im Topf. Eine gleichbleibende Temperatur sowie ein konstanter Wasserhaushalt im Crockpot sind für die Garzeiten maßgebend. Die Tauglichkeit eures Geräts könnt ihr testen, indem ihr den Topf beim ersten Gebrauch mit Wasser füllt und nach acht Stunden Laufzeit auf der Stufe LOW die Temperatur messt. Sie darf nicht unter 75 °C liegen. Das Wasser darf aber genauso wenig sieden.

Zum Standard gehört mittlerweile auch eine Warmhaltefunktion. Sie ist wirklich nur zur kurzfristigen Warmhaltung der Speisen gedacht. Zum Kochen solltet ihr diese Funktion nicht verwenden. Einige Crockpots schalten nach Vollendung der Garzeit automatisch auf die Warmhaltefunktion um. Hier wird eine Temperatur von 60 °C - 65 °C gehalten.

Die gängigen Modelle verfügen nicht über Zeitschalter – Weiterentwicklungen mit digitalen Ergänzungen schon. Man muss die Stunden nicht mehr herunterrechnen, bis man die Speisen aus dem Topf nehmen kann. Der Slow Cooker von Cuisinart etwa macht es von alleine. Das Besondere an diesem Slow Cooker ist daneben die Funktion, das Essen anzubraten.

Andere Slow Cooker haben einen entnehmbaren Topf aus Steinzeug oder Keramik, der auch auf dem Herd eingesetzt werden darf. Wenn ihr diese Anbratfunktion der Röstaromen wegen nutzen möchtet, solltet ihr den Topf erst einmal auskühlen lassen, bevor ihr den Slow Cooker anschaltet. Optimal ist es, wenn ihr am Abend die Zutaten vorbereitet und den Topf anschließend abstellt, um am nächsten Morgen das Gerät wieder anzuschalten. Aber auch hier sollten weder Topf noch Inhalt eiskalt sein. Ansonsten wäre die Maschine zunächst damit beschäftigt, Inhalt und Behältnis auf Zimmertemperatur zu heizen, ehe die eigentliche Garzeit beginnt. Grundsätzlich aber ist eine Anbratfunktion sehr nützlich, sofern ihr keine extra Pfanne aufstellen möchtet, um darin euer Hackfleisch für die Bolognese vorzubereiten.

Slow Cooker: Ungeeignete Gerichte und Garverfahren im Crocky

Fisch, Teigwaren und Milchprodukte eignen sich nicht für den Slow Cooker. Stundenlanges Schongaren vertragen diese Lebensmittel nicht. Nudeln und Fisch zerfallen und Milchprodukte flocken aus. Wenn man sie aber unbedingt integrieren möchte, werden sie gegen Ende der Garzeit hinzugefügt. Als Topf zum Einmachen von Marmeladen ist ein Crocky genauso wenig geeignet, da das Gerät eine Temperatur von 90 °C nicht übersteigt. Der Slow Cooker ist eben ein Spezialist in der Küche. Suppen, Eintöpfe, Schmorfleisch und Fonds lassen sich aber dafür unwahrscheinlich gut und praktisch zubereiten.

Sicherheit: Den Slow Cooker bei Abwesenheit in Betrieb lassen

Nicht jeder kann es mit seinem Gewissen vereinbaren, ein Küchengerät ohne Aufsicht zu Hause in Betrieb zu lassen. Aber bei der Waschmaschine oder dem Geschirrspüler tut man es doch gelegentlich auch, oder? Der Slow Cooker wird sowohl von Herstellern als auch Nutzern als sicher bescheinigt, weil er sich nicht über 90 °C aufheizt. Auf der niedrigen Temperaturstufe läuft das Gerät auch nur bei etwa 70 °C. Solange ausreichend viel Wasser im Topf vorhanden ist und die Maschine nicht neben entzündlichem Material steht, ist die Gefahr, dass sie sich verselbstständigt und die Wohnung in Brand setzt, eher gering. Eine absolute Sicherheit hat man bei Elektrogeräten allerdings nie. Immerhin haben viele Geräte eine automatische Abschaltung integriert, sodass sie in der Küche nicht länger in Betrieb sind als nötig. Einige Nutzer lassen ihren Crockpot auf dem überdachten Balkon oder der Terrasse laufen.

Rezepte mit dem Slow Cooker: Die große Vielfalt

Fans wissen um die Vielfältigkeit an Rezepten, die nur im Slow Cooker so gelingen, wie sie tatsächlich schmecken sollen: vollmundig und aromatisch. Rezepte aus der Chefkoch Community angefangen bei Chili con Carne bis Pulled Pork beweisen, dass es sich durchaus lohnt, einen Slow Cooker in seiner Küche kochen zu lassen.

Rezepte für den Slow Cooker

Rahmgulasch aus dem Crock Pot / Slow Cooker

Zum Rezept

Tellerfleisch mit Bouillonkartoffeln aus dem Slow Cooker

Zum Rezept

Pulled Pork

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Duftendes Hähnchen aus dem Crock Pot

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Marokkanisch beeinflusster Gemüseeintopf mit Kichererbsen

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Ratatouille ohne Aufpassen

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Bolognese aus dem Crock Pot

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Geschmortes Rindfleisch mit Zucchini

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Kaiserfleisch

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Geschmorte Lammherzen

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Rinderrouladen mit Apfel-Feigen-Dattel-Walnuss Füllung

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Feiner Schulterbraten

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Pulled chicken

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Kokos - Michel

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Korinthenfleisch

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Rahmgulasch aus dem Crock Pot / Slow Cooker
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Tellerfleisch mit Bouillonkartoffeln aus dem Slow Cooker
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Pulled Pork
Pulled Pork
Duftendes Hähnchen aus dem Crock Pot
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Marokkanisch beeinflusster Gemüseeintopf mit Kichererbsen
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Ratatouille ohne Aufpassen
Ratatouille ohne Aufpassen
Bolognese aus dem Crock Pot
Bolognese aus dem Crock Pot
Geschmortes Rindfleisch mit Zucchini
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Kaiserfleisch
Kaiserfleisch
Geschmorte Lammherzen
Geschmorte Lammherzen
Rinderrouladen mit Apfel-Feigen-Dattel-Walnuss Füllung
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Feiner Schulterbraten
Feiner Schulterbraten
Pulled chicken
Pulled chicken
Kokos - Michel
Kokos - Michel
Korinthenfleisch
Korinthenfleisch

Vor allem für Vielbeschäftigte ist die Anschaffung eines Slow Cookers eine Überlegung wert. Spontane Einsätze sind für ihn zwar nichts, wenn ihr dem Slow Cooker jedoch genügend Vorlaufzeit gebt, bereitet er euch in vier bis acht Stunden Schmorgerichte, Suppen und Eintöpfe voller Aromen zu. Fleischgerichte könnt ihr in einem Slow Cooker ebenso machen wie Desserts. Zähe Fleischstücke, die ihr ohnehin zur Verarbeitung in Suppen oder Eintöpfen verwenden würdet, werden nach mehreren Stunden Garzeit butterweich, bleiben aber saftig. Die niedrigen Temperaturen im Crockpot machen schließlich den Unterschied zu verkochtem Fleisch auf hoher Flamme. Welche Rezepte ihr euren Crocky unbedingt nachmachen lassen solltet, haben wir in unserer Klickstrecke zusammengestellt.