Pomelo – Zubereitung und Herkunft der Frucht

In den Obstregalen der Supermärkte ist die Pomelo präsenter denn je. Das Angebot solltet ihr nutzen und die exotische Frucht verstärkt in der Küche verwerten. Das Fruchtfleisch der Zitrusfrucht ist nämlich besonders vitaminhaltig, reich an Bitterstoffen sowie Mineralstoffen – und davon abgesehen unheimlich lecker. Wonach Pomelos genau schmecken, wie man mit ihnen kalte als auch heiße Speisen zubereitet und was die Pomelo mit der Pampelmuse zu tun hat, haben wir für euch zusammengestellt.

Der Geschmack einer Pomelo ist trotz aller verwandtschaftlichen Nähe zu anderen Zitrusfrüchten nicht mit ihnen zu vergleichen: Orangen sind saftiger, Grapefruits bitterer und Clementinen süßer. Pomelos haben eine herbe Note, eine milde Süße und schmecken leicht säuerlich. Zugleich ist das Fruchtfleisch der Früchte sehr erfrischend. Bevor man also die Pomelo zusammen mit anderen Zitrusfrüchten in einen Topf wirft, lohnt es sich, den Eigengeschmack der Frucht für sich herauszustellen: Die Entdeckung einer neuen Lieblingsfrucht steht auf dem Spiel.

Pomelo – Die exotische Frucht heiß und kalt genießen

Pomelo - Marmelade

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Cielitos potaje de granada y pomelo

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Pomelo-Salat mit Hähnchen und Garnelen

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Pomelogelee

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Pomelo - Marmelade
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Pomelo - Torte
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Heiße Pomelo
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Pomelo oder Pampelmuse: Was ist der Unterschied?

Erst seit den 1970er Jahren gibt es die Pomelo auf dem Markt – eine junge Frucht, die infolge einer Kreuzung zwischen Grapefruit und Pampelmuse entstand. Auch wenn die Grapefruit umgangssprachlich mit der Pampelmuse gleichgesetzt wird – von allen Zitrusfrüchten kommt die Pomelo in ihren Charakteristika der Pampelmuse am nächsten. Auf der Pampelmuse, einem immergrünen Baum in Südostasien, wachsen die größten Zitrusfrüchte und erreichen einen Durchmesser von bis zu 25 cm – manch eine Pomelo erreicht das auch.

Weitere optische Merkmale dieser Zitrusfrucht sind:

  • eine besonders dicke, gelb bis grün gefärbte Schale
  • ihr birnenförmiges Aussehen

Trotz der engen Verwandtschaft und Ähnlichkeit zur Pampelmuse werdet ihr eine Pomelo im Supermarkt allein schon an der Verpackung erkennen. Pomelos sind nämlich in einer Folie und einem Netz verpackt. Früchte, die eine rosafarbene Schale haben, kommen meist aus Israel. Früchte mit einer grün bis gelb gefärbten Schale wurden aus China oder aus dem südostasiatischen Raum importiert. Pomelos wachsen aber auch in anderen warmen Regionen wie etwa Südafrika. Eine Pomelo aus China wird auch Honig-Pomelo genannt. Grund dafür ist ihr honigsüßer Geschmack, wenn sie den richtigen Reifegrad erreicht hat.

Die Pomelo: Pappige Schale, süßes Innere

Wie süß die Pomelo ist, könnt ihr an der Schale ablesen. Ist sie bereits leicht schrumpelig, schmeckt die Pomelo süß. Je praller die Haut außen noch ist, desto säuerlicher und herber ist sie im Geschmack.

Eine Pomelo schmeckt erfrischend, auch wenn man es beim Schälen nicht vermuten würde. Der Fruchtsaft ist nämlich besonders fest in den einzelnen Kammern eingeschlossen, wie man es mit jedem Bissen merken wird. Dafür bleiben immerhin die Finger beim Schälen trocken.

Pomelo: Wie man die Pomelo schält und zubereitet

Pomelo: Wie schält man Pomelos?

Die Größe einer Pomelo könnte euch in den Glauben versetzen, das essbare Innere sei entsprechend üppig. Tatsächlich ist der Ertrag an Fruchtfleisch größer als bei einer Grapefruit oder Orange – ihr müsst aber auch jede Menge Schale und Gewebe drumherum entfernen, bevor ihr zum essbaren Teil der Zitrusfrucht durchdringt.

Eine Pomelo schält ihr wie eine Orange: schneidet mit einem Messer die Kappe auf und entnehmt anschließend die gesamte Schale. Das Fruchtfleisch ist von einer dicken weißen Gewebsschicht umgeben, die ihr ebenfalls entfernen müsst. Darunter zeigt es sich hellgelb bis leicht rosafarben. Die einzelnen Segmente, die von Zwischenwänden umzogen sind, lassen sich anschließend leicht voneinander trennen. Die Mitte der Frucht ist hohl.

Pomelo: Wie gesund ist die Zitrusfrucht?

Sofern ihr einen Diätplan verfolgt, solltet ihr Pomelos unbedingt darin integrieren. Denn die Frucht hat nur wenige Kalorien bei hohem Vitamingehalt. Enzyme und Bitterstoffe wirken sich ebenfalls positiv auf den Körper aus. Was das im Einzelnen bedeutet, haben wir im Folgenenden für euch veranschaulicht.

Die Pomelo – Was in der Frucht steckt
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100 g Fruchtfleisch der Pomelo enthalten je nach Süße 25 bis 50 kcal.

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Auf 100 g der Frucht kommt man außerdem auf etwa 41 mg Vitamin C.

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Darüber hinaus sind die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Phosphat in großen Mengen vertreten.

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In der Pomelo ist außerdem der Bitterstoff Naringin enthalten. Im Körper wird der Bitterstoff zu Naringenin umgewandelt, das blutzuckersenkend wirkt.

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Ein anderer Bitterstoff Limonin regt die Verdauung an.

Vorsicht ist geboten, wenn ihr zusätzlich zum Verzehr einer Pomelo oder einer anderen Zitrusfrucht Medikamente einnehmt. Die blutzuckersenkende Wirkung der Bitterstoffe könnte sich womöglich nicht mit der Wirkung anderer Medikamente vertragen, sie blockieren oder den Abbau von Medikamenten hemmen. Zieht im Zweifelsfall immer euren Arzt zurate.

Pomelo: Wie setzt man Pomelos in der Küche ein?

Heiß oder kalt zubereiten? Beides geht – ob in einem herzhaften Curry, einem Salat mit Hähnchen, einer Torte, Marmelade oder doch einfach nur pur. Die Pomelo schmeckt auch als süße Nachspeise aus dem Ofen.

Die verwandtschaftliche Nähe zur Pampelmuse macht die Pomelo zu einer besonderen Zitrusfrucht: Mit bis zu 25 cm im Durchmesser übersteigt sie die Größe einer Grapefruit und ist auch geschmacklich mit keiner anderen Frucht aus der Gattung zu vergleichen. Die herbe Note macht sich gut – in kalten und heißen Süßspeisen wie auch herzhaften Gerichten.

Dazu schmeckt die Frucht im reifen Zustand honigsüß und leicht säuerlich. Die Möglichkeiten, Pomelos zu Currys, Salaten, Marmeladen und Torten zu verarbeiten, sind damit umfangreich, wenn noch nicht so häufig erprobt. Rezeptideen aus der Chefkoch-Community decken alle Bereiche von süß bis herzhaft ab und geben erste Anreize, die außergewöhnliche Frucht stärker in den Speiseplan zu integrieren.

Wenn dir das Leben Apfelstrudel gibt, bestell Eis und Sahne dazu! #mangönntsichjasonstnichts

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