Frische Pizza aus dem Pizzaofen

Selbst gebackene Pizzen schmecken immer noch am besten. Mit einem Pizzaofen für Zuhause werdet ihr zum italienischen Meisterbäcker und könnt Pizzen mit knusprigem Teig und saftigem Belag genießen. 

Pizzaöfen – auch Pizzamaker oder Pizzabäcker genannt – gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Ob mit oder ohne Pizzastein, als Pfannenofen, Minibackofen oder Schubladenofen. Die Preisspanne für den heimischen Pizzaofen bewegt sich von 30 Euro bis 400 Euro. Wir stellen euch nachfolgend die besten Modelle vor.

Warum brauche ich trotz Backofen einen Pizzaofen?

Italiener verwenden zum Backen Ihrer Pizzen keine herkömmlichen Öfen, sondern spezielle Pizzaöfen. Den Unterschied schmeckt man deutlich. In einem speziellen Pizzaofen werden die Pizzen in wenigen Minutenknusprig und behalten einen leckeren und saftigen Belag – die kurze Backzeit schont die Nährstoffe und den Energieverbrauch. Handelsübliche Öfen stoßen bei hohen Temperaturen schnell an ihre Grenzen – mehr als 260 Grad schafft ein normaler Ofen häufig nicht. Ein Pizzaofen schafft mit 400 Grad da schon deutlich mehr. Hochwertige Pizzaöfen sind in der Regel noch mit einem Pizzastein ausgestattet, der der Pizza ihren typischen Geschmack verleiht.

In der heimischen Küche ist allerdings selten genug Platz vorhanden, um einen traditionellen Pizzaofen unterzubringen. Doch zum Glück gibt es kleinere Modelle, die ebenfalls überzeugende Ergebnisse abliefern. Die mögliche Backtemperatur dieser handlichen Pizzaöfen kommt den großen Pizzaöfen in Restaurants schon sehr nahe. Lange vorheizen müsst ihr so einen mobilen Pizzaofen zum Glück nicht.

Italienischer Pizzateig
Von: Anna Walz, Länge: 1:52 Minuten

Das Rezept zum Video:

Auch bei den heimischen Pizzaöfen sind bei Größe und Preis nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Wer möchte, kann auch auf den eigenen Garten ausweichen und dort einen großen Pizzaofen unterbringen. Für die Outdoor-Pizza-Küche eignen sich vor allem große Holzöfen. Entweder mit einer zusätzlichen Kammer unter der eigentlichen Backkammer oder mit einem Backraum, der direkt befeuert wird. In diesen Holzöfen lässt sich auch prima eigenes Brot backen. Handwerklich begabte Pizzabäcker können sogar ihren Pizzaofen selber bauen oder sich einen fertigen Pizzaofen-Bausatz im Baumarkt kaufen.

In unserem Artikel soll es aber in erster Linie um handlichere Pizzaöfen für den Hausgebrauch gehen, die wir euch nachfolgend gerne vorstellen möchten.

Pizzaofen: Die Vorteile auf einen Blick
OKGeldschonende Alternative zu Restaurant und Lieferdienst.
OKGeschmacklich überzeugend: Der Teig wird knusprig und der Belag bleibt saftig.
OKStromsparend gegenüber der Zubereitung im Backofen.
OKGeringer Zeitaufwand: Die Pizza ist in wenigen Minuten fertig.
OKPlatzsparend: Pizzaöfen für Zuhause nehmen wenig Raum ein. Manche sind auch für unterwegs geeignet.
OKEinfacher Aufbau und Anschluss. Kein Starkstromanschluss nötig.
OKViele Einsatzmöglichkeiten. Meist ist der Pizzaofen viel mehr als nur ein Pizzaofen.

Elektrische Terrakotta Pizzaöfen: Perfekt für die gesellige Runde

Für gesellige Abende ist ein Pizzaofen mit Terrakotta-Kuppel (auch Pizzadom oder Pizzarette genannt) optimal. Ähnlich wie beim Raclette hat jeder Gast hier sein eigenes Pfännchen bzw. Pizza-Spatel, auf dem er eine Pizza nach der anderen in den Ofen schieben kann. Ob Schinken und Paprika, Thunfisch und Zwiebeln oder Tomate und Mozzarella: Bei den Belägen für eure Pizzen ist alles erlaubt, was euch schmeckt. Der Reiz von Terrakotta Pizzaöfen mit mehreren Öffnungen liegt darin, dass immer wieder neue Kombinationen möglich sind. Die Terrakotta-Kuppel sorgt für italienisches Flair auf dem heimischen Küchentisch.

Nachdem der Pizzaofen zehn Minuten vorgeheizt wurde, sind die Mini-Pizzen innerhalb von fünf Minuten fertig. Bei kompletter Ofenbeladung dauern die Mini-Pizzen ein bis zwei Minuten länger. Da kein Fett verwendet wird, braucht man sich über eine mögliche Geruchsbelästigung oder Qualm-Entwicklung keine Sorgen zu machen. Je nach Modell können zwischen vier und acht Personen um den Terrakotta Pizzaofen zusammensitzen und sich über immer neue Geschmackserlebnisse freuen. Auch Kinder können den Terrakotta Pizzaofen unter Aufsicht problemlos bedienen.

Heizelemente im Inneren der Terrakotta Pizzaöfen sorgen für die optimale Hitzeentwicklung und einen knusprig luftigen Pizzaboden wie beim Italiener. Terrakotta Pizzaöfen können Backtemperaturen über 300 Grad erreichen. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Ausstecher kann der Pizzaboden in die optimale Größe für die Pizza-Schaufel gebracht werden. Sowohl selbst gemachter Pizzateig als auch fertig gekaufter Pizzateig eignen sich für die Zubereitung im Terrakotta Pizzaofen. Im Gegensatz zu einem normalen Ofen bereitet der Terrakotta Pizzaofen die Pizzen sehr viel stromsparender zu.

Anzeige

Pizzaofen Terrakotta

Ultratec Pizzaofen Pizzarette Classic - für 6 Personen

  • Pizzaofen mit Terrakotta-Kuppel für 6 Personen
  • Auch für 4 Personen erhältlich (für ca. 70 Euro)
  • Inkl. Teigausstecher und Pizza-Schaufeln
  • Für einzelne Mini-Pizzen (Ø: 11 cm) oder eine große Pizza (Ø: 25 cm)
  • Zwei Heizschlaufen
  • Abnehmbare Terrakotta-Haube
  • Backtemperaturen über 300 Grad möglich
  • Leistung: 1000 - 1200 Watt
  • Preis: ca. 90 Euro

Bei Amazon bestellen

Ideal für:

Freunde geselliger Runden, die gerne genussvoll beisammen sitzen und immer wieder neue Pizzakreationen ausprobieren möchten. Fans von Raclette oder Fondue werden diesen Pizzaofen lieben.

Pizzaofen mit Pizzastein: Schnelle Backzeiten und überzeugendes Ergebnis

Ein mobiler Pizzamaker mit Pizzastein kann innerhalb weniger Minuten Temperaturen bis zu 400 Grad erreichen und ist trotzdem wesentlich stromsparender als ein herkömmlicher Ofen. Der Pizzaofen verfügt im Inneren über einen feuerfesten und lebensmittelechten Pizzastein aus Schamott und sorgt so für knusprige Pizzen – vor einem original Steinbackofen in der Pizzeria muss sich dieser Pizzamaker nicht verstecken. Der Pizzastein entzieht dem Pizzateig überschüssige Feuchtigkeit und lässt ihn schön knusprig werden. Aber nicht nur Pizzen, auch Calzone, Flammkuchen, Plätzchen oder Lahmacum gelingen in Pizzaöfen mit Pizzastein mühelos. Selbst Brötchen aufbacken oder Maronen rösten könnt ihr mit diesen Pizzaöfen.

Blätterteigpizza mit Ziegenkäse und Honig und Kirschtomaten
Von: Anna Walz, Länge: 1:34 Minuten

Nur vier Minuten nachdem der Pizzamaker eingeschaltet wurde, hat er seine Arbeitstemperatur erreicht. Selbst gemachte Pizzen sind nach fünf Minuten verzehrfertig. Bei Tiefkühlpizza dauert es sogar nur drei Minuten. Der kleine Garraum des Ofens sorgt dafür, dass die Pizza so schnell fertig ist.

Der abgekühlte Pizzastein kann nach Gebrauch ganz einfach mit einem Schaber von Lebensmittelresten befreit werden. Eventuell zurückbleibende Flecken auf dem Pizzastein sind nicht schlimm, im Gegenteil, sie sorgen für eine unvergleichliche Patina und verleihen den Pizzen erst den köstlichen Geschmack.

Anzeige

G3 Ferrari Pizzamaker

G3 Ferrari Pizzamaker Delizia

  • Pizzastein und Pizzamaker in einem
  • Temperaturen über 400 Grad möglich
  • Pizzastein: Ø 31 cm
  • Inkl. Thermostat zur Temperaturüberwachung, Timer und Signallampe
  • Inkl. Pizzawender und Rezepten
  • Ähnlich zu Alfredo Pizzaofen
  • Keine Geruchs-/ Rauchentwicklung
  • Leistung: 1200 Watt
  • Preis: ca. 100 Euro

Bei Amazon bestellen

Ideal für:

Genussmenschen mit einem Faible für krosse Pizzen vom Pizzastein,
die minutenschnell fertig sind und energieschonend zubereitet werden.

Pizzastein-Ofen vs. normaler Pizzastein

Würdet ihr euch nur einen Pizzastein ohne den dazugehörigen Pizzamaker kaufen, könntet ihr eure Pizzen zwar direkt im heimischen Ofen knusprig zubereiten, allerdings benötigt der Pizzastein sehr viel Zeit und Energie, bis er genügend Wärme gespeichert hat, um diese gleichmäßig an die Pizza abgeben zu können. Ein Pizzastein sollte mindestens 30 Minuten lang auf höchster Stufe im Backofen vorgewärmt werden und erreicht nur eine maximale Temperatur von 250 Grad. Der Energieverbrauch und Zeitaufwand ist somit deutlich höher. Auch kann der Pizzastein im Backofen schnell reißen, wenn er zu nah an die Heizelemente kommt.

Pizza aus dem Pizzaofen


Pizzaofen-Aufsatz für den Grill: Steinofenflair für die Outdoor-Küche

Ein Pizzaofen-Aufsatz verwandelt euren Grill in Sekundenschnelle in einen richtigen Pizzasteinofen und sorgt für mehr Abwechslung beim Grillen. Der Pizzaofen-Aufsatz mit integriertem Pizzastein aus Cordierit wird anstelle des Deckels direkt auf den Kessel aufgesetzt und ist nach ca. 15 Minuten Vorheizen auch schon einsatzbereit. Temperaturen bis zu 340 Grad sind möglich. Nach ca. acht Minuten könnt ihr eure erste Pizza aus dem Grill genießen und gleich die zweite Pizza nachschieben. Der Pizzastein im Inneren des Ofens bietet genug Platz für die Zubereitung von Pizzen mit fast 40 cm Durchmesser.

Vor dem Pizzabacken mit dem Pizzaofen-Aufsatz für den Grill solltet ihr die Briketts im Anzündkamin vorheizen und anschließend in der "Ring of Fire" Methode (Kohle kreisförmig am äußeren Rand des Rosts) anordnen. Achtet darauf, dass der Deckel beim Pizzabacken geschlossen bleibt, da die heiße Luft unter dem Deckel den Pizzabelag optimal gart, während die Glut ihre Hitze an den Pizzastein abgibt und für einen knusprigen Pizzaboden sorgt. Der Pizzastein nimmt überschüssige Feuchtigkeit des Teiges auf, sodass der Teig schön kross wird, aber der Belag nicht austrocknet. Eine geschmackliche Horizonterweiterung, die ihr nicht mehr missen möchtet.

Anzeige

Weber 6520 Pizzaofen Aufsatz

Weber 6520 Pizzaofen Aufsatz

  • Passt auf alle Holzkohlegrills mit Ø 57 cm
  • Einfache Montage
  • Inkl. Pizzastein aus Cordierit
  • Aufsatz aus porzellanemailliertem, dickwandigem Stahl
  • Extra flacher Deckel für ideale Luftzirkulation
  • Backtemperaturen bis 340 Grad
  • Pizza wie aus dem Steinbackofen in wenigen Minuten
  • Preis: ca. 160 Euro

Bei Amazon bestellen

Ideal für:

Grillfreunde und Fans der Outdoor-Küche mit einer Vorliebe für Röstaromen.
Vor allem im Sommer eine schöne Möglichkeit für krosse Pizzen.

Elektrische Pizzapfanne: Multitalent mit Stärken und Schwächen

Eine elektrische Pizzapfanne wird – wie der Name schon sagt – mit Strom beheizt. Sie eignet sich sowohl für die Verwendung in heimischen Küchen als auch für den Campingplatz oder Garten. Mit der elektrischen Pizzapfanne (auch Partypfanne oder Elektro-Multipfanne genannt) könnt ihr neben Pizzen auch noch viele weitere Gerichte zubereiten – zum Beispiel Paella, Frikadellen, Nudeln, Crepes, Würstchen oder Braten. Auch zum Warmhalten von Speisen ist die Pizzapfanne optimal geeignet. Die elektrische Pizzapfanne ist demnach ein wahres Multitalent.

Allerdings verbraucht die elektrische Pizzapfanne je nach Modell sehr viel Strom. Auch die unregelmäßige Hitzeverteilung wird bei elektrischen Pizzapfannen häufig kritisiert. Bei unbeschichteten Pizzapfannen kommt es darüber hinaus häufig zum Anbrennen der Speisen. Für die Zubereitung von Pizza solltet ihr den Pizzaboden zunächst zwei bis drei Minuten separat auf niedrigster Stufe in der Pizzapfanne backen und die Pizza dann mit den gewünschten Zutaten belegen. Nach insgesamt zehn Minuten ist die Pizza aus der Elektropfanne fertig. Die Pizzapfanne kommt auf Temperaturen bis 240 Grad.

Trotz ihres Namens ist eine Pizza nicht unbedingt die Stärke der elektrischen Pizzapfanne. Die Pizza ist oben meist zu weich und unten zu hart, wenn sie die Pizzapfanne verlässt. Wer viel Wert auf auf ein multifunktionales Gerät legt, mit dem man hin und wieder eine akzeptable Pizza herstellen kann, für den lohnt sich eine Pizzapfanne. Wer regelmäßig selber Pizza bäckt und viel Wert auf original italienischen Geschmack legt, sollte besser die Finger von einer elektrischen Pizzapfanne lassen.

Anzeige

Elektrische Pizzapfanne

Elektrische Pizzapfanne

  • Elektrische Pizzapfanne mit Ø 36 cm
  • Tiefe: 3,5 cm
  • Antihaftbeschichtete Bratfläche
  • Hitzebeständiger Glasdeckel
  • Isoliergriff
  • Stufenlose Temperatureinstellung
  • Backtemperaturen bis 240 Grad
  • Leistung: 1500 Watt
  • Preis: ca. 25 Euro

Bei Amazon bestellen

Geeignet für ...

alle, die gerne campen und nicht nur Pizza, sondern auch viele
weitere Speisen mit nur einem Gerät zubereiten möchten
und dafür Abstriche beim Pizzageschmack in Kauf nehmen.

Selbst gemachte Pizza aus dem Pizzaofen

Edelstahl Pizzaofen: Schubladenofen für krosse Pizzen

Der mobile Pizzaofen mit Ofenrost zeichnet sich durch ein oberes und unteres Heizelement aus und ist für selbst gemachte Pizzen wie auch Fertigpizzen mit bis zu 30 cm Durchmesser geeignet. Der Pizzaofen erreicht Temperaturen bis 350 Grad und lässt sich auch in Verbindung mit einem Pizzastein benutzen. Nach ca. zehn Minuten Vorheizen ist eine selbst gemachte Pizza bereits nach fünf Minuten verzehrfertig. Tiefgekühlte Pizza könnt ihr nach dem Vorheizen schon innerhalb von drei Minuten genießen. Die Reinigung gestaltet sich dank Krümelschublade äußerst unkompliziert.

Anzeige

Hendi Pizzaofen Edelstahl

Hendi Pizzaofen Edelstahl

  • Ofenrost geeignet für Pizzen bis zu Ø 30 cm
  • Timer einstellbar bis 15 Minuten
  • Mit oberem und unterem Heizelement
  • Krümelschublade
  • Kein Sichtfenster
  • Backtemperaturen bis 350 Grad
  • Leistung: 1300 Watt
  • Preis: ca. 180 Euro

Bei Amazon bestellen

Ideal für:

Pizzafreunde mit wenig Zeit, aber viel Platz in der heimischen Küche für einen extra Pizzaofen, der mit hohen Backtemperaturen überzeugt.


Pizza aus dem Minibackofen: Kleiner Ofen, große Leistung

Vor allem für Haushalte, die keinen Platz für einen großen Gas- oder Umluft Backofen haben, sind Minibäcköfen ideal. Sie eignen sich sowohl zum Backen und Grillen als auch zum Dünsten und Toasten. Ähnlich wie die Elektropfanne ist auch der Minibackofen ein richtiges Multitalent und nicht nur für die Zubereitung von Pizzen geeignet. Doch da ein handelsüblicher Backofen für die Zubereitung von einzelnen Pizzen eine ziemliche Energieschleuder darstellt, haben sich Minibacköfen besonders als praktische und stromsparende Pizzaöfen etabliert.

Im Handel gibt es Minibacköfen von 600 Watt bis hin zu 2500 Watt. Eine Leistung, die zur Zubereitung von Pizza in jedem Fall ausreichend ist und sich vor den großen Pizzaöfen nicht verstecken muss. Ein Grillrost und Backblech gehört meist zur Standardausstattung der Minibacköfen. Auch ein Pizzastein leistet in Verbindung mit einem Minibackofen gute Dienste. Nachdem der Minibackofen bei 200 Grad ca. zehn Minuten vorgeheizt wurde, könnt ihr eure Pizza vom Pizzastein nach ungefähr 12 Minuten genießen – krosser Boden und gleichmäßige Bräunung garantiert. Die Pizza wird unten schön knusprig und der Belag bleibt saftig. Auch Tiefkühlpizzen lassen sich im Minibackofen gut zubereiten.

Anzeige

Rommelsbacher Minipizzaofen PizzAvanti

Rommelsbacher Minipizzaofen PizzAvanti

  • Fassungsvermögen: 40 Liter

  • Leistung: 1400 Watt
  • Für Pizzen bis zu Ø 36 cm
  • Pizzastein optional erhältlich
  • Ober- und Unterhitze
  • 3 Einschubhöhen
  • Zuschaltbare Grillfunktion mit 1600 Watt Leistung
  • 90 Minuten Zeitschaltuhr
  • Backtemperaturen bis 255 Grad
  • Stufenlose Temperaturregelung
  • Mit Sichtfenster und Innenbeleuchtung
  • Preis: ca. 130 Euro
 

Bei Amazon bestellen

Ideal für:

Menschen mit wenig Platz, aber dem Wunsch nach einem Alleskönner, der Pizza und Co. stromsparend zubereitet.

Pizzaofen: Pizzateig selber machen

Habt ihr euch für einen Pizzaofen entschieden, muss natürlich ein leckerer Pizzateig her. Olivenöl, Mehl, Wasser, Salz und Hefe – mehr braucht ihr dafür eigentlich nicht. Chefkoch Carsten Dorhs zeigt euch Schritt für Schritt in unserem Video, wie ihr den perfekten Pizzateig selber zubereiten könnt.

Pizza wie aus dem Steinofen
Pizza wie aus dem Steinofen

Wie schaffen das eigentlich die Pizzaioli aus Neapel, dass sie die Pizza so wunderbar knusprig hinkriegen? Das zeige ich euch heute. Ihr habt wahrscheinlich, wie ich auch, kein Steinofen zu Hause. Da gibt es aber einen einfachen Trick, wie man so einen ähnlichen Effekt erzielen kann. Mit einem Backblech umgedreht, das heißt, mit der Wölbung nach oben und gebt es in den Ofen bei ziemlich hoher Temperatur. Das heißt, wir müssen das Blech gut vorheizen, wenn wir die Pizza in den Ofen schieben. Damit die Pizza nachher wie aus dem Steinofen knusprig rauskommt.

Die Pizzaioli in Italien verwenden sehr sehr feines Mehl und das ist auch superwichtig für die Pizza. Mehl 00 nennt man das in Italien. In Deutschland vergleichbar wäre das Mehl 405, das ist auf jeden Fall ein bisschen geläufiger. Und damit legen wir jetzt los. Ihr könnt einfach auf der Arbeitsplatte so einen Haufen Mehl machen, knapp 500 Gramm. Macht eine kleine Vertiefung rein, weil wir erst mal die Hefe zerbröseln müssen und die quasi aktivieren mit ein bisschen Wärme.

Lauwarme Milch, Zimmertemperatur erreicht bei frischer Hefe meistens schon. Wenn wir jetzt Trockenhefe nehmen würden, dann müssten wir noch ein bisschen höhere Temperatur haben. Ein bisschen Fingerspitzengefühl muss jetzt dazu kommen, das heißt, ob man jetzt noch ein bisschen Mehl dazu nimmt. Mein Tipp, damit es besonders knusprig wird, einen kleinen Schluck Bier dazugeben. Warum Bier? Weil Alkohol und Zucker enthalten ist und das macht das Ganze schön knusprig. Mein Küchenchef hat immer gesagt, das soll sich anfühlen, wie so ein Babypopo und soweit sind wir jetzt schon. Und der kleine Kerl muss jetzt erst mal eine Dreiviertelstunde gehen, möglichst abgedeckt an einem warmen Ort.

Dann schauen wir mal, was unser Hefeteig gemacht hat. Immer ein bisschen Mehl auf die Arbeitsplatte machen, dann klebt die nicht mehr so voll. Holen wir den Onkel einmal raus. Der ist schön aufgegangen. Und weil knapp 500 Gramm Mehl, was wir verwendet haben, für um und bald drei Pizzen reicht, dritteln wir den Kollegen einmal. Das geht am besten mit so einem Teigschaber. Wir legen zwei Stück beiseite.

Formen uns noch mal eine kleine Kugel. Knetet den noch mal ein bisschen durch und starten erst mal mit den Fingern zu arbeiten. Also ein bisschen platt drücken, gerne auch umdrehen, immer wieder ein bisschen Mehl dazu nehmen. Und dann kommt unser Nudelholz zum Einsatz. Auch da wieder ein bisschen Mehl dazugeben, damit nichts dran kleben bleibt.

Jetzt kommen wir zum Belegen. Wir machen eine ganz normale Margherita, der Klassiker. Zwei Zutaten, Tomatensoße, schön verstreichen, wir haben ganz normale Strauchtomaten genommen, wir haben Kräuter genommen, Rosmarin, Thymian, ein bisschen Basilikum, Salz, Pfeffer, Zucker. Tomate hat einen hohen Säureanteil, braucht also den Süßungsanteil, also Zucker als Gegenstück. Schön verstreichen und einen kleinen Rand lassen, genau an der Stelle geht nachher die Pizza auch hoch. Frischen Mozzarella nehmen, Büffelmozzarella, Kuhmilchmozzarella und einfach in Fetzen reißen und schön auf der Pizza verteilen.

Jetzt schieben wir die Pizza für circa 5 bis 6 Minuten bei höchster Temperatur in den Ofen. Mhm.
Von: Fabio Haebel, Länge: 4:18 Minuten

Das Rezept zum Video:

Pizzaofen: Unser Fazit

Mit einem Pizzaofen aus unseren Produktempfehlungen könnt ihr teure Lieferdienste oder gummiartige Tiefkühlpizzen ein für alle Mal vergessen. Mit den vorgestellten Pizzamakern könnt ihr die beliebte Mahlzeit schnell, stromsparend und geschmacklich überzeugend zubereiten. Ob in geselliger Runde, wie mit dem Terrakotta Pizzaofen, oder für einen schnellen Snack zwischendurch, wie mit dem mobilen Pizzaofen mit Pizzastein, wir wünschen euch viel Freude beim Ausprobieren und Schlemmen. Übrigens: Als Geschenk eignen sich Pizzaöfen ebenfalls hervorragend.

Rezepte für selbst gemachte Pizza, Saucen und Co.

Italienischer Pizzateig

zum Rezept

Pizza Hut Pizzateig

zum Rezept

Lisas Pizzasauce

zum Rezept

Low Carb Pizzaboden aus Blumenkohl

zum Rezept

Omas leckere Pizzasauce

zum Rezept

Pizzasauce BBQ - Style

zum Rezept

Calzone

zum Rezept

2 - Minuten - Pizzaiola

zum Rezept

Rucola - Pizza mit Parmaschinken

zum Rezept

Pizzateig kalorien- und fettarm

zum Rezept

Knusprig dünne Pizza mit Chorizo und Mozzarella

zum Rezept

Pizza al pesto rosso

zum Rezept

Auberginenpizza

zum Rezept

Quark - Öl - Teig - Grundmischung

zum Rezept

Hackfleisch - Sauerkraut - Pizza

zum Rezept

Chili con carne - Pizza

zum Rezept

Pizza Dell´Alpe

zum Rezept

Schneller Flammkuchen

zum Rezept

Pizzateig, mit wenig Hefe

zum Rezept

Pizzasoße

zum Rezept
Italienischer Pizzateig
Italienischer Pizzateig
Pizza Hut Pizzateig
Pizza Hut Pizzateig
Lisas Pizzasauce
Lisas Pizzasauce
Low Carb Pizzaboden aus Blumenkohl
Low Carb Pizzaboden aus Blumenko…
Omas leckere Pizzasauce
Omas leckere Pizzasauce
Pizzasauce BBQ - Style
Pizzasauce BBQ - Style
Calzone
Calzone
2 - Minuten - Pizzaiola
2 - Minuten - Pizzaiola
Rucola - Pizza mit Parmaschinken
Rucola - Pizza mit Parmaschinken
Pizzateig kalorien- und fettarm
Pizzateig kalorien- und fettarm
Knusprig dünne Pizza mit Chorizo und Mozzarella
Knusprig dünne Pizza mit Chorizo…
Pizza al pesto rosso
Pizza al pesto rosso
Auberginenpizza
Auberginenpizza
Quark - Öl - Teig - Grundmischung
Quark - Öl - Teig - Grundmischun…
Hackfleisch - Sauerkraut - Pizza
Hackfleisch - Sauerkraut - Pizza
Chili con carne - Pizza
Chili con carne - Pizza
Pizza Dell´Alpe
Pizza Dell´Alpe
Schneller Flammkuchen
Schneller Flammkuchen
Pizzateig, mit wenig Hefe
Pizzateig, mit wenig Hefe
Pizzasoße
Pizzasoße

Selbst gemachte Pizza schmeckt doch immer noch am besten. Mit einem speziellen Pizzaofen geht das Pizzabacken sogar noch deutlich schneller und traditioneller als mit einem herkömmlichen Backofen. Nach Herzenslust könnt ihr eure Lieblingspizza gestalten und wenn ihr mögt den Teig und die Sauce für die Pizza selber herstellen. Ein paar Anregungen für Pizzasaucen, Pizzateig und Beläge haben wir euch in unserer Rezeptsammlung zusammengestellt. Das Kneten und Belegen von Pizzateig macht übrigens auch Kindern große Freude. Wir wünschen euch viel Spaß beim Schlemmen eurer Pizza.

Kochen ist Leidenschaft, die verbindet. Diese Leidenschaft durch spannende Inhalte zu vermitteln, ist meine Aufgabe bei Chefkoch.de.

Kochen ist Leidenschaft, die verbindet. Diese Leidenschaft durch spannende Inhalte zu vermitteln, ist meine Aufgabe bei Chefkoch.de.

Zur Kommentar-Verwaltung dieses Artikels
Cache dieses Artikels löschen.

Kommentare

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Es sind maximal 1500 Zeichen erlaubt

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Um selbst Kommentare abgeben zu können, musst du dich bei Chefkoch.de registrieren oder mit deinem Benutzernamen und Passwort anmelden.