Leckere Snacks aus dem Minibackofen

Minibacköfen bieten Hochleistung im Kleinformat

Sie sehen auf den ersten Blick aus, wie eine Mikrowelle – haben aber eine ganze Menge mehr zu bieten, als das schnelle Erwärmen von Speisen: Die Rede ist von Minibacköfen. Je nach Ausstattung und Funktion können die kleinen, oft als Toastofen verschrienen Miniherde Backen, Grillen, Dünsten und brauchen sich hinter Großgeräten keinesfalls zu verstecken. Wir erklären euch, was ihr beim Kauf eines Minibackofens beachten sollten, und was die kleinen Geräte wirklich leisten können.

Toast Hawaii, Brathähnchen, Quiche, Auflauf und Gratin – Gerichte aus dem Ofen sind nicht nur lecker, sondern lassen sich auch unkompliziert zubereiten. Doch nicht immer hat man Lust, dafür den großen Backofen anzuschmeißen. Nicht zuletzt, weil ein großer herkömmlicher Ofen auch für eine einzige Pizza ein hohes Maß an Energie verbraucht und genau genommen für einzelne kleine Speisen und Snacks überdimensioniert ist. Minibacköfen sind da eine gute Alternative, denn so ein kleiner Backofen ist ein Hochleistungsgerät im Miniaturformat. Klein und kompakt benötigen sie im Vergleich zu großen Backöfen wenig Stellfläche und eignen sich daher besonders gut für den Einsatz auf kleinstem Raum.

Entsprechend gibt es den Minibackofen in unterschiedlichen Ausführungen: Vom Basismodell, über komplexere Geräte mit Grillrost und Infrarotelement bis hin zur voll funktionsfähigen Miniküche, gibt der Markt einiges her. Nachfolgend präsentieren wir drei beliebte Minibacköfen.

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Severin ToastofenSeverin Toastofen
 

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  • Klein aber fein: Für alle, denen ein Ofen zu groß und zu teuer ist. Dieses grundsolide Basismodell schafft problemlos Pizza, Brötchen, Aufläufe, usw.

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Severin ToastofenBEEM Germany Cucinetta, Infrarot-Ofen
 

Minibackofen für Forgeschrittene

  • Der Miniofen von Beem hat mehr drauf, als die Basisfunktionen: Ober- und Unterhitze, ein Infrarot Heizelement, Umluft und verschiedene Heizprogramme. Krönung ist der dazugehörige Pizzastein.

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Unold KleinkücheUnold Kleinküche
 

Mehr als nur ein Miniofen

  • Eine vollwertige kleine Küche ist dieses Gerät von Unold. Unten Ofen mit Ober- und Unterhitze, oben Herdplatten. Zur Ausstattung gehören: Grillrost, Backblech, Drehspieß, Grillrostheber, Drehspießheber.

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Minibackofen: Richtig kochen, auch wenn’s eng wird

So mancher Bewohner einer Studentenbude oder Singlewohnung schwört auf seinen kleinen Ofen. Aber auch in einer großen, gut ausgestatteten Küche macht ein Minibackofen eine gute Figur, da er als zusätzlicher Backofen, oder als Strom sparende Alternative zum großen Gas- oder Umluft Backofen sinnvoll eingesetzt werden kann.

Auch für den mobilen Einsatz auf Reisen, im Ferienhaus, auf dem Campingplatz oder im Wohnwagen eignen sich Minibacköfen hervorragend. So sind kleinere Fleischgerichte, Ofenkartoffeln oder Aufläufe selbst fernab der heimischen Küche kein Problem mehr.

Natürlich muss man sich bei Minibacköfen darüber im Klaren sein, dass man in einem solchen kleinen Backofen keine immensen Portionen zubereiten kann. Für einzelne Gerichte, eine Pizza oder gar ein Brathähnchen am Drehspieß bieten die meisten Minibacköfen jedoch allemal Platz, und bereiten diese auch schnell zu – mit einem Ergebnis dass sich sehen lassen kann.

Nachfolgend haben wir alle Vorteile, die ein Minibackofen mit sich bringt, in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst:

Minibacköfen: Die Vorteile auf einem Blick

OKGünstiger als herkömmliche, große Herde
OKSchnelle Zubereitung von Speisen
OKKlein und platzsparend
OKEinfacher Aufbau und Anschluss, da kein Starkstrom nötig
OKGeringer Energieverbrauch
OKKlein und leicht – daher gut geeignet für mobile Nutzung in Ferienhäusern, Wohnwagen etc.
OKKein Bücken, dafür bequemes Beobachten des Garprozesses auf Augenhöhe
OKTeilweise nahezu gleiche Leistungen wie herkömmliche Herde
(Ober- und Unterhitze, Umluft)
OKViele Sonderfunktionen (z.B. Pizzastein, Grillspieß, Mikrowelle)
OKPraktisch für Einzelgerichte und Snacks – der große Herd kann aus bleiben!

Minibacköfen: Der Preis ist heiß

Minibacköfen sind im Handel in einer weiten Preisspanne erhältlich. Im Vergleich zu einem normalen großen Backofen sind die Geräte allerdings weitaus weniger kostspielig. Der günstigste kleine Backofen dieser Art, mit verhältnismäßig wenigen Extras, beginnt bei einem Preis von rund 30 Euro. Im Preissegment von 50 bis zu etwa 200 Euro erhält man schon sehr hochwertige Geräte mit vielen hilfreichen Funktionen. Bei einem Preis von 300 bis 500 Euro wäre man dann wohl im High End Sektor angelangt. Ein solcher Backofen hat dann aber auch weitaus mehr drauf, als lediglich Brötchen aufzubacken und Toastbrotscheiben mit geschmolzenem Käse zu veredeln.

Minibacköfen: Minimaler Einsatz, maximales Ergebnis

Entscheidend beim Kauf eines Minibackofens ist die Größe. Gerade in kleinen Küchen oder kleinen Räumen kann es auf wenige Zentimeter ankommen. Oft bieten kleine Küchen weniger Stellfläche und so muss der vorhandene Raum optimal ausgenutzt werden. Doch auch bei den kleinen Backofen sollte man auf die Maße des Geräts achten und eine konkrete Vorstellung haben, was man in seinem Ofen zubereiten möchte, denn je kleiner das Gerät, desto weniger Platz bietet auch der Garraum des Minibackofens.

Wie bei allen Öfen wird auch das Fassungsvermögen von Minibacköfen in Litern angegeben. Neben Minibacköfen, die ihrem Namen alle Ehre machen und ein Fassungsvermögen von gerade mal 5 Litern bieten, gibt es Geräte verschiedenster Größe: Volumen von 10 Litern, 20 Litern bis hin zu 60 Litern sind problemlos im Handel erhältlich. Generell ist ein Minibackofen, dessen Garraum ein Volumen von mindestens 25 Litern bietet, empfehlenswert. Denn mit diesem Fassungsvermögen ist das Gerät erst in der Lage, euren Ofen zu ersetzen. Wer also wirklich nur Snacks für eine Person zubereiten möchte, kommt mit wenigen Litern Fassungsvermögen aus. Möchte man jedoch größere Menge oder Speisen für mehrere Personen anbieten, sollte man zu einem Modell mit mehr Volumen greifen.

Minibacköfen: Die Leistung zählt

Die Wattzahl ist ebenfalls ein Faktor, den man beim Kauf eines Minibackofens keinesfalls unterschätzen sollte. Die Wattleistung des Ofens entscheidet über seine Leistungsfähigkeit. 1600 Watt ist ein guter Orientierungswert, da der Minibackofen damit genug Power hat, um auch große Speisen, wie Braten, zu garen. Bei weniger Watt könnte es da Probleme geben. Wer jedoch nur kleine Speisen, Backwaren und Ähnliches zubereiten möchte, kommt auch mit einer geringeren Wattzahl aus. Im Handel sind Modelle mit einer Leistung ab 600 Watt bis hin zu 2500 Watt erhältlich. Letztere stehen einem richtigen Backofen von der Leistung her in kaum etwas nach. Außerdem: Je mehr Watt der Minibackofen hat, umso schneller ist er heiß und damit einsatzbereit. Lästiges, langwieriges Vorheizen entfällt. So spart man viel Energie ein. Bis zu 50% des sonst verwendeten Stroms lässt sich mit einem Backofen im Miniformat einsparen.

Minibacköfen: Am Besten gut verarbeitet und isoliert

Da man es auch bei einem Minibackofen mit einem richtigen Backofen zu tun hat, sollte wie bei einem großen Backofen Wert auf eine hochwertige Verarbeitung und Isolierung gelegt werden. Der Ofen sollte fest und stabil gebaut sein. Alle angebrachten und mitgelieferten Bedienelemente wie Drehregler, Blech, Rost und Drehspieß sollten nicht klemmen, sich beim Herausziehen verhaken oder wackeln. Sonst steigt das Risiko, sich zu verbrennen oder sich zu verletzen. Bedenkt: Das Gerät ist klein und kompakt, aber ihr habt es dennoch mit äußerst hohen Temperaturen zu tun. Eine gute Isolierung ist also ein absolutes Muss. Sofern die Tür des Minibackofens über ein Fenster verfügt, sollte es doppelt verglast und ebenso gut isoliert sein.

Minibacköfen: Heizstab, sicher verwahrt

Ein hochwertiger Minibackofen sollte möglichst keine freiliegenden Heizstäbe haben. Hier besteht nicht nur die Gefahr, dass ihr euch verbrennt, sondern auch dass sich Reste von im Ofen zubereiteten Speisen an den Heizstäben festbrennen. Unabhängig davon sind freiliegende Heizstäbe schwierig sauber zu halten. Heizstäbe, die so verarbeitet sind, dass sie vor unbeabsichtigten Berührungen durch Finger oder Speisen geschützt sind, bieten ganz klare Vorteile.

Der Drehregler eines Minibackofens

Minibacköfen: Kleiner Backofen, ganz schön heiß

Die meisten Minibacköfen bieten diese Funktion, die eigentlich selbstverständlich erscheint: Die Möglichkeit, die Temperatur einzustellen und zu regulieren. Meistens ist ein Wechsel zwischen mehreren Stufen möglich, noch besser ist eine stufenlose Temperaturregulierung. Sehr einfache Geräte bieten diese Art der Einstellung jedoch nicht. Sie verfügen nur über zwei „Temperaturstufen“: an oder aus.

Minibacköfen: Kleiner Ofen - blitzeblank

Ein Minibackofen lässt sich mit dem richtigen Reinigern genauso einfach sauber halten wie ein großer Herd. Dennoch lohnt es sich, beim Kauf darauf zu achten, wie der Garraum des Ofens beschichtet ist. Ein Garraum, der über eine Emaillebeschichtung verfügt, läßt sich einfach reinigen und sorgt so für ein hohes Maß an Arbeitserleichterung.

Minibacköfen: Spezialisten oder Alleskönner?

Neben Standardfunktionen wie Backen und Garen können Minibacköfen noch einiges mehr. Dafür muss man aber, je nach Funktion, etwas tiefer in die Tasche greifen.

Zu der Standardausstattung bei solch einem kleinen Toastofen gehört in der Regel ein Grillrost und ein Backblech. Was ihre Funktionalität angeht, orientieren sich die kleinen Minibacköfen, je nachdem, in welchem Preissegment man sich umschaut, an ihren großen Vorbildern. Displays mit Digitalanzeige sind keine Seltenheit mehr. Oft zeigen diese auch neben der Uhrzeit die gerade gewählte Funktion, wie grillen, toasten, auftauen etc. auf der Anzeige an.

Minibacköfen: Alles ist erleuchtet

Meistens ist der Innenraum eines Minibackofens beleuchtet. Eine nette Funktion, wenn man gern beim Garprozess zuschaut – beim Minibackofen bietet sich dies übrigens an, da er, im Gegensatz zum herkömmlichen Backofen, nicht auf dem Küchenboden steht, sondern auf der Arbeitsplatte. Um hineinzusehen, muss man sich also nicht bücken. Nicht nur für ältere Menschen kann dies hilfreich sein.

Minibacköfen: Heiß auf allen Ebenen

Als Toastofen eignen sie sich alle, aber nur wenige, eher hochpreisige Öfen bieten praktische Eigenschaften, wie die Möglichkeit, Rost und Blech auf verschiedenen Ebenen einzusetzen, was je nachdem, was man zubereiten möchte, vorteilhaft sein kann. Viele Minibacköfen werden auch nicht einfach nur heiß. Oberhitze und Unterhitze ist ebenso verfügbar wie die Umluft Funktion oder fettfreies Infrarotgrillen. Bei Geräten, die über solche Funktionen verfügen, muss man jedoch mit etwas höheren Kosten rechnen.

Minibacköfen: Toastofen oder Minibackofen?

Leckere, schnelle Gerichte, wie überbackene Toastscheiben, lassen sich in jedem dieser kleinen Backofen zubereiten. Ihr müsst für euer Hawaii Toast also keinesfalls einen speziellen Toastofen anschaffen. Stattdessen muss berücksichtigt werden, dass es sich gerade bei einem als Toastofen ausgeschilderten Gerät höchstwahrscheinlich nicht um einen Minibackofen mit der höchsten Wattzahl handelt. Der Toastofen mag optimal dafür geeignet sein, Käse schmelzen zu lassen. Für Braten und ähnliche Speisen, die höhere Temperaturen bei der Zubereitung erfordern, solltet ihr entweder auf einen normalen Backofen zurückgreifen, oder aber sich für einen Minibackofen entscheiden, der auch genügend Power hat.

Minibacköfen: Knusperhähnchen mit dem Drehspieß

Grillfans werden sich über einen Minibackofen mit Drehspieß freuen. Der Drehspieß, waagerecht im Backofen befestigt, wird elektrisch betrieben und ist ein sinnvolles Hilfsmittel, wenn ihr gern Gegrilltes esst. Durch den Drehspieß wird der Braten durch die ständige Drehung gleichmäßig erhitzt. Außerdem tropft weniger Fett ab, sondern läuft über das Fleisch und sorgt dafür, dass das Fleisch eine leckere Kruste bekommt. Brathähnchen wie vom Grillstübchen um die Ecke steht also mit einem Minibackofen nichts mehr im Wege.

Minibacköfen: Alles kann, nichts muss

Aber damit nicht genug: Brathähnchen, gegrillt mit rotierendem Drehspieß? Pizza knusprig aufbacken mit einem Pizzastein? All das ist möglich – sofern das entsprechende Zubehör zum Ofen dazu geliefert wird. Gerade in diesen besonderen Fähigkeiten, die erstaunlich viele Öfen auf dem Markt bieten, liegt der große Vorteil der kleinen Minibacköfen im Gegensatz zu einem normalen Backofen. Aber keine Sorge: Der Ofen mit der Pizzafunktion ist kein reiner Pizzaofen. In ihm kann man auch andere Speisen zubereiten. Das selbe gilt für Modelle mit Drehspieß für knusprige Brathähnchen. Und damit nichts verbrennt, verfügen einige Minibacköfen zudem über eine Zeitschaltuhr.

Manche Minibacköfen verfügen auch über eine Mikrowellenfunktion. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Die Wattleistung der Mikrowelle sollte nicht unter 900 Watt liegen, damit das Gerät sowohl in seiner Funktion als Backofen, als auch in seiner Funktion als Mikrowelle ein gutes Ergebnis liefert.

Minibackofen oder schon Kleinküche?

Einige der kleinen Öfen haben Herdplatten auf dem Dach ihres Gehäuses integriert. Von simplen Minibacköfen kann man bei diesen Geräten fast schon nicht mehr sprechen, weswegen diese Modelle auch unter der Bezeichnung Kleinküche im Handel angeboten werden. Achtet bei den sogenannten Kleinküchen darauf, dass die auf dem Herd angebrachten Herdplatten einzeln erhitzbar sind. Ebenso gibt es Geräte, bei denen es nicht möglich ist, den Ofen und die Herdplatten zeitgleich zu nutzen. Auch das ist wichtig, wenn man einen vollwertigen Ersatz für eine richtige Küche haben möchte, was ja das Ziel einer Kleinküche ist. Eine gute Isolierung ist bei derart vielen Hitzepunkten, wie sie in einer auf Hochtouren laufenden Kleinküche entstehen, Pflicht. Spart bei diesen Geräten nicht am falschen Ende.

Minibacköfen: Mehr als kleine Nachmacher

Egal ob als simpler Toastofen, als Ofen mit Drehspiel oder als Ersatz oder Unterstützung für den heimischen Backofen: Minibacköfen sind alles andere als die leistungsschwachen kleinen Nachahmer ihres Vorbilds, dem großen Backofen. Stattdessen kommen die Geräte kompakt und klein daher und wissen bei guter Verarbeitung durch schnelles Erhitzen, geringen Stromverbrauch und je nach Geldbeutel, mit vielen Sonderfunktionen zu begeistern.