Springform mit Antihaftbeschichtung

Backformen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer: in den verschiedensten Größen, Materialien und Formen. Welche Backformen lohnen sich für wen? Auf was muss man achten, wenn man sich für eine Backform entscheidet? Nicht nur der Preis sollte eine Rolle beim Kauf einer Backform spielen. Auch die Backeigenschaften sollte man im Blick haben, denn Backform ist längst nicht gleich Backform!

Durch die verschiedenen Materialien sind die Backeigenschaften sowie auch die Backergebnisse der Backformen durchaus unterschiedlich. Die Preise für Backformen reichen in der Regel von unter 10 Euro bis zu 60 Euro und mehr. Dabei hängt der Preis einer Backform nicht nur von Verarbeitung und Material ab, sondern auch von der Form an sich.

Ausgefallene und aufwändige Backformen mit vielen Details sind in der Regel teurer als die Klassiker wie Gugelhupf, Springform und Co. Aber sind die teuren Backformen grundsätzlich auch die besseren? Nicht unbedingt. Wir stellen euch im Folgenden die geläufigsten Backformen vor und zeigen die Vor- und Nachteile der verarbeiteten Materialien von Blech bis Silikon.

Backformen: Bestseller und Lieblingsbackformen

Backformen-Set von Kaiser

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  • Basis-Modelle in einem Set: Springform mit Flachboden, Rohrboden, Tortenboden und eine Königskuchenform

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Backform Rondo von Nordicware

  • Trend-Form und Lieblingsstück vieler Blogger
  • Jeder einfache Rührkuchen wird in eine geschwungene Form gebacken

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Gugelhupf-Form von Dr. Oetker

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  • Basis-Modell in innovativem Material
  • Form aus Silikon

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Baguette-Backblech von Städter

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  • Spezielle Backform für französiches Weißbrot
  • Speziallochung für bessere Wärmeleitfähigkeit

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Sie haben es uns einfach angetan – Backformen aus unterschiedlichem Material, aber vor allem in Formen, die einfach nur witzig, verspielt oder cool sind. Für alle Backformen fallen uns Anlässe ein, die durch einen selbst gebackenen Kuchen in einer individuellen Form noch schöner werden: Kindergeburtstage, die unter einem Motto stehen, Geburtstage Erwachsener, deren Hobby man aufgreifen möchte oder eine Motto-Party mit Freunden. Hier werdet bestimmt auch ihr fündig!

Backformen: Lieblinge der Redaktion

Batman Logo
Batman Logo
Mickey Mouse
Mickey Mouse
Mini-Rondo
Mini-Rondo
Piratenschiff
Piratenschiff
Donuts
Donuts
Trikot
Trikot
Spielfeld
Spielfeld
Fußball
Fußball
Vollbackform Torte
Vollbackform Torte
Burg
Burg
Petit Four Gugelhupf
Petit Four Gugelhupf
Darth Vader
Darth Vader
Bugs Bunny
Bugs Bunny
Raupe Nimmersatt
Raupe Nimmersatt

Backformen aus Silikon, Emaille, Blech und Co.

Wer auf der Suche nach einer Backform ist, muss sich zunächst für ein bestimmtes Material entscheiden: Soll es eine klassische feste Backform sein oder lieber eine flexible aus Silikon? Beide Varianten haben ihre Vorzüge. Bei den festen Backformen hat man dann schließlich noch die Wahl zwischen diversen Materialien und deren besonderen Eigenschaften. Hier haben wir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Backformen aus Silikon, Blech, Emaille etc. für euch unter die Lupe genommen.

Backformen aus Silikon

Backformen aus Silikon sind in der Anschaffung recht günstig und auch immer wieder in den Angeboten diverser Discounter vertreten. Die weichen Backformen können platzsparend gefaltet und in den Lücken im Küchenschrank verstaut werden. Ein großer Vorteil, wenn man nur wenig Platz zur Verfügung hat.

Ein weiterer Pluspunkt für Backformen aus Silikon ist die Antihaftwirkung: Man braucht die weichen Backformen nicht einzufetten, trotzdem lösen sich die Backwerke perfekt aus der Form und erhalten außerdem eine glänzende Oberfläche. Selbst aus besonders detailreichen oder sehr kleinen Formen, wie z.B. für Motiv-Muffins, lassen sich die fertig gebackenen Kuchen gut aus den Backformen lösen, indem man die flexible Backform einfach etwas verformt und so vom Kuchen ablöst.

Diese Eigenschaft kann jedoch auch nachteilig sein, wenn man besonders druckempfindliche Backwerke in einer Backform aus Silikon bäckt. Und auch beim Einfüllen des Teiges kann es durch die geringe Formstabilität schwierig werden, weshalb manche Backformen aus Silikon mit einem herausnehmbaren Drahteinsatz versehen sind. So hält sich die Form auch beim Anheben und Einstellen der Backform in den Backofen. Trotzdem sollte man Backformen aus Silikon zum Backen besser auf ein Backblech statt auf den Rost setzen, damit der Kuchen sich nicht durch den unebenen Untergrund verformt.

Silikonformen eignen sich besonders gut für Kuchen aus Rührteig und auch Früchte sind für das Material kein Problem, da es fruchtsäureresistent ist. Außer zum Backen kann man Backformen aus Silikon auch für Parfaits und andere Leckereien aus dem Tiefkühler verwenden, denn die Formen sind in der Regel auch gefrierfest.

Backformen aus Silikon: Pro und Contra

 

Pro Contra
Pro Backformen aus Silikongünstig in der Anschaffung Contra Backformen aus Silikongeringe Stabilität
Pro Backformen aus Silikonplatzsparend in der Aufbewahrung Contra Backformen aus Silikonnicht geeignet für druckempfindliche Backwerke
Pro Backformen aus SilikonVielseitig verwendbar   
Pro Backformen aus Silikonfruchtsäurebeständig   
Pro Backformen aus Silikonspülmaschinenfest   

Fazit: Backformen aus Silikon sind praktisch für Bäcker mit wenig Stauraum in der Küche, dabei preiswert und vielseitig verwendbar.

Backformen aus Weißblech

Weißblech ist ein beliebtes Material für Backformen, denn es ist leicht und sehr preiswert. Backformen aus Weißblech kann man schon für unter 10 Euro erstehen. Die verzinnte Oberfläche des dünnen Stahlblechs hält besonders hohen Temperaturen stand, weshalb diese Backformen gern für den Gasofen genutzt werden. Durch das stark reflektierende Material müssen Kuchen in Backformen aus Weißblech jedoch länger backen als in anderen Formen. Außerdem wird die Oberfläche des Kuchens durch die reflektierte Hitze schnell dunkel, während der Boden noch nicht ganz durchgebacken ist.

Ob Biskuit, Rührteig, Hefekuchen oder mürber Boden – in der Backform kann man eigentlich alles backen, sofern keine Früchte enthalten sind, denn Weißblech ist nicht fruchtsäurebeständig. Damit sich der Kuchen gut aus der Form löst, ist ein ordentliches Fetten und Ausstreuen der Backform mit Bröseln oder Mehl unerlässlich.

Backformen aus Weißblech müssen mit der Hand gespült werden, festgebackene oder eingetrocknete Reste sollten dabei sehr vorsichtig entfernt werden, denn die verzinnte Oberfläche der Backform ist sehr kratzanfällig. Nach dem Spülen dann ordentlich abtrocknen, damit die Backform nicht rostet.

Backformen aus Weißblech: Pro und Contra

 

Pro Contra
Pro Backformen aus Weißblechgünstig in der Anschaffung Contra Backformen aus Weißblechnicht kratz- und schnittfest
Pro Backformen aus Weißblechleicht und darum gut zu handhaben Contra Backformen aus Weißblechnicht für Teig mit Obst geeignet
Pro Backformen aus Weißblechgut für Gas-Öfen geeignet Contra Backformen aus Weißblechvon Hand spülen
   Contra Backformen aus Weißblechrostanfällig
   Contra Backformen aus Weißblechungleiches Backen von Kuchenoberfläche und Boden
   Contra Backformen aus Weißblechsorgfältiges Fetten und Ausstreuen notwendig

Fazit: Backen mit Backformen aus Weißblech erfordert ein bisschen Übung und Erfahrung. Wen die Nachteile des Materials nicht schrecken und wer gewillt ist, die Besonderheiten dieser Backformen zu beachten, kann zahlreiche Backformen für wenig Geld erstehen.

Backformen aus Schwarzblech

Backformen aus Schwarzblech sind ähnlich preiswert in der Anschaffung wie die Weißblech-Varianten. Dank des dunklen Blechs wird die Hitze im Ofen nicht reflektiert, das Backergebnis wird gleichmäßiger und der Kuchen ist insgesamt schneller fertig gebacken als in einer Weißblechform. Durch die schwarze Lackierung entsteht außerdem eine leichte Antihaftwirkung, sodass man die Backform nicht oder nur wenig zu fetten braucht. Und auch Teige mit Früchten sind für Backformen aus Schwarzblech kein Problem, da die Lackierung das Blech vor der Säure schützt.

Trotzdem muss man bei Backformen aus Schwarzblech behutsam bei der Reinigung vorgehen, denn diese Formen sind ebenfalls sehr kratzanfällig. Wird die schwarze Beschichtung doch beschädigt, können gesundheitsschädliche Stoffe in den Teig gelangen. Darum sollten zerkratzte Backformen aus Schwarzblech nicht mehr zum Backen verwendet werden.

Backformen aus Schwarzblech: Pro und Contra

 

Pro Contra
Pro Backformen aus Schwarzblechgünstig in der Anschaffung Contra Backformen aus Schwarzblechvon Hand reinigen
Pro Backformen aus Schwarzblechgleichmäßiges Backergebnis Contra Backformen aus Schwarzblechkratzanfällig
Pro Backformen aus Schwarzblechkein oder wenig fetten nötig Contra Backformen aus Schwarzblechwenn verkratzt, dann unbrauchbar
   Contra Backformen aus Schwarzblechnur für Elektro-Öfen geeignet

Fazit: Keine Backform fürs Leben, aber wer wenig Geld in Backformen investieren möchte und trotzdem ein gleichmäßiges Backergebnis ohne besondere Vorkenntnisse wünscht, wird mit einer Backform aus Schwarzblech glücklich.

Backformen aus Aluminium

Aluminium ist ein sehr guter Wärmeleiter. Darum verwundert es nicht, dass Kuchen in Backformen aus Aluminium besonders gleichmäßig backen. Das Aluminium wird in der Regel für Backformen in die gewünschte Form gegossen und durch ein spezielles Verfahren mit einer Schutzschicht versehen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine herkömmliche Beschichtung, bei der ein weiteres Material auf das Aluminium aufgebracht wird. Vielmehr wird die Oberfläche des Aluminiums eloxiert bzw. anodisiert. So wird das darunter liegende Aluminium versiegelt. Um diese Schutzschicht nicht zu beschädigen, sollte man nicht mit scharfkantigen oder spitzen Gegenständen in der Form arbeiten.

Die harte, glatte Schutzschicht sorgt zusätzlich für eine sehr gute Antihaftwirkung, sodass sich die fertigen Backwerke ganz einfach aus der Form lösen. Trotzdem empfehlen die Hersteller, die Form vorab zu fetten und evtl. auch auszustreuen, damit die Details der Backform besser zur Geltung kommen.

Je nach Form und Anbieter muss man zwischen 15 und 40 Euro für eine Backform aus Aluminium in die Hand nehmen. Oft kommen die Formen aus den USA, wo Backformen aus Aluminium schon fast Standard sind, da dort viele mit dem Gasofen backen. Aber auch bei uns erfreuen sich die Backformen aus Aluminium wachsender Beliebtheit.

Backformen aus Aluminium: Pro und Contra

 

Pro Contra
Pro Backformen aus Aluminiumgute Hitzeverteilung Contra Backformen aus Aluminiumnicht schnittfest
Pro Backformen aus AluminiumAntihaftwirkung ohne Beschichtung Contra Backformen aus Aluminiumfetten notwendig
Pro Backformen aus Aluminiumfruchtsäurebeständig Contra Backformen aus Aluminiumvon Hand reinigen
Pro Backformen aus Aluminiumrostfrei   
Pro Backformen aus Aluminiumfür Gas- wie Elektro-Ofen geeignet   

Fazit: Für passionierte Bäcker mit Gasofen unentbehrlich. Backbegeisterte mit Elektro-Ofen freuen sich aber auch über die sehr guten Backeigenschaften zu moderaten Preisen sowie über die unzähligen und oft sehr detailreichen Formen, in denen die Backformen aus Aluminium angeboten werden.

Backformen mit Antihaftbeschichtung

Preislich liegen Backformen mit Antihaftbeschichtung je nach Größe und Form mit 15 bis 30 Euro im Mittelfeld. Sie werden in der Regel aus Stahl bzw. Carbon-Stahl hergestellt und anschließend mit einer Antihaftbeschichtung aus Kunststoff versehen, z. B. mit PTFE (auch als Teflon bezeichnet), die man auch aus der Herstellung von Pfannen und Töpfen kennt. Die Schutzschicht wird auf den aufgerauten Stahl aufgebracht und versiegelt so dessen Oberfläche. Damit die Antihaftbeschichtung der Backformen intakt bleibt, sollte man nicht mit Gegenständen aus Metall darin arbeiten.

Dank der Schutzschicht lassen sich in den Backformen mit Antihaftbeschichtung alle Arten von Kuchen backen – mit oder ohne Früchte. Durch die sehr guten Backeigenschaften der Stahlformen erhält man gleichmäßig gebräunte Kuchen, die sich auch ohne Einfetten gut aus der Form lösen lassen.

Auch wenn viele Hersteller schreiben, dass man die Backformen mit Antihaftbeschichtung in die Spülmaschine stecken kann, ist eine Reinigung von Hand besser, um die Beschichtung zu schonen.

Backformen mit Antihaftbeschichtung: Pro und Contra

 

Pro Contra
Pro Backformen mit Antihaftbeschichtunggute Wärmeleitung Contra Backformen mit Antihaftbeschichtungrelativ hoher Preis
Pro Backformen mit Antihaftbeschichtungspülmaschinenfest Contra Backformen mit Antihaftbeschichtungnicht kratz- und schnittfest
Pro Backformen mit Antihaftbeschichtungfruchtsäurebeständig   
Pro Backformen mit Antihaftbeschichtungrostfrei   
Pro Backformen mit Antihaftbeschichtungkein oder nur wenig fetten   

Fazit: Wem Backformen mit einer Emaille-Schicht zu kostspielig sind, auf die guten Backeigenschaften aber nicht verzichten möchte, liegt mit einer Backform mit Antihaftbeschichtung genau richtig. Aber auch ein Blick auf die Backformen aus Aluminium könnte sich dann lohnen.

Backformen mit Emaille

Die meisten Backformen mit Emaille sind aus Stahl oder Carbon-Stahl und werden mit einer Schutzschicht aus Emaille bzw. Quarz-Emaille versiegelt. Dadurch kombiniert man die sehr guten Backeigenschaften des Metalls, wie Wärmeleitung und Wärmeverteilung, mit der robusten und sehr glatten Oberfläche von Emaille. Kein Wunder also, dass Kuchen aus Backformen mit Emaille eine besonders gleichmäßige Bräunung haben und sich sehr gut aus der Form lösen lassen – auch ohne zu fetten.

Diese Qualität hat aber auch ihren Preis: Je nach gewünschter Form und Größe muss man schon 20 bis 50 Euro für eine Backform mit Emaille in die Hand nehmen. Eine Investition, die wohl überlegt sein will. Dafür erhält man aber auch ein beinahe unverwüstliches Produkt, das Backspaß für viele Jahre verspricht und alle Back-Abenteuer mitmacht. Selbst das Servieren in der Form ist dank der glasharten, schnittfesten Emaille-Schicht kein Problem.

Backformen mit Emaille lassen sich auch sehr einfach reinigen: Entweder man überlässt das Abwaschen ganz bequem der Spülmaschine oder man wischt die Form nach dem Backen einfach mit eine feuchten Tuch aus.

Backformen mit Emaille: Pro und Contra

 

Pro Contra
Pro Backformen mit Emaillegute Wärmeleitung Contra Backformen mit Emaillerelativ hoher Preis
Pro Backformen mit Emaillekratz- und schnittfest   
Pro Backformen mit Emaillefruchtsäurebeständig   
Pro Backformen mit Emaillerostfrei   
Pro Backformen mit Emaillespülmaschinenfest   
Pro Backformen mit Emaillelanglebig   

Fazit: Backformen mit Emaille begeistern vor allem Hobbybäcker, die regelmäßig backen und hohe Ansprüche an ihre Backwerke sowie das dafür benötigte Equipment haben. Da lohnt sich dann auch der stattliche Kaufpreis, wenn man viele Jahre seine Freude an den Backformen hat.

Kochen und Backen sind für mich wie Yoga in der Küche – Und es gibt nichts Schöneres, als die Leckereien anschließend gemeinsam mit Familie, Freunden oder Kollegen zu genießen!

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