Das ultimative Burger Grillbuch

Das ultimative Burger Grillbuch empfehlen wir für: Experimentierfreudige, Anfänger, kulinarische Weltenbummler

Das ultimative Burger-Grillbuch: Darum geht'sDas ultimative Burger-Grillbuch

Das ultimative Burger-Grillbuch hält 64 Burger-Rezepte bereit: Von klassischen Burgern wie dem Hamburger über Straussen-Burger bis hin zu vegetarischen und süßen Burgern. Auffallend oft finden sich ausgefallene Burger-Rezepte, wie den Burger mit Kaffeekruste und Portweinfeigen, den Ibérico-Burger mit Chorizo und den Reh-Burger mit Quitten und Preiselbeer-Relish in diesem Burger-Grillbuch. Auch Rezepte für Burger-Buns (Brötchen), Beilagen, Salate, Dips & Saucen sind mit dabei: Da steht einer Grillparty nichts mehr im Wege. Außerdem sind viele Tipps für die Zubereitung, das Zubehör und die Zutaten aufgeführt, sodass auch Anfänger sofort mit dem Grillen der (überwiegend exotischen) Burger durchstarten können.

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Das ultimative Burger-Grillbuch: Das finden wir

Das ultimative Burger-Grillbuch überzeugt durch seine schöne Aufmachung, die vielen ansprechenden Fotos und die klare Struktur. Schon beim Durchblättern bekommt man Lust auf Burger - und zwar nicht die einfachen Fast Food Burger, sondern auf Burger mit hochwertigen Zutaten, mit gegrilltem Fleisch, Gemüse, würzigen Saucen und Beilagen. Nach einer geschichtlichen Einordnung (wo kommt der Hamburger her?), geht es schnell los mit Wissenswertem über Grillburger: Welche Komponenten gehören dazu? Wie und wo werden Burger gegrillt? Welches Zubehör ist nötig? Nach einer kurzen Warenkunde für Fleisch, Fisch und Brötchen endet die Einleitung mit allgemeinen Grilltipps.

Der Rezeptteil ist in zwei große Kategorien unterteilt. Im ersten Teil "Rund um die Burger" stehen die Rezepte für die Burger-Buns, Beilagen, Salate, Dips und Saucen - kurz und knackig auf 11 Seiten mit Bildern, die Appetit machen. Der zweite Teil widmet sich den Burger-Rezepten, welche wiederum nach den Hauptbestandteilen der Pattys untergliedert sind. Es gibt Rezepte für Rind & Kalb, Schwein, Lamm & Wild, Geflügel, Fisch & Meeresfrüchte, Veggies und süße Burger. Pro Burgerrezept ist eine Doppelseite reserviert: Auf der einen Seite ist das Foto abgebildet, auf der gegenüberliegenden Seite das Rezept. Bei jedem Burger-Rezept finden sich Portions-, Zeit und Kalorienangaben. Optisch hübsch ist, dass der Rezeptname jeweils auf einer farbigen Banderole steht, an der ein Symbol des Tieres oder Gemüses baumelt, aus dem der Patty hergestellt wurde. Außerdem verweisen die meisten Rezepte auf ein jeweils passendes Bun-Rezept im vorderen Bereich des Grillbuchs. Zutaten und Zubereitung der Pattys und Toppings sind auch vorgegeben, sodass man ein Rundum-Burger-Rezept bekommt und nicht selber kreativ werden muss, wenn man nicht will. Bei manchen Rezepten taucht an der Seite ein kleiner Kasten auf, in dem weitere Beilagen, Saucen und Ideen aufgeführt sind, die dazu schmecken.

Die Auswahl der Rezepte ist bunt: Von aufwändig bis schnell gemacht, von exotisch bis normal. Auffallend oft sind meines Erachtens nach sehr ungewöhnliche Burger dabei. Aber sie klingen auf jeden Fall interessant und die meisten würde ich auch ausprobieren. Andere wiederum würde ich wohl nicht testen, wie den Erdnussbutter-Burger oder den Tandoori-Burger mit Curry-Blumenkohl. Auch gibt es Rezepte, bei denen ich mich frage, ob man sie wirklich zur Grillsaison braucht, wie die Burger mit Reh und Wildschwein. Aber das ist Geschmackssache. Mir fehlen dafür ein paar bekannte, schlichte Burger: wie ein einfacher Burger mit Bacon oder ein Basis-Hamburger, bei dem nur Saucen oder Toppings ausgetauscht werden. Oder einfache Patty-Rezepte, die mal mit und mal ohne Brötchen auskommen, mal scharf und mal mild gewürzt. Kurzum: Mir fehlen ein paar Basic Rezepte. Ein weitere kleiner Kritikpunkt ist die Auswahl an vegetarischen Burgern: Laut Titel gibt es Burger mit und ohne Fleisch - tatsächlich sind aber nur 8 vegetarische Burger dabei - und darunter nicht einer, der vegan ist. Wenn auf dem Titel angepriesen wird, dass beides enthalten sind, könnte die Auswahl etwas größer sein.

Das ultimative Burgergrillbuch Beispielseite


Das ultimative Burger-Grillbuch: Pro und Contra

Pro Contra
Abwechslungsreiche Rezepte wenig "normale" Burger
Basiswissen für Anfänger zu wenig vegetarische/vegane Burger
Angaben zu Nährwerten & Zeitangabe   
Das neue Kochbuch durchs JahrUngewöhnliche Burger-Rezepte   
Das neue Kochbuch durchs Jahrklarer Aufbau   

Das ultimative Burger-Grillbuch: Unsere WertungWertung 4/5

Das ultimative Burger-Grillbuch ist eine recht umfangreiche Rezeptsammlung mit vielen speziellen Grill-Burgerrezepten. Die einleitenden Informationen zu Zutaten und Grilltipps erleichtern den Einstieg ins Burgergrillen und machen Lust aufs Ausprobieren. Schade, dass es nur wenig klassische Burger, kaum vegetarische und kein veganes Burger-Rezept gibt, obwohl der Buchdeckel da mehr erhoffen lässt.

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Das ultimative Burger-Grillbuch: Unser Testkochen

Der asiatische Linsenburger schmeckt super - die Zutaten sind gut aufeinander abgestimmt und er macht seinem Namen alle Ehre. Er schmeckt tatsächlich asiatisch, auch wenn ich mir nicht sicher bin, dass Asiaten tatsächlich solche Burger essen. Aber die Aromen haben meiner Meinung nach gut zusammengepasst und waren eindeutig asiatisch. Leider ist mir nur der Linsen-Patty nicht so gut gelungen. Er klebte an der Grillschale fest, so dass der Patty nur noch aus kleinen Stücken bestand. Ich schließe aber nicht aus, dass es ein Fehler in meiner Zubereitung war. Ich gebe ihm auf jeden Fall noch mal eine Chance - geschmeckt hat's trotzdem. Das Rezept für die Weizenbrötchen stammt ebenfalls aus dem Buch. Auch sie sind gut gelungen und sind kein Vergleich zu den Burgerbrötchen, die man sonst bekommt.

Asiatischer Linsen-Burger mit Weizen-Buns

Weizenbuns
Für 10-12 Buns, Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten (plus Ruhe- und Backzeit und Zeit zum Gehen)

Zutaten

  • ca. 200 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 500 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Würfel frische Hefe (ca. 40 g)
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Eigelb
  • Sesam zum Bestreuen

Zubereitung

  1. In einem kleinen Topf die Milch mit der Butter erwärmen, sie darf nicht kochen. Währenddessen das Mehl in eine Schüssel füllen und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe hineinbröseln.
  2. Die warme Milch-Butter-Mischung nach und nach über die Hefe gießen, währenddessen mit dem Mixgerät (Knethaken) auf langsamer Stufe mittig einen Vorteig anrühren. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 10 Minuten gehen lassen.
  3. Ei, Salz und Zucker zum Vorteig geben und so lange rühren, bis der Teig Blasen wirft und sich vom Schlüsselrand löst. Die Schüssel wieder abdecken und den Teig an einem warmen Ort nochmals 25 Minuten gehen lassen.
  4. Den Backofen auf 200° C (Umluft 180° C) vorheizen. Den Teig mit bemehlten Händen kräftig durchkneten und in 12 Portionen teilen, diese zu Kugeln formen und auf einem mit Backpapier belgeten Blech abgedeckt weitere 10 Minuten ruhen lassen. Danach etwas andrücken. Zwischen den Brötchen sollte aber noch genügend Platz sein, denn sie gehen beim Backen auf.
  5. Die Brötchen mit verquirltem Eigelb bepinseln und nach Belieben mit Sesam bestreuen. Im vorgeheiztem Ofen 10 Minuten backen, sie sollten nicht zu dunkel und zu knusprig werden.

Die Brötchen sollten frisch verzehrt werden.

Asiatischer Linsen-Burger

Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten

Zutaten für 4 Portionen

Pattys:

  • 300 g rote Linsen
  • 1 EL Öl
  • 1 fein gewürfelte Zwiebel
  • 1-2 Eier
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 30-50 g Weizenkleie
  • geriebene Kartoffel nach Bedarf

Toppings:

  • 1 Römersalat
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 rote Chilischote
  • 2 EL Limettensaft
  • 2 EL Sojasauce
  • 1/2 Salatgurke
  • Korianderblättchen zum Garnieren

Zubereitung

  1. Die Linsen nach Packungsanweisung kochen, abtropfen und abkühlen lassen. Das Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin weich dünsten, dann mit 1 Ei und den Gewürzen zu den Linsen geben. Die Weizenkleie nach und nach unter die Linsenmischung rühren, bis sie fest genug ist, um Pattys zu formen. Ist der Teig zu trocken, etwas Wasser, 1 zusätzliches Ei oder etwas geriebene Kartoffel unterkneten. Den Teig nach Belieben erneut mit den Gewürzen abschmecken.
  2. Mit feuchen Händen aus dem Teig 4 Pattys formen und von jeder Seite 4-5 Minuten grillen. Die Burger-Brötchen halbieren und die Schnittfläche auf dem Grill kurz antoasten.
  3. Für die Toppings den Römersalat putzen, waschen und trocknen und in Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und das Weiße in dünne Ringe schneiden. Die Chilischote entkernen, waschen und fein hacken. Limettensaft und Sojasauce verrühren und mit den übrigen Zutaten außer Gurke und Koriander mischen. Die Gurke schälen und in Scheiben schneiden.
  4. Die unteren Brötchenhälften mit Gurkenscheiben belegen, darauf die Pattys verteilen. Weitere Gurkenscheiben und den Salat locker darauf arangieren. Mit Korianderblättchen garnieren. Die oberen Brötchenhälften aufsetzen.

Veröffentlichung der Rezepte "Weizen-Buns" und "Asiatischer Linsenburger" aus dem Buch Das ultimative Burger-Grillbuch - mit und ohne Fleisch mit freundlicher Unterstützung von Naumann & Göbel. Copyright des Rezeptbildes liegt bei Birgit Henrich.

Das ultimative Burger-Grillbuch

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 erschienen bei Naumann & Göbel

 Texte und Rezepte von Sabine Durdel-Hoffmann, Elke Eßmann, Brigitte Lotz

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Als Ernährungswissenschaftlerin schaue ich genau auf mein Essen – und lasse es mir schmecken!

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