Low Carb - Das Kochbuch: einfach, kalorienreduziert und vitalstoffreich

Low Carb - Das Kochbuch empfehlen wir für: Gesundheitsbewusste, Anfänger

Low Carb - Das Kochbuch

Low Carb - Das Kochbuch: Darum geht'sLow Carb - Das Kochbuch

Der Titel des neu aufgelegten Low Carb-Kochbuchs verspricht viel: Insgesamt sollen sich hier 200 neue, satt und schlank machende Rezepte verbergen. Wie sich das - satt sein und schlank werden - vereinen lässt? Durch die richtige Wahl der Kohlenhydrate! Low Carb - Das Kochbuch erklärt dabei genau, wie die kohlenhydratarme Diät funktioniert und kürt sich selber zum Standardwerk der Low Carb-Küche. Inspiration für den heimischen Herd bietet das Kochbuch reichlich: Vom Frühstück über einen Imbiss bis hin zum Abendessen und Kaffeetafel – für jede Gelegenheit ist ein Low Carb-Rezept zu finden.

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Low Carb - Das Kochbuch: Das finden wir

Von einer kohlenhydratarmen Diät mag jeder halten, was er will. Aber wer sich an die Low Carb-Küche ranwagen will, bekommt bei Low Carb - Das Kochbuch nicht nur eine große Auswahl an Rezepten. Der erste Teil des Buches erklärt in einfachen Worten, was sich hinter Low Carb verbirgt, auf welcher Theorie die kohlenhydratarme Kost beruht und warum Verfechter der Meinung sind, dass das die ultimative Methode ist, um die Kilos purzeln zu lassen. Nämlich: Sich an der Ernährung der Jäger und Sammler zu orientieren, weil die in unseren Genen liege. Konkret heißt das: Man isst reichlich eiweißreiche Lebensmittel, die lange satt machen und den Stoffwechsel anregen, und kombiniert sie mit pflanzlichen Fetten und bestimmten Kohlenhydraten. Ob das zum Erfolg führt? Wer weiß…

Wenn ich das Kochbuch mit einem Wort zusammenfassen müsste, würde ich sagen: Praktisch. Denn praktisch ist vieles an diesem Buch. Zum Beispiel die Einführung in die Low Carb-Küche. Die Autoren erklären nicht nur das Prinzip der Low Carb-Diät, sondern gehen auf den folgenden Seiten auch noch kurz und knackig auf die einzelnen Nährstoffe ein: Warum ist es ihrer Meinung nach wichtig, von dem einen Nährstoff mehr und von dem anderen weniger zu essen? Was sind gute Quellen für Eiweiß, Fett und geeignete Kohlenhydrate? – Alles wird genau erklärt, da bleiben keine Fragen offen. Besonders praktisch finde ich das Kapitel über die „Grundausstattung für die LowCarb—Küche“ – sprich: was gehört in meinen Basisvorrat, welche Gewürze, welche Tiefkühlwaren brauche ich zu Hause? Auch der vorgestellte Speiseplan für die ersten beiden Wochen ist nützlich, vor allem Anfängern erleichtert das den Einstieg in die Low Carb-Welt. Wer darauf verzichten kann, findet in der altbewährten Rezepteinordnung in Kategorien schnell den Weg zum Wunschrezept: sei es „Frühstücksideen & Snacks“, „Bunte Salate“, „Fischgerichte“, „LowCarb-Backideen“ oder einer der anderen insgesamt neun Kategorien.

Selbst die Rezepte sind schlicht mit „praktisch“ zu umschreiben: Sie sind gut erklärt und die Zutatenmenge bezieht sich meist auf 2 Portionen. Abgesehen davon stehen nicht nur bei jedem Rezept die Zubereitungszeit (erfreulicherweise oft kurze 20 bis 30 Minuten) und die Nährwertangabe pro Person dabei, sondern jedem Gericht ist auch noch eine eigene Schlagzeile zugeordnet. So weiß jeder sofort, was einen erwartet. Etwa einen „Muntermacher“, eine „krasse Kombi“, ein gelingsicheres, nussiges oder italienisches Gericht. Das mag dem ein oder anderem bei der Qual der Wahl unter den 200 Rezepten helfen. Zu guter Letzt ist mir noch positiv aufgefallen, dass unter vielen Rezepten hilfreiche Tipps stehen, wie etwa Ideen zum Austausch einzelner Zutaten, Zubereitungstipps, eine besondere Variation und Rezeptideen, die dazu passen könnten (eigene praktischerweise inklusive Seitenzahl).

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Die Rezeptauswahl in diesem Kochbuch ist bunt gemischt: Man findet einfache Rezepte, aber auch originelle und schwierigere. Aber das macht nichts, denn auch dann sind die einzelnen Schritte gut erklärt. Erfreulich finde ich auch die Rezeptvorschläge zu Gerichten, bei denen man oft nur schwer eine kohlenhydratarme Alternative findet, wie etwa Vegetarisches, Backideen und Süßes. Das macht es leichter, dem Low Carb-Prinzip treu zu bleiben. Für meinen Geschmack könnten diese Kapitel noch etwas ausführlicher sein. Negativ aufgefallen ist mir, dass manche Zutaten schwer zu besorgen sind, und auch etwas teurer in der Anschaffung sind, wie zum Beispiel das Mandelmus oder die besonderen Mehle bei den Backideen.

Einen netten Service finde ich das letzte Kapitel des Buches, bei dem Tipps für das Essen außerhalb des Hauses zu finden sind. Hier steht, wie und wo man seinem Heißhunger begegnen kann. Doch wenn man sich schon die Mühe macht, so ein Kapitel zu eröffnen, fehlen mir hier eindeutig Tipps für die Kantine bzw. das Restaurant…

Low Carb - Das Kochbuch: Pro und Contra

Pro Contra
Einführung in die Low Carb-Küche mitunter teure Zutaten
Auswahl der Rezepte, auch "schwierige" Low Carb-Kategorien teilweise wenig Rezeptvorschläge, z. B. bei Frühstück & Vegetarisches
praktische Tipps, Kombinations- und Variationsmöglichkeiten bei den Rezepten   
Low Carb - Das Kochbuchklare Rezeptanleitungen   
Low Carb - Das KochbuchAngaben zu Nährwerten und Zeitaufwand   

Low Carb - Das Kochbuch: Unsere WertungLow Carb - Das Kochbuch

Low Carb - Das Kochbuch eignet sich gut für Low Carb-Neulinge, bietet neben vielen Rezepten auch hilfreiche Information rund um die kohlenhydratarme Küche. Dabei fällt auf, wie praktisch und durchdacht das Kochbuch aufgebaut ist. Schön ist, dass Low Carb - Das Kochbuch auch Alternativen zu Gerichten liefert, die nur schwer ohne Kohlenhydrate auskommen. Schade, dass mitunter recht teure Zutaten gebraucht werden.

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Low Carb - Das Kochbuch:Unser Testkochen

Das Rinderfiletsteak mit Chicorée schmeckt gut, obwohl ich von Marinade und Soße mehr erwartet hätte. Denn die Filetsteaks werden mit einer Mischung aus Kürbiskernöl, Aceto Balsamico und Sesamsamen mariniert, was großartig klingt, aber verhältnismäßig normal schmeckt. Dafür punktet der Nachtisch: Der karibische Fruchtsalat mit Mandelcreme schmeckt nach mehr – viel mehr!

Rinderfilet mit Chicorée

Dauer: 45 Minuten
Pro Portion ca. 328 g kcal, 98 kcal/100 g, 41 g E (51 %), 15 g F (42 %), 4 g KH (6 %)

Zutaten für 2 Portionen

2 EL Aceto balsamico
1 EL ungeschälter Sesam /Reformhaus, Bioladen)
Salz
Pfeffer
1 EL Kürbiskernöl (ersatzweise Rapsöl)
2 Filetsteaks (à ca. 150 g)
250 g Chicorée
2 Tomaten
1 EL Rapsöl
2 EL saure Sahne (10 % Fett)
2 EL Schnittlauchröllchen

Zubereitung

  1. Den Essig mit Sesam, Salz und Pfeffer gut verrühren. Das Öl unterschlagen, so dass eine cremige Marrinade entsteht. Die Steaks damit begießen und zugedeckt 30 Min. ziehen lassen. Dabei öfters wenden, damit sie von allen Seiten mit Marinade bedeckt sind.
  2. In der Zwischenzeit von den Chicoréestauden die äußeren Blätter entfernen, die Strünke abschneiden. Chicoréestauden quer in 2 cm breite Ringe schneiden.
  3. Die Tomaten kurz in kochendes Wasser legen, kalt abschrecken und die Haut abziehen. Tomaten vierteln, Stielansätze und Samen entfernen und das Fruchtfleisch würfeln.
  4. Das Rapsöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Filets aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und im heißen Öl von beiden Seiten zunächst kräftig anbraten, dann bei milder Hitze jeweils 3 Min. braten. In Alufolie gewickelt warm stellen.
  5. Chicoréeringe und Tomatenwürfel in das Bratfett geben und unter Rühren 2 Min. dünsten. Die restliche Marinade und die saure Sahne einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf zwei Teller verteilen und die Steaks darauf anrichten. Mit Schnittlauch bestreut servieren.

Karibischer Fruchtsalat mit Mandelcreme

Exotisches für Gäste

Dauer: 20 Minuten (ohne Auftauzeit)
Pro Portion ca. 273 kcal, 94 kcal/100 g, 5 g E (6 %), 17 g F (52 %), 30 g KH (42 %)

Zutaten für 4 Portionen

100 g Himbeeren (frisch oder TK)
1 Mango
300 g Ananas
2 Orangen
¼ TL Zimtpulver
1 TL gehackte Ingwerwurzel
3 TL Honig
250 g Joghurt (1,5 % Fett)
2 EL Mandelmus (Reformhaus, Bioladen)
150 g Sahne

Zubereitung

  1. TK-Beeren auftauen. Frische Himbeeren verlesen, abbrausen und abtropfen lassen. Die Mango mit einem scharfen Messer oder einem Spargelschäler schälen. Das Fruchtfleisch vom Kern schneiden und in feine Scheiben schneiden.
  2. Die Schale der Ananas abschneiden. Die harten Augen und den Strunk entfernen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.
  3. 1 Orange mit einem scharfen Messer schälen. Über einer Schüssel die Orangenschnitze zwischen den Trennwänden herausschneiden, abtropfenden Saft auffangen. Die Orangenschnitze mit den übrigen Fruchtstücken (ohne die Himbeeren) mischen.
  4. Die zweite Orange auspressen. Den Saft in die Schüssel zum aufgefangenen Saft geben und mit Zimt, Ingwer sowie 1 TL Honig glatt rühren. Die gemischten Fruchtstücke mit dem Orangensaft verrühren.
  5. Mit dem Handrührgerät Joghurt, Mandelmus und 2 TL Honig glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und unter die Joghurt-Mandel-Creme heben. Den Fruchtsalat portionsweise mit der Mandelcreme anrichten. Die Himbeeren darüber streuen.

Veröffentlichung der Rezepte "Rinderfilets mit Chicorée" und "Karibischer Fruchtsalat mit Mandelcreme" aus dem Buch Low Carb - Das Kochbuch mit freundlicher Unterstützung von GRÄFE UND UNZER Verlag. Copyright der Rezeptbilder liegen bei Birgit Henrich.

 Low Carb - Das KochbuchLow Carb - Das Kochbuch (erschienen bei GU)  Low Carb - Das Kochbuch

 Preis 19:99 €
 Autoren: Elisabeth Fischer, Doris Muliar, Christa Schmedes, 
 Gregor Velske, Claudia Lenz

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Als Ernährungswissenschaftlerin schaue ich genau auf mein Essen – und lasse es mir schmecken!

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