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Tex-Mex verlängert das Sommerfeeling - mit Chili und Spareribs

Rezepte für Chili con Carne und Spareribs

Tex-Mex verlängert das Sommerfeeling

Jetzt ist er da, der Indian Summer – die letzten warmen Tage sind gezählt. Halten Sie doch den Sommer noch ein bisschen fest, nämlich auf Ihrem Teller! Deftige Speisen aus Übersee heizen uns kräftig ein und schmecken nach mehr. Zum Beispiel Chili con Carne, abgeschmeckt mit feuerscharfen Chilis und zart schmelzender Schokolade. Oder Spareribs, ein Dauerbrenner nicht nur im US-mexikanischen Grenzgebiet!

Im US-amerikanischen Süden scheint die Sonne so gut wie immer – trotzdem haben von hier gleich zwei deftige Gerichte ihren Siegeszug rund um den Globus angetreten: Chili con Carne und Spareribs, die zu einem ordentlichen Barbecue einfach dazu gehören. Beides zählt zur sogenannten Tex-Mex-Küche, einem Kochstil, der von den Grenzregionen Texas und Mexiko gleichermaßen beeinflusst wurde. Ihr Markenzeichen: Scharfe Gewürze, viel Fleisch und Bohnen.

Die gehören in das ursprüngliche Chili-Rezept übrigens gar nicht hinein, das nur Fleisch, Chilischoten und variierende Gewürze vorsieht. Es stammt auch gar nicht aus Mexiko – wo es nur in großen Touristenzentren oder im Grenzgebiet zu den USA serviert wird -, sondern aus den Südstaaten. Woher genau? Darum streiten sich bis heute Texas, Arizona und New Mexico. Kein Wunder, dass es eine Vielzahl von Zubereitungsvarianten gibt und das Gericht dementsprechend so ziemlich jedem schmeckt. Die wichtigsten Chilivarianten sind:

  • Chili Texas Style (Texas) – Rind- oder Schweinefleisch oder Wild, gewürzt mit ganzen Chilischoten, am liebsten frischen, kein Gemüse!
  • Chili Verde (New Mexico) – Schweinefleisch und ausschließlich frische grüne Chilischoten
  • Chili Cincinnati Style (Ohio) – weniger scharf, dafür dünnflüssiger, abgeschmeckt mit exotischen Gewürzen wie Zimt, Schokolade, Kakao, Piment und Worcestershire. Wird oft auf Nudeln serviert

Ob das Fleisch als Hackfleisch oder gewürfelt verwendet wird, ist Geschmacksache. Und wenn überhaupt Bohnen, dann diese im Idealfall separat reichen – wahre Kenner dürfte das beindrucken!

Und weil Chili ein Schmorgericht ist, lässt es sich besonders bequem auf dem Induktionskochfeld zubereiten. Denn hier ist die Hitzezufuhr gleichmäßig konstant, das Kochfeld taktet nicht. Wer also bei Induktion eine niedrige bis mittlere Einstellung wählt, läuft nicht Gefahr, dass etwas anbrennt, während man den Tisch für die Gäste deckt oder sich selbst noch schnell frisch macht.

Kein BBQ ohne Spare Ribs

Wer schon einmal in den USA zum Grillen eingeladen war, weiß: bei einem echten Barbecue dürfen Spareribs bzw. Schälrippchen - nicht fehlen. Die werden am liebsten bei Niedrigstemperaturen und über Stunden hinweg im geschlossenen, sogenannten „Smoker" gegart, der mit seiner großen schwarzen Trommel einer Lokomotive nicht unähnlich sieht. Der Clou: Während beim Grillen das Fleisch direkt über der Hitzequelle liegt, wird es im Smoker nur vom heißen Rauch des Feuers umgeben. Die Hitze kommt aus der Feuerbox, die außen angebracht ist.

Diese indirekte und schonende Garmethode sorgt dafür, dass alles schön zart und saftig bleibt – perfekt für ganze Hühner, größere Fleischstücke wie T-Bone oder Porterhouse Steaks und eben Spareribs. Praktisch für alle ohne Smoker: Mit einem AEG Multi-Dampfgarer kann ein ganz ähnlicher Effekt erzielt werden – durch Aktivierung der Intervall-Dampfgarfunktion. Dabei wird zwischen Dampf und Heißluft abgewechselt, das Fleisch bleibt unschlagbar saftig. Nur rauchig schmeckt es natürlich nicht. Dafür können aber Beilagen gleich mitgegart werden.

Wie das geht, verrät auf der nächsten Seite Sternekoch Christian Mittermeier!

Zu den Rezepten!

Linktipps:

Rezepte für Chili con Carne und Spareribs satt

Chili und Spareribs mit raffinierten Beilagen

Es ist noch keine Chili Queen vom Himmel gefallen und auch der Grillmeister-Titel ist in weiter Ferne? Macht gar nichts! Tex-Mex-Küche ist völlig unkompliziert und damit auch für Kochanfänger bestens geeignet. Hier kommen zwei Rezepte, die garantiert gelingen!

Chili con Carne mit Cheddar-Sauerrahm-Talern

Zutaten (8 Personen)

Chili:

  • 2 große Zwiebeln, gehackt
  • 50 ml Pflanzenöl
  • 1 EL gehackter Knoblauch
  • 2 Karotten, in dünnen Scheiben geschnitten oder gewürfelt
  • 1,5 kg Rindfleisch aus der Schulter, grob gewürfelt (Hinweis: Fleisch vom Metzger klein schneiden lassen, Würfel von ca. 1 x 1 cm) oder 1,5 kg Hackfleisch
  • 50 g Chilipulver
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 EL Paprika
  • ½ Dose Mais
  • 1 EL getrockneter Oregano, zerbröselt
  • 1 TL scharfe getrocknete Chilis, zerbröselt
  • 500 ml Tomatensauce aus der Dose oder frische Tomatensauce; alternativ: Tomatenmark
  • 300 ml Rinderbrühe
  • 3 EL Apfelessig
  • 500 g Kidneybohnen, abgespült und abgetropft
  • 1 TL Kakaopulver
  • 2 grüne Paprika, gehackt
  • 100 g Mokkabohnen (eine Backzutat aus Schokolade, keine Kaffeebohnen!)

Cheddar-Taler (8 Stück):

  • 180 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL kalte Butter, in Stücke geschnitten
  • 250 g scharfer Cheddar-Käse, grob gerieben (ca. 1 1/2 Tassen)
  • 2 EL Abgetropfte und gehackte eingelegte Jalapenos
  • 1 Becher Sauerrahm bzw. saure Sahne

Chili - so geht’s:

  1. Öl bei mäßiger Hitze in einem großen Topf (5 L Volumen Minimum) erhitzen und die Zwiebeln 5-10 min. darin anschwitzen bis sie weich sind.
  2. Knoblauch und Karotten zugeben und eine weitere Minute garen. Auf mittlere Leistungsstufe bzw. Temperatur erhöhen und das Rindfleisch hinzugeben. So lange rühren und immer wieder vom Pfannenboden lösen, bis es nicht mehr rosa ist – ca. 10 min. lang. Dann Chilipulver, Kreuzkümmel, Paprika, Oregano und Chilibrösel zufügen und eine weitere Minute garen.
  3. Tomatensauce, Brühe und Essig hinzufügen und das Chili bei geschlossenem Topfdeckel ca. 35-40 min. (bei Hackfleisch) bzw. 50-60 min. (bei Fleischwürfeln) simmern bzw. köcheln lassen.
  4. Kidneybohnen, grüne Paprikawürfel, Salz (ca. 2 TL), Pfeffer und Kakaopulver zugeben, abschmecken und das Ganze weitere 15 min. köcheln lassen, bis der Paprika weich gegart ist.
  5. Am Ende die Mokkabohnen unterrühren bis sie geschmolzen sind.
  6. Mit einem Klacks saurer Sahne und Cheddar-Crackern servieren, dazu passen eingelegte Jalapenos.

Tipp: Wer große Mengen anzubraten hat, kann das Gericht auch im großen Bräter zubereiten – viele Kochfelder erlauben heute die Platzierung solch größer Töpfe über zwei Kochzonen, die zusammengeschaltet werden. Zum Beispiel das AEG Induktionskochfeld MaxiSense.

Cheddar-Sauerrahm-Taler - so geht’s:

  1. Backofen auf 220 °C vorheizen. Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer großen Schüssel vermengen. Die Butterstücke entweder mit der Teigknetmaschine mit der Mehlmischung vermengen oder mit den Händen unterkneten.
  2. Cheddar, Jalapenos und Sauerrahm dazugeben und das Ganze zu einem klebrigen Teig kneten. Auf der gut bemehlten Arbeitsfläche ca. 1,5 cm dick ausrollen und mit einem Ausstecher oder Glas 8 Kreise ausstechen.
  3. Auf ein Backblech (ggf. Backpapier verwenden) legen und 15-17 min. goldgelb backen.
  4. Tipp: Sie können die Cracker auch einige Tage vorher vorbereiten – einfach die ausgestochenen, aber noch nicht gebackenen Cracker einfrieren. Sie können im gefrorenen Zustand direkt aufs Backblech, einfach die Backzeit um 1-2 min. verlängern!

Spareribs mit Kartoffel-Speck-Wedges

By Sternekoch Christian Mittermeier

Zutaten (4 Personen)

  • 1 kg Schweinerippchen
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 40 ml Olivenöl
  • 1 1/2 EL Senf
  • 2 EL Tomatenmark
  • 20g Rohrzucker
  • 5 EL Honig
  • 750 ml Rinderbrühe
  • 3 Zweige Majoran, frisch
  • Salz
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 4 Kartoffeln, vorw. Festkochend (= 400g geschält)
  • 8 Scheiben Räucherbauchspeck, dünn geschnitten

Und so geht’s:

  1. Vorbereitung (2 Std. vorher oder am Vortag):
    Majoran waschen, zupfen und fein schneiden, Rippchen in beliebig große Stücke schneiden, Knoblauch pressen und mit Senf, Honig, Rohrzucker, Majoran, Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen. Rippchen mit 2/3 der Marinade rund herum einreiben und mindestens 2 Stunden durchziehen lassen (besser noch über Nacht)
  2. Am Zubereitungstag: Kartoffeln schälen und der Länge nach halbieren, jede halbe Kartoffel in eine Speckscheibe einwickeln, mit etwas Olivenöl rundherum einpinseln. Das restliche Olivenöl auf dem tiefen Backblech verstreichen.
  3. Die marinierten Rippchen in das Backblech legen und dieses in den Multi-Dampfgarer schieben und Programm „INTERVALL-Dampf" wählen. Bei 180°C garen, nach 25 Minuten die Kartoffeln aufs Blech dazugeben und mit der Brühe angießen. Für 50 Minuten weiter backen.

    Tipp: Wer keinen Dampfgarer hat, schiebt die Ribs einfach in den normalen Backofen und gart sie bei 180° Heißluft mit Ringheizkörper. Nach 30 Minuten die Kartoffeln aufs Blech dazugeben und mit der Brühe angießen. Für 70 Minuten weiter garen.
  4. Spareribs und Kartoffeln anrichten, restliche Marinade als Soße verwenden, ggf. mit Ketchup strecken.

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