Sommerküche empfehlen wir für: Experimentierfreudige, Foto-Liebhaber, Naschkatzen, kulinarische Weltenbummler

Sommerküche Unsere Wertung

SommerkücheSommerküche: Darum geht's

Fruchtige, exotische und pikante Rezepte erwarten den Leser in Sommerküche. Und der Klappentext verspricht uns ein "Fest der Sinne", das Lust auf den Sommer macht.  

Gelingen soll das mit Zutaten wie tropischen Früchten, saftigem Obst oder scharfen Gewürzen, mit Kombinationen aus pikant und süß, sowie mit ansprechenden Fotos in leuchtenden Farben.

Das Kochbuch liefert Rezepte für Salate, Dips, Gerichte mit Fisch, Geflügel & Co sowie Desserts und Cocktails. So kann man ein ganzes Menü unter das Motto "exotische Sommerküche" stellen - es ist sicher für jeden etwas dabei.

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Sommerküche: Das finden wir

Die Rezepte in Sommerküche kommen tatsächlich fruchtig und exotisch daher. Als typisches Gericht lässt sich das gegrillte Mango-Hühnchen mit Erdnüssen und Chili-Lauch Vinaigrette herausgreifen. Oder die BBQ-Sauce mit Passionsfruchtsirup, Zimt und Anis - für ungewöhnliche Geschmackskompositionen ist in Sommerküche auf jeden Fall gesorgt. Andere Gerichte passen einfach toll in den Sommer, wie Tortillakörbchen mit buntem Reissalat oder geschmortes Coq au Rum. Für Naschkatzen gibt es Desserts, wie gebackene Bananen im Kokosmantel mit Schoko-Ingwer-Sauce. Abgerundet wird Sommerküche durch Cocktails, die so schön fotografiert sind, dass man am liebsten sofort zugreifen möchte. Überhaupt: Sommerküche ist herrlich inspirierend gestaltet, die Bilder machen Lust aufs Nachkochen. Schön, dass meistens eine ganze Seite einem Foto gewidmet wird, außerdem gibt es kurze Texte und Stimmungsbilder.

Als äußerst angenehm empfinde ich es, dass hier nicht versucht wird, die Rezepte einer bestimmten Länderküche zuzuordnen. Die Rezepte erinnern mit Zutaten wie Chili, Papaya, Meeresfrüchten oder Curry zwar kulinarisch an Hawaii, die Karibik, Indien oder Thailand. Der Fokus liegt aber darauf, dem Leser fruchtig-frische Rezepte zu präsentieren, die Lust auf den Sommer machen - und dabei gibt es keine Ländergrenzen.

Einige Rezepte, etwa Avocado mit Shrimps-Salat, Joghurt-Sorbet oder Kürbis-Kokos-Suppe hat man so sicher schon irgendwo entdeckt, aber sie passen einfach sehr gut in die Rezeptzusammenstellung und die Freude an Sommerküche wird dadurch nicht getrübt. Leider bieten sich die meisten Gerichte tatsächlich nur im Sommer an, im Winter sollte man schließlich nicht zu exotischen Sommerfrüchten à la Mango oder Passionsfrucht greifen, allein wegen des Preises. Einige wenige Rezepte hingegen funktionieren auch außerhalb des Sommers, zum einen, weil sie auch geschmacklich gut in kältere Jahreszeiten passen, zum anderen, weil die Zutaten nicht saisonal auf den Sommer reduziert sind, etwa die scharfe Pizza mit Bohnen und Salt Beef.

Sommerküche Beispielseite


Die Rezepte sind nicht kompliziert zuzubereiten, trotzdem schmecken sie oft überraschend. Sommerküche ist also auch ein Kochbuch für weniger erfahrene Köche, die ihre Gäste mit ungewöhnlichen Gerichten begeistern möchten. Wer die Rezepte ausprobieren will, braucht übrigens keinen Feinkostladen um die Ecke. Für Zutaten wie Passionsfrucht, Wan-Tan-Teigblätter oder Kokosmark aus der Dose solltet ihr aber zumindest einen gut sortierten Supermarkt oder Asia-Laden in eurer Nähe wissen.

Sommerküche: Pro und Contra

Pro Contra
Hoher Inspirationsfaktor durch tolle Fotos und eine stimmige Aufmachung Rezepte und Zutaten größtenteils auf den Sommer beschränkt
Aus bekannten Zutaten werden neue Geschmackserlebnisse   
Vom Salat bis zum Dessert lassen sich  komplette Menüs planen   
Für jeden Geschmack etwas dabei von süß bis deftig   

Sommerküche: Unsere WertungSommerküche: Unsere Wertung

4,5 von 5 Mützen: Mit den exotischen Rezepten und der wunderbaren Aufmachung von Sommerküche kann der Sommer tatsächlich nicht lange genug dauern. Gerade die ansprechenden Fotos sorgen dafür, dass man viele Rezepte nachkochen will, auch wenn man sie so ähnlich sogar schon kennt. Viele Rezepte kombinieren fruchtige und pikante Zutaten, wer das mag, wird Sommerküche lieben. Aber auch wer sich in diesem Sommer einfach inspirieren lassen und Neues ausprobieren möchte, wird einige Rezepte für sich entdecken.

Sommerküche: Unser Testkochen

Der Salat mit Mango und Staudensellerie gelang ohne großen Aufwand, war trotzdem etwas Besonderes und schmeckte tatsächlich exotisch frisch. Ein tolles Abendessen an einem heißen Sommertag. Beim Kokos-Cheesecake mit Passionsfrucht musste ich improvisieren, da ich kein Kokospulver auftreiben konnte, aber auch mit dem Ersatz Kokosflocken war der Cheesecake ein Tortentraum, der wunderbar fruchtig schmeckte. Lediglich die kleinen Samen der Passionsfrucht störten ein wenig, doch gerade dank ihnen wurde der Cheesecake ein echter Hingucker. Falls ihr auch den Sommer in eure Küche holen möchten, haben wir hier beide Rezepte aus Sommerküche für euch zum Ausprobieren. 

Kokos-Cheesecake mit Passionsfrucht

Sommerküche: Kokos-Cheesecake mit Passionsfrucht

Zutaten für 12 Portionen

200 g Haferkekse
100 g Butter
750 g Sahnequark
3 EL Kokoslikör, bevorzugt Batida de Coco
50 g Kokospulver aus dem Asialaden
175 g Zucker
50 g Mehl
4 Eier
2 Eigelbe
2 Passionsfrüchte
150 ml Maracujasaft
2 Blatt Gelatine

Zubereitungszeit: etwa 35 Min.
Backzeit: etwa 45 Min.
Kühlzeit: etwa 2 Std.

Zubereitung

Haferkekse in eine Schüssel geben, zu Bröseln zerstoßen und mit der Butter vermischen.

Den Boden einer runden Backform von etwa 20 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen, die Butter-Brösel-Mischung gleichmäßig darauf verteilen und mit dem Löffelrücken festdrücken.

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Quark, Kokoslikör, Kokospulver, Zucker und gesiebtes Mehl miteinander mischen, dann nach und nach die Eier, sowie abschließend die beiden Eigelbe unterrühren. Die Quark-Kokos-Creme auf dem Brösel-Boden verteilen und etwa 45 Minuten im heißen Ofen backen. Abkühlen lassen.

Die Passionsfrüchte halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Löffel ausheben und mit dem Maracujasaft erhitzen.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in dem heißen Passionsfruchtsaft auflösen. Die Glasur abkühlen lassen, auf den Kokos-Cheesecake geben, gleichmäßig verteilen und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Frischer Salat mit Mango und Staudensellerie

Sommerküche: Frischer Salat mit Mango und Staudensellerie

Zutaten für 4 Personen

2 reife Mangos
4-6 Stangen Staudensellerie
2 rote Zwiebeln
3 EL Weißweinessig
1 EL Honig
Salz
Pfeffer
5-6 EL Olivenöl
2 Köpfe Romana-Salat
Meersalz
schwarzer Pfeffer
getrockneter Chili

Zubereitung

Die Mangos schälen, das Fruchtfleisch am flachen Stein entlang herunterschneiden und in Würfel teilen. Die Staudenselleriestangen schälen und die faserigen Fäden abziehen; dann in schräge Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und in möglichst dünne Scheiben schneiden. 

Den Essig mit Honig, Salz und Pfeffer verquirlen. Das Olivenöl nach und nach unterrühren. Mangowürfel, Staudensellerie und Zwiebelstreifen mit dem Dressing vermischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.

Den Romana-Salat im Ganzen waschen, trocken schütteln und abtupfen; dann quer in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden. Diese auf die Teller verteilen und die Mango-Sellerie-Mischung darüber geben. Den getrockneten Chili fein hacken. Den Salat abschließend mit etwas Salz und Pfeffer sowie Chili würzen.

Veröffentlichung der Rezepte "Kokos-Cheesecake mit Passionsfrucht" sowie "Frischer Salat mit Mango und Staudensellerie" aus dem Buch Sommerküche - fruchtig, exotisch, pikant" mit freundlicher Unterstützung von Rombach Edition. Copyright der Rezeptbilder liegt bei Michael Wissing.

Sommerküche Sommerküche - fruchtig, exotisch, pikant Sommerküche: Unsere Wertung
 erschienen bei Rombach Edition

 Rezepte: Andreas Neubauer, Fotos: Michael Wissing

 Preis: 7,90 €

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