Länderküche

Paella - so gelingt das spanische Rezept

(Foto: CK_Print-Magazin / Jan-Peter Westermann)

Zum Rezept: Paella

Paella ist ein spanisches Gericht mit viel Tradition und noch mehr Variation. Wir zeigen euch mit Tipps und Rezepten, wie ihr eine Paella auch Hause zubereiten könnt.

Besonders in ihrer Ursprungsregion Valencia gehört eine Paella mit Meeresfrüchten und Fleisch zu jedem Feiertag und Familienfest. Auf die Fragen, was genau eine Paella ausmacht und welche Zutaten unbedingt in das Traditionsgericht hineingehören, gibt es so viele Antworten wie Köche. Unsere Rezeptauswahl gibt euch einen Überblick über verschiedene Varianten, bevor wir mit konkreten Zubereitungstipps ins Detail einsteigen.

8 Paella-Varianten zum Nachkochen

Rezept Paella nach Art von Valencia

Paella nach Art von Valencia

(Foto: kziegler)
Zum Rezept
Rezept Paella mit Meeresfrüchten

Paella mit Meeresfrüchten

(Foto: CK_Print-Magazin / Thomas Neckermann)
Zum Rezept
Rezept Einfache Paella mit Chorizo und Hähnchenkeulen

Einfache Paella mit Chorizo und Hähnchenkeulen

(Foto: Chefkoch-Video)
Zum Rezept
Rezept Schummel-Paella

Schummel-Paella

(Foto: CK_Print-Magazin / Westermann-Buroh)
Zum Rezept
Rezept Paella de verduras

Paella de verduras – Gemüsepaella

(Foto: Tigerlilly_76)
Zum Rezept
Rezept Hähnchen Paella

Hähnchen Paella

(Foto: ManuGro)
Zum Rezept
Rezept vegane Paella

Vegane Paella

(Foto: Sayria)
Zum Rezept
Rezept Paella Tomás

Paella Tomás

(Foto: gerdi01)
Zum Rezept
Paella nach Art von Valencia
Paella nach Art von Valencia
Paella mit Meeresfrüchten
Paella mit Meeresfrüchten
Einfache Paella mit Chorizo und Hähnchenkeulen
Einfache Paella mit Chorizo und …
Schummel-Paella
Schummel-Paella
Paella de verduras – Gemüsepaella
Paella de verduras – Gemüsepaell…
Hähnchen Paella
Hähnchen Paella
Vegane Paella
Vegane Paella
Paella Tomás
Paella Tomás

Paella – Ein Pfannengericht, viele Rezepte

Hungrige Touristen finden Paella inzwischen fast überall in Spanien. Ursprünglich stammt Paella aber aus Valencia. Das älteste Rezept für Paella kommt aus dieser Region und wird auf das 18. Jahrhundert datiert. Regelmäßig finden hier Wettbewerbe um die perfekte Paella statt. Laut des Rates der Ursprungsbezeichnung gehören in eine Paella Valenciana nur zehn Zutaten: Huhn, Kaninchen, grüne Bohnen, weiße Bohnen, Tomaten, Olivenöl, Wasser, Safran, Salz und Reis.

Wie ernst diese Liste für Paella von spanischen Hausfrauen und -Männern genommen wird, sei einmal dahingestellt – ganz zu schweigen von Köchinnen und Köchen weltweit. Denn Paella ist zwar heute ein Festessen mit Tradition, ursprünglich wurde Paella aber eher als Resteverwertung genutzt. Was an Gemüse und Fleisch übrig war, landete im Topf.

(Foto: johannes_etter)

Paella de marisco

mit Meeresfrüchten

Weitere mögliche Zutaten für Paella sind: Schnecken, Schwein, Chorizo, Artischocken, Knoblauchzehen, Zwiebeln, Erbsen, Paprika, Fisch und Meeresfrüchte wie Garnelen, Muscheln und Langusten. Letztere Zutaten werden natürlich vor allem für eine Paella de marisco, eine Meeresfrüchte-Paella, gebraucht. Gewürzt wird Paella teilweise mit Paprikapulver, Pfeffer und manchmal sogar mit Rosmarin. Rezepte für Paella sind sehr unterschiedlich. Das hat aber auch etwas Gutes: Ihr könnt eure Paella nach persönlichem Geschmack zusammenstellen.

Tipps zur Zubereitung von Paella

Damit ihr das ideale Rezept für eine Paella zusammenstellen könnt, solltet ihr Zutaten wählen, die euch am besten schmecken. Wichtiger als einzelne Zutaten ist für eine traditionelle Paella nämlich die richtige Zubereitungsweise.

1. Verwendet eine spezielle Pfanne

Verwendet eine Paellapfanne, eine sogenannte Paellera. Eine solche Paellapfanne sollte möglichst groß, rund und flach sein, damit die Zutaten der Paella höchstens 4 cm hoch liegen. Traditionell wird die große Pfanne auf einem dreibeinigen Fuß über offenem Feuer verwendet. Das Raucharoma ist erwünscht und gehört zu einer traditionellen Paellapfanne dazu. Natürlich könnt ihr eine Paella im Alltag auch in einer normalen Pfanne auf dem Herd zubereiten. Eine gute Idee ist es, sich eine Paellapfanne und einen passenden Gaskocher zu leihen.

2. Verwendt den richtigen Reis

Perfekt eignet sich Rundkornreis für Paella. Traditionell ist die Reissorte Bomba aus der Region Valencia, die als bester Paellareis gilt. Auf keinen Fall solltet ihr für Paella Parboiled Reis verwenden. Er nimmt weder Flüssigkeit noch Aromen so auf, wie Reis es für eine Paella tun sollte. Wascht den Reis auch nicht. Die Stärke sollte erhalten bleiben. Vorkochen solltet ihr den Reis nicht. Er wird mit allen anderen Zutaten kurz angebraten, bevor ihr die Flüssigkeit dazugebt.

3. Olivenöl und guter Fond

Fügt nach dem Anbraten der Zutaten in Olivenöl die gesamte Flüssigkeit zur Paella hinzu. Je nach Geschmack könnt ihr Fischfond, Weißwein, selbst gemachte Gemüsebrühe, Hühnerbrühe oder eine Mischung verwenden. Lasst eure Paella nicht suppig werden. Als Faustregel gilt: eine Tasse Reis auf zwei Tassen Flüssigkeit.

Von: Anna Walz, Länge: 2 Minuten 16 Sekunden

4. Zu Paella gehört Soccarat

Mit der perfekten Pfanne und dem perfekten Reis könnt ihr auch den perfekten Soccarat herstellen – so bezeichnet man die leckere Kruste, die am Boden zwischen Pfanne und Reis entsteht. Mit Soccarat bekommt eure Paellapfanne mehr Geschmack. Damit er entstehen kann, dürft ihr die Paella nur am Anfang umrühren. Beobachtet die Paella genau: Wenn alle Flüssigkeit verdampft ist und sich kleine Trichter in der Paella bilden, ist der Reis gar. Hört jetzt genau hin und erhöht die Temperatur. Wenn es anfängt, zu knistern und der Reis sich nicht mehr seitlich anheben lässt, ist der Soccarat fertig.

5. Safran gibt Geschmack

Wenn man in Deutschland eine hochwertige Paella zubereitet, gehört Safran eigentlich zum guten Ton – dabei wird in Spanien selbst häufig gelbe Lebensmittelfarbe benutzt. Safran ist allerdings die bessere Wahl, da er der Paella nicht nur ihre gelbe Farbe, sondern auch seinen typischen, leicht bitteren Geschmack abgibt.

6. Paella mit Alufolie bedecken

Bedeckt die Paella die letzten 5 bis 10 Minuten mit Alufolie. So kann die Paella auf niedrigster Flamme zu Ende garen.

7. Mit Rotwein genießen – ¡Que aproveche!

Reicht zu eurer Paella einen leichten, spanischen Rotwein – am besten natürlich aus der Region Valencia.

Der schönste Ort im Haus ist noch immer die Küche. Am besten mit Auflauf im Ofen und Lieblingsmenschen am Küchentisch.

Zur Kommentar-Verwaltung dieses Artikels
Cache dieses Artikels löschen.

Kommentare

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Es sind maximal 1500 Zeichen erlaubt

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Um selbst Kommentare abgeben zu können, musst du dich bei Chefkoch.de registrieren oder mit deinem Benutzernamen und Passwort anmelden.