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Ratatouille: französisches Schmorgemüse mit Thymian & Co

Sparfuchs-Ratatouille

Foto: Thomas Neckermann/CHEFKOCH PrintMagazin

Rezept zum Bild: Ratatouille

Ratatouille ist weit mehr als nur bunt zusammengewürfeltes Gemüse. Für das besondere mediterrane Aroma in der Ratatouille sorgen vor allem viele frische Zutaten, die der Gemüse- und Kräutergarten im Sommer hergibt.

Majoran, Rosmarin, Salbei oder Thymian – allein diese Kräuter verraten, welche Gaumenfreuden die Ratatouille verspricht. Denn es sind vor allem die feinen Kräuter aus der Provence, die dem Rezept sein tolles mediterranes Aroma verleihen und Sehnsucht nach Südfrankreich auslösen.

Wir zeigen euch Schritt für Schritt wie eine Ratatouille gelingt und haben neben dem klassischen Rezept auch viele neue Ideen für euch. Übrigens: Nicht nur vegetarische Genießer lieben Ratatouille – der mediterrane Klassiker ist auch eine gesunde Begleitung für Fisch und Fleisch.

Ratatouille-Salat

(Foto: ManuGro)
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Umhüllte Mozzarellascheiben mit Ratatouille – Füllung

(Foto: GourmetKathi)
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Gebackener Schafskäse auf Mini-Rataouille

(Foto: QuicheSilvie)
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Ratatouille á la Remy

(Foto: meli_96)
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Lachs mit Ratatouille

Lachs mit Ratatouille

(Foto: pralinchen)
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Mit Ratatouille gefüllte und überbackene Paprika

(Foto: Surina)
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Hühner-Ratatouille

Hühner-Ratatouille

(Foto: Bigote)
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Hack-Ratatouille mit Reis

(Foto: xzentorxz.)
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Couscous - Salat mit Ratatouille - Gemüse

Couscous - Salat mit Ratatouille - Gemüse

(Foto: mickyjenny)
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Ratatouille-Schnecken

(Foto: Champanja)
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Lauwarmer Ratatouille-Salat

(Foto: Riddel)
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Ratatouille aus dem Römertopf

(Foto: Jacky5017)
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Tortellini mit Ratatouille aus dem Ofen

(Foto: Kati1989)
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Ratatouille im Parmesankörbchen

(Foto: GourmetKathi)
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Ratatouille Schnitzel

(Foto: Meggixx)
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Linsen-Ratatouille

(Foto: mima53)
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Ratatouille-Salat
Ratatouille-Salat
Umhüllte Mozzarellascheiben mit Ratatouille – Füllung
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Gebackener Schafskäse auf Mini-Rataouille
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Ratatouille á la Remy
Ratatouille á la Remy
Lachs mit Ratatouille
Lachs mit Ratatouille
Mit Ratatouille gefüllte und überbackene Paprika
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Hühner-Ratatouille
Hühner-Ratatouille
Hack-Ratatouille mit Reis
Hack-Ratatouille mit Reis
Couscous - Salat mit Ratatouille - Gemüse
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Ratatouille-Schnecken
Ratatouille-Schnecken
Lauwarmer Ratatouille-Salat
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Ratatouille aus dem Römertopf
Ratatouille aus dem Römertopf
Tortellini mit Ratatouille aus dem Ofen
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Ratatouille im Parmesankörbchen
Ratatouille im Parmesankörbchen
Ratatouille Schnitzel
Ratatouille Schnitzel
Linsen-Ratatouille
Linsen-Ratatouille

Ratatouille mit mediterranen Kräutern – klassisches Rezept

Traditionell kommen Auberginen, Zwiebeln, Zucchini, Tomaten und Paprika in das Rezept. Sie werden zunächst kurz gebraten oder gegrillt und köcheln dann so lange im eigenen Saft, bis ein Großteil der Flüssigkeit verdampft und eine sämige Masse entstanden ist. Wer Ratatouille eher knackig bevorzugt, sollte Auberginen, Zucchini und Paprika einzeln bissfest braten, sie mit dem eigenen Saft beiseite stellen und erst spät in die Ratatouille geben und mit den restlichen Zutaten wie Tomaten und Zwiebeln vermengen. Außerdem hilft es, den Auberginen vorab das Wasser zu entziehen, indem man sie etwa einsalzt, 10 Minuten beiseite stellt und dann das Salz mit einem Küchentuch abtupft.

Wer wenig Zeit hat oder eine sämige Ratatouille schätzt, brät alle Gemüsesorten in einem Topf oder in einer Pfanne an und schmort sie gemeinsam – zum Beispiel im Römertopf. Wer ein besonders feines Rezept zubereiten möchte, zieht die Haut von Tomaten und Paprika vorher ab. Übrigens schneidet man Zucchini, Zwiebeln & Co. traditionell in mundgerechte Würfel. Eine adrette Alternative: Das Gemüse in dünne Scheiben schneiden, sie abwechselnd nebeneinander schichten, im Ofen garen und auf dem Teller als kleine Türmchen servieren – ein Rezept wie im gleichnamigen Amimationsfilm.

Wie euch ein klassisches Rezept für fruchtige Ratatouille gelingt, zeigt euch Fabio in seiner Kochschule Schritt für Schritt:

Ratatouille
Ratatouille – Ragout mit herrlichem Sommergemüse

Das Ratatouille ist ein geschmortes, vegetarisches Gemüsegericht und kommt ursprünglich aus Südfrankreich. Das wichtigste beim Ratatouille, achtet auf die Garstufen der einzelnen Gemüse, sonst landen später zerkochte Zucchini und ledrige Auberginen auf eurem Teller. Und wie wird das vermeiden und das perfekte Ratatouille kochen, das schauen wir uns jetzt mal an.

Für unser Ratatouille brauchen wir Zucchini und Paprika habe ich schon mal vorgeschnitten. Wir haben Salz, Tomatenmark, geschnittene rote Zwiebeln, eine Aubergine, frische Kräuter, in dem Fall Rosmarin, das passt ganz hervorragend und ein Schluck Olivenöl. Da die Schale der Paprika schwer verträglich ist, könnt ihr, wenn ihr möchtet, die Schale vorher abziehen.

Was wir dafür gemacht haben, wir haben die Paprika geviertelt und entkernt und im Ofen bei circa 200 Grad eine Viertelstunde lang gegart. Und dann könnt ihr relativ leicht, ich weiß nicht, ob ich das mit einer Hand hinbekomme, die Haut abziehen. Die löst sich quasi von alleine, sodass ihr dann wirklich nur noch das Fruchtfleisch habt. Das schneidet ihr auch klein und wird ebenfalls separat angebraten.

Als letztes Gemüse schneide ich immer die Aubergine, weil sie relativ schnell schwarz oder braun wird. Das kann man hier an der Seite ganz gut erkennen, das ist jetzt frisch aufgeschnitten, alles hellweiß, die ganz feine Körnung und an der Seite, wo wir schon den Stiel abgeschnitten haben, wird es schon relativ schnell braun.

Einmal in Längsstreifen schneiden, quer nehmen, mit schönen Würfen runterschneiden. Die Aubergine hat einen ziemlich hohen Wasseranteil, nahezu 93 Prozent, das bedeutet, dass wir die relativ lange garen müssen, sonst wird sie ledrig. Dann alles aufs Brett und rüber zum Herd, damit wir es separat anbraten können.

Wir haben jetzt Zucchini, unsere Paprika sowie die Aubergine angebraten, Kräuter sind auch schon dabei. Als letzten Schritt fehlt uns noch die rote Zwiebel, dann geben wir das Tomatenmark dazu, einen kleinen Schluck Wasser zum Ablöschen, damit wir eine schöne tomatige Soße bekommen. Und dann geben wir alles Gemüse wieder mit rein, erwärmen das einmal kurz, schmecken mit Salz und Pfeffer ab und das war es auch schon.

Und fertig ist unser Ratatouille. Ich finde, das schmeckt am besten direkt aus der Pfanne mit frischem Baguette und ein Glas Rotwein. Zum Wohl.
Von: Fabio Haebel, Länge: 2:49 Minuten

Das Rezept zum Video:

Ratatouille: neue Rezepte mit Kapern, Kürbis und Co.

Bei Ratatouille müsst ihr übrigens nicht bei den typischen Zutaten Zucchini, Zwiebeln & Co. bleiben. Wie wäre es mit einem Rezept mit Sellerie, schwarzen Oliven, Kapern, Kohlrabi, Pfifferlingen, Hokkaido-Kürbis, roten Zwiebeln oder getrockneten Tomaten? Vegetarier können Tofu in die Ratatouille geben und für Abwechslung bei der Würze sorgen etwa Limettensaft, Lorbeerblätter oder Petersilie. Achtet auch darauf, feines Olivenöl beim Anbraten zu verwenden. Wer gerne cremige Soßen mag, gibt vor dem Servieren einen Schuss Sahne in die Ratatouille, andere lieben ihre Ratatouille, wenn das Gemüse im Rotwein oder Weißwein köchelt.

Ratatouille – fruchtige Begleitung zu Fleisch oder einfach so genießen

Eine gute Ratatouille schmeckt nach Urlaub am Mittelmeer – und man kann sie ganz klassisch mit ein wenig Brot genießen. Wenn es draußen besonders heiß ist, schmeckt das Rezept ähnlich der Gazpacho auch kalt – perfekt, um die Ratatouille zum Picknick mitzunehmen oder ins Büro für die Mittagspause. Ratatouille macht sich aber auch als fruchtige Gemüsebeilage prächtig. Zu feinem Lachsfilet oder zu würzigem Wild passt das Rezept wunderbar! Wer fleischlos bleiben möchte, kann Ratatouille auch als Begleitung von Pasta, Gnocchi oder Kartoffeln genießen und daraus eine vegetarische und sattmachende Mahlzeit zaubern.

Kochschule für vegetarische Tarte au Ratatouille

Wer die Kombination der Gemüsesorten und Kräuter in der Ratatouille liebt, der kann daraus übrigens auch in eine vegetarische Sommertarte zaubern. In unserer Kochschule zeigen wir euch ein Rezept in vier Schritten, mit dem euch die Tarte au Ratatouille gelingt:

Den vorbereiteten, kaltgestellten Mürbeteig ausrollen und in die gefettete Form legen. Den Teigboden dann mehrmals mit einer Gabel einstechen, 10 Minuten vorbacken und abkühlen lassen. (Foto: Jorma Gottald/CHEFKOCH PrintMagazin)

Alle Gemüsesorten in Würfel schneiden, zunächst die Auberginen anbraten, salzen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann das restliche Gemüse anbraten und mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. (Foto: Jorma Gottwald/CHEFKOCH PrintMagazin)

Für den Guss Eier und Creme fraîche mit einem Schneebesen glatt rühren. Hartkäse grob raspeln und dann zur Eiermischung geben und alles nochmal kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. (Foto: Jorma Gottwald/CHEFKOCH PrintMagazin)

Zuerst die angebratenen Gemüsewürfel auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Dann denn Guss darübergießen und im heißen Ofen ca. 40 Minuten backen. (Foto: Jorma Gottwald/CHEFKOCH PrintMagazin)

Zum Rezept

Die Tarte au Ratatouille schmeckt köstlich und erinnert an einen Urlaub in der Provence. Dazu passt eine Flasche kalter Weißwein – guten Appetit!

Übrigens: Die Ratatouille war ursprünglich eine Speise der Armen, die Gemüsereste zusammenwürfelten und diese so lange köchelten, bis das Gemüse gar war. Die wenig feine Herkunft der Ratatouille soll schon in ihrem Namen stecken: "Touiller" heißt im Französischen "umrühren" und "rata" bedeutet angeblich "Fraß". Da sind wir aber ganz anderer Meinung! Zwar ist Ratatouille auch weiterhin eine elegante Lösung für die Resteverwertung – aber dank frischer Kräuter der Provence schmeckt Ratatouille wunderbar nach Südfrankreich und ist eindeutig eine Bereicherung für die mediterrane Küche!