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Leicht: Pizzateig selber machen

Pizzateig selber machen – AEG zeigt Tipps und Rezepte

Hefeteig ist nicht jedermanns Sache, da ist die Verlockung groß zum Fertigteig aus dem Kühlregal zu greifen. Oder gleich ganz zur tiefgekühlten Komplettpizza. Schade! Denn mit ein paar Tricks gelingt die Original-Knusperpizza nicht nur Italienern!

Zugegeben: Die Frischteigvariante mutet erst mal tricky an, denn entweder wird der Teig zu dick und schwerfällig, oder die Hefe mag einfach nicht gehen. Dazu muss man zweierlei wissen: Erstens verwenden die Profi-Pizzaioli in der Pizzeria ein spezielles Pizzamehl, statt dem handelsüblichen 450er. Dieses Spezialmehl ist jedoch in jedem gut sortiertem Fachgeschäft erhältlich. Den Unterschied macht die Mahlung aus. Pizzamehle haben einen besonders hohen Gluten- , d.h. Klebereiweissgehalt. So wird der Teig beim Kneten richtig geschmeidig und lässt sich gut formen.

In puncto Hefe empfehlen Profis frische Hefe statt der Trockenvariante. Die geht am bestem im Backofen auf. Ideal, wenn dieser über ein gesondertes „Gär-Programm“ bzw. sogenannte „Stille Hitze“ verfügt, wie beispielsweise der AEG Multi-Dampfgarer BSK 782220 M. Tipp von Sternekoch Mittermeier: Dort den Teig für mindestens für eine Stunde, besser aber noch für 1,5 Stunden gehen lassen. Wer kein solches Programm hat, wählt alternativ 40°C bei Ober-/Unterhitze. Die Schüssel dabei nicht abdecken und direkt auf den Gitterrost stellen.

Krosser mit Pizzastein
Pizza und Ciabatta wie frisch aus dem Holzofen? Das geht! 2 Dinge sind es, die beim Pizzabacken das Ergebnis von Bräunung und Kruste maßgeblich beeinflussen: Zeit und Temperatur. Ihr Backofen erreicht keine Höchsttemperaturen von rund 300°C? Macht nichts! Profi-Bäcker wissen: Statt der Maximaltemperatur tut es auch eine einfache Verlängerung der Backzeit.

Und: Besonders kross wird das Ergebnis mit einem Pizzastein. Er wird schon beim Vorheizen auf den Rost gelegt und aufgewärmt, damit er beim späteren Garvorgang die gespeicherte Wärme abgeben kann. Dadurch und weil die poröse Oberfläche des Steins die Feuchtigkeit aufnehmen kann, wird das Ergebnis besonders knusprig!

Tipp: Besonders gut gelingt Knusperpizza aber dennoch in Backöfen mit einer Maximaltemperatur von 300 °C – zum Beispiel im AEG Multi-Dampfgarer BSK 782220 M.

Ganz einfach: Rezept für Pizzateig mit Hefe

Pizza perfetta: Das Geling-Rezept für den eigenen Pizzateig

Wasser, Mehl, Hefe – mehr kommt schon fast nicht rein. Etwas Öl und Salz dazu, fertig. Allein: Ganz so einfach ist die Herstellung des perfekten Knusperbodens wie vom Italiener nun doch nicht. Hier kommt das Grundrezept für perfekten Pizzateig – und damit die perfekte Pizza!

Knackpunkt Nr. 1 ist das besondere Pizzamehl, das eine spezielle Mahlung hat und einen höheren Gluten- d.h. Klebereiweißgehalt. So wird der Teig besonders geschmeidig und lässt sich schön dünn ziehen. Knackpunkt Nr. 2: Das Gehen der Hefe. Sternekoch Christian Mittermeier erledigt das bei 40°C im Backofen – ohne Abdeckung über der Schüssel und für mindestens 1 Stunde bei Ober- und Unterhitze.

Tipp: Noch mehr Geschmack bekommt der Teig, wenn er bereits am Vortag hergestellt wird und zunächst in ein feuchtes Tuch geschlagen im Kühlschrank geht – wo er übrigens auch mehrere Tage liegen kann. Bevor es jedoch an die Weiterverarbeitung geht, sollte er möglichst lange bei Zimmertemperatur oder bei 40°C im Backofen aufwärmen.

Zutaten (für 1 Pizza)

14 g Hefe
200 ml Wasser
300 g Mehl
3 g Salz
1 EL Öl
Zucker

So geht’s:

1. Mehl in eine Schüssel geben und Salz drüber streuen. Eine Kuhle in das Mehl drücken und dort die Hefe hinein bröckeln sowie etwas Zucker darüber streuen. Anschließend etwas Wasser dazugeben und 20 - 30 Minuten ruhen lassen.

2. Anschließend vorsichtig nach und nach den Rest Wasser und das Öl dazugeben und kräftig kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Lieber länger kneten als zu kurz! Am Ende sollte er nicht an den Fingern kleben bleiben - also nicht zu viel Wasser verwenden.

3. Den fertigen Pizzateig eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen, sodass er schön aufgehen kann. Christian Mittermeier empfiehlt Ober-/Unterhitze im Backofen bei 40°C und im Idealfall sogar für 1,5 Stunden. Die Schüssel sollte nicht abgedeckt sein und direkt auf dem Rost stehen.

4. Vor dem Ausrollen nochmals kurz durchkneten. Zum Ausrollen reichlich Mehl verwenden, damit nichts kleben bleibt. Ist der Teig noch zu feucht, kann auch nachträglich noch Mehl untergeknetet werden.

Tipp: Alternativ kann man die Arbeit auch dem Brotbackautomaten überlassen, falls dieser zum Kücheninventar gehört. Dazu einfach das Programm "Teig" auswählen. Die ersten Schritte sind auch hier gleich. Den Rest erledigt der Automat.

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