Feiertage

Martinsgans: So gelingt das Festessen

Gänsekeule

(Foto: CK_Print-Magazin / Chiara Cigliutti)

Zum Rezept: Knusprige Gänsekeulen mit Bratäpfeln

Traditionell geht es an St. Martin zum Gänseessen. Wer lieber zu Hause feiert, bekommt hier Tipps und Rezepte, wie euch die Martinsgans perfekt gelingt. 

Ob gefüllt, fein gewürzt oder in Form von Gänsekeulen – eine Gans zu servieren, ist etwas Besonderes, das man nicht alle Tage macht. Dennoch oder gerade deswegen lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren, um sich und seinen Liebsten dieses besondere Essen zu servieren. Als Beilage zu Gänsen reicht man traditionell Rotkohl, Bratapfel sowie Semmelknödel oder Kartoffelklöße.

Martinsgans: Rezepte für Gänsebraten und Beilagen

Gänsekeulen aus dem Bratschlauch

Gänsekeulen aus dem Bratschlauch

(Foto: CK_Print-Magazin / Chiara Cigliutti)
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Rezept klassische Martinsgans

Klassische Martinsgans

(Foto: CK_Print-Magazin / Nikolai Buroh)
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Gans ohne Füllung

Gans ohne Füllung

(Foto: chefkoch-shop)
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Knusprige Gänsekeulen mit Bratäpfeln

Knusprige Gänsekeulen mit Bratäpfeln

(Foto: Chefkoch-Video)
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Rezept Orangensoße

Orangensoße

(Foto: welllife)
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Rezept Blaukraut

Blaukraut (Rotkraut, Rotkohl)

(Foto: Chefkoch-Video)
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Rezept Semmelknödel

Semmelknödel

(Foto: CK_Print-Magazin – Chiara Cigliutti)
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Rezept Kartoffelknödel

Gekochte Kartoffelknödel Spessarter Art

(Foto: CK_Print-Magazin – Jorma Gottwald)
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Rezept gedünsteter Rosenkohl

Gedünsteter Rosenkohl

(Foto: CK_Print-Magazin – Jorma Gottwald)
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Rezept Kartoffelpüree

Kartoffelpüree

(Foto: MealClub)
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Gänsekeulen aus dem Bratschlauch
Gänsekeulen aus dem Bratschlauch
Klassische Martinsgans
Klassische Martinsgans
Gans ohne Füllung
Gans ohne Füllung
Knusprige Gänsekeulen mit Bratäpfeln
Knusprige Gänsekeulen mit Bratäp…
Orangensoße
Orangensoße
Blaukraut (Rotkraut, Rotkohl)
Blaukraut (Rotkraut, Rotkohl)
Semmelknödel
Semmelknödel
Gekochte Kartoffelknödel Spessarter Art
Gekochte Kartoffelknödel Spessar…
Gedünsteter Rosenkohl
Gedünsteter Rosenkohl
Kartoffelpüree
Kartoffelpüree
 Tipps für den perfekten Gänsebraten
 Für eine knusprige Haut der Gänse: Gans mit Salzwasser, Öl und Paprikapulver oder Honig einpinseln. Auch einige Minuten unter der Grillstufe lassen die Haut der Gänse knusprig werden
 Außen kross und innen saftig werden Gänse, wenn sie auf dem Rost garen, so kann das Fett abtropfen
 Gans am Schluss mit Alufolie abdecken, damit die Gans nicht austrocknet
 Eine Füllung sorgt für Aroma, zum Beispiel Maronen, Kürbis oder Äpfel
 Beifuß macht die fette Gans bekömmlicher

Warum essen wir eine Martinsgans?

Am Gedenktag von St. Martin, dem 11. November, feiert man bei uns die Güte und Mildtätigkeit des zum Heiligen erklärten Bischofs Martin von Tours. Vielerorts wir der Tag traditionell mit einem Festtagsbraten, der Martinsgans, begangen. 

Warum es gerade eine gebratene Gans zum Martinstag gibt, ist nicht ganz klar. Eine Legende besagt, der Mönch Martin habe sich in einem Gänsestall versteckt, als man ihn zum Bischof weihen wollte. Die Gänse schnatterten aber so aufgeregt, dass er entdeckt und schließlich doch noch zum Bischof von Tours geweiht wurde.

Wahrscheinlicher ist aber, dass die Martinsgans auf die jährlich anfallende Lehnspflicht der Bauern zurückgeht, die am Martinstag fällig wurde. In der Regel bestand die zu leistende Abgabe aus Naturalien, häufig einer Gans, die dann gleich als festlicher Braten zu Ehren des Heiligen Martin verspeist wurde.

Von: Anna Walz, Länge: 2 Minuten 5 Sekunden

Was feiern wir an St. Martin?

Der Martinstag ist dem Heiligen Martin gewidmet, der als römischer Soldat einem Bettler in einer kalten Winternacht die Hälfte seines Mantels schenkte. Zahlreiche Lieder und Geschichten erzählen auch heute noch von der Güte des späteren Bischofs von Tours. Zu Ehren des Heiligen Martin versammeln sich vielerorts rund um den 11. November Groß und Klein zu Laternenumzüge, bei denen ein als römischer Soldat verkleideter Mann auf einem Pferd voran reitet, gefolgt von zahlreichen Kindern mit bunten Laternen. Neben den traditionellen Umzügen gibt es zum Martinstag außerdem traditionelle Gerichte, wie die Martinsgans.

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