Ihr seid Kochanfänger und wollt künftig auf Lieferservice, Fertiggerichte und Tiefkühlpizza verzichten und die grundlegenden Gerichte selbst kochen? Wie wäre es mit Spaghetti mit selbstgemachter Tomatensoße? Einem cremigen Kartoffelgratin mit euren Lieblingszutaten? Oder mit einem zünftigen Rührei zum Frühstück?

Wenn ihr bisher nicht selber gekocht habt, zeigen wir euch, wie ihr nicht nur Kartoffeln, Nudeln und harte Eier kocht, sondern wie ihr auch leichte Gerichte daraus zaubert – und was hilft, wenn doch mal etwas schiefgegangen ist.

Keine Kocherfahrung?

Ihr seid gerade in eure erste eigene Wohnung gezogen und werdet nicht mehr vom Hotel Mama versorgt – wollt aber auch nicht nur Tütensuppe und Tiefkühlpizza essen? Ihr seid jobmäßig ständig unterwegs und esst überwiegend in Kantinen, im Schnellimbiss und in Restaurants – wollt euch aber in Zukunft mit dem Thema Kochen beschäftigen und ab und zu selber etwas zubereiten? Oder ihr habt euch von eurem langjährigen Lebenspartner getrennt und seid nun kochtechnisch das erste Mal auf euch allein gestellt?

Die Gründe, warum man kochen lernen will sind vielfältig und auch das Basiswissen ist bei jedem Menschen anders. Während für den einen die Schwierigkeiten bereits beim Wasserkochen beginnen, hapert es bei dem anderen an dem Wissen, was in einen Nudelsalat kommt. Hinzu kommt, dass in vielen einfachen Rezepten Grundkenntnisse für die richtige Zubereitung etwa von Eiern, Nudeln oder Kartoffeln vorausgesetzt werden.

Grundkurs für Kochanfänger – wir helfen euch beim Kochen lernen

Damit ihr nach Herzenslust Rezepte von Chefkoch.de nachkochen und euch langsam an das Thema Kochen herantasten könnt, haben wir für alle Kochanfänger einen Grundkurs zusammengestellt. Darin lernt ihr wie man Nudeln, Kartoffeln und Eier kocht, wie die Zubereitung einiger wirklich einfacher Gerichte gelingt und ihr findet auch eine Pannenhilfe, falls mal etwas danebengegangen ist. Denn wir wollen euch ermuntern: Kochen ist nicht schwer! Traut euch und ihr ihr werdet schon bald eure ersten Gäste zum Essen einladen können – versprochen!

Ei kochen, Rührei und Spiegelei

Eines der Dinge, die man als Kochanfänger als erstes lernen sollte, ist es, Eier zu kochen. Das hört sich vielleicht einfach und banal an, aber selbst geübte Hobbyköche haben hier und da Schwierigkeiten, ihr Frühstücksei immer auf den Punkt zu garen.

So wird das Frühstücksei perfekt

Ein Ei komplett hart zu kochen, um es danach in Scheiben oder Spalten zu schneiden, ist leicht: Einfach einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, das zimmerwarme Ei hineingeben, 8-10 Minuten kochen lassen, herausnehmen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken – fertig ist ein hart gekochtes Ei! Aber das für viele optimale Frühstücksei zu zaubern, also dass das Eigelb weich und das Eiweiß fest ist, bedeutet schon eine kleine Herausforderung. Aber ihr könnt euch ungefähr an die Kochzeiten aus der folgenden Tabelle halten:

Kochzeit

Konsistenz

3 – 5 Minuten

Weiches Eiweiß, Eigelb noch flüssig

6 – 8 Minuten

Eiweiß fest, Eigelb weich bis flüssig

Ab 8 Minuten

Hartgekochtes Ei

Letztendlich kann das aber nur eine Orientierung sein, schließlich kommt es beim Kochen auch auf die Größe des Eies, sein Alter und sein Gewicht an. Ab wann für euch ein Frühstücksei perfekt ist, müsst ihr für euch selbst herausfinden und euch langsam an euer perfektes Ei herantasten. Weitere Tipps und Tricks zum Eier kochen verraten wir im Artikel Das perfekte Ei. Und ein besonderes Rezept für weich gekochtes Ei hat schon vielen Kochanfängern geholfen: Weich gekochtes Ei – Spezialrezept. Dort wird das Ei in lauwarmes Wasser gegeben.

Frische Eier erkennen

Ihr wisst nicht, ob das Ei im Kühlschrank noch frisch ist? Dann hilft euch der Frische-Trick: Gebt das Ei vorsichtig in ein Glas mit Wasser. Wenn das Ei untergeht und am Boden bleibt, ist es frisch. Schwimmt es oben, ist nicht mehr genießbar und ihr solltet es lieber entsorgen.

Simple Gerichte mit Eiern – Rührei, Omelette und Spiegelei

Weitere einfache Gerichte aus Eiern, welche auch Kochanfängern gelingen, sind Rührei, Omelette und Spiegelei. Für ein Rührei verquirlt ihr die Eier mit einem Schuss Milch oder Sahne und gebt die Masse in die nicht zu heiße Pfanne. Dann verrührt ihr die Masse immer wieder, bis sie gestockt ist. Für ein Omelette backt ihr die Eiermasse in der Pfanne zu einem Fladen – wer möchte kann das Omelette mit Zutaten wie geriebenem Käse, Schinken oder Gemüse füllen oder sie direkt unter die Eier mischen, bevor sie in die Pfanne gegeben werden.

Für Spiegeleier werden die Eier am Pfannenrand aufgeschlagen und unverquirlt in die Pfanne gegeben. Dort sollten die Eier bei mittlerer Hitze so lange ohne weiteres Zutun braten, bis das Eiweiß fest ist. Wer Angst hat, beim Aufschlagen das Eigelb zu zerstören, oder abgebrochene Schalenstücke in die Pfanne zu befördern, sollte die Eier in einer Tasse aufschlagen und dann die Masse vorsichtig in die Pfanne gießen. Zerlaufene Eigelbe können dann für evtl. für Rührei verwendet und Schalenstücke mit einem Löffel entfernt werden.

Mit einer Scheibe Brot sind Rührei, Omelette und Spiegelei eine schnelle und leckere Mahlzeit. Wie wäre es zum Beispiel mit Strammer Max? Im Video könnt ihr sehen, wie ihr ganz leicht aus Spiegelei, Brot, Schinken, Gewürzgurken und Cocktailtomaten einen rustikalen und leckeren Sattmacher zubereiten könnt:

 

Strammer Max
Von: Esslust, Länge: 2:07 Minuten, Aufrufe: 3.519

Wie ihr verhindert, dass euer Spiegelei anbrennt, haben wir auf der letzten Seite dieses Artikels in unseren Tipps bei Kochpannen aufgenommen.

Kartoffeln kochen, Bratkartoffeln und Kartoffelpüree

Pellkartoffeln mit Kräuterdip

Wie wäre es mit leckeren Salzkartoffeln zum Kräuterquark? Selbstgemachten Bratkartoffeln mit Röstzwiebeln? Oder Kartoffelpüree zum Bratwürstchen? All diese leckeren Hauptgerichte gelingen auch Anfängern leicht – wenn man denn weiß, wie Kartoffeln richtig gekocht werden! Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Auch für das Kartoffeln kochen sollte man ein paar Dinge wissen, damit man am Ende das perfekte Ergebnis auf dem Teller hat. Wir erklären euch hier, wie lange ihr Kartoffeln kochen müsst, welche Sorten sich für welches Rezept eignen und welche einfachen Gerichte ihr daraus machen könnt.

Muss man Kartoffeln vor dem Kochen schälen?

Kartoffeln könnt ihr mit oder ohne Schale kochen – da gibt es keine feste Regel. Aber beides hat Vor- und Nachteile. Wenn ihr die Kartoffeln nämlich vor dem Kochen schält, zum Beispiel für Salzkartoffeln, könnt ihr sie direkt nach dem Kochen verspeisen. Im rohen Zustand lassen sich die Kartoffeln leicht mit einem Sparschäler schälen – aber ein wenig Kartoffel bleibt meist an der Schale hängen. Wenn ihr die Kartoffeln mit Schale kocht, zum Beispiel für Pellkartoffeln, könnt ihr die Kartoffeln nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken und dann die Schale besser abziehen, sie löst sich dann leichter und nimmt weniger von der leckeren Kartoffel mit. Übrigens: Ihr müsst die Schale nicht zwingend entfernen. Gerade wenn die Schale der Kartoffel relativ sauber und dünn ist, könnt ihr sie problemlos mitessen.

Kocht man Kartoffeln in kaltem oder heißem Wasser?

Grundsätzlich setzt man Kartoffeln in kaltem Wasser auf. Die Kartoffeln sollten knapp mit Wasser bedeckt sein. Sobald das Wasser kocht, wird eine ordentliche Prise Salz oder gekörnte Gemüsebrühe dazu gegeben und die Temperatur soweit reduziert, dass die Kartoffeln mit geschlossenem Deckel nur noch leise köcheln.

Wie lange müssen die Kartoffeln kochen?

Kartoffeln müssen etwa 15-20 Minuten kochen bis sie gar sind. Das kommt auf die Größe und auf die Kartoffelsorte an. Festkochende Kartoffeln benötigen tendenziell ein paar Minuten länger als mehlig kochende. Um zu testen, ob die Kartoffeln fertig sind, wird eine Garprobe gemacht. Dafür nimmt man ein Messer oder eine Gabel und sticht in eine Kartoffel. Fällt das Stück vom benutzten Besteck, sind die Kartoffeln fertig. Kommt man hingegen mit der Spitze noch nicht bis in die Mitte des Kartoffelstücks durch, müssen sie noch ein wenig länger köcheln. Wenn die Kartoffeln gar sind, könnt ihr sie in ein Sieb abgießen, bei Bedarf noch ausdampfen lassen und dann genießen.

Neue Kartoffeln mit Dips

Kartoffeln kochen dauert euch zu lange?

Das muss nicht sein. Wenn ihr große Kartoffeln vorher schon in kleinere Stücke schneidet, verkürzt sich die Kochzeit auf etwa 10 Minuten – prima für Salzkartoffeln oder wenn ihr Kartoffelpüree kochen möchtet. Achtet dann aber darauf, dass alle Stücke in etwa gleichgroß sind. Und: Auch hier solltet ihr an die Garprobe denken.

Leckere Gerichte aus gekochten Kartoffeln

Nun habt ihr eine wunderbare Beilage zu vielerlei Gerichten. Ein einfaches leckeres Rezept steht auf dem Tisch, wenn ihr die gekochten Kartoffeln mit einem Spiegelei und Spinat serviert. Dazu passen Bratwürstchen, Fischstäbchen oder angebratener Leberkäse – fertig ist das Sattmachergericht!

Aber natürlich lassen sich aus gekochten Kartoffeln auch andere Leckereien zubereiten, für die ihr nicht viel Kochwissen braucht. Wichtig ist aber, die richtige Kartoffelsorte zu verwenden. Hier könnt ihr sehen, welche Sorte sich für welche Rezepte eignen:

Kartoffelsorte

Geeignete Rezepte

Festkochende Kartoffeln

Bratkartoffeln, Kartoffelgratin, Kartoffelsalat, Pellkartoffeln

Vorwiegend festkochende Kartoffeln

Beilagenkartoffeln zu soßenreichen Gerichten, Ofenkartoffeln, Pell- oder Salzkartoffeln

Mehlig kochende Kartoffeln

Eintöpfe, Reibekuchen, Kartoffelpüree

Bratkartoffeln und Kartoffelpüree selber machen

Aus gekochten Kartoffeln oder den Resten davon könnt ihr zum Beispiel ganz schnell Bratkartoffeln zaubern. Einfach die Kartoffeln in Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Öl oder Butter leicht anrösten! Selbstverständlich könnt ihr Bratkartoffeln auch mit rohen Kartoffeln herstellen, dann braucht ihr allerdings eine Pfanne mit Deckel, damit die Kartoffeln nicht allzu lange brauchen, um gar zu werden. Mit einem Spiegelei serviert, sind Bratkartoffeln eine weitere schöne Kombination aus Kartoffeln und Ei. Ein paar saure Gurken aus dem Glas geben dazu den letzten Pfiff! Wie euch knusprige Bratkartoffeln mit Röstzwiebeln gelingen, könnt ihr hier im Video sehen:

 

Knusprige Bratkartoffeln nach Muttis Rezept
Von: Anna Walz, Länge: 1:29 Minuten, Aufrufe: 173.612

Aus bereits gekochten Kartoffeln lassen sich noch viele weitere Rezepte zubereiten, zum Beispiel Kartoffelpüree. Dafür werden die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse gegeben oder mit einem Stampfer zerdrückt und mit heißer Milch, etwas Butter, Salz und Muskat verrührt. Besonders locker wird das Püree, wenn man dafür einen Schneebesen oder ein Handrührgerät verwendet. Serviert werden kann das Püree mit ein paar Röstzwiebeln, Apfelmus oder ganz einfach mit einer Bratwurst.

Kartoffelsalat selber machen

Ein leckerer Kartoffelsalat ist ein weiteres Gericht aus Kartoffeln, das für Kochanfänger leicht zu machen ist. Ob mit Mayonnaise oder lieber mit Essig und Öl: Es müssen zunächst die Kartoffeln gekocht werden. Nach dem Abgießen sollten die Pellkartoffeln gut auskühlen, bevor ihr sie schält und in mundgerechte Scheiben schneidet. Wenn ihr mögt könnt ihr noch gekochte Eier, Fleischwurst, einen Apfel oder Gurken klein schneiden und zu den Kartoffelscheiben geben. Dann das Ganze mit ein wenig Mayonnaise vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon habt ihr einen wohlschmeckenden Kartoffelsalat zubereitet. Ein kalorienärmeres Rezept ohne Mayonnaise ist der schwäbische Kartoffelsalat, der mit einem Dressing aus Senf, Brühe und Essig angemacht wird. Wie das funktioniert, wird euch im folgenden Video erklärt:

 

Schwäbischer Kartoffelsalat
Von: Anna Walz, Länge: 1:19 Minuten, Aufrufe: 80.563

Das Rezept zum Video:

Im nächsten Abschnitt geht es weiter mit Tipps zum Kochen von Nudeln und unkomplizierten Rezepten, die auch Anfängern gelingen.

Nudeln kochen, Tomatensauce, gebratene Nudeln & Co.

Nudeln kochen hört sich für jemanden, der kein Kochneuling mehr ist, sehr leicht an – für einen Anfänger kann aber selbst hier einiges daneben gehen. Wir geben Antworten auf die drängendsten Fragen und ums Nudeln kochen und haben einfache Rezeptideen für euch, die auch Neulingen gelingen.

Wie viele Nudeln braucht man pro Person?

Das kommt darauf an, ob man die Nudeln als Beilage oder Hauptgericht essen möchte. Als Hauptgericht rechnet man pro Person mit ca. 125 g Nudeln, wenn die Nudeln nur eine Sattmacherbeilage sind, reichen auch 50 bis 80 g pro Person. Die Nudeln wiegt ihr in ungekochtem Zustand ab. Im Gegensatz zu den Kartoffeln gibt man die Nudeln und das Salz erst ins Wasser, wenn dieses sprudelnd kocht. Als Faustregel gilt 1 Liter Wasser für 100 g Nudeln. Zu viel Wasser schadet den Nudeln jedoch nicht.

Wie kocht man die Nudeln richtig?

Der Topf sollte genügend Platz bieten, denn die Nudeln nehmen beim Kochen Wasser auf. Wenn das Wasser kocht und die Nudeln im Wasser sind, reicht eine mittlere Temperaturstufe völlig aus. Wenn ihr zum Beispiel für einen Nudelsalat verhindern wollt, dass die Nudeln aneinander kleben, gebt paar Tropfen Öl ins Wasser. Allerdings haftet die Soße dann auch nicht mehr so gut an den Nudeln. Anstelle des Öls solltet ihr liebder die Nudeln ab und zu mit einem Holzlöffel umzurühren – das ist die bessere Variante, schließlich soll ja möglichst viel von der leckeren Soße an den Nudeln bleiben.

Wie lange müssen Nudeln kochen?

Jede Nudelform benötigt eine andere Kochzeit, die im Normalfall auf der Nudelpackung angegeben ist. Stellt euch am besten eine Eieruhr, sobald die Nudeln im Wasser sind. Doch wie schafft man es nun, dass die Nudeln nicht zu weich, sondern schön al dente, sprich bissfest, werden? Bissfest ist die Pasta, wenn in der Mitte der Nudelkern noch nicht ganz weich ist, eben noch ein wenig Biss hat und sich nicht einfach mit Zunge und Gaumen im Mund zerdrücken lässt. Probiert deshalb die Nudeln auch schon einmal vor der angegebenen Zeit, um sie zu dem für euch perfekten Zeitpunkt aus dem Wasser zu holen. Praktisch: Auf manchen Packungen ist sogar die Kochzeit für Nudeln al dente angegeben.

Soll man die Nudeln abschrecken oder lieber nicht?

Haben die Nudeln den gewünschten Garpunkt erreicht, könnt ihr sie einfach über einem Sieb abgießen. Soll die Pasta nun sofort mit Soße serviert werden, solltet ihr die Nudeln nicht abschrecken, also mit kaltem Wasser überspülen, sondern nur kurz abtropfen lassen. Beim Abschrecken kühlen die Nudeln nämlich schnell aus. Danach könnt ihr die Nudeln auf den Teller geben und mit der Soße vermengen oder diese darüber geben.

Dauert die Weiterverarbeitung der Nudeln jedoch etwas länger oder müssen die Nudeln für die Verwendung nicht warm sein, zum Beispiel für einen Nudelsalat, dann solltet ihr die Nudeln mit kaltem Wasser abschrecken. Denn wenn die Nudeln nicht heruntergekühlt werden, garen sie weiter und werden, obwohl bissfest aus dem Nudelwasser herausgeholt, doch noch komplett weich, im schlimmsten Falle zu weich.

Schnelle Soße zu Nudeln ganz einfach gemacht

Wer nun Lust bekommen hat, direkt weiter zu kochen, der kann sich auch ohne großes Kochwissen eine schnelle selbst gemachte Tomatensoße herstellen.

 Tomatensoße Schritt für Schritt
 

Eine Zwiebel in Würfel schneiden und kurz in einer Pfanne angehen lassen.

 

Eine Knoblauchzehe würfeln und hinzugeben und nur ganz kurz mit anrösten.

 

Nun mit einem Päckchen passierten Tomaten oder geschälten Tomaten in Stücken aus der Dose ablöschen.

 

Die Soße aufkochen lassen, mit Salz oder ein wenig gekörnter Gemüsebrühe sowie Pfeffer abschmecken.

 

Verfeinern lässt sich die Sauce mit ein paar getrockneten Kräutern, z.B. Oregano, Rosmarin oder Thymian.

Fertig ist eine leckere Nudelsoße, die Mama Miracoli eindeutig in den Schatten stellt! Weitere schnelle Soßen zu Nudeln findet ihr in unserem Artikel Pastasoßen für jeden Tag.

Gebratene Nudeln – einfacher geht es nicht

Ein simples Gericht für Kochanfänger sind gebratene Nudeln. Dieses Rezept lässt sich wunderbar aus übrig gebliebenen gekochten Nudeln machen. Gibt der Kühlschrank darüber hinaus weitere Zutaten her, wie Paprika, eine Zwiebel, etwas Schinken oder Fleischwurst, kann man daraus schon ein tolles Essen zaubern. Die Zutaten werden einfach alle klein geschnitten in eine Pfanne gegeben, kurz angebraten und mit ein wenig Salz, Pfeffer und Sojasauce gewürzt. Je nach Vorrat könnt ihr in der Nudelpfanne eure liebsten frischen Zutaten verwerten und wenn einmal so gut wie nichts im Haus ist, schmecken Nudeln gebraten auch nur mit einem untergerührten Ei!

Einfacher Nudelauflauf selbst gemacht

Ähnlich praktisch und zu kunterbunter Resteverarbeitung geeignet, ist ein Nudelauflauf. Es passen zum Beispiel Erbsen, Mais, Schinken, Paprika oder Brokkoli. Für den Nudelauflauf werden alle Zutaten sowie die übrig gebliebenen oder sehr bissfest vorgekochten Nudeln in eine Auflaufform gegeben, mit einem Gemisch aus Sahne und Milch übergossen und mit Käse bestreut. Das Ganze bräunt dann für ungefähr 20-30 Minuten bei 180-200 Grad im Backofen und stellt eine sehr beliebte und vor allem sättigende Mahlzeit dar.

Ein leckerer Nudelauflauf ist der Spaghetti-Auflauf mit krossem Speck. Ihr könnt ihn prima aus übrig gebliebenen Spaghetti machen und er ist im Nu fertig. In der Videoanleitung könnt ihr sehen, wie euch der Auflauf gelingt:

 

Spaghetti-Auflauf
Von: Anna Walz, Länge: 1:29 Minuten, Aufrufe: 323.137

Das Rezept zum Video:

Nudelsalat – für Anfänger geeignet

Ein nicht zu vergessender Klassiker beliebter Nudelgerichte ist der Nudelsalat, denn er setzt eigentlich keine Kocherfahrung voraus. Auch hier gibt es unzählige Rezepte und zwei grundlegende Rezepte für das Dressing – der Nudelsalat mit Mayonnaise oder die mediterrane Öl-Balsamico Variante. Während die deutsche Mayonnaise-Version meist Äpfel, saure Gurken, Zwiebeln und gern auch Mais und Ei enthält, haben getrocknete Tomaten, Oliven und Rucola die Nase vorn, wenn es um den etwas figurfreundlicheren mit Essig und Öl marinierten Salat geht.

Für welches Rezept ihr euch entscheidet liegt einzig an eurem persönlichen Geschmack. Gemacht sind alle sehr einfach und schnell, denn die Zutaten werden nur in mundgerechte Stücke geschnitten, mit den Nudeln in eine Schüssel gegeben und anschließend entweder mit Mayonnaise oder eben einer Mischung aus Balsamico und Öl vermengt!

Kochpannen – Was tun, wenn...

Hilfe bei Kochpannen

Gerade am Anfang passieren beim Kochen kleine Pannen. Und kaum ist man einmal kurz vom vibrierenden Smartphone, Gesprächen mit Freunden oder dem Päkchenboten an der Wohnungstür abgelenkt, schon ist das Nudelwasser übergekocht, das Ei angebacken oder das Essen versalzen. Wir verraten was hilft, wenn doch mal etwas schiefgegangen ist und wie ihr es in Zukunft besser machen könnt.

Was tun, wenn das Spiegelei anbrennt?

Einmal nicht aufgepasst und schon ist das Spiegelei nicht nur oben schon ganz fest, es ist auch an der Pfanne angebacken oder gar richtig angebrannt! Lässt sich das Spiegelei einmal nicht aus der Pfanne lösen hilft es, mit einem Wender aus Plastik oder Holz vorsichtig am Rand entlang und schließlich unter das Ei zu fahren, so dass sich alle angebackenen Stellen lösen. Dann könnt ihr es herausheben oder aus der Pfanne gleiten lassen.

Ist ein Ei erst einmal richtig verbrannt, hilft leider nichts mehr, außer ein paar Tipps, wie ihr das Anbrennen beim nächsten Versuch verhindern könnt: Für ein Spiegelei eignet sich eine beschichtete Pfanne am besten, ein wenig Butter oder Öl sollte gleichmäßig in der Pfanne verteilt werden. Stellt die Herdplatte auf eine mittlere Temperatur, die Pfanne sollte zwar heiß sein, aber eben nicht so heiß, dass das Eiweiß sofort Blasen wirft und nach wenigen Minuten von unten schon dunkelbraun ist, während das Eigelb noch glibbert. Ein gutes Spiegelei braucht Zeit, gute Pfanne und eine nicht zu hohe Temperatur sind das ganze Geheimnis!

Was tun, wenn Wasser überkocht?

Keine Panik, wenn Wasser so stark kocht, dass es überschwappt! Denn dann heißt es Ruhe bewahren. Ihr solltet den Topf mit einem Küchenhandtuch bewaffnet, damit ihr euch nicht verbrennt, zügig vom Herd ziehen. Nehmt das überschüssige Wasser vorsichtig mit einem Lappen vom Herd auf. Schaltet die Temperatur des Kochfeldes herunter und schiebt den Topf, ebenfalls abgetrocknet, wieder zurück auf die Platte. Kocht zum Beispiel Nudeln am besten sprudelnd ohne Deckel und achtet darauf, einen der Wassermenge angepassten großen Topf zu verwenden, so kann nichts überkochen. Habt ihr Sorge, dass die Kartoffeln bei geschlossenem Deckel überkochen, legt den Deckel einfach so auf den Topf, dass ein Spalt offen bleibt und immer etwas Dampf entweichen kann.

Was tun, wenn das Salz im Streuer verklumpt?

Salz solltet ihr im Salzstreuer immer an einem trockenen Ort, am besten in einer Gewürzschublade aufbewahren. So kommt die feuchte Kochluft der Küche nicht so leicht an das Salz und dieses verklumpt nicht so schnell. Dennoch kann es immer wieder passieren, dass es doch Klümpchen bildet, wenn ihr zum Beispiel häufiger über dem Kochtopf oder einem dampfenden Teller würzt. Eine Methode, das Verklumpen zu verhindern, ist es, dem Salz einige Reiskörner zuzufügen. Dieser nimmt die Feuchtigkeit auf, so dass das Salz einwandfrei streufähig bleibt. Hierfür eignet sich am besten ein Langkornreis, der zwar das Salz aus dem Streuer lässt, aber eben nicht selbst mit heraus kommt. Würzt man über dem Kochtopf, kann man das Salz zuerst auf einen kleinen Teller geben, um zu viel Dampf und somit Feuchtigkeitsaufnahme im Streuer zu verhindern.

Was tun, wenn das Essen versalzen schmeckt?

Hier kommt es ganz auf das Gericht an. Bei Kartoffeln oder Nudeln kann man viel mit den zusätzlichen Zutaten wieder gut machen. Bei zu salzigen Nudeln könnt ihr einfach in der Tomatensoße kein Salz mehr verwenden. Versalzene Kartoffeln werden im Auflauf durch Sahne neutralisiert. Ein versalzenes Rührei kann man nur noch retten, indem man mehr Eier hinzugibt und mit dem versalzenen Rührei mischt. Wenn ihr eure Brühe versalzen habt, gibt es ebenfalls einen Tick: Gebt ein Eiweiß in die Brühe und nehmt es anschließend, wenn es gestockt ist, wieder heraus. Ähnlich funktioniert das mit Kartoffelscheiben, sie nehmen ebenfalls Salz auf. Oder ihr gebt bei Suppen und Brühen einfach etwas mehr Wasser hinzu. Es gibt selbstverständlich Gerichte, die einfach nicht mehr zu retten sind, wenn sie zu viel Salz enthalten. Also lieber vorsichtig salzen und zwischendurch probieren.

Was tun, wenn Salz mit Zucker verwechselt wurde?

Eine Prise Zucker schadet keinem Essen, eine Prise Salz ebenso wenig. Jedoch mehr als eine Prise kann einen gewaltigen Unterschied machen. Wer bei sehr großen Mengen, zum Beispiel bei Pudding aus Versehen große Mengen Salz statt Zucker verwendet, kann nichts mehr machen, außer diesen zu entsorgen. Habt ihr euren Nudeln einmal Zucker statt Salz zugefügt, könnt ihr daraus noch eine leckere Süßspeise herstellen, etwa einen süßen Auflauf.

Was tun, wenn das Essen zu scharf geworden ist?

Jeder kennt das Problem, zum Beispiel bei der Tomatensauce: Eben war der Geschmack noch zu lasch, hat man dann noch einmal kräftig nachgewürzt, ist die Soße plötzlich zu scharf. Wer scharf gut essen kann, behilft sich mit einer Scheibe Brot, diese mildert die Schärfe etwas ab. Wer das Essen lieber von vorneherein abmildern möchte, macht aus seiner Tomatensoße einfach eine Tomaten-Sahne-Soße oder streckt die Soße durch die Zugabe weiterer Tomaten, Tomatenmark oder passierter Tomaten. Nun hat man zwar evtl. zu viel Soße, kann die Reste aber am nächsten Tag noch einmal verwenden oder einfach einfrieren. Auch etwas Joghurt hilft, scharfe Speisen zu entschärfen.

Was tun, wenn Nudeln oder Kartoffeln doch einmal zu matschig geworden sind?

Ein paar Minuten nicht aufgepasst und die Nudeln sind nicht mehr al dente, sondern einfach nur noch matschig? Da hilft es nur noch, die Nudeln kross anzubraten und eine Nudelpfanne zu zaubern. Haben die Kartoffeln so lange gekocht, dass sie zerfallen sind? Wie wäre es denn dann, statt Salzkartoffeln mit einem leckeren Püree?

Wir hoffen, ihr seid nun gut für eure ersten Küchenerfahrungen gewappnet und wünschen euch ganz viel Freude beim Kochen, Experimentieren und Besser werden!