In der Probezeit Bewerbungen schreiben

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Mitglied seit 27.09.2015
10 Beiträge (ø0,01/Tag)

Guten Tag liebe Leute,

ich hoffe das mir hier weitergeholfen werden kann... Es geht um folgenden Punkt: Wie kommt es bei Personalchefs rüber, wenn man sich aus der Probezeit heraus bewirbt?

Der Hintergrund ist folgender: Mein Freund hat im letzten Jahr seine Ausbildung abgeschlossen und war danach arbeitslos, ein halbes Jahr lang (Ja er hat nicht rechtzeitig angefangen Bewerbungen zu schreiben, erst nach der Prüfung... und in seiner Sparte laufen fast alle Stellenangebote über Zeitarbeit, das wollte er aber partout nicht).
Jetzt hat er endlich einen Job gefunden, ist aber damit unglücklich! Der Job ist ihm zu eintönig (quasi Fließbandarbeit), zu wenig Verantwortung, und körperlich seehr anstrengend...da sie alles abarbeiten müssen in ihrer Schicht werden aus den 10 Std Arbeitszeit auch manchmal 13 Std, mit viel Gelaufe.
Nun möchte er sich nach anderen Jobs umsehen und ich stelle mir oben genannte Frage... Ich hoffe das ihr mir da weiterhelfen könnt Was denn nun?

Liebe Grüße, SchokoNaschKatze
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Mitglied seit 07.02.2008
10.837 Beiträge (ø2,46/Tag)

Hallo

ich versteh nicht ganz, deine Frage ist, ob er in der Probezeit Bewerbungen schreiben kann, andere Firmen?..wenn es so gemeint ist, natürlich kann er das

LG Simone
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Mitglied seit 09.04.2015
7.895 Beiträge (ø4,42/Tag)

Hallo,

welche Personalchefs meinst du jetzt? Der derzeitige Personalchef deines Freundes braucht ja nicht zu wissen, dass er Bewerbungen schreibt. Und ins Bewerbungsschreiben kann man ja reinschreiben, dass man sich in der derzeitigen Stelle nicht wohlfühlt - mit einer abschließenden Bitte, die Bewerbung vertraulich zu behandeln.

LG
Hobbybäckerin
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Mitglied seit 07.02.2008
10.837 Beiträge (ø2,46/Tag)

oh sorry...ich hätte genauer lesen sollen *ups ... *rotwerd* muß man das angeben, daß man sich in der Probezeit befindet? und wenn ja, dann kann man doch schreiben, daß man sich verändern möchte


LG Simone
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Mitglied seit 09.04.2015
7.895 Beiträge (ø4,42/Tag)

@Simone: Muss man nicht extra angeben, aber die sehen ja im Lebenslauf, wann man die derzeitige Stelle angetreten hat. Und wenn das z.B. erst vor einem Monat war, dann ist ja sofort klar, dass derjenige noch in der Probezeit ist.

LG
Hobbybäckerin
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Mitglied seit 07.02.2008
10.837 Beiträge (ø2,46/Tag)

klar, logo Lachen


LG Simone
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Mitglied seit 27.09.2015
10 Beiträge (ø0,01/Tag)

Vielen Dank für die Antworten :) Dann probieren wir das mal so, hoffentlich klappts *Daumendrück*

Liebe Grüße, SchokoNaschKatze
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Mitglied seit 07.02.2008
10.837 Beiträge (ø2,46/Tag)

Daumen sind gedrückt und sollte es zu einen Vorstellungsgespräch kommen, was ich euch wünsche, dann kann ja dein Freund sagen, daß er sich unterfordert (geistig) fühlt....viel Glück Lachen

LG Simone
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Mitglied seit 12.12.2005
5.574 Beiträge (ø1,07/Tag)

Hallo Schokonaschkatze,

ganz so einfach ist es nicht. Dein Freund wurde nach der Ausbildung nicht übernommen oder hat selbst gekündigt, das ist das erste Manko. Positiv wäre es, bei der Ausbildungsfirma noch ein/zwei Jahre zu bleiben und erst dann zu wechseln. Für diese Beendigung sollte dein Freund schon eine sehr gute Begründung haben und nicht vergessen, dass das Personalbüro bei einer Bewerbung gerne mit dem alten Chef telefoniert. Und bitte erklär jetzt nicht uns die Gründe für die Beendigung, bitte denkt lieber über das nächste Personalgespräch nach.

Das zweite große Manko wäre natürlich die Beendigung eines Arbeitsverhältnissen während der Probezeit. Gut, die Arbeit ist hart, langweilig, und die Arbeitszeit lang. Während einer Probezeit heisst es die Zähne etwas zusammenzubeißen und danach kann ich mich auch gegen eine Arbeitszeit von 13 Stunden wehren. Und welche Verantwortung soll denn eine Firma einem jungen Mann nur nach Ausbildung und Arbeitslosigkeit geben? Hier heißts doch erst mal zu zeigen, was man fachlich drauf hat, ob man bereit ist, neues zu lernen und ob charakterliche Voraussetzungen gegeben sind für einen anspruchsvolleren Job mit mehr Verantwortung. Bei einem Vorstellungsgespräch kann dein Freund schon von geistiger Unterforderung sprechen, aber zählen tun allein die Abschlußnoten der Ausbildung, die beiden Zeugnisse und nicht zu vergessen Telefonate zwischen den Firmen.

Insgesamt kein sehr guter Einstieg ins Berufsleben, noch dazu kann er auch vom Regen in die Traufe kommen und der nächste Job ist auch nicht besser. Was dann?

vG Marion
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Mitglied seit 24.03.2008
14.529 Beiträge (ø3,33/Tag)

die Probezeit gilt beidseitig, es sollte daher nicht ehrenrührig sein, wenn der Arbeitnehmer seinerseits feststellt, dass diese Arbeit nicht das richtige für ihn ist. Dafür gibts ja schließlich die Probezeit. Man kann den Wunsch nach Veränderung ja positiv formulieren.

.
LG Lollo
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Mitglied seit 27.09.2015
10 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Marion,

Fachlich gesehen ist mein Freund sehr fit, er hat die Ausbildung als Jahrgangsbester abgeschlossen, die Zwischenzeugnisse davor sind auch im Einser-Bereich und er hat von seinem Ausbildungsbetrieb ein sehr gutes Arbeitszeugnis bekommen. In dem Arbeitszeugnis ist auch erwähnt dass er größtenteils eigenverantworlich gearbeitet hat und das gut gemeistert hat :)
Und in der jetzigen Firma läuft es so gesehen auch gut, ihm wurde bereits nach kurzer Zeit vorgeschlagen in eine Abteilung mit mehr Eigenverantwortung zu wechseln, ist aber noch alles in Bearbeitung...


Und auch wenn du es nicht wissen möchtest: er hätte in seinem Ausbildungsbetrieb bleiben können, sie konnten ihm aber kein adäquates Gehalt bieten (durch Wegfall des Kindergeldes weniger als in der Ausbildung).


Ich mache mir einfach Sorgen, mit körperlicher Auslastung hat mein Freund kein Problem, aber dieser Job geht ihm auch an die Nerven...

LG NaschKatze
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Mitglied seit 16.12.2003
50.958 Beiträge (ø8,61/Tag)

die Probezeit ist keinesfalls die Zeit in der der Mitarbeiter nur die Zähne zusammenbeissen muss - es ist die Zeit in der in vernünftig geführten Unternehmen beide Seite dran arbeiten das zukünftige Arbeitsverhältnis auf ne gute Basis zu stellen. Alles zu schlucken und abzuwarten bis die Probezeit vorbei ist - kann im übrigen ins Auge gehn - denn gerade die weniger guten Vorgesetzen kommen dann gerne mit dem Argument "als DAS hätten sie aber verhandeln müssen bevor die Probezeit zuende ist).

Aber klar ist auch dass Firmen bei denen ich mich noch in der Probezeit bewerbe kritisch wissen wollen warum ich das tue - und warum ich meine derzeitige Arbeitsstelle so falsch einschätzen konnte...

Bitten um Diskretion & Vertraulichkeit (weil man sich aus ungekündigter Stellung heraus bewirbt) werden von Personalabteilungen die kompetente Mitarbeiter beschäftigen auch beachtet - es ruft also keiner am Arbeitsplatz an oder fragt direkt beim Chef nach. Bei kleinen Betrieben bei denen man nie weiss wer nun die Bewerbungen bearbeitet - wäre ich dagegen vorsichtig...

wenn ihm in der neuen Fa aber bereits eine Aufgabe mit mehr Verantwortung angekündigt wurde - würde ich drüber nachdenken ob ich nicht doch noch etwas abwarte wie es in der neuen Abteilung aussieht. Man kann sich ja auch nach der Probezeit noch anderswo bewerben - auch wenn man dann eine längere Kündigungsfrist beachten muss...
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Mitglied seit 27.09.2015
10 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo grisou,

dein Vorschlag klingt vernünftig, ich denken wir warten erstmal ab, ob er versetzt wird und wenn ja, wie es da so läuft... Vielen Dank für die vielen Anregungen @all Lächeln
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Mitglied seit 12.12.2005
5.574 Beiträge (ø1,07/Tag)

Hallo Schokonaschkatze,

das hört sich doch schon mal gut an und wie du in deinem letzten Posting schreibst, ist es nun nicht so dramatisch wie im ersten Beitrag.

....Bitten um Diskretion & Vertraulichkeit (weil man sich aus ungekündigter Stellung heraus bewirbt) werden von Personalabteilungen die kompetente Mitarbeiter beschäftigen auch beachtet - es ruft also keiner am Arbeitsplatz an oder fragt direkt beim Chef nach....

Das gilt nur, solange das Arbeitsverhältnis nicht gekündigt ist. Nach einer Beendigung muss ich das Arbeitszeugnis vorlegen und da wird nicht lange gefragt, ob ein Anruf erwünscht ist oder nicht (Und bitte glaubt mir, solche Anrufe sind durchaus üblich).

Dein Freund könnte auch so lange bei der jetzigen Firma bleiben, bis er was neues gefunden hat. Sich aus einem ungekündigtem Arbeitverhältnis heraus zu bewerben ist besser als aus erneuter Arbeitslosigkeit.

vG Marion
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Mitglied seit 27.09.2015
10 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Marion,

solange er nix neues hat wird er nicht kündigen ;)
Die 6 Monate Arbeitslosigkeit waren hart, das wollen wir beide nicht mehr... Und er hat ja selber gemerkt das es schwer ist aus der Arbeitslosigkeit heraus einen Job zu finden.

LG NaschKatze
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