Unsicherheit - Lodge oder De Buyer-Pfanne für Ceranfeld


Mitglied seit 10.02.2018
5 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo an alle,

ich lese hier schon seit einigen Jahren immer wieder mal ein bißchen mit, habe mich aber bis heute nicht angemeldet, weil ich mit meinen eher bescheidenen Kochkünsten vermutlich nicht viel beizutragen habe. Wenn ich selbst Fragen hatte, habe ich in dem Reichtum hier immer etwas finden können, was mir weiterhalf. Danke dafür.

Jetzt aber habe ich ein hartnäckiges Problem, und ich fürchte, der 1578. Pfannenthread hat einen Kurzschluß in meinem Hirm ausgelöst - ich blicke nun gar nicht mehr durch. Also frage ich und hoffe auf Verständnis für den 1579. Pfannenthread...

Problem: Ich möchte eine Eisenpfanne haben, hauptsächlich zum scharfen Anbraten und zum Schmoren.

Da das Budget recht begrenzt ist, liegt die Wahl zwischen der Eisenpfanne "De Buyer Carbone Steel" 26 cm und der Gußeisenpfanne von Lodge, ebenfalls 26 cm (oder so, da sie eigentlich 10 inches bemessen soll, was eher 25,4 cm sein sollten).

Zur Verfügung steht ein älteres Ceranfeld, dessen größte Kochfelder ca 18,5 cm im Durchmesser sind. Und eine Köchin, deren größtes Talent darin besteht, alles in den Römertopf zu werfen.

Für die De Buyer spricht, daß sie vom Gewicht her leichter zu händeln sein dürfte und vom Bodendurchmesser (18,2 cm laut einem Angebot) recht genau auf mein Kochfeld paßt.

Für die Lodge spricht, daß sie das "Haben-will-Virus" ausgelöst hat. Will heißen, vom Gefühl her tendiere ich zur Lodge.

Aaaber: ich habe bis jetzt nicht rausfinden können, wie groß genau ihr Bodendurchmesser ist. Angaben schwanken zwischen 21 und 24 cm. In jedem Fall dürfte sie deutlich größer sein wie das Kochfeld. Aussagen, ob das nun etwas ausmacht oder nicht, reichen vom bestimmten 'nein' zum entschiedenen 'ja'. Wenigstens soll sie sich im Gegensatz zur De Buyer nicht verziehen können.

Wer hat eine Lodge auf einem zu kleinen Kochfeld? Könnte man dem entgegenwirken, indem man die Pfanne so 10 Minuten auf kleiner Stufe aufwärmt, bevor man die Hitze aufdreht?
(Und weiß vielleicht jemand, wie groß der Bodendurchmesser nun tatsächlich ist?)

Eine kleinere Lodge möchte ich eigentlich nicht nehmen, da ich eine große Pfanne haben möchte. Es muß zumindest alles an Fleisch hineinpassen, was dann hinterher in den Römertopf fliegt. Ich habe zwar schon eine große, beschichtete Schmorpfanne, aber die ist so 'toll', daß ich das Zeug lieber in einem uralten, gußeisernen Wok anbrate. Das ist zwar etwas umständlich, aber man hat hinterher wenigstens eine Kruste. Und es schmeckt besser. Bilde ich mir zumindest ein.

(Die Schmorpfanne macht dafür wunderbare Pfannkuchen. Immer etwas blöd wegen dem hohen Rand, aber um Welten besser als das dumme, flache Aluminiumteil, welches ich mir mal eigens für Pfannkuchen gekauft habe; und mit dem ich nie zurecht gekommen bin. Man merkt - meine Beziehung zu Pfannen ist stellenweise etwas gestört...)

Ach ja, letzlich gibt es noch Stimmen, die generell davon abraten, Gußeisen auf dem Ceranfeld zu nutzen. Ich denke aber, damit haben hier einige gute Erfahrungen gemacht, richtig?

Vielen Dank für's Lesen - und ich würde mich freuen, wenn mir jemand einen Rat geben könnte (oder weiß, wie groß der Boden der Lodge ist). Vielleicht bin ich ja zu sehr auf die Lodge fixiert und übersehe die De Buyer - könnte daran liegen, daß ich meinen alten Wok mag und die reine Eisenpfanne mich unangenehm an eine Edelstahlpfanne erinnert (mit der ich auch nicht klar kam...)

Wie dem auch sei, ich trete so ziemlich auf der Stelle.

Liebe Grüße,

Rina
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Mitglied seit 05.12.2013
5 Beiträge (ø0/Tag)

Zitat von Dampfeule am 10.02.2018 um 11:17 Uhr

„Hallo an alle,

ich lese hier schon seit einigen Jahren immer wieder mal ein bißchen mit, habe mich aber bis heute nicht angemeldet, weil ich mit meinen eher bescheidenen Kochkünsten vermutlich nicht viel beizutragen habe. Wenn ich selbst Fragen hatte, habe ich in dem Reichtum hier immer etwas finden können, was mir weiterhalf. Danke dafür.

Jetzt aber habe ich ein hartnäckiges Problem, und ich fürchte, der 1578. Pfannenthread hat einen Kurzschluß in meinem Hirm ausgelöst - ich blicke nun gar nicht mehr durch. Also frage ich und hoffe auf Verständnis für den 1579. Pfannenthread...

Problem: Ich möchte eine Eisenpfanne haben, hauptsächlich zum scharfen Anbraten und zum Schmoren.

Vielleicht kann ich in Dir das Licht der Erkenntnis anmachen. Seit zwei Jahren brate ich mit einer Lodgepfanne alles mögliche .Der Bodendurchmesser beträgt 19,5 bis 20 cm.

Da das Budget recht begrenzt ist, liegt die Wahl zwischen der Eisenpfanne "De Buyer Carbone Steel" 26 cm und der Gußeisenpfanne von Lodge, ebenfalls 26 cm (oder so, da sie eigentlich 10 inches bemessen soll, was eher 25,4 cm sein sollten).

Zur Verfügung steht ein älteres Ceranfeld, dessen größte Kochfelder ca 18,5 cm im Durchmesser sind. Und eine Köchin, deren größtes Talent darin besteht, alles in den Römertopf zu werfen.

Für die De Buyer spricht, daß sie vom Gewicht her leichter zu händeln sein dürfte und vom Bodendurchmesser (18,2 cm laut einem Angebot) recht genau auf mein Kochfeld paßt.

Für die Lodge spricht, daß sie das "Haben-will-Virus" ausgelöst hat. Will heißen, vom Gefühl her tendiere ich zur Lodge.

Aaaber: ich habe bis jetzt nicht rausfinden können, wie groß genau ihr Bodendurchmesser ist. Angaben schwanken zwischen 21 und 24 cm. In jedem Fall dürfte sie deutlich größer sein wie das Kochfeld. Aussagen, ob das nun etwas ausmacht oder nicht, reichen vom bestimmten 'nein' zum entschiedenen 'ja'. Wenigstens soll sie sich im Gegensatz zur De Buyer nicht verziehen können.

Wer hat eine Lodge auf einem zu kleinen Kochfeld? Könnte man dem entgegenwirken, indem man die Pfanne so 10 Minuten auf kleiner Stufe aufwärmt, bevor man die Hitze aufdreht?
(Und weiß vielleicht jemand, wie groß der Bodendurchmesser nun tatsächlich ist?)

Eine kleinere Lodge möchte ich eigentlich nicht nehmen, da ich eine große Pfanne haben möchte. Es muß zumindest alles an Fleisch hineinpassen, was dann hinterher in den Römertopf fliegt. Ich habe zwar schon eine große, beschichtete Schmorpfanne, aber die ist so 'toll', daß ich das Zeug lieber in einem uralten, gußeisernen Wok anbrate. Das ist zwar etwas umständlich, aber man hat hinterher wenigstens eine Kruste. Und es schmeckt besser. Bilde ich mir zumindest ein.

(Die Schmorpfanne macht dafür wunderbare Pfannkuchen. Immer etwas blöd wegen dem hohen Rand, aber um Welten besser als das dumme, flache Aluminiumteil, welches ich mir mal eigens für Pfannkuchen gekauft habe; und mit dem ich nie zurecht gekommen bin. Man merkt - meine Beziehung zu Pfannen ist stellenweise etwas gestört...)

Ach ja, letzlich gibt es noch Stimmen, die generell davon abraten, Gußeisen auf dem Ceranfeld zu nutzen. Ich denke aber, damit haben hier einige gute Erfahrungen gemacht, richtig?

Vielen Dank für's Lesen - und ich würde mich freuen, wenn mir jemand einen Rat geben könnte (oder weiß, wie groß der Boden der Lodge ist). Vielleicht bin ich ja zu sehr auf die Lodge fixiert und übersehe die De Buyer - könnte daran liegen, daß ich meinen alten Wok mag und die reine Eisenpfanne mich unangenehm an eine Edelstahlpfanne erinnert (mit der ich auch nicht klar kam...)

Wie dem auch sei, ich trete so ziemlich auf der Stelle.

Liebe Grüße,

Rina“

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Mitglied seit 10.02.2018
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@Peterchen304 -

War mein Post zu lang? Oder einfach nur ein Pfannenthread zuviel? Ich versteh's nicht, was Du mir sagen willst.

Gruß
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Mitglied seit 01.11.2005
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Hallo Rina,


> ​letzlich gibt es noch Stimmen, die generell davon abraten, Gusseisen auf dem Ceranfeld zu nutzen. Ich denke aber, damit haben hier einige gute Erfahrungen gemacht <


Ja, das klappt gut, wenn Du sie langsam erhitzt. Du stehst auf Gusseisen, Edelstahlpfannen scheiden aus und Eisenpfannen erinnern Dich an Edelstahlpfannen. Also ist die Sache doch klar, Gusseisen.


Gruß
Peter
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Mitglied seit 15.03.2002
40.335 Beiträge (ø6,27/Tag)

Hi,

wenn der Boden plan ist, spricht nichts gegen Gusseisen auf einem Ceranfeld.
Gusseisen sollte sowieso langsam hochgeheizt werden, egal ob es von der Größe her passt oder nicht.

Ich würde allerdings emailliertes Gusseisen bevorzugen, statt des lediglich eingebrannten, "nackten" Eisen von Lodge.
Vor allem, wenn du darin auch Schmoren willst wie du eingangs erwähntest.
Das hattest du komisch formuliert-Einmal schteibst du "zum scharfen Anbraten und Schmoren"und später schreibst du vom Römertopf nach dem Anbraten. na dann...

Peterchen hatte dich übrigens zitiert, und sehr schwer erkennbar eingefügt: "Vielleicht kann ich in Dir das Licht der Erkenntnis anmachen. Seit zwei Jahren brate ich mit einer Lodgepfanne alles mögliche .Der Bodendurchmesser beträgt 19,5 bis 20 cm."

VG
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Mitglied seit 07.02.2016
1 Beiträge (ø0/Tag)

Ich habe ein Induktionskochfeld und komme darauf mit meiner Gusseisenpfanne (roh, aber gut mit Kartoffeln "eingebrannt") bestens zurecht. Die Edelstahlpfannen kann ich darauf allerdings alle vergessen. Funktionieren nicht ... Die alte, emaillierte Eisenpfanne, die ich von meiner Mutter geerbt habe kommt nun auch wieder zur Verwendung. Mit diesen beiden Pfannen (eine groß.eine kleiner) komme ich sehr gut auf dem Kochfeld klar.
Auf meinem Kochfeld kann ich die beiden rechten Kochplatten zu einem "Bräterfeld" kombinieren
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Mitglied seit 10.02.2018
5 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo an alle,

oh je, da habe ich die Einfügung von Peterchen glatt überlesen - das kommt davon, wenn man so ellenlange Novellen schreibt... danke für die Maße!


An eine emaillierte Gußeisenpfanne hatte ich auch gedacht, aber das Budget ist wirklich sehr begrenzt - Minirente auf Hartz-Niveau. Da bin ich mit der Lodge vielleicht besser bedient als mit einer emaillierten zum gleichen Preis (lasse mich aber gerne belehren. Ich hatte schon mit einer hübschen Staub geliebäugelt, aber die war mehr als doppelt so teuer und wackelt laut Amazon-Kunden auf Ceranfeldern).

Auch möchte ich mir irgendwann in diesem Frühjahr endlich einen großen, gußeisernen Topf holen, um Stews, Eintöpfe und dergleichen zu machen, und der muß dann schon emailliert sein. Da kostet der Günstigste, um den ich herumschleiche, an die 80 Euro... :(

Aber erst mal die Pfanne. Die Stews gehen auch im Edelstahlpott, aber das Fleisch ist ein Notfall.


Das mit dem Schmoren war komisch formuliert, stimmt. Ich hättte nichts dagegen, in der Pfanne zu schmoren, aber wenn sie wegen diverser Unverträglichkeiten 'nur' zum Kurzbraten oder als Vorstufe zum Römertopf taugt, dann ist das auch kein Beinbruch. Sie dürfte zumindest eine gewaltige Verbesserung zum Wok sein - der ist nämlich zum reinen Anbraten eigentlich eine Zumutung. Er braucht eine Ewigkeit, bis er bis oben hin die richtige Temperatur hat (er hat nur eine winzige Flachstelle am Boden, gerade mal für's kleinste Kochfeld), man muß unentwegt umschichten, damit alles halbwegs gleichmäßig anbrät (besonders bei Gulasch), er ist groß und unhandlich und wiegt gefühlt 'ne halbe Tonne.

Daß er trotzdem immer wieder zum Anbraten genommen wird, liegt nur daran, daß das Fleisch in ihm am besten anbrät. Er überlebt auch alles, anders als die vielen Teflon-Pfannen, die ich im Lauf der Jahre ruiniert habe. Ich kann leider nicht besonders gut kochen und brate vermutlich immer viel zu heiß an, aber anders kriege ich das Fleisch einfach nicht so hin, wie ich es gerne hätte. Der Römertopf macht's dann halt fertig.

Eine Edelstahlpfanne hatte ich auch mal - in der wurde alles irgendwie zäh und geschmacklich 'flach'. Außerdem klebte alles an. Kann durchaus sein, daß das eher an meinem Unvermögen lag als an der Pfanne, aber ich habe sie trotzdem verschenkt.


Von einer Gußeisenpfanne erhoffe ich mir, daß sie so bequem ist wie eine Pfanne und so gut (sprich idiotensicher) wie der Wok. Die Lodge ist vermutlich nicht viel leichter als dieser, dürfte aber um einiges handlicher sein und vor allem hat der ganze Inhalt nebeneinander Platz. Da habe dann vielleicht auch ich mal eine Chance auf ein gelungenes Steak oder Kotelett.

Was mich ein wenig stutzen läßt, ist, daß die Lodge so empfindlich bei Tomaten, Paprika und dergleichen sein soll. Der Wok nimmt das nicht übel, solange man das nicht drinläßt. Das einzige, was er mir mal sehr verübelt hat, war eine Orangensoße. Da durfte ich ihn dann hinterher mit Salz und Soda ausschrubben und anschließend neu imprägnieren (d.h. mit Olivenöl einreiben und für ein, zwei Stunden in den Backofen stellen). Zweimal wiederholt, war er dann (fast) wieder gut. Richtig gut war er erst wieder nach ein paar Bratvorgängen. Er und ich haben uns dann darauf geeinigt, nie wieder etwas Zitrusartiges in seine Nähe kommen zu lassen... ;)

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, daß 'Imprägnieren' und 'Einbrennen' dasselbe ist und Gußeisen = Gußeisen ist...?

Das Einbrennen mit schwarz gebrannten Kartoffelschalen stelle ich mir grausig vor, das stinkt einem doch die ganze Hütte voll? Mir hat man damals gesagt, man solle Gußeisen mit einem niedrig erhitzbaren Öl einreiben und in den Ofen stellen, etwa natives Olivenöl oder etwas in der Art (also im Gegensatz zu einem hoch erhitzbaren Öl wie raff. Erdnußöl, was man zum Anbraten nimmt). Dann für die ersten Brutzelgänge Speck oder Bacon mit Kartoffelstreifchen nehmen, weil die Eisenporen die Stärke gut gebrauchen können. Allerdings so, daß man das dann hinterher noch essen konnte.

Ich habe gehofft, daß ich eine Lodge-Pfanne ganz genauso behandeln könnte. Jetzt befürchte ich ein bißchen, daß sie eventuell empfindlicher ist. Auch über das langsame Hochheizen auf dem Ceranfeld mache ich mir Gedanken. Den Wok ziehe ich über etwa zehn, fünfzehn Minuten von 1 auf die höchste Stufe hoch. Allerdings ist mein Ceranfeld 'schneller' als der alte Plattenherd, den ich früher hatte. Ich habe auf der niedrigsten Stufe mal eine Tajine geschrottet. Die hat den Plattenherd jahrelang überlebt, auf dem Ceranfeld ist sie dann gesprungen.


Jetzt habe ich doch wieder einen Roman geschrieben - sorry... :(

Liebe Grüße,

Rina
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Mitglied seit 15.03.2002
40.335 Beiträge (ø6,27/Tag)

Hi Rina,

mach dir nix draus-Ich hatte den eingefügten Text zuerst auch nicht gesehen. Lächeln

Hast du kein Ikea in der Nähe? Die haben eine emaillierte 28er Pfanne.
Die wird von einigen Usern hier benutzt.
Im Laden kann man auf irgendeinem ebenen Untergrund ausprobieren, ob das jeweilige Teil plan ist.
Dass mal eine nicht plane dabei ist, kommt bei jedem Hersteller mal vor, ist aber nicht die Regel.

Selbst wenn die etwas zu groß für deine Zone ist, macht das nix. Dann wird sie am Rand halt nicht so heiss.

Die haben auch gusseiserne Töpfe. Ab und zu wird gusseisernes Kochgeschirr auch beim Kaffeeröster angeboten.

Wenn man eine Patina in der Pfanne hat-egal ob auf nicht emailliertem oder emailliertem Guss- können sich Partikel davon durch Säure lösen.

Das Einbrennen, oder wie du es nennst "imprägnieren" Lächeln, kann man auch auf dem Kochfeld machen-Sollte man bei Pfannen mit Holzgriff auch besser tun. Lachen
Einfach mit etwas Öl einreiben und erhitzen, bis es gerade so anfängt zu rauchen. Dann abkühlen lassen und mit Zewa auswischen-Fertig. Manche wiederholen das noch ein-, zweimal. Muss aber nicht sein.

Mit langsam Hochheizen meine ich, dass man die Pfanne nicht mit höchster Leistungsstufe erhitzen sollte.
Mit mittlerer Leistung wenige Minuten (vielleicht 4-5) vorheizen, dann hochstellen- bei Ceran vielleicht 1-2 Min.bevor man Fett und dann das Fleisch rein gibt.
Also keine 15 Minuten. Der Boden ist ja verhältnismäßig größer als der vom Wok. Exakte Zeiten musst du halt mal austesten.

Alles besser als deine Wokmethode...Na! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

VG
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Mitglied seit 10.02.2018
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Hallo Eva,

danke, bei Ikea habe ich mal geschaut - schade, daß die weiß bzw. elfenbein sind. Auch die Töpfe (ich liebäugele mit einem ProCook, außen rot und innen schwarz, ich liebe diese Farbkombination...)

Die Pfanne ist mit 39,99 Euro teurer wie die Lodge von Amazon. Allerdings nur die Hälfte von der Staub. Kann man mal im Hinterkopf behalten, zumal das Anschauen vor Ort seine Vorteile hat. Ist ja nicht auszuschließen, daß ich eine windschiefe Gußpfanne zurück zur Post schleppen muß.

Das mit dem Hochheizen mache ich fast genauso, nur fange ich mit 1 an, warte, bis er warm ist, dann 3, dann 4 u.s.w. Die Form von dem Teil ist ja denkbar ungünstig, das dauert halt, bis die Hitze ganz hochgekrochen ist.

Die 'Wokmethode' ist natürlich zum Heulen, wirklich. Aber ich weiß schon nicht mehr, wie oft ich stolz und glücklich mit einer neuen Pfanne nach Hause trabte im festen Glauben, ihn nun nie wieder zum Anbraten zu brauchen. Und ich bin jedes Mal reumütig zu ihm zurückgeschlichen. Ich traue mich schon nicht mehr, Freunden etwas von einer neuen Pfanne zu erzählen, weil dann die Witze kommen, wie lange es wohl diesmal dauert... Und alles lacht sich scheckig, weil sie alle mit ihren Teflon- und Granitteflon- und Keramikpfannen super klar kommen und ich nur ich das mit den Teilen nicht auf die Reihe kriege (außer Eier, Fisch und Pfannekuchen).

Deswegen soll es jetzt ja auch eine Eisenpfanne werden! Wenn das wieder nicht klappt, kaufe ich mir 'ne Kiste Möhren und werde Vegetarier.

Liebe Grüße,

Rina
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