Erfahrung mit Brita Yource Wasserbar?

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Mitglied seit 11.05.2017
3 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo Chefkoch Mitglieder,

bei mir wird demnächst eine neue Küche eingebaut und ich bin am überlegen, ob ich eine Brita Yource Wasserbar einbauen soll.
Die Idee finde ich mal prinzipiell interessant: Man bekommt gefiltertes Wasser aus dem Wasserhahn, welches bei Bedarf und nach Geschmack auf mit Kohlensäure versetzt werden kann, also aufgesprudelt wird. Dann hat das Ding noch ein einen Kühler, so dass auch im Sommer das Wasser direkt kalt gezapft werden kann.
Soweit so gut. Hat aber auch seinen Preis, es ist nicht gerade billig.
Nun meine Frage: Welche Erfahrungen gibt es damit?
Im Internet konnte ich bisher kaum Erfahrungsberichte damit finden. Mit dem konkurrierenden Grohe Blue System gibt es einige Erfahrungsberichte, die meistens positiv ausfallen. Angeblich soll das Brita Yource System leiser sein und die Filter sind auch größer bzw. haben damit eine längere Lebensdauer.
Aber vielleicht gibt es ja doch jemanden hier, der sich ein Brita Yource System eingebaut hat und davon berichten kann. Oder der sich mit dem Thema vielleicht schon ausführlicher beschäftigt hat und auch etwas dazu sagen kann.

Ich bin gespannt und freue mich auf Eure Rückmeldungen hierzu!
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Mitglied seit 30.10.2006
1.487 Beiträge (ø0,33/Tag)

Hallo!
Machre Dich doch mal im Netz schlau, was da so alles über die Vor- und Nachteile von Wasserfiltern geschrieben wurde. Zum Beispiel auch hier:
http://www.gesundzuhause.de/gesund-trinken/wasserfilter/

Und Dein Spülwasser mußt Du nicht unbedingt filtern. Das hilft nur dem Hersteller und nicht Dir (Lachen).

LG
alkelus
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Mitglied seit 11.05.2017
3 Beiträge (ø0/Tag)

Im Netz habe ich schon gesucht und da finde ich unterschiedliche Meinungen ob Filtern grundsätzlich gut ist oder nicht. Aber der Beitrag in Deinem Link war mir noch nicht bekannt. Danke.

Trotzdem wäre ich an weiteren Meinungen zum Thema interessiert.
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Mitglied seit 07.12.2016
155 Beiträge (ø0,19/Tag)

Was stimmt denn mit dem gewöhnlichem Brita Wasserfilter nicht ? Für den Menschen ist Kalk unbedenklich. Zum einfach trinken braucht das Wasser nicht gefiltert zu sein. In Deutschland sowieso nicht da die Qualitätsanforderungen an die Reinheit strenger sind als die für das Mineralwasser. Na gut die alten Leitungen... aber wie viel trinkt man den so am Tag dass ein normaler Brita Wasserfilter für einmalige 20€ nicht ausreicht ?
Kochen damit... naja, wers braucht...

Für Sprudelwasser gibt es deutlich günstigere Lösungen. Damit das Wasser im Boiler kalt wird braucht es auch seine Zeit. Irgendwie sehr viel Geld für nix.
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Mitglied seit 11.05.2017
3 Beiträge (ø0/Tag)

@MaxBender: Der gewöhnliche Brita Filter als Auftischgerät ist mir zu umständlich und er bietet ja auch nicht alle Funktionen von der Einbaulösung. Wir hatten so ein Gerät vor Jahren und es nach einiger Zeit dann nicht mehr benutzt.

Noch mal Danke an alle die bisher geantwortet haben. Aber so ganz bin ich von meiner Idee noch nicht geheilt und würde mich über weitere Beiträge freuen, speziell auch von jemandem, der vielleicht schon so ein Gerät hat und aus der eigenen Erfahrung etwas berichten kann.
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Mitglied seit 19.11.2005
1.037 Beiträge (ø0,21/Tag)

@kücheneu
zu brita yource kann ich dir leider nichts sagen, zur grohe blue könnte ich das. falls du dazu fragen haben solltest, meld dich (am besten per pn).
lg tanja
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Mitglied seit 07.04.2017
2 Beiträge (ø0/Tag)

Ich bin bzgl. der Brita Yource auch am hin und her überlegen. Klar viel Geld, aber auch eine optisch dezente Lösung und man hat alles in einem (mit, medium und ohne Sprudel sowie Heißwasser. Mein Wasserkocher könnte dann auch endlich Platz auf der Arbeitsfläche machen. Die Hinweise auf, man kann das Wasser auch aus der Leitung trinken... ja weiß ich, mache ich aber nicht, weil es mir nicht schmeckt. Koche mir dann immer Tee, das aber auch zu wenig, weil ich kalten Tee nicht mag und trinke somit über den Tag viel zu wenig.
@Kücheneu2017:Hast du dich denn mittlerweile entschieden? Wenn ja, zufrieden?
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Mitglied seit 18.03.2014
8.663 Beiträge (ø4,74/Tag)

Ich habe auch schon oft begehrlich auf das Brita System geschaut. Aber was mich, neben dem hohen Preis, abstößt sind die winzigen CO2 Kartuschen. Und kein Hinweis, dass man auch CO2 Flaschen anschließen kann. Und ein Abo für CO2 Kartuschen abschließen möchte ich schon gar nicht.

Viele Grüße vom Rand der Welt
Manfred

Ich koche gerne mit Alkohol. Manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen (Vincent Klink)
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Mitglied seit 18.03.2014
8.663 Beiträge (ø4,74/Tag)

Zitat von tattuetatta am 15.05.2017 um 16:31 Uhr

„zur grohe blue könnte ich das.“



Das Grohe blue home kannte ich noch gar nicht. Scheint mir interessanter und vor allem billiger zu sein als Brita. Zwei Sachen konnte ich nicht herausfinden:

1. Sind das normale CO2 Zylinder wie von Sodastream?
2. Kann man ungefiltertes Wasser besprudeln? Das wäre mir sehr wichtig denn ich mag kein kalkfreies Wasser trinken.

Viele Grüße vom Rand der Welt
Manfred

Ich koche gerne mit Alkohol. Manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen (Vincent Klink)
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Mitglied seit 07.04.2017
2 Beiträge (ø0/Tag)

Grohe Blue hat halt leider nur kaltes Wasser im Angebot. Bisher habe ich nur das Brita System gefunden mit heiß, kalt und Sprudel... Der Preis ist natürlich "heiß".
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Mitglied seit 08.02.2015
1 Beiträge (ø0/Tag)

Was kostet der Spaß denn???? Finde nichts. Möchte das auch in Erwägung ziehen. Danke
Zitat von kücheneu2017 am 12.05.2017 um 08:07 Uhr

„Hallo Chefkoch Mitglieder,

bei mir wird demnächst eine neue Küche eingebaut und ich bin am überlegen, ob ich eine Brita Yource Wasserbar einbauen soll.
Die Idee finde ich mal prinzipiell interessant: Man bekommt gefiltertes Wasser aus dem Wasserhahn, welches bei Bedarf und nach Geschmack auf mit Kohlensäure versetzt werden kann, also aufgesprudelt wird. Dann hat das Ding noch ein einen Kühler, so dass auch im Sommer das Wasser direkt kalt gezapft werden kann.
Soweit so gut. Hat aber auch seinen Preis, es ist nicht gerade billig.
Nun meine Frage: Welche Erfahrungen gibt es damit?
Im Internet konnte ich bisher kaum Erfahrungsberichte damit finden. Mit dem konkurrierenden Grohe Blue System gibt es einige Erfahrungsberichte, die meistens positiv ausfallen. Angeblich soll das Brita Yource System leiser sein und die Filter sind auch größer bzw. haben damit eine längere Lebensdauer.
Aber vielleicht gibt es ja doch jemanden hier, der sich ein Brita Yource System eingebaut hat und davon berichten kann. Oder der sich mit dem Thema vielleicht schon ausführlicher beschäftigt hat und auch etwas dazu sagen kann.

Ich bin gespannt und freue mich auf Eure Rückmeldungen hierzu!“

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Mitglied seit 18.03.2014
8.663 Beiträge (ø4,74/Tag)

Zitat von ElliGugelhupf am 12.11.2017 um 08:00 Uhr

„Was kostet der Spaß denn???? Finde nichts. Möchte das auch in Erwägung ziehen. Danke“


Guckst du im Brita Yource online shop

Viele Grüße vom Rand der Welt
Manfred

Ich koche gerne mit Alkohol. Manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen (Vincent Klink)
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Mitglied seit 12.12.2017
1 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo zusammen,

ich hatte ebenfalls nach Erfahrungen mit diesen Einbaugeräten (sowohl Brita-Yource als auch Grohe Blue) gesucht und mich dann letztendlich für die Variante von Brita entschieden. Auch, weil Brita Anfang 2017 einen 350.- Euro Gutschein anbot.
Im Internet findet man ja generell eher kritischen Stimmen bei Rezensionen zu Dingen aller Art, und aus meiner Sicht gab es bei der Grohe-Lösung einfach mehr Kritik als bei Brita. Auch wenn das daran liegen mag, dass Brita weniger vertreten war/ist als Grohe. Zusammen mit dem Gutschein war die Entscheidung für Brita damit klar.

Mit dieser Rezension möchte ich "dem Internet" etwas zurückgeben und anderen Interessierten eine Zusammenfassung meiner Eindrücke und Erfahrungen bieten.

Grundgeplänkel:
Meine Frau trinkt sehr viel Wasser und ich hatte einfach das Kistenschleppen satt. Mir ist auch der Umwelt-Gedanke wichtig. Eine Sodastream-Lösung haben wir vor Jahren schon einmal als nicht ideal wieder sein lassen. Ich wollte ihr zum Geburtstag im August 2017 die "yource pro select" Anlage einbauen lassen (also ohne Heißwasser) - natürlich nicht nur für sie, sondern auch für meine zwei Kinder und mich. Gesamtpreis 1949,00 abzüglich 350 Euro Gutschein, also insgesamt 1599.- Euro. Man kann die Anlagen von Brita auch mieten, ich wollte jedoch kaufen und entschied mich auch gegen eine Anlage mit Heißwasser, weil wir einen normalen normalen Wasserkocher benutzen und ich den Mehrwert für 650,00 Euro nicht wirklich sah.
Erfreulicherweise war es möglich die Anlage im Frühjahr während der Gültigkeitsdauer des Gutscheins zu bestellen, den Termin für den Einbau (und damit auch den Termin der Bezahlung) aber beliebig zu bestimmen - also klappte das im August.

Telefonisch wurde der Termin zum Einbau geklärt, der Monteur kam relativ pünktlich und hat die Wasserbar eingebaut. Erst einige Wochen nach Einbau bekam ich die Mitteilung, dass der Betrag von meinem Konto abgebucht werden würde. Klappte alles sehr gut.

Einbauort:
Beim Stöbern im Internet hatte ich vorher irgendwo gelesen, dass bei dem Grohe-Produkt ein Einbau UNTER der Küche (also im Keller) möglich sei. Das hätte aus meiner Sicht den Vorteil gehabt, dass 1.) das Kühlen nur Geräusche im Keller verursacht hätte und 2.) Die Umgebungstemperatur im Keller niedriger ist, sodass das Herunterkühlen des Wassers weniger Strom verbrauchen würde. Sowohl bei einem ein Anruf vorab bei der Brita-Hotline, als auch auf direkte Nachfrage beim Monteur vor dem Einbau Zuhause, wurde mir diese Lösung verneint. Das würde von der Entfernung beim Kohlenwassertransport nicht funktionieren, obwohl ich das Gerät praktisch direkt an der Kellerdecke hätte anbringen können.
Wie dem auch sei, ich habe genug Platz unter der Spüle, also wurde der Einbau dort vorgenommen. Der Monteur platzierte das Gerät in der äußersten Ecke des Unterschranks, womit eine Schlauchverlängerung notwendig wurde. Erfreulicherweise wurde die aber in der Endabrechnung nicht als zusätzliche Kostenposition addiert. Hätte mich aber auch verwundert, denn im Gesamtpreis war vom Einbau die Rede, nicht von Einbau unter bestimmten Längen-Bedingungen der Schläuche. Der Einbau dauerte tatsächlich seine Zeit und ist im Preis mit inbegriffen. Schon alleine wegen der Garantie eine sinnvolle Sache das vom Fachmann machen zu lassen.

Armatur:
Den Wasserhahn kann man sich aussuchen. Entweder in Chrom oder in gebürstetem Edelstahl-Look, außerdem in der Form als runde Variante, oder als "eckige" mit zwei 90-Grad-Biegungen. Ich hab mich für gebürstet und eckig entschieden, weil es einfach optisch besser zu unserer Küche passt. Leider mussten wir dafür unsere herausziehbare Brause opfern, mit der man so schön das Waschbecken spülen konnte. Das wäre sicherlich noch einmal ein Verbesserungsvorschlag eine Armatur anzubieten, die eine Brause enthält. Jetzt müssen wir (wie früher) die Hand nehmen und das Wasser in die richtigen Bereiche der Spüle lenken, damit es dort sauber wird. Das letzte Stück am Wasserhahn durch ein nachkaufbares, schwenkbares Sprudler-Stück zu ersetzen ist wohl auch keine Alternative, da das Kohlensäurewasser lediglich durch die Mitte des Sprudlers fließt; das normale Wasser kommt außen herum. Ausprobiert habe ich so einen Tausch aber nicht.
Die Beschriftung auf der Armatur lässt zu wünschen übrig und ist eigentlich kaum zu entziffern. Es gibt links und rechts ein Bedienungsstück, wobei links komplett der Brita-Wasserbar zusteht und rechts das normale heiße/kalte Leitungswasser zu bedienen ist. Besuch versteht das nicht! Ich habe einen orangenen Aufkleber auf die linke (Brita-) Seite geklebt, auf dem groß "Kohlensäure" steht. Ansonsten wundern sich die Gäste, warum das Wasser lediglich herausplätschert. Mit etwas Gewöhnung weiß man als Eigentümer aber irgendwann wie es geht. Die Beschriftung ist aber mit viel Wohlwollen eine Schulnote 5. Das geht besser.

Wasserfilter:
Wir wohnen in Hamburg und haben (so wird es gesagt) sehr gutes Wasser. Vong der Qualität her. :)
Ich hatte im Hinterkopf, dass vor dem Filtern von von Haus aus gutem Wasser eher abgeraten wurde, weil es eine zusätzliche Bakterien-Quelle ist. Die Brita-Hotline sagte mir, dass das Betreiben der Wasserbar ohne Wasserfilter aber nicht möglich sei. Ich kenne von unserem Side-by-Side Kühlschrank, dass der Patronenfilter alle 6(?) Monate gewechselt werden muss. Der Kühlschrank zeigt das aber an und erinnert mich so daran. Bei der Brita-Wasserbar soll der Filter ein Jahr halten. Ein Filter kostet (Ende 2017) 99,00 Euro. Im Abo, bei dem man jedes Jahr automatisch einen Filter zugeschickt bekommt, "nur" 89,00 Euro. Schon ein stolzer Unterschied zu den normalen Filterpatronen vom Kühlschrank, wo man zehn Stück schon für ~30 Euro bekommt. Der Monteur hat für die Filtereinstellung eine Kalk-Bestimmung (Härte) des Wassers vorgenommen und war erstaunt, dass das Wasser so kalkarm war. Dementsprechend wurde der Filter auf die niedrigste Stufe eingestellt. Ich finde das Wasser schmeckt gut, gefiltert oder nicht. Ob es irgendwie möglich ist die Anlage ohne Filter zu betreiben habe ich nicht ausprobiert. Ein paar Monate nach Einbau war ich dann auch tatsächlich froh diesen Filter zu haben, als ich an den Wasserrohren im Haus gearbeitet habe und im Badezimmer kurzzeitig nur "braune Brühe" herauskam, während das Trinkwasser über die Brita-Wasserbar unverändert gut war.
Ich habe den Filter im Beisein des Monteurs selbst angeschlossen, ein Austausch einmal im Jahr ist einfach und schnell vollzogen.

Kohlensäure:
Das ist wohl das kritischte Thema. Spricht man mit freien Gas-Händlern, so kommt schnell der Begriff "Kohlensäure-Mafia" auf den Tisch. Es ist schon erstaunlich was Kohlensäure in Deutschland regional unterschiedlich kostet. Und was Sodastream für die kleinen Zylinder berechnet. Brita macht da keinen Unterschied. Ich bekam mit der Lieferung zum Einbau der Wasserbar fünf Kartuschen in der Größe der Sodastream-Zylinder (425g) mitgeliefert. 15 Euro Pfand sind auch hier pro Zylinder fällig. Sind vier Zylinder leer, kann man den fünften einsetzen, die leeren vier kostenfrei zu Brita zurückschicken und erhält vier neue Kohlensäurezylinder für 29,90 Euro (Stand Ende 2017) per Post zugeschickt. Nun könnte man auf die Idee kommen sich einfach Sodastream-Zylinder zu kaufen und einzusetzen. Dem hat Brita aber irgendwann einen Riegel vorgeschoben und ein eigenes Ventil an den Zylindern "erfunden". Die Zylinder sind also untereinander nicht kompatibel (Hinweis: Die Kohlensäurezylinder sind eigentlich universal und besitzen ein genormtes Gewinde, in das die Hersteller dann aber ihr eigenes hinein schrauben. So kann eben Sodastream oder Brita das eigene System einsetzen). Im Internet gibt es diverse Händler, die damit werben, dass sie Sodastreamgeräte auch für große Kohlensäureflaschen passend machen können. So kann man dann z.B. eine 2kg, 6kg oder 10kg-Flasche am Sodastreamsprudler betreiben. Das funktioniert aber mit der Brita-Wasserbar NICHT (weil eben ein eigenes Gewinde vorhanden ist, und nicht das typische Sodastream Trapezgewinde). Auch die Möglichkeit, dass man von einer großen Kohlensäureflasche auf die kleinen 425g-Flaschen umfüllen kann, ist somit nicht gegeben. Aber davon ließ ich mich nicht entmuntern. Mit Hilfe von Herrn Brechja von brejcha-shop-gmbh.de konnte ich eine Lösung realisieren. Ich schickte ihm das aus dem Zylinder herausgeschraubte Brita-Gewinde, welches er in seinen Nachfüllschlauch einsetzte. Der Nachfüllschlauch passt auf der einen Seite auf eine im normalen Handel erhältliche Kohlensäureflasche, auf der anderen Seite passt er durch das ausgebaute Brita-Gewinde wieder auf den Brita-Druckminderer zur Wasserbar. Eine 425g-Flasche hielt bei uns zwischen 1,5 und zwei Wochen. Die 6kg-Flasche habe ich jetzt seit zwei Monaten in Betrieb. Mich nervte das Wechseln der kleinen Zylinder einfach, auch wenn es nicht sooo oft war. Dass eine Flasche leer ist, ist gar nicht mal so offensichtlich, sodass ich öfter mal überrascht war, dass schon Schluss war. Mit der 6kg-Lösung bin ich deutlich besser dran. Vielleicht probiere ich auch noch eine 10kg-Flasche, die von der Höhe auch unter unsere Spüle passen müsste. In Hamburg gibt es Wonsak-Gas, die die Flaschen auch nach Hause liefern. Allerdings fallen nach 180 Tagen pro Tag Mietgebühren an. Da ich noch kein Gefühl hatte wie lange so eine 10kg-Flasche reicht, probierte ich es also erstmal mit der 6kg-Flasche. Und die ist noch angeschlossen. Wenn sie leer ist, bestelle ich eine neue und schließe in der Übergangszeit (bis Wonsak eine neue geliefert hat) eine von den 425gr-Flaschen von Brita an. Die Lösung kostete mich ca. 45 Euro für den Nachfüllschlauch, plus die Kosten für Pfand der 6kg-Flasche von Wonsak-Gase.
Ich hatte den Monteur beim Einbau der Wasserbar darauf angesprochen, ob ich auch größere Kohlensäure-Flaschen verwenden könne, was er aber verneinte. Es ginge zwar, sei aber von Brita aus Garantiegründen auch nicht erlaubt, insbesondere wenn man die Wasserbar nur gemietet hat.

Die Wasserbar im Alltag:
Wir nutzen die Wasserbar viel. Wirklich viel. Meine Frau trinkt viel Wasser und hat immer eine von den Brita-Flaschen (siehe Zubehör auf der Brita-Seite) bei sich. Eine 0,85l-Kunststoff-Flasche ist kostenlos im Lieferumfang bei der Installation enthalten, als Zubehör sind Flaschen in verschiedenen Größen in Glas und Plastik erhältlich. Unsere mitgelieferte Kunststoffflasche hält bisher auch sehr gut, trotz täglicher Belastung. Geschmacksveränderungen sind nicht festzustellen.
Meine Kinder (3 und 6) lieben das eigene Wasser auch mit Sirup versetzt. Auch ich, der eher auf Limonaden steht, kaufe jetzt keine Fanta, Mirinda, Sprite etc mehr, sondern nutze im Handel erhältliche Sirups. Ob ihr es glaubt, oder nicht: Dadurch, dass wir nicht ständig neue Getränke einkaufen fahren müssen, kaufen wir auch nicht mehr so oft andere Dinge ein. Es bleibt ja doch selten bei "nur Wasser kaufen", sondern dann kommt noch dieses und jenes dazu. Ist als Sparpotenzial auch nicht zu verachten :)
Wie sieht es mit der Lautstärke aus? Die Wasserbar muss kühlen, daher vibriert das Gerät schon ungefähr wie ein Kühlschrank. Nicht permanent, aber es wird ja immer mal wieder gekühlt. Wenn mich das wirklich stören würde, würde ich erst einmal versuchen mit dämpfenden Materialien zu arbeiten. Also z.B. Tennisbälle oder eine Anti-Vibrationsmatte unter der Wasserbar zu platzieren. Bezüglich der Kühlung erklärte mir der Monteur noch, dass KALTES Wasser die Kohlensäure viel besser halten kann als WARMES Wasser. Wer also auf richtig sprudliges Wasser steht, der hat die Kühlung auch dementsprechend niedrig eingestellt. Die Kohlensäuredosierung kann man am Druckminderer einstellen, dann noch am Wasserhahn selbst. Still/Medium/Spritzig - alles möglich.
Der höchste Kohlensäuregehalt bei Brita ist gefühlt für mich aber nie so hoch, wie bei einer frisch aufgemachten Flasche Spite o.ä., was ich aber auf die Verfahrensweise ansich zurückführe. Es geht eben Kohlensäure beim Eingießen ins Glas mit Sirup verloren. Das passiert auch beim Eingießen aus einer frisch geöffneten Flasche Sprite o.ä. ins Glas.
Morgens steht noch das über Nacht aufgewärmte Wasser im Hahn, wer also ein kaltes Glas Wasser am Morgen bevorzugt, sollte erst einmal kurz cirka 0,1l durchlaufen lassen. Das ist aber ein Schätzwert. Wer eine ganze Flasche auffüllt, merkt keinen Temperaturunterschied.
Es gibt immer einen kleinen "Nachlauf" beim Auffüllen. D.h. das kohlensäurehaltige Wasser stoppt nicht sofort wie das Leitungswasser, sondern aufgrund der Kohlensäure werden immer noch mal ein paar Tropfen für zwei bis drei Sekunden mit ausgestoßen. Das ist aber normal und das weiß man auch mit der Zeit.
Der Monteur riet uns, bei längeren Abwesenheiten wie Urlaub etc., die Wasserbar zum Stromsparen auszuschalten. Über den Stromverbrauch kann ich keine detaillierten Angaben machen, dennoch ist natürlich ein Mehrverbrauch für die Kühlung zu verzeichnen.

Fazit:
Ich würde die Wasserbar immer wieder kaufen. Selbst wenn ein Anschluss mit einer größeren Kohlensäure-Flasche nicht möglich wäre, würde ich sie trotzdem gut finden. Deutlich günstiger wird es auf Dauer aber mit einer eigenen, großen Kohlensäure-Flasche. Mehrpreis für die Schlauchlösung ca. 45 Euro.
Der Bestellprozess zusammen mit dem Einbau war bei uns tiptop. Es hakte nirgendwo. Alle waren nett und freundlich, Zusagen wurden eingehalten und nichts zusätzlich berechnet.
Wir hatten bisher noch keinen Kontakt wegen etwaiger Reklamationen, der Support am Telefon vor dem Kauf hat mir aber Gefallen und hatte zu jeder Frage eine passende Antwort. Auch die Erreichbarkeit des Supports war gut.
Die Geräuschkulisse ist ähnlich eines Kühlschranks, das Wasser muss schließlich gekühlt werden. Das sollte jeder wissen.
Der Wasserhahn ist unleserlich beschriftet und führt auf jeden Fall beim Besuch zur Fehlbedienung.
Leitungswasser zum Abspülen von Tellern etc. muss wieder mit der Hand in die richtige Richtung gelenkt werden, weil keine Brausenfunktion bei den auszuwählenden Wasserhähnen verfügbar ist.
Leider ist das Verbauen der Wasserbar im Keller (unter der Küche) laut Hersteller nicht möglich.
Einmal im Jahr ist ein Wasserfilterwechsel notwendig und schlägt mit 99 Euro bzw. 89 Euro im jährlichen Abo zu Buche. Ob man die Wasserbar ohne Filter betreiben kann ist mir nicht bekannt. Der Hersteller verneint dies.
Jeder muss für sich entscheiden ob sich die Anschaffung und die laufenden Kosten (Strom, Kohlensäure, Wasserfilter) rechnen. Der Effekt, dass wir nicht mehr so oft Einkaufen gehen (und andere Dinge außer Getränke zusätzlich kaufen) ist aber auch eine Ersparnis für uns, neben dem Wasserkauf, dem Kistenschleppen und dem ökonomischen Aspekt.
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Mitglied seit 18.03.2014
8.663 Beiträge (ø4,74/Tag)

Danke für den umfangreichen Bericht. Ich schwanke noch zwischen Britta und Grohe. Grohe wird ja nachgesagt mehr CO2 ins Wasser zu bringen.

Noch benutze ich den Sodastream. Dort wo ich den Umfülladapter gekauft habe werden auch Umfülladapter für Britta und Grohe Zylinder angeboten.


Viele Grüße vom Rand der Welt
Manfred

Ich koche gerne mit Alkohol. Manchmal gebe ich sogar welchen ins Essen (Vincent Klink)
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Mitglied seit 21.09.2014
1 Beiträge (ø0/Tag)

Ich habe nun seit 1 Jahr die Wasserbar und kann sie nur empfehlen👍👍👍
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