Neue Bratpfannen - welche Größe?

zurück weiter

Mitglied seit 31.07.2016
45 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hallo zusammen :)

Nach vielen Jahren Kampf mit beschichteten Bratpfannen möchte ich nun etwas neues wagen... Meine letzte Pfanne (Keramik von Tchibo) kriegt schon wieder braune Flecken und wird klebrig, ich hab die Nase voll.
Ich möchte mir nun eine schmiedeeiserne Pfanne (https://www.amazon.de/GR%C3%84WE%C2%AE-Profi-schmiedeeiserne-Bratpfanne-schwer/dp/B001M0XQWQ/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8) zulegen und falls es nötig wäre noch eine emaillierte (http://www.riess.at/wbc.php?sid=7858515170b&tpl=produktdetail.html&pid=85&recno=14) für sowas wie Fisch, Omelette und andere empfindliche Sachen.
Was haltet ihr generell von dieser Kombi? Braucht es die Emaillepfanne wirklich oder kann man in der Eisenpfanne wie von einigen behauptet tatsächlich ALLES inkl. Saucen zubereiten?
Was mir auch noch Kopfzerbrechen bereitet ist die Größe... Meine größte Ceranplatte hat einen Durchmesser von 18,5 cm. Ich hätte eigentlich gerne wieder eine 28er-Pfanne wo man auch bequem zwei Schnitzel reinbringt, aber die ist doch dann viel größer als die Ceranplatte und das ist ja nicht gut, oder? Welche Größe würdet ihr empfehlen?

Vielen Dank und liebe Grüße!
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 20.10.2015
1.266 Beiträge (ø0,86/Tag)

Der Boden sollte nicht grösser sein als die Herdplatte, sonst kann er sich verziehen. Bei deiner genannten Pfanne sinds laut Beschreibung 21cm (Boden). Eine 26er Pfanne würde wohl besser auf deine Platte passen.
Säurehaltigen Sachen (Tomatensosse etc.) können die Patina angreifen, da ist dann eine 2. Pfanne ganz nett.

Ansonsten bin ich aus genau dem gleichen Grund (Keramikpfannen wurden schnell unbrauchbar) auf Eisen umgestiegen und habs nie bereut, ganz im Gegenteil. Lachen
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 26.09.2006
26.141 Beiträge (ø5,47/Tag)

Hallöle,

mein Vorredner hat recht, die Größe der Pfanne orientiert sich an deiner Herdplatte.

In meiner Eisenpfanne brate ich Fleisch und Bratkartoffeln, Soßen mache ich da drin nicht.

LG
Knöderl
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 24.07.2004
2.731 Beiträge (ø0,49/Tag)

Unter der Annahme, daß du einen ganz "normalen" 4-Platten-Herd hast, mit großen und kleinen Kochstellen, kann ich dir eine 28er Pfanne, eine 24er und eine 20er für KLeinigkeiten empfehlen.

Liebe Grüße

Lion
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 15.03.2002
40.368 Beiträge (ø6,28/Tag)

Hi,

ich füge noch hinzu, dass eine "nackte" Eisenpfanne, in der man eine Patina züchten muss damit nichts anklebt, nicht für säurehaltige Soßen geeignet ist.
Säure kann die Patina beschädigen.

Daher ist eine zweite Pfanne, z.B. die von dir genannte Riess, oder eine Edelstahlpfanne schon sinnvoll.
Wenn Letztere einen guten Sandwich-/Kapselboden hat, kann der auch etwas größer sein, als die Kochzone.
Da verzieht sich nichts.

Ich orientiere mich bei der Wahl der Größe meiner Pfannen übrigens auch (!) an der Menge die ich braten will.
Wo kommen wir denn da hin, wenn das Kochfeld bestimmt welche Pfannen ich zu kaufen habe. Na!

VG
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 15.03.2002
40.368 Beiträge (ø6,28/Tag)

P.S. Eine Emaille, wie z.B. die von Riess ist ungefähr gleich mit einer Edelstahloberfläche, was das Anklebverhalten angeht.

Sprich- wenn du von beschichteten Pfannen kommst, wirst du dich umstellen müssen.

So flutschig, wie eine Keramikpfanne im Neuzustand, ist nicht einmal eine Patina.

VG
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.08.2007
12.818 Beiträge (ø2,88/Tag)

Rührei, Spiegelei, Crepes usw. funktionieren in der einfachen Eisenpfanne viel besser als in emaillierten Pfannen.

Ich persönlich finde die Kombination Eisenpfanne und Edelstahlpfanne am praktischsten.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 22.02.2015
124 Beiträge (ø0,07/Tag)

Ich halte es wie TPunkt - Eisen und Edelstahl. Den Wechsel aus der Teflonwelt habe ich erst in diesem Jahr vollzogen und erforderte ein wenig gedankliche Umstellung. Mittlerweile ärgere ich mich, das nicht schon viel früher gemacht zu haben - da vieles sehr viel besser als früher gelingt.

Auf eine kleine beschichtete mag ich dennoch nicht völlig verzichten - z.B. zum rösten von Sesam oder Pinienkernen.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 31.07.2016
45 Beiträge (ø0,04/Tag)

@Weyzer: 26 cm, meinst du tatsächlich das passt? Die größte Platte auf dem Feld hat tatsächlich nur 18,5 cm, ist der Boden einer 26er Pfanne tatsächlich so viel kleiner als 26 cm?

@Lion_of_Alexandria: Ich möchte wenn möglich nur zwei Pfannen anschaffen :)

@eva.h: Naja, ich hab halt nun schon öfter gelesen dass sich die Pfanne verziehen kann wenn sie recht viel größer ist als das Feld. Hab mich dann halt damit abgefunden und dacht mir, wenn das Feld nun mal nicht größer ist, hab ich wohl Pech gehabt. Und ich bin definitiv willens mich umzustellen, hab einfach keinen Bock mehr mir alle halbe Jahr ne neue Pfanne zu kaufen.

@TPunkt und emka123: Ich liege also mit einer Eisenpfanne (z. B. der GRÄWE) schon mal nicht verkehrt. Warum denkt ihr denn das als Zweitpfanne die Edelstahl besser ist als die von mir genannte Emaille?
Ich dachte mir halt eine 2. muss auf jeden Fall her, eben wegen so Geschichten wie Fisch, Eier und Saucen. Von Emaille hab ich nur gutes gehört und ich kann mich an die blanke Edelstahlpfanne meiner Mama erinnern (hatte so nen geriffelten Boden). Egal was man darin gemacht hat, man konnte alles in Einzelteilen rauskratzen. Darum dacht ich jetzt lieber Emaille.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 20.10.2015
1.266 Beiträge (ø0,86/Tag)

Die erstbeste 26er Pfanne, die ich bei Google gefunden habe, hatte einen Bodendurchmesser von genau 18.5cm.

Pfeil nach rechts Wo kommen wir denn da hin, wenn das Kochfeld bestimmt welche Pfannen ich zu kaufen habe. Pfeil nach links

Das sollte man halt schon beim Herdkauf beachten. Eine 18.5cm Platte ist eben doch etwas eng.
Alternative: Eine portable Induktionsplatte mit entsprechend grosser aktiver (!) Induktionsfläche.

Pfeil nach rechts So flutschig, wie eine Keramikpfanne im Neuzustand, ist nicht einmal eine Patina Pfeil nach links

Ja, im NEUZUSTAND. Dieser Spass hält aber bekanntlich nicht lange an. Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen
Und während die Antihaftwirkung von keramikbeschichteten Pfannen stetig abnimmt, bis man sie dann irgendwann fluchend entsorgt, wird die Patina einer Eisenpfanne stetig besser und funktioniert auch in Jahrzehnten noch.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 29.08.2009
6.071 Beiträge (ø1,64/Tag)

Hallo,

ich denke, es richtig sich auch ein wenig danach wie viele Personen im Haushalt leben, oder!?

Für mich wäre es unpraktisch für 4 Schnitzel zwei Pfannen auf dem Herd stehen zu haben.
Und man darf auch nicht vergessen, dass die Pfannen, wenn sie voll sind, auch händelbar sein müssen Na! .



Gruß,

Lisa
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 22.02.2015
124 Beiträge (ø0,07/Tag)

@Persephone29
Emaille oder Edelstahl ist auch ein wenig eine Glaubens-, respektive Geschmacksfrage. Idealerweise hat mein beides.
Mangels einer eigenen Fischpfanne mache ich die wenigen Filets, die es bei uns gibt gerne in einem ollen Bräter (Guss, emailiert). Ganze Fische Grille ich lieber.

Die Edelstahlpfanne ist für mich trotz ihres hohen Gewichtes noch sehr gut handhabbar. Bei einigermaßen sachgemäßem Gebrauch sollte sie auch die nächsten Jahrzehnte überstehen. Sie ist flexibel und vielseitig. Außerdem gefällt sie mir. Geschmacksache eben.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 15.03.2002
40.368 Beiträge (ø6,28/Tag)

Hi,

Pfeil nach rechts Naja, ich hab halt nun schon öfter gelesen dass sich die Pfanne verziehen kann wenn sie recht viel größer ist als das Feld. 

Bei Eisenpfannen stimmt das ja auch. Ich meinte, dass sich Edelstahlpfannen mit Sandwichboden(!) nicht verziehen wenn sie zu groß sind.
Allerdings wird eine zu große Pfanne im Randbereich natürlich nicht so heiss.

Pfeil nach rechts Ja, im NEUZUSTAND. Dieser Spass hält aber bekanntlich nicht lange an.

Richtig- meine älteste Keramikpfanne ist jetzt ca. 7 Jahre und nicht mehr so wie neu.
Aber es setzt immer noch nichts an. Mehr verlange ich nicht.

Und wenn ich mir in einigen Jahren eine neue kaufen muss bringt mich das auch nicht um.
Was habe ich davon wenn eine Eisenpfanne "in Jahrzehnten" noch funktioniert wenn ich unter der Erde liege? Na!

Aber ich gebe zu, dass eine korrekte Temperatureinhaltung, und die ist das A und O, für die Lebensdauer der Beschichtungen auf Gas und konventionellem Ceran praktisch unmöglich ist. Da hilft auch hoch erhitzbares Fett nur in Grenzen.
Induktion ist da klar im Vorteil.

VG
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 21.08.2007
12.818 Beiträge (ø2,88/Tag)

Pfeil nach rechts Von Emaille hab ich nur gutes gehört und ich kann mich an die blanke Edelstahlpfanne meiner Mama erinnern (hatte so nen geriffelten Boden). Egal was man darin gemacht hat, man konnte alles in Einzelteilen rauskratzen. Darum dacht ich jetzt lieber Emaille. Pfeil nach links

So sehr unterscheiden sich Emaille und Edelstahl nicht, jedenfalls nicht, wenn man sie nach dem Braten sauber macht oder soßige Sachen drin kocht. Dann sind etwaige Patinas, die mancher auch in emaillierten Pfannen züchtet, dahin.

Letztlich ist das eine Frage des Handlings. Ich habe es hier schon oft verlinkt:

http://www.youtube.com/watch?v=NTIcJ_tdEJM&feature=related

Man muss nicht ganz so viel Öl nehmen, aber so kann man sogar in Edelstahlpfannen Rührei braten, ohne es herausmeißeln zu müssen. In Eisenpfannen funktioniert das noch besser.
Wenn man Zeit hat, kann man die Pfanne nach dem Aufheizen mit dem Öl darin auch nochmal abkühlen lassen. Dann abgießen, mit Küchenkrepp auswischen und dann mit frischem Öl losbraten. Der Antihafteffekt hält in einer Edelstahlpfanne, bis man sie mit Spülmittel abwäscht.
Zitieren & Antworten

Mitglied seit 31.07.2016
45 Beiträge (ø0,04/Tag)

@Weyzer Die Gräwe gibt es leider nur in 28 cm (21 cm Bodendurchmesser) und 24 cm (18 cm Bodendurchmesser) Verdammt nochmal - bin stocksauer Was würdest du dann empfehlen?
Zitieren & Antworten
zurück weiter

Partnermagazine