Erfahrungen mit Siemens KochSensor und BratSensor?

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Mitglied seit 07.06.2006
11 Beiträge (ø0/Tag)

Hi zusammen,

kann hier jemand aus erster Hand von Erfahrungen mit den beiden Siemens Sensor-Systemen kochSensor und bratSensor berichten? Vor allem interessiert mich der Einsatz in der Induktionskochstelle. Auch eine Verbindung mit den hier leider zwangsweise zum Einsatz kommenden Slidern wäre interessant.

Das DiscControl oder das TwistPad von Neff wären mir vom Bedienkonzept her sympathischer, allerdings kann ich fast ohne mehrpreis die große Platte mit den beiden Sensorsystemen bekommen und die wirken doch sehr interessant.

Wäre schön wenn hier jemand mit persönlicher Erfahrung was dazu sagen könnte.

Danke!
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Mitglied seit 17.01.2002
22.748 Beiträge (ø3,66/Tag)

Moinmoin fhelmschrott,

Erfahrungen habe ich mit diesen Sensor-Systemen nicht und ich werde sie auch nicht bekommen. Bei meiner Art zu Kochen sind solche Systeme sehr überflüssig wie jede Art von Brat- und Kochautomatiken. Vor Jahren hatte ich mal einen Herd mit Automatik-Programmen, die ich nie genutzt habe (ich kümmer mich lieber selbst um mein Kochgut und stelle die jeweils gewünschte Kochstufe ein).

Zu Slidern und TwistPad kann ich dagegen gut Stellung nehmen: Ich habe Slider, meine Tochter hat TwistPad. Wir sind uns beide einig, dass ein Slider für jedes Kochfeld das Praktischste ist: direkter Zugriff und unmittelbare Regelung. Sie hat sich trotzdem für das TwistPad entschieden, weil man den Knopf für Kinder unerreichbar unterbringen kann. Die Kindersicherung bei Sliderfeldern ist eher auszutricksen, meint sie. Ansonsten finde ich es nicht so praktisch, erst durch Rutschen oder Kippen das gewünschte Feld anwählen zu müssen, bevor man es dann einstellen kann. Bei den Slidern kann ich sogar mehrere gleichzeitig bedienen (genügend Pfoten vorausgesetzt natürlich).

LG UTee
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Mitglied seit 07.06.2006
11 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo Utee,

Der Umweg über das Kippen ist mir grundsätzlich klar - der wäre bei der DiscControl von Siemens ja nicht gegeben. Mein Problem mit der Touchbedienung war in der Vergangenheit (haben beim aktuellen Ceranfeld die Sperrfunktionen und die Zonenauswahl für die Kochzonen per Touch) dass je nach Feuchtigkeitsgrad der Finger die Touchsensoren unterschiedlich zuverlässig bis gar nicht reagiert haben. Daher gings mir darum ob das evtl. mittlerweile bzw. bei den Slidern bei Siemens besser gelöst ist.

Grüße,
Frank
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Mitglied seit 17.01.2002
22.748 Beiträge (ø3,66/Tag)

Oja, das haben sie wohl. Falls man mal mit einem zu feuchten Lappen über das Bedienfeld gefahren ist, wird sofort gemeckert (gepiepst)! Und auch mit nassem bzw. feuchtem Finger habe ich keine Einstellprobleme. Wirklich - ich schwöre drauf!
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Mitglied seit 15.03.2002
37.627 Beiträge (ø6,11/Tag)

Hallo,

mein neues Kocheld hat einen Slider und ich finde ihn besser als die frühere Touch Bedienung.Eine gewisse Umgewöhnungszeit hat man immer wenn man die Bedienart ändert.

Zum Koch/Bratsensor.Habe ich nicht und brauche ich nicht Na!
Abgeshen davon dass ich es ür jemanden der Kochen kann,ziemlich blödsinnig halte ein Omelette- oder Schnitzelprogramm anzuwerfen,gebe ich zu bedenken dass der Bratsensor nur mit den zusätzlich zu erwerbenden "Systempfannen" funktioniert-wenn er denn überhaupt funktioniert Na!
Ich hatte mal die "TempControl" von Siemens.Nie benutzt,da Schrott! Lächeln

Der Kochsensor soll nur mit Gußeisen oder emaillierten Stahltöpfen funktionieren(wie gesagt-wenn überhaupt)Edelstahtöpfe müssen mit einer Art Folie beklebt werden damit der Sensor seine fragwürdige Arbeit verrichten kann.

Man muss sich also,was die Pfannen und Wahl der Töpe bzw. die Folien angeht,mit dem Hersteller verheiraten.
Auch beschränken diese ausfahrbaren Sensoren der "Kochgeschichte" die Pflegeleichtigkeit des Kochfeldes.In den ugen wird sich wunderbar der Siff sammeln Na! Am Ende muss man die Sensoren mit Gewalt rausreissen... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Tu Dir den Gefallen und lasse es sein.Wie groß soll das Feld denn sein?

LG EVA
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Mitglied seit 21.08.2007
11.981 Beiträge (ø2,87/Tag)

Wenn der Sensor dazu führen würde, dass tatsächlich eine bestimmte Temperatur konstant (sagen wir mal +/-1 oder 2°) gehalten wird, fände ich sowas nicht verkehrt. Aber ob das wirklich funktioniert... das müsste mir der Verkäufer aber mal mit verschiedenen Töpfen, Pfannen bei verschiedenen Temperaturen und Füllmengen erstmal zeigen. Vor allem: Wo im Topf soll die Temperatur denn sein? Oben, unten, innen, außen? Da kann es ja je nach Topfmaterial, Menge und Konsistenz des Topfinhaltes erhebliche Abweichungen geben.
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Mitglied seit 15.03.2002
37.627 Beiträge (ø6,11/Tag)

Hi TPunkt,

schau es Dir auf der Siemensseite mal an:Die Kochsensoren gibt es schon rel.lange bei Ceranfeldern.Der zylinderförmige Sensor fährt vielleicht 8cm aus dem Kocheld raus und misst an einer aufgeklebten Folie die entsprechend hoch am Topf pappt.

Dass die gemessene Temperatur je nach Kochgeschirr variiert ist doch klar.Bei Multiply wird er direkt runterschalten Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Und wenn man öfters umrührt?OhGottohGott Na!


Wie gesagt der Sensor den ich bei meinem alten Siemensfeld im Boden hatte,wo jetzt der Bratsensor ist,hat nie ,auch nur halbwegs,funktioniert.
Und ein Programm für z.B. Steak Medium? Jajaja, was auch immer! Soll nur in den Siemenspfannen funktionieren die es nur als Teflonversion gibt.
Wie toll die bräunen ist ja bekannt und das Programm hat keinen Sensor der die Fleischdicke misst.
Demnächst muss man auch noch die Steaks bei Siemens kaufen... Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Die Kohle würde ich eher in einen Kochkurs investieren.Dann klappts auch mit dem Steak und Omelette.

LG EVA
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Mitglied seit 07.06.2006
11 Beiträge (ø0/Tag)

Danke für Eure Beiträge. Leider kann keiner was zum Sensor sagen und dennoch sagt fast jeder was. Ich weiß schon dass neues generell immer erstmal schlecht ist. Auch Mythen wie die von der Systempfanne halten sich beständig, auch wenn sie nicht stimmen.

Etwas bleiben zu lassen ist auch natürlich immer die einfachste Variante um möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen.

Ich gebe jedoch die Hoffnung nicht auf, dass noch jemand auftaucht der aus Erfahrung davon berichten kann. Die anderen können gerne weiter diskutieren, ihr seht jedoch sicher ein, dass mir das nicht wirklich weiter hilft. Eine eigene Meinung hab ich ja schon, brauche auch keine neue :)
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Mitglied seit 15.03.2002
37.627 Beiträge (ø6,11/Tag)

Hi,

dann solltest Du Dich aber zumindestens für die Meinung von Siemens interessieren:

produkte24.com/cy/siemens-electrogeraete-gmbh-1776/kochfelder-mit-brat-und-kochsensor-plus-2009-23567.html

Neu ist es auch nicht.Die Temp.Control die ich hatte war von 2003.Dieser Prospekt ist aus 2009. Und den "Mythos der Systempfannen" hat Siemens selbst verbreitet.
Die sollten es doch,als Hersteller, "aus erster Hand" wissen-oder nicht?

Auch wenn es nicht in Dein Wunschdenken,oder Deine "eigene Meinung" passt so steht es trotzdem auch in den Anleitungen der aktuellen Geräte.

Man muss nicht auf die heisse Herdplatte fassen um zu wissen dass man sich verbrennt.Das unterscheidet den Menschen von den meisten Tieren Na!
Aber manche Menschen brauchen halt trotzdem diese "praktische Erfahrung" Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Gruß EVA
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Mitglied seit 07.06.2006
11 Beiträge (ø0/Tag)

Ich hatte ja mit einer ähnlichen Reaktion gerechnet. Auch wenn das vermutlich jetzt nicht logisch für Dich klingt, aber 2003 und 2009 haben mit der aktuellen Modellreihe wenig zu tun. Im Gegensatz zu den alten Modellen liefert Siemens heute auch keine WMF-Pfanne (die im Test als am besten geeignet empfunden wurde) mit den Kochstellen aus. Die aktuelle Generation ist offenbar gut genug um auch mit anderen Pfannen weitestgehend zurecht zu kommen. Richtig ist, dass das nicht mit allen Pfannen gleich gut klappt. Damit muß man wohl leben möchte man die Funktion haben. Kann einem passen oder aber auch nicht. Eine Systempfanne gibt es Stand heute nicht - zumindest gibt der Katalog 2010/11 dazu keine Info her.

Im übrigen geht's mir mehr um den Koch- denn um den Bratsensor. Mich interessieren da auch weniger die evtl. automatisch regelnden Programme als die Möglichkeit z.B. siedende Flüssigkeiten konstant siedend zu halten ohne überkochen. Wenn das dann auch noch energiesparend funktioniert dann ist das für mich eine gute Sache. Derjenige der das mit bei geschlossenem Deckel auch ohne Regelung schafft sei gelobt. Mir gelang es bisher nicht, ich bin aber natürlich auch kein Küchenprofi sondern nicht mehr als ein ambitionierter Spaßkoch.

Wie ich mittlerweile aus andere Quelle von einem Nutzer erfahren habe funktioniert der Kochsensor auch recht zuverlässig solange es sich nicht gerade um besonders wärmegedämmte Doppelschichtige Töpfe oder um nagelneue Edelstahltöpfe handelt. Im falle der letzteren helfen wohl die mitgelieferten Klebestreifen, bei den wärmegedämmten ist da logischerweise nichts zu machen - die setzen wir hier aber auch nicht ein.

Vermutlich interessiert Euch das aber ohnehin nicht wirklich. Ich harre mal weiter der Dinge die da noch kommen mögen und werde dann weiter sehen.
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Mitglied seit 15.03.2002
37.627 Beiträge (ø6,11/Tag)

P.S.

Zitat aus der Anleitung des aktuellen Siemens Induktionsfeldes EI675MB31E

"Für die Bratsensorik stehen speziell geeignete Pfannen zur Verfügung.Nur diese Art von Pfannen verwenden!Mit anderen Pfannen kann die Temperatur nicht reguliert werden."

Pfeil nach rechts Leider kann keiner was zum Sensor sagen und dennoch sagt fast jeder was. Ich weiß schon dass neues generell immer erstmal schlecht ist. Pfeil nach links

Die anderen "Mythen" die ich oben geschrieben hatte,obwohl ich Deiner Meinung nach "nichts zum Sensor sagen kann",kannst Du dort auch nachlesen.

EVA
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Mitglied seit 21.08.2007
11.981 Beiträge (ø2,87/Tag)

Mich interessiert das schon- glaube aber aus praktischen Erwägungen heraus nicht so recht dran. Vielleicht klappt es ganz gut bei Nudelwasser. Aber bei hitzesensiblen Saucen oder dickflüssigen Cremes/Puddings, da, wo es wirklich auf 2 Grad mehr oder weniger ankommt?

Pfeil nach rechts Wie ich mittlerweile aus andere Quelle von einem Nutzer erfahren habe funktioniert der Kochsensor auch recht zuverlässig Pfeil nach links

Na dann kauf doch (denn eigentlich hast Du Dich doch schon entschieden, oderNa!) und berichte hinterher über Deine praktischen Erfahrungen.
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Mitglied seit 15.03.2002
37.627 Beiträge (ø6,11/Tag)

Hi,

Sensorkochen ist "für Speisen die in viel Flüssigkeit oder viel Fett erhitzt werden" (Zitat Siemens Anleitung)

Ist also nix mit Soßen,TPunkt. Die kann doch nur der Thermomix Na!

Es gibt 5 Einstellungen.Von Warmhalten 60-70 Grad über garziehen lassen 80-90 Grad;Kochen,Sieden 90-100 Grad und Schnellkochtopf 110-120 Grad bis zum Frittieren 170-180 Grad.

Hmmm die Spaghetti werden bestimmt lecker wenn sie in Wasser irgendwo zwischen 90 und 100 Grad dümpeln mhmmmh hmmhmhmmmmhhh

Aber vielleicht können es die Programme besser? Es gibt welche für "Kartoffel kochen","Gemüse kochen"(die haben auch immer die gleiche Garzeit Na! ) bis hin zu "Milch erwärmen".

Gerade das Milch erwärmen ist auf einem Induktionskochfeld eine große Herausforderung.....

Pfeil nach rechts Wie ich mittlerweile aus andere Quelle von einem Nutzer erfahren habe funktioniert der Kochsensor auch recht zuverlässig Pfeil nach links

Huuui-Es ist so spektakulär dass es per KM mitgeteilt wird.

Wie es aussieht werden wir unter diesen Umständen nie in den Genuß der geheimen,praktischen Erfahrungen kommen.
Hach-das betrübt mich wirklich traurig

Viel Spaß beim programmierten Milch aufwärmen und Schnitzel braten.

EVA
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Mitglied seit 21.08.2007
11.981 Beiträge (ø2,87/Tag)

Pfeil nach rechtsEs gibt 5 Einstellungen Pfeil nach links

Suuuuper.
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Mitglied seit 15.03.2002
37.627 Beiträge (ø6,11/Tag)

Jetzt wühle nicht noch in meiner Wunde,TPunkt zum Heulen zum Heulen

Du weisst genau dass ich mir gerade ein neues Kochfeld ohne diese Wundertechnik gekauft habe und ,da ich ein armes Kirchenmäuschen bin,für die nächsten 15 Jahre kalte Milch trinken muss Welt zusammengebrochen
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