Miele-DG/DGC 5061/5040/5080/XL Erfahrungen-Tips & Tricks Teil 2

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Mitglied seit 15.03.2002
38.200 Beiträge (ø6,15/Tag)

So ihr Lieben,

wie angekündigt ist hier Teil 2.

LG EVA
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Mitglied seit 15.03.2002
38.200 Beiträge (ø6,15/Tag)

HIER ist der Link zu Teil 1.

Letzte Woche habe ich den von Alex vorgeschlagenen Test gemacht,oder besser gesagt,machen müssen.

Mein Bäcker hat mich im Stich gelassen und es gab kein Baguette.Bevor ich bei itgendeinem Bäcker irgendein Baguette kaue dachte ich mir es mal mit vorgebackenen Baguettes zu versuchen.Die verkauen auch viele "Bäckereien"

Ich habe also im Supermarkt ein Doppelpack von Delifrance(?) gekauft.Au der Packung stand 10-12 Min. bei 210 Grad.

Eines habe ich nach diesen Parametern in den Heissluftofen gegeben,das andere in den vorgeheizten(!) DGC- 200 Grad 90%.

Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht.Das DGC Teil ist nochmal,im Gegensatz zum anderen, richtig aufgegangen und ich meine auch es sei knackiger gewesen.

LG EVA
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Mitglied seit 21.02.2007
28.190 Beiträge (ø6,4/Tag)

Danke für die Thermoplate-Infos.

Mag sein, dass sich momentan noch kein eigener thread dafür lohnt ----- so viele Erfahrungswerte habt ihr ja noch nicht, wie mir scheint Na!
Ich werde mich dann mal intensiv in die Rieber-Informationen einlesen und gucken, was für mich sinnvoll sein könnte.
Insgesamt bin ich was Garbehältnisse betrifft, sehr gut sortiert --- aber irgendwie kommen auch alle regelmäßig zum Einsatz, während der Bräter, der auch in den Backofen gehängt werden kann, eher ein Schattendasein führt.
Deshalb denke ich in Sachen Thermoplate auch nicht an großvolumige Gefäße sondern wirklich eher an flache Formen zum Anbraten von Fischen z. B. die dann im Dampf weitergaren dürfen.

Mal gucken.

LG Carrara

Auch das beste Werkzeug kann mangelndes Know-how nicht ersetzen!
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Mitglied seit 15.03.2002
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Hallo,

Pfeil nach rechts - so viele Erfahrungswerte habt ihr ja noch nicht, wie mir scheint Na!

Carrara-es ist eine eckige Multiply-Bratpfanne die man in den DG/DGC schieben kann-mehr nicht.An welche "Erfahrungswerte"hattest Du denn gedacht? na dann...
Das einzige was ich interessant fände wäre,wie sich die dünnere 2,7mm Variante beim Anbraten,in Bezug auf Verziehen, verhält.Aber eigentlich hat Rieber das selbst schon beantwortet indem sie für starkes Anbraten die 4mm Variante anbieten.

Hier noch einmal der Link zum Webhändler der zumindestens über die verschiedenen Varianten und Listenpreise Auskunft gibt:

grosskuechenprofi.de/index.php?cat=c3965_ohne-Griffe.html


Man kann,wie bei den Pfannen auch,mit Sicherheit darüber diskutieren ob man beschichtete nimmt oder nicht.Darüber gibt es ellenlange Threads.Fest steht-keine Beschichtung hält ewig-auch die keramischen nicht Was denn nun?
Die unbeschichtete TP-Variante heisst Nano...

Was die Größe angeht,kommt es nicht nur auf die geplante Nutzung,sondern vor allem auf das Kochfeld,bzw. die Zonegröße an.
Auch mit einer Bräterzone oder den neuen Flexzonen hätte man mit einem 2/3 GN kältere Flächen.
Hat man mit einem 1/2 GN auf einer runden Zone aber auch.Da muss man das Gargut halt etwas bewegen.
In Gastroküchen sieht das anders aus. Die haben größere,auch eckige, Zonen.

Ich habe,neben Eisenguß,nur noch Multiply,oder wie Rieber es nennt Swiss-Ply, Kochgeschirr(Töpfe und Pfannen).Es leitet hervorragend,aber es speichert nicht wie Gußeisen.Deshalb kann man beim köcheln sogar die Position der Induktionsspule sehen-Sprich an der Stelle ist es heisser.Das merkt man auch beim Anbraten.

Übrigens habe ich kürzlich meinen emaillierte,ausdrücklich spümafesten, Le Creuset "Gourmet Profitopf" in den DGC auf den Rost gewuchtet.Geht auch und man hat beim Anbraten auf dem Kochfeld eine gleichmäßigere Wärmeverteilung.

Deshalb hatte ich auch geschrieben dass ein TP kein Muss ist.Aber nett sind sie schon ... Lachen

LG EVA

LG EVA
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Mitglied seit 15.03.2002
38.200 Beiträge (ø6,15/Tag)

Hallo,

@Carrara:Wie ist das bei Deinem 4080-zählt da die Zeit beim Combigaren auch erst wenn das Teil hochgeheizt ist?

LG EVA
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Mitglied seit 21.02.2007
28.190 Beiträge (ø6,4/Tag)

Ja Eva,

selbst der gute alte DGC 4080, der als Diplodocus eigentlich gar nichts mehr in diesem thead der High-Tech-Geräte verloren hat, zählte seine Garzeit ab Erreichen der Gartemperatur.

LG Carrara

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Mitglied seit 15.03.2002
38.200 Beiträge (ø6,15/Tag)

Danke Carrara,

das erklärt auch die unterschiedlichen Rezeptangaben,z.B. die zig Garschritte beim Brot backen, im gelben Buch.

Deine Rezepte habe ich immer in den vorgeheizten DGC gegeben.Dann stimmte es natürlich.Morgen mache ich Dein leckeres Hokkaido Rezept.Finden wir saulecker wenn ich das mal so formulieren darf.Damit die anderen es auch mal probieren: Hier ist es!

Wieso Diplodocus?Bis auf das fehlende Perfect Clean ist doch kein großartiger Unterschied zum 5080.Wie ich das sehe,ist Deine Software auch nicht so "versponnen" Na! ,also besser.


Aaaber ich habe jetzt erst bemerkt *ups ... *rotwerd* dass ich in der Überschrift statt "4080" "5040" geschrieben habe *ups ... *rotwerd* *ups ... *rotwerd*
Den 5040 gibts doch garnicht Welt zusammengebrochen Welt zusammengebrochen In Teil 1 auch Jajaja, was auch immer! Da hat mir der neue DGC wohl das Gehirn vernebelt,oder besser gesagt verdampft Na!

Vorschlag / Idee Wäre einer der Mods vielleicht so nett,zumindestens in diesem Thread,in der Überschrift aus "5040" eine "4080" zu machen? Küsschen Küsschen

War der Diplodocus eine Anspielung darauf,Carrara?Mea culpa Welt zusammengebrochen

Peinlich berührte Grüße EVA
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Mitglied seit 21.02.2007
28.190 Beiträge (ø6,4/Tag)

Bingo !

Grundsätzlich habe ich es in meinen Rezepten so gehalten wie es in den Kochbüchern, Anleitungen.... der Hersteller auch praktiziert wird und die Garzeiten ab Erreichen der Gartemperatur angegeben, obwohl ich in aller Regel alle Speisen in den kalten DGC stelle.

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, heize ich den DGC nicht vor ----- okay, wenn ich vorher Gemüse vorgegart habe, ist er natürlich noch relativ warm und heizt entsprechend schneller auf. Aber das geht ja dann auch aus dem Rezept hervor, wie z. B. beim gefüllten Hokkaido. Da werden die Kürbishälften vorgegart und dann gefüllt ---- der DGC kühlt zwischenzeitlich nicht völlig ab.

Die Aufheizzeit ist m. E. aber so kurz, dass es normalerweise keinen großen Unterschied macht -- zumindest nicht bei den DGC-Rezepten, die ich bislang eingestellt habe.

Wenn ich jetzt anfangen würde, mich mit Fleisch im Combibetrieb zu beschäftigen, wäre es evtl. anders, obwohl ich es kaum glaube.
Die ein bis zwei Minuten hin oder her bei gefüllten Gemüsen dürfen ganz sicher nicht über Erfolg oder Misserfolg eines Rezepts entscheiden.

LG Carrara

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Mitglied seit 15.03.2002
38.200 Beiträge (ø6,15/Tag)

Tja-meiner braucht rund 8 Minuten wenn ich 170 Grad 50% einstelle.

Beim Kürbisrezept oder Aufläufen und gefülltem Gemüse macht es nichts aus,aber bei Fleisch/Geflügel "am Stück"ist es mir irgendwie symphatischer sie in den vorgeheizten DGC zu stellen.
Beim Backofen,der auch schnell hocheizt(ist ein Kompaktgerät) stelle ich die Sachen ja auch nicht in das kalte Gerät,oder gebe Fleisch in die kalte Pfanne.

Ich stelle das Vorheizen einfach als 1 Garschritt ein.Dann piept er wenn er soweit ist-kein Problem.

Ich warte noch ein paar Tage ab ob sich einer der Mods erbarmt die Überschrift zu ändern.Ansonsten mache ich Teil 3 auf mit der richtigen Überschrift.War wirklich keine Absicht Carrara.Ich wollte selbstverständlich den 4080 auch mit reinnehmen,wie auch die reinen DGs.
Wieso ich Depp 5040 geschrieben habe,weiss ich auch nicht. Jajaja, was auch immer! Ich werde alt.... Welt zusammengebrochen

Schönen Abend!

LG EVA
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Mitglied seit 21.02.2007
28.190 Beiträge (ø6,4/Tag)

Pfeil nach rechts aber bei Fleisch/Geflügel "am Stück"ist es mir irgendwie symphatischer sie in den vorgeheizten DGC zu stellen.
Pfeil nach links

was große Fleisch- und Geflügelstücke betrifft, da kann ich nicht mitreden zum Heulen ----- meine Hühnerbollen funktionieren auch so und meine Fischrezepte sowieso.
Die Logik erschließt sich mir auch nicht völlig.
Wenn ich jetzt ein großes Fleischstück in einen kalten DGC stellen würde (mache ich nicht, stehe ja auf Fische Na! ) und dieser DGC würde von mir aus 8 min brauchen um 180° zu erreichen ------ welchen Riesenunterschied macht das für das Fleischstück?
In diesen 8 min erwärmt es sich doch vermutlich kaum ---- oder doch?
Nachgemessen habe ich es nie, aber ich glaube nicht, dass die Phase unter 100° viel bringt und die paar Minuten danach können doch keinen eklatanten Unterschied machen.

Aber wenn es dir sympathischer ist, dir die Finger zu verbrennen -- kein Thema, ich versuche es, so weit es geht zu vermeiden, den heißen DGC zu öffnen.

LG Carrara

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Mitglied seit 15.03.2002
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Lachen Ja in Deckung gehe ich schon wenn ich den DGC öffne.Vor allem wenn viel Dampf im Spiel ist.Verbrannt/Verbrüht habe ich mich aber noch nie.

Große Braten mache ich auch nicht,aber beim Garziehen lassen von, z.B. dem vorher angebratenen Kalbfiletmedaillons,die ich in Teil 1 mit Foto beschrieben hatte meine ich dass es besser ist wenn der DGC vorgeheizt wird,weil sich dadurch schlicht die Garzeit verkürzt.Die Medaillons sind dann außen weniger durchgegart und somit zarter.Sie brauchen ja insgesamt,im vorgeheizten Gerät nur 15 Min.
Da machen 7/8 Min. mehr schon etwas aus.Bei Hähnchenbrustfilets mache ich das auch.

Die Hersteller mancher Gastro-Kombidämpfer empfehlen sogar das Gerät um 20 Grad höher als die gewünschte Temperatur vorzuheizen da sie durch das Öffnen absackt und dann schneller wieder erreicht werden kann.

Aber jeder hat halt so seine eigenen Methoden Lächeln

Die Backrezepte im gelben Mielebuch unterscheiden sich,was die Garschritte und Zeiten angeht von den Rezepten im Buch vom 5080 und vermutlich auch von Deinen im 4080.Da haben sie die Aufheizzeit miteingerechnet,da Teige,vor allem mit Hefe, sehr temperaturempfindlich sind.

LG EVA.
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Mitglied seit 12.08.2004
1.598 Beiträge (ø0,3/Tag)

Guten Morgen!
Ihr habt grade eine Verständnislücke bei mir geschlossen wegen des Aufheizens und der vielen Garschritte. Danke.
Gestern habe ich meinen kleinen Rieber bekommen und nun endlich das Risotto ausprobiert, nach dem es mich schon so lange gelüstet. Auf dem Herd angeschwitzt, aufgegossen und 20 min in den DGC. Danach Butter und Parmesan eingerührt. Lecker, easy, perfekt. Mein Mann meinte, für Risotto würde es direkt gut schmecken. Was denn nun? Der Behälter wird sehr schnell heiß und nichts pappt. Die Beschichtung ist aber bestimmt noch Teflon, leider war kein Zettel dabei. Egal, trotzdem schönes Arbeiten damit. Nächste Woche gibt's Ente zu weiteren Testzwecken. So, mein Sauerteig blubbert, jetzt werden Weizendinkel-Baguettes produziert. Und heute Abend Lammrücken. Es ist ein ganz zartes kleines Stück. Anbraten und dann 130Grad?

LG

layla
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Mitglied seit 21.02.2007
28.190 Beiträge (ø6,4/Tag)

@ Layla,

wenn der 'kleine Rieber' (welcher ist es denn?), eine Möglichkeit ist, einen Risotto-Gegner zu bekehren, ist das ganz klar ein sinnvolles Teil Lachen

Da Lammrücken (außer bei den Lammlachsen, die ich als Rezept eingestellt habe) bei mir ein völliges Glücksspiel ist, hoffe ich, dass du von anderer Seite Tipps bekommst.

LG Carrara

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Hallo,

richtig bekehrt hört sich das aber nicht an... Na!

Risotto habe ich im DG/DGC noch nie probiert.Hast Du Wein und Brühe zusammen reingekippt und die gleiche Menge Flüssigkeit wie bei einem konventionellen Rezept genommen?Ich mache den im "spanischen Thermomix" oder au dem Kocheld und dachte immer dass der Reis mehr Geschmack aufnehmen kann wenn das Wasser aus der Flüssigkeit verdampft.

Ich habe heute die Baguettes nach dem Miele Rezept gemacht.Die gleichen Zutaten standen auch in einem anderen Backbuch.
Das Programm habe ich ignoriert und die in dem Anwendungshinweise-Heft genannten 5 Garschritte genommen.

Die entsprechen dem Programm.Man kann bei dem Programm verschiedene Bräunungsgrade eingeben.Wenn man die Garschritte selbst eingibt unterscheidet sich der letzte Garschritt(je nach Bräunungsgrad) nur durch die Temperatur(145 - 185 Grad),also nicht durch die Zeit.
Das finde ich eigenartig na dann...
Ich habe 175 eingegeben und als mir die Teile von außen nach 45 Min. (statt der geforderten 60 Min) OK erschienen,habe ich ganz plump mit dem Thermometer nachgemessen und sie waren OK,bzw. essbar.

Ich fand sie aber 1. zu dick und 2. rel. schwer,also kompakt(wenig Luftblasen) für die Größe.Das nächste mal mache ich aus der gleichen Teigmenge drei dünnere und gebe 50%(?) mehr Hefe zu.Mal schauen was passiert Na!
Bin heilfroh dass ich mir das Baguetteblech gekauft habe,sonst wären es vermutlich Fladen geworden Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Lammrücken ausgelöst oder nicht? Wenn nicht kann man ihn auch hübsch zur Krone binden.
Mit 130 Grad dauert es halt entsprechend länger und ich würde mindestens 70% einstellen.
Ansonsten habe ich bei den feinen,vorher kurz angebratenen Stücken immer gute Erfahrungen mit 150 Grad 60 % gemacht.
Bei Lamm bis zu einer KT 60 Grad.Wenn es am Knochen ist-vorsichtig mit dem Thermometer sein.Er muss einen gewissen Abstand zum Knochen haben da der heisser wird.

LG EVA

P.S. Jetzt ist WE und die Mods haben anderes zu tun als Überschriften zu ändern.Wenn sich bis Mittwoch nix tut mache ich Teil 3 auf.
Wenigstens haben layla und die anderen,incl. Paul,die auch den 4080 hat,ebenfalls nix bemerkt... Na!
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Mitglied seit 21.02.2007
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Von mir aus muss keiner ne Überschrift ändern, zumal das die Mods m. W. nicht können und die Admins anderes zu tun haben ---- und Layla mit ihrem 5080 wird das sicher auch nicht stören.

LG Carrara

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