Messer, welche sind zu empfehlen?!

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Mitglied seit 31.01.2006
276 Beiträge (ø0,06/Tag)

Hallo!

ich habe vor einer Woche meine Prüfung zur Köchin erfolgreich absolviert und jetzt wollte ich mir gerne \"vernünftige\" Messer zulegen.
Steh ich da..... gibt soooo viele....
also bis jetzt hat mich ein Messer durchgebracht (von Zwilling Professional \"S\"). Des find ich eigentlich gar nicht sooo schlecht. Zwischendurch hab ichs mal mit so Porschemessern von ner Freundin versucht (die war da SO stolz drauf) aber die Dinger find ich einfach unhandlich....
Zu meiner Prüfund hab ich von einem Bekannten Messer geliehen bekommen auch von Zwilling, Santokumesser etc.

Jetzt wollt ich gern mal verschiedene Meinungen hören, welche Messer empfehlenswert sind. Ich weiß, jeder schwört so ziemlich auf seine... und jeder kommt mit anderen besser klar.... aber vielleicht mögt ihr mir trotzdem eure Empfehlungen preisgeben Na!

Danke
Taschali
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Mitglied seit 31.03.2003
1.826 Beiträge (ø0,31/Tag)

Hallo Taschali,

ich schwöre auf Haiku-Messer

LG stecs
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Mitglied seit 15.11.2004
616 Beiträge (ø0,12/Tag)

hi taschali....

da geh ich mit........

haiku in der damststahlausführung..........

mfg der germanchef


Köche regieren die Welt!!!
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 06.06.2002
19.330 Beiträge (ø3,12/Tag)

... und das Ganze wandert jetzt in die Küchenausstattung Na!

Gruß

Tin


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Ja, wo\'s mal sitzt, da sitzt es. (Fontane)
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Mitglied seit 31.01.2006
276 Beiträge (ø0,06/Tag)

habsch noch gaaaaar nicht von gehört.... aber naja..... bin ja auch noch jung und neu Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

und wo liegen die so? so preislich halt?!
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Mitglied seit 29.08.2005
41 Beiträge (ø0,01/Tag)

Haiku kann ich auch empfehlen. Kosten zwischen 42 und ca. 100 Euro, das große Kochmesser gibts für 75 Euro. Viele Händler geben Köchen 10 % Rabatt.

Grüße
Tommy
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Mitglied seit 11.09.2005
3.765 Beiträge (ø0,75/Tag)

Hallo Taschali,


ich habe Lieblingsmesser:

1. ein Santoku-Messer von Güde
2. ein Fischmesser von TCM
3. 3 versch. kleine Messer von Windmühle - die rosten zwar immer, sind aber immer schneidscharf!


LG, Ute.

\"Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.\" (Saint-Exupéry)
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Mitglied seit 06.08.2005
776 Beiträge (ø0,15/Tag)

Hallo Ute

Güde und Herder(Windmühle) finde ich auch gut, aber was bitte ist ein \"Fischmesser\" ?


Grüße

otto03
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Mitglied seit 11.09.2005
3.765 Beiträge (ø0,75/Tag)

@otto

Bitte nicht schimpfen... ich kaufte es wirklich im Shop der bekannten Kaffee-Marke, und es nannte sich \"Fischmesser\" - ist aus Edelstahl und recht nett scharf! Natürlich nutze ich es nicht nur, um Fische zu filetieren! Viel besser eignet es sich meiner Meinung nach, um Gemüse zu schneiden oder Fleisch... naja... jedem das seine!

Laienhafte messerscharfe LG, Ute.

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Mitglied seit 28.10.2004
1.923 Beiträge (ø0,36/Tag)

<<haiku in der damststahlausführung.......... >>>

???

es gibt keine haiku damaststahlmesser
haiku ist ganz normaler klingenstahl

damast ist kasumi

und für taschali sind haiku in der profiküche ungeeignet wg. holzgriff

zwilling
wmf
dick

schau dir die an
nimm sie in die hand
wenn du glück hast kannst du mal damit schneiden

wo wohnst du???
nächste woche ist messe in frankfurt
wenn dein chef dir karten besorgen kann
hast du alle großen hersteller dort versammelt

fg
U.
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Mitglied seit 22.10.2005
12 Beiträge (ø0/Tag)

Bei Kochmessern gibt es natürlich eine große Auswahl, und es hat sehr viel mit persönlichen Vorlieben zu tun.
Zunächst mal ist es sicher eine Glaubensfrage, ob man unbedingt ein japanisches Messer oder eines aus Solingen möchte. Ich persönlich finde die traditionelle Machart der Messer von Güde in Solingen sowie von Robert Herder / Windmühlenmesser nicht nur qualitativ, sondern auch optisch ansprechend. Ein Messer mit Olivenholzgriff oder Kirschbaumholzgriff liegt einfach angenehm in der Hand - stellt aber natürlich gewisse Ansprüche an die Pflege.
Aber auch japanische Kochmesser haben absolut etwas für sich: die genannten Haiku Messer sind auf jeden Fall empfehlenswert, aber auch KAI Kochmesser sind besonders scharf und machen durch die 32-Lagen-Damaszenerstahl und den besonderen Schliff etwas her.
Ich bin überzeugt, dass es wie in vielen Produktbereichen ist: ab einer bestimmten Qualitätsstufe kann man nicht viel falsch machen beim Einkauf, dann hängt es eben nur noch von Optik, Gefühl etc. ab.
Auch die Preise bei unseren Messern sind doch bei den genannten Marken ähnlich, so dass letztlich die persönliche Vorliebe entscheidet.
cu
michael
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.02.2006
62 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hi Taschali and all!!

Ich würde an Deiner Stelle die Finger von den \"Japanern\" lassen.
Erstens sind die guten sehr teuer.

Zweitens \"verzeiht\" Dir ein gutes Solinger Produkt einen Fehler bei der Handhabung viel eher.

Die japanischen Messer sind zwar wirklich scharf (weil sehr harter Stahl), aber einmal auf `nem Knochen verkantet -
das wars gewesen. Das Nachschleifen sollte immer auf einem Wasserstein erfolgen, was schon
während des Vorbereitens umständlich ist. Während des a la-carte : unmöglich.

Drittens bist Du ja erst am Anfang Deiner Karriere, D.h. bei Deinen zukünftigen Stationen
werden sich die Kollegen des öfteren mal ein Messer bei Dir \"leihen\". Am nächsten Tag ist
der Jammer groß, wenn Dich die Scharten anlachen.

Falls das schöne Messer nicht verschwindet - gibt es leider immer wieder GRRRRRR

Also fang` wie von den anderen schon geschrieben mit einer soliden, Dir liegenden Grundausstattung an. Wenn Du mal nen festen Posten hast, kannst Du Dir das mit den scharfen \"Kunstwerken\" noch mal durch den Kopf gehen lassen - der Geldbeutel ist dann hoffentlich auch was dicker Lachen

Grüße,
grapp
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Mitglied seit 06.07.2003
145 Beiträge (ø0,03/Tag)

Dreizack und Zwilling aus Solingen sind genausogut wie die Japanischen. Ist eine Glaubensfrage. Na!







Eine schlechte Sauce verhunzt das beste Fleisch. Umgekehrt kann man mit einer raffinierten Sauce Mängel am Fleisch ausgleichen. SAUCEN VOOOOR!
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Mitglied seit 07.09.2005
4.453 Beiträge (ø0,89/Tag)

Hallo,

weil´s gerade so zum Thema passt:

Dieses Ausbeinmesser von Wüsthof mit Solinger Klinge (Neupreis heute ca. 42 Euro) hat mir 25 Jahre gute Dienste getan. Vorgestern fiel es mir von der Arbeitsplatte auf den Fliesenboden, dabei sprang ein Teil des Griffes ab. (ich vermute mal Materialermüdung?!)

Hab´s jetzt mal zum Hersteller geschickt – mal sehen, was dabei rauskommt



Grüssle aus dem Ländle
Schwaben-Spatz


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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.02.2006
62 Beiträge (ø0,01/Tag)

Hallo Temperator,

es ist auf alle Fälle eine Glaubensfrage. Noch dazu eine kulturelle, wenn man auf den \"richtigen\" Umgang mit Lebensmitteln aus ist.
In Japan werden Lebensmittel mit überaus hoher Qualität nicht nur hoch geschätzt, sondern auch mit Hochachtung behandelt.
Versuch mal mit einem Dreizack eine saubere Tranche vom Thunfisch zu schneiden.
Und dann nimm mal ein Takobiki von einer guten Schmiede.

Dann wird Dir der Unterschied bewußt.

Ich will hier kein Loblied auf die Japaner singen. Aber beim Schmieden und vor allem Schärfen \"stinkt\" da kein Europäer so schnell ran YES MAN

Ich arbeite auch ganz selten mit meinen japanischen Messern - nur wenn`s eben sein \"MUSS\" Achtung / Wichtig

Für`s alltägliche und grobe tun die allseits bekannten ihren sehr guten Dienst.

Grüße,
grapp
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