Grundrezept Thüringer Bratwurst

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Mitglied seit 10.10.2005
709 Beiträge (ø0,14/Tag)

Nabend zusammen.

Nachdem ich mich hier etwas belesen habe wollte ich mich auch mal am Wursten versuchen. Allerdings finde ich keine wirklichen Rezepte. Die Datenbank spuckt mir nur Verwendungsmöglichkeiten von Bratwürsten aus. Eine Art "Grundrezept" für eine Thüringer Roster wäre nett...

Achja, und noch eine Frage: Bei Ebay habe ich Ziegensaitlinge entdeckt, sogar ziemlich günstig. Sind diese dann nach dem Grillen mitessbar, oder muß ich meine Würste dann schälen?

Danke schonmal...

Marv
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 14.09.2003
13.188 Beiträge (ø2,33/Tag)

Hallo!

Ich habe mal geschaut, es ist noch einer wach.

Dir wird gleich geholfen. Lächeln Lachen Lächeln





Gruß Jürgen

Kalorien, sind kleine Tierchen die nachts zu Dir nach hause kommen, und die Klamotten enger nähen.

Unbekannt
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Mitglied seit 11.09.2004
10.782 Beiträge (ø2,03/Tag)

Neeeeee neeeeee,

Obermeister mach Du das mal heute. Lachen Lachen

Immer davor sich zu drücken geht ned.

"Gut Wurschtel" + LG Hobbyko wo bleibt das ...

Grundrezept Thüringer Bratwurst 1275192786

Hobbyko’s Leitspruch:

Ich mache mir nicht viel, .................aus wenig zum Essen !!
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.12.2003
7.846 Beiträge (ø1,4/Tag)

Ja, Jürgen!

Ich bin noch wach! Bevor ich ins Bett gehe, wollte ich noch mal in den CK schauen! Na!



Hallo Marv!

Ich hab' da mal 'was vorbereitet! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Thüringer Rostbratwurst

1 kg Schweinebauch
20 g Salz
5 g weißer Pfeffer, frisch gemahlen
5 g Kümmel, frisch gemahlen
2 Zehen Knoblauch
1 Ei
100 ml Milch

Variationen:
3 g Koriander
oder
3 g Ingwer
oder
5 g Majoran

Frag einfach, wenn du noch mehr wissen willst! Lachen


Gruß Let´s cook baby!Jens


Ein weiches Bett, ein gutes Essen und du kannst die Welt vergessen!
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Mitglied seit 13.08.2006
3.759 Beiträge (ø0,82/Tag)

Hallo Marv,

das Rezept von Cookiejens kann ich vorbehaltlos empfehlen, die Wurst ist superlecker, ich tu immer noch den bei Variationen erwähnten Majoran mit rein. Die Ziegensaitlinge kannst Du problemlos mitessen. Pellen nach dem Grillen gäb auch so furchtbar fettige und verbrannte Finger Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Ich persönlich nehm allerdings lieber den Schweinedarm Kal.26/28 auch von Ebay, der lässt sich leicher befüllen, zumindest, wenn man Anfänger ist (ist zumindest mein Eindruck).

Liebe Grüße,

Biker


Jeder Trottel kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren dieser Welt können keinen Erschaffen!
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Mitglied seit 10.10.2005
709 Beiträge (ø0,14/Tag)

Danke für eure Antworten.

Dann kann ich ja bald meine ersten Versuche starten.
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Mitglied seit 10.10.2005
709 Beiträge (ø0,14/Tag)

Holla die Waldfee...

Heute hab ich das Rezept mal probiert, allerdings erstmal in ner kleineren Menge, und als Bratklößchen verarbeitet. Zu dem Standardrezept kamen noch 3g Majoran und 1 kleine Zwiebel rein.
Also, entweder ist meine Küchenwaage schwer gestört, oder die Gewürze sind seehr großzügig bemessen. Pfeffer und Salz waren auf jeden Fall viel zuviel, ansonsten schmeckt man nicht viel raus. Da werd ich wohl mal die Dosis mindestens halbieren müssen. Derweil plündern meine Kumpels, die als mutige Testesser engagiert wurden, erstmal den Mineralwasserkasten. Und ich helf ihnen mal...
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.12.2003
7.846 Beiträge (ø1,4/Tag)

Hallo Marv!

Das Rezept ist wirklich erprobt, die 20 Gramm Salz pro Kilo Fleisch sind absolut in Ordnung und durchaus üblich!

Ich empfehle dir eine Taschenwaage. Ich habe meine bei diesem Händler gut und günstig erstanden. Ich stelle einen Plastikbecher drauf, drücke die Tara-Taste und meine Brille zurecht. Da verwiege ich mich selten! Na! Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen

Zu salzig wird es aber auch, wenn man statt Hackfleisch gewürztes Mett nimmt! Da muss man anschließend reichlich nachtrinken! Na!



Gruß Let´s cook baby!Jens


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Mitglied seit 23.10.2007
90 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo mal wieder,
Da ich am Wochenende unbedingt die Thüringer Rostbratwürste, u. auch die Bärlauchwürste mal ausprobieren will, hätte ich vorher noch ne Frage:
Da ich sie nicht gleich verzehren kann müßte ich wissen, was besser ist, gleich einfrieren, oder Sieden bzw kochen, wenn ja bitte um Temp.angabe. Und außerdem sind Schafsaitlinge 20/22 ok, die hab ich noch?

mfg
didi
aus Unterfranken
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 14.09.2003
13.188 Beiträge (ø2,33/Tag)

Bei 75 - 85 ° C brühen, vakuumieren. Hält gut eine Woche bei 7° C im Kühlschrank

Ansonsten friere ich ungebrühte rohe Bratwürste innerhlab 24 im TK ein.




Gruß Jürgen
Politiker sind überall gleich. Sie versprechen eine Brücke zu bauen - selbst dort, wo es gar keinen Fluß gibt.
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.12.2003
7.846 Beiträge (ø1,4/Tag)

Hi Didi!

Aus Erfahrung kann ich nur empfehlen, die Würste zu vakuumieren um sie dann ein zu frieren.
Je besser das mit dem Vakuumieren klappt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von Gefrierbrand!

Die eingeschweißten Würste kann ich auch mal in eine Schüssel oder ein Waschbecken mit lauwarmem Wasser legen und sind dann in wenigen Minuten aufgetaut.

Darum friere ich alle Würste ein, die ich nicht am selben Tag grille.

Das Brühen macht die Würste natürlich auch haltbar, aber ist mir zu aufwändig: erst heiß machen um sie anschließend ab zu kühlen und sie dann doch ein zu frieren.

Jürgen hat aber recht und das Brühen sei dem empfohlen, der kein Platz mehr in der Tiefkühltruhe hat!


Gruß Let´s cook baby!Jens


Die Welt gehört dem, der sie genießt.
Giacomo Leopardi
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Mitglied seit 23.10.2007
90 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo Jürgen u. Jens,
danke für die schnelle info, denke werde beides mal ausprobieren.
Da ihr zum Darm und seiner Stärke keine Einwände hattet, gehe ich davon aus, dass es passt!!
http://img.chefkoch.de/img/smileys/hechel.gif
hechel...
mfg
didi
aus Unterfranken
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 14.09.2003
13.188 Beiträge (ø2,33/Tag)

Hallo!


Die Kaliber 20 - 22 Ø nehme ich meist für Bratwurstschnecken, ansonsten die mit 28 - 30 Ø


Gruß Jürgen
Politiker sind überall gleich. Sie versprechen eine Brücke zu bauen - selbst dort, wo es gar keinen Fluß gibt.
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Mitglied seit 23.10.2007
90 Beiträge (ø0,02/Tag)

Hallo,
Rückmeldung von den Bratwürsten: Oh Jeh, ich hätte doch auf euch hören sollen. Als Fleisch nahm ich ein Schulterstück und machte nur die Schwarte weg, dies erschien mir Fett genug, denn meine Frau mag keine fetten Würste dies wollte ich auf keinen Fall beim erste mal vermasseln, schließlich brauchte ich sie als Helfer. Nun gut, als das Fleisch (gefrostet) durch den Wolf ging sah alles ganz gut aus, mit den Zutaten wie oben beschrieben gut vermengt. Unterdessen baute ich unsere Küchenmaschine Bosch Mum8 für die ich sämtliches Zubehör habe um auf Füllrohr. Aber das dünnste Füllrohr war immer noch zu dick für meine dünnen Därme, so daß ich beim aufziehen den Darm öfters verletzte und das Brät herauslief, nun stülpten wir einen Trichter davor, dies ging etwas besser. Alles in allem brauchten wir ca. 2 Stunden, wir hatten den Kampf mit der Zeit u. Temperatur verloren. Wir entschlossen uns alle Würste gleich zu sieden, sicherheitshalber. Aber den Esstest mußten wir auf jeden Fall machen, ( jetzt kommt der erste Satz in meinem Beitrag zur Geltung) Sie staubten beim kauen aber der Geschmack u. die Würzung waren soweit OK.
Fazit:
Aus den gemachten Fehlern lernen und beim nächsten mal besser machen!!!!!
mfg
didi
aus Unterfranken
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Mitglied seit 17.01.2002
10.686 Beiträge (ø1,7/Tag)

Hi m-power

Eine Hälfte Schulter, die andere Bauch - darf ruhig ein wenig mehr Speck haben und sie sind saftig -
und nur mit 70-75° abbrühen dann bleiben sie es auch!

Gruß
Werner
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