Albertos Cucina: Bandnudeln mit Bologneser-Sosse nach DIN-Norm

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Mitglied seit 15.08.2004
5.922 Beiträge (ø1,06/Tag)

@Patzi,

ja, das habe ich gelesen, dass Du den Pancetta nicht bekommen hast. Das habe ich beim ersten Mal auch nicht.

Dein Sohn hat halt einen guten Geschmack, Patzi Lachen

la gon, Surina

wer nicht genießt, ist ungenießbar
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Mitglied seit 11.02.2004
14.112 Beiträge (ø2,45/Tag)

Was wollen denn heute alle mit Pancetta

Vielleicht haben sie alle in den Pastaforum nachgeschaut?


Mein Sohn hat heute Mittag den Rest vernichtet - umgerechnet ca. 1 große Müslischüssel voll - obwohl er im Kindergarten zu Mittag gegessen hat.


Nun? Jetzt ist auch meine Schuld wenn deinem Sohn die Klamotten nicht mehr passen ? Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen Sich auf dem Boden wälzen vor Lachen





Alberto
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Wer immer das gleiche macht, kann nicht andere Ergebnisse erwarten
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Mitglied seit 18.10.2009
4.546 Beiträge (ø1,24/Tag)

Pfeil nach rechts dieses rezept wird seit dem als traditionell bezeichnet und hat allerdings
mit dem originalrezept des mittelalters wenig gemeinsamkeiten. Pfeil nach links

Könntest du mir das verraten oder hast du dieses schon irgendwo veröffentlicht?

Das Rezept halte ich eher für ein Leitfaden oder Grundrezept, wäre ja auch schade, wenn jeder genau die gleiche Sauce kochen und alle gleich schmecken würden.

LG, Marcel
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Mitglied seit 25.01.2006
9.214 Beiträge (ø1,83/Tag)

Im Mittelalter waren Tomaten in Europa unbekannt. Das dürfte den Hauptunterschied ausmachen.

Sicher ist das ein Grundrezept. Aber mit allen Bausteinen, um ein solides Fundament für Varianten zu bilden.
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Mitglied seit 11.02.2004
14.112 Beiträge (ø2,45/Tag)

Ragù alla bolognese - ragù classico


Alberto
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Mitglied seit 11.02.2004
14.112 Beiträge (ø2,45/Tag)

Dann gibt es auch diese Soße, die in der Emilia-Romagna durch die Schwestern Simili bekannt wurde. Nicht traditionell, jedoch sehr oft in dieser Region zubereitet.

Die Schwester Simili sind in Italien mittlerweile eine Legende. Sie sind für gute ehrliche, traditionelle Küche sehr hoch geschätzt und in der gesamte Halbinseln bekannt. Diese Soße ist zwar arbeitsintensiv, aber das Ergebnis entschädigt durch einen sagenhaften Geschmack:

In einer sehr großen Pfanne fängt man mit den Zwiebeln an. 2 El davon in etwas Öl anbraten, dann kommen 2 El Staudensellerie
und anschließend 2 El Möhren. Alles jeweils gut anbraten. Die Reihenfolge ist wichtig, weil damit erst die Zutaten angebraten werden die mehr Feuchtigkeit enthalten.

Dann werden die Zutaten an den Rand der Pfanne geschoben und in der Mitte werden 50 g Pancetta/Speck kräftig angebraten. Dann wird der Speck an den Rand ebenfalls geschoben. Eine Hühnerleber mit einem breiten Messer vorsichtig andrücken. Ganz vorsichtig mit dem Messer die Leber andrücken und von den Sehnen abschaben. Den Sehnennetz entfernen. Die Leber dann kurz in der Mitte anbraten und zum Rand schieben

500 g Rinderhack in der Mitte auf höchster Stufe portionsweise anbraten und zu den Rand schieben. Die Arbeit wiederholen bis das Fleisch alle ist. Es ist wichtig das Fleisch jeweils zu rühren und hacken damit es dann zu Krümel wird. Alle Zutaten werden vorher fein gehackt.

Nun alles schön am Rand schieben. In die Mitte nach und nach ein 1/2 Glas Weißwein eingießen. Alles zusammen mischen und wieder einen Rand bilden. Das gleiche mit 2 Gläser Brühe und 2 Gläser Milch (ich nehme Sahne). Anschließend alles gut mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. (NEIN, keine Kräuter)

Jetzt alles in einen großen Topf geben und 500 g Tomaten durch die Flotte Lotte pürieren und dazugeben. 25 g Butter zugeben und alles knapp 2 Stunden mal mit und mal ohne Deckel köcheln lassen.

Diese Arbeit wird sich durch sehr gute Ergebnis lohnen.

Alberto
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Wer immer das gleiche macht, kann nicht andere Ergebnisse erwarten
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Mitglied seit 25.09.2005
18.722 Beiträge (ø3,63/Tag)

Nachdem ich jahrelang schon keine Bolognese-Sauce mehr gemacht habe und früher immer nur die Schnell-Variante (mangels besseren Wissens), ich jedoch gestern einen unbändigen Appetit auf eine richtig gute Bolognese-Sauce bekam, entsann ich mich des eingefrorenen Rinderhacks und .... dieses Beitrages hier 😉

Ich hatte zwar weder Sellerie noch Speck, statt Weißwein wollte ich Rotwein verwenden und Sahne brauche ich auch nicht an so einer Sauce; aber dennoch wurde die Sauce mit den doch relativ wenigen Zutaten durch das laaaaange Köcheln wirklich köstlich ! Hocharomatisch .... einfach ein Gedicht 😋
Sogar auf den sonst bei mir für sowas obligatorischen Oregano habe ich diesmal verzichtet - und ich freue mich schon sehr auf den Rest, den ich nachher genießen werde 😊 und empfehle dieses Rezept ausdrücklich zur Nachahmung 😉

Und ich habe beschlossen, demnächst einen großen Topf voll auf diese Weise zu kochen und portionsweise einzufrieren !

Begeisterte Grüße - Allegro
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Mitglied seit 26.05.2008
11.447 Beiträge (ø2,73/Tag)

Keinen Sellerie, keinen Speck, Rotwein statt Weißwein.....
was hat es dann noch mit Albertos Soße zu tun?

🙄
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Mitglied seit 25.09.2005
18.722 Beiträge (ø3,63/Tag)

Meiner Meinung nach das Wichtigste: die laaaange Kochzeit und: keine Kräuter !
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Mitglied seit 25.09.2005
18.722 Beiträge (ø3,63/Tag)

P.S.: und genau wegen dieser beiden Komponenten war mir dieser Thread in Erinnerung geblieben - und daher die Anregung, es auch mal so zu versuchen 😋
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