Profi-Biga-Teig auch für normalen Haushalts-Backofen geeignet!


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Hallo Pizza-Freunde!

Der Profi-Teig, den ich in diesem Post vorgestellt habe, funktioniert auch prima in einem normalen Haushaltsbackofen. Habe am Samstag mit diesem Teig Pizza in meinem normalen Haushaltsbackofen gemacht. Mit Pizzastein auf einem Rost in der untersten Schiene, Brotback-Pizza-Stufe, maximale Temperatur (250º C). Es dauert zwar erheblich länger als im Profi-Ofen oder im holzbefeuerten Kachelofen, liefert aber durchaus brauchbare Ergebnisse. Das wollte ich euch nur mitteilen!

LG, Thomas.
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Mitglied seit 27.06.2008
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Hallo Thomas,

eben habe ich die / den? Biga nach deinem Rezept angesetzt. Morgen werde ich dann den Pizzateig zubereiten und am Wochenende die Pizze im kleinen roten Gerät backen. Zuversichtliche Grüße!

Tiiine
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Mitglied seit 28.11.2003
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Hallo Tiiine!

Berichtest du uns, bzw. mir, wie es geworden ist und wie es dir geschmeckt hat? Was für ein Mehl hast du verwendet?

LG, Thomas.
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Mitglied seit 27.06.2008
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Hallo Thomas,

das mach ich doch gerne! Es ist ein italienisches Mehl, von CA**TO, Cuoco - Tipo 00 - Lunga lievitazione mit 13% Eiweißgehalt.

Bin erst einmal gespannt, wie sich der Teig verarbeiten lässt. Spätestens nächsten Montag werde ich mich wieder melden. Pizzateig mit kalter Führung mache ich ziemlich oft, aber dies ist die erste mit Biga.

VG
Tiiine
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Mitglied seit 27.06.2008
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Hallo Thomas,

heute also mein Tätigkeits- und Erfahrungsbericht🙂.

Die Biga habe ich am 8.4. genau nach deinen Vorgaben angesetzt und einen Tag bei Zimmertemperatur reifen lassen. Am 9.4. wurde die Biga - ebenfalls genau nach Vorgabe - mit den übrigen Zutaten verknetet und dann (mit feuchtem Tuch abgedeckt) in den Kühlschrank gestellt.

Am 10.4. wurden drei Portionen Teig (à 250 gr) entnommen und ein paar Stunden auf Zimmertemperatur kommen lassen. Der Teig ließ sich ganz gut ausrollen, klebte allerdings schnell, so dass es ganz ohne Mehlzusatz nicht funktionierte. Gebacken wurden die Pizzen einzeln im kleinen roten Gerät. Vorgeheizt auf 250, nach dem Ein“schießen“ auf 300 Grad erhöht. Backzeit etwa 5 - 6 Minuten. Die Pizzen waren sehr gut, der Teig schön dünn und knusprig und der Rand aufgeplustert.

Der Restteig kam wieder in die Kühlung. Gestern (13.4.) wurden weitere 3 Pizzen gebaut. Der portionierte Teig durfte einige Stunden in der Küche stehen und brauchte wieder einiges Mehl für die Verarbeitung. Der Boden konnte superdünn ausgerollt werden und wurde herrlich knusprig.

Da wir beide Male nur zu dritt waren, blieb Teig übrig, der nicht mehr für zwei Pizzen gereicht hätte. Der blieb bis heute im Zimmer stehen (natürlich abgedeckt), dann habe ich daraus Pizzabrötchen gebacken. Aus dem Teig unter Mehlzugabe eine Rolle geformt, in Scheiben geschnitten und zu Kugeln gerollt. Etwas gehen lassen, dann bei 250 Grad jeweils ein paar Minuten von oben + unten backen lassen, bis sie leicht gebräunt sind. Ein Gedicht, schmeckt wie in der Pizzeria!

Mein Fazit: Das Rezept ist toll! Nach unserem Geschmack kann der Teig viel länger reifen, er entwickelt dadurch Geschmeidigkeit und Aroma und lässt sich immer besser verarbeiten. Mit der längeren Reifezeit bei Zimmertemperatur werde ich experimentieren.

Für unseren Osterbrunch setze ich heute schon Teig an, der wird voraussichtlich zu vielen Pizzabrötchen verarbeitet.

Hat Spaß gemacht! Danke für deine Informationen, die unsere Pizzawelt bereichern.

VG
Tiiine
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Mitglied seit 28.11.2003
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Hallo Tiiine!

Freut mich, daß es euch so gut geschmeckt hat. Die Pizza wird sicher noch besser, wenn du den Teig nicht ausrollst, sondern von Hand zur Pizza formst. Das dann in einem ordentlichen Haufen Feingrieß. So haben wir das beim Pizza-Seminar gemacht. So bleibt noch mehr Luft im Teig. Dazu braucht man allerdings etwas Übung, bis die Pizza schön rund und gleichmäßig dick, bzw. dünn wird.
Das mit der längeren Reifezeit probiere ich auch mal.

LG, Thomas.
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