Kaufdiät am Freitag, 11. Juni 2021 ***TT: Das Gemüse des Monats***

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Mitglied seit 19.09.2014
1.253 Beiträge (ø0,51/Tag)

Einen wunderschönen und ☀️ Freitag wünsche ich euch allen!

Das "Gemüse" des Monats ist der 🥗🥗Blattsalat🥗🥗

Wusstet ihr schon, dass...

🥗 grüner Salat die Verdauung anregt, da er reich an Ballaststoffen ist. Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sind außerdem gut für das Herz. Salat kann Müdigkeit vertreiben und die Nerven stärken. Das enthaltene Chlorophyll, das dem Salat seine grüne Farbe verleiht, unterstützt außerdem die Sauerstoffversorgung des Gehirns und steigert so unsere Konzentration.

🥗 roter Salat einen hohen Gehalt an Carotinen, Folsäure und Bitterstoffen aufweist, was ihn zu einem wirksamen Mittel gegen das Altern und zum Entgiften macht.

🥗 die meisten Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente im Feldsalat enthalten sind.

🥗 man Rucola sowohl roh als Salat oder auch gedünstet als Gemüse verzehren kann. In beiden Formen regt er den Appetit an und fördert die Verdauung.

🥗 krauser Blattsalat eine schleimlösende Wirkung hat und deshalb bei Atemwegserkrankungen hilft.

🥗 die beste Zeit um einen frischen Salat zu genießen die Mittagszeit ist, da der Körper ihn zu diesem Zeitpunkt am besten verdauen kann.

Rezepte habe ich heute nur eines für euch, dafür bin ich umso gespannter auf eure Lieblingsrezepte und Dressings

Blattsalatsuppe - hat von euch schon mal jemand eine Salatsuppe gemacht? 🤔 also ich nicht, aber einen Versuch wäre es sicherlich wert -

Eure Schwobaliesel
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Mitglied seit 23.06.2013
5.627 Beiträge (ø1,93/Tag)


Hallo, 👋🏻👋🏻👋🏻

Kaufdiät Freitag 11 Juni 2021 TT Gemüse Monats 1174774814


TT: Gemüse des Monats

Eigentlich im engeren Sinne kein Gemüse: der Blattsalat. Welche Sorten verwendet ihr? Habt ihr ein gutes Rezept für euer Lieblingsdressing?

LG Michi


"Wer etwas nicht will findet Gründe, wer etwas will findet Wege!"
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Mitglied seit 23.06.2013
5.627 Beiträge (ø1,93/Tag)

Kaufdiät Freitag 11 Juni 2021 TT Gemüse Monats 1174774814 Kaufdiät in einem SatzKaufdiät Freitag 11 Juni 2021 TT Gemüse Monats 1174774814

Im Alltag spare ich an Dingen, die mir nichts bedeuten,
um mir die Dinge leisten zu können, die mir etwas bedeuten!


Gründe und Motive hier zu sein:
Am Monatsende ist das Geld immer knapp.
Der Dispo ist bis zum Anschlag ausgereizt.
Verbindlichkeiten müssen erfüllt werden und lassen wenig Haushaltsgeld übrig.
Man möchte endlich einen Durchblick über die Einnahmen und Ausgaben haben.
Einkommen verringert sich aufgrund von Rentenantritt, Krankengeld, Arbeitslosigkeit oder Ähnlichem.
Größere Anschaffungen stehen im Raum und müssen realisiert werden.
Bisher rinnt euch das Haushaltsgeld aus der Börse, und ihr wisst nicht wohin.
Ihr habt nie wirklich den Umgang mit Geld gelernt.
Ihr möchtet nachhaltiger leben und konsumieren.
Ihr sucht nach erprobten Spartipps.
Ihr wünscht euch Gleichgesinnte, denn im täglichen Leben spricht es sich so schlecht über Geld, insbesondere über das, was nicht vorhanden ist. Ihr dürft aber auch eure ganz individuellen Gründe haben, warum ihr hier gelandet seid, wenn euch die Thematik anspricht.

Die Kaufdiät ist:
Seit Gründung der Kaufdiät verändert sich dieses Forum, es lebt von den Beiträgen, Meinungen, Fragen und Antworten, es lebt dank des aktiven Teams dahinter, welches die Tageseröffnungen formuliert und einstellt, Tagesthemen findet und für den Tagesthread aufbereitet, und die KD lebt von der Beteiligung der Schreiber*innen, die ihr Schwarmwissen teilen und anderen so mit viel Rat und Erfahrung helfen können. Jede*r darf hier mitschreiben, es gibt keine Bedingungen oder Regeln, die eingehalten werden müssen, dennoch gilt die Netiquette.

Wichtig:
Unser täglicher Thread (TT) hier ist öffentlich im Forum "Günstig kochen - günstig leben" ohne Anmeldung lesbar. Also schreibt hier nur Dinge, die ihr unter eurem persönlichen Datenschutz veröffentlichen möchtet. Hauptthema ist natürlich die Kaufdiät.
Nebenthemen und Sammlungen unseres Wissens findet Ihr in der öffentlichen Gruppe .
Wer sich bewusst und intensiv mit den Grundlagen auseinander setzt und sein Konsumverhalten hinterfragt, dokumentiert und bereit zur Veränderung ist, kann viel erreichen, was sich in barer Münze auszahlt.
Wir sind keine Sekte, keine Konsumverächter, keine Nachhaltigkeits-Freaks, sondern Menschen mit besonderen Herangehensweisen zu einem besseren *Auskommen mit dem Einkommen*.

Manche nennen es Mantras, aber frag dich mal:
Brauche ich das wirklich oder will ich es nur?
Wenn ich es nicht gesehen hätte, hätte ich es dann auch gewollt?
Was passiert, wenn ich das jetzt nicht kaufe?
Was ermöglicht mir die Einsparung der Ausgabe?

Schritt für Schritt:
Verhalten lässt sich nicht über Nacht ändern, Übersicht lässt sich selten auch in kurzer Zeit gewinnen, wenn die Papiere noch ungeordnet auf einem Stapel liegen. Geld lässt sich aber ab dem ersten Einkauf sparen, wir empfehlen hierzu in der Einstiegsphase das Wirtschaften mit einem
Wochenbudget (WB)
Als Anhaltspunkt sollte das Budget nicht unter 35 € pro Person für die Woche liegen. Gesundheit und Genuss sind bei diesem Betrag nur mit viel Übung und guter Planung möglich.
Ihr müsst definieren, welche Ausgaben darin enthalten sein sollen. Die Lebensformen und Ernährungsformen sind zu vielfältig.
Basierend auf unserer freiwilligen Umfrage unter den jeweils aktiv schreibenden Teilnehmer*innen liegt das wöchentliche Budget zwischen 25 € und 85 € pro Person. Die Spanne zeigt, wie individuell der Betrag ist. Bitte bedenkt, eure Bedarfe und eure Quellen wie Gartenerträge, TGTG, Nutzung von Foodsharing u.a. – verschafft euch hierzu dringend einen Überblick über die Ausgaben. Notiert sie in einem Haushaltsbuch oder in einer App. Vergleicht die Preise der Güter des täglichen Bedarfs in eurer Nähe.
Ziel ist nicht, mit dem geringsten Budget auszukommen, sondern das individuell passende Budget zu ermitteln und einzuhalten.
Wer mag, kann sich für die Budgetliste eintragen. Für einige Beteiligte ist sie Kontroll-Organ und spornt an im Budget zu bleiben, immer sonntags ist Kassensturz und Meldung. Die Listenregeln kann man hier nachlesen.
Wochenspeiseplan (WP)
Er hilft wirklich im Budget zu bleiben. Baut eure Vorräte ein und orientiert euch am saisonalen und regionalen Angebot. In der Datenbank lassen sich diverse Rubriken finden. Ihr dürft aber auch jederzeit eure Problemzutat im TT schreiben – kochen müsst ihr selbst, aber Ideen gibt es zahllose. Schreibt den Plan nach euren Möglichkeiten.
Hier könnt Ihr Euch Anregungen holen! Beachtet eure Termine und zeitlichen Möglichkeiten – selbst kochen, vorbereiten, einkaufen spart gegenüber Fertiggerichten und Bestellportalen, aber es kostet Zeit.
 Erstellt zumindest für 3 Tage einen Wochenspeiseplan (WP), besser als „spontan“ zu viel zu kaufen!
Geht nie ohne Einkaufszettel (EKZ)
Notiert möglichst genaue Mengen und nicht nur Warengruppen, schreibt ihn in Laufrichtung, teilt in für unterschiedliche Geschäfte ein, falls dies Sinn macht, aber vermeidet Übermengen, unnötige Wege und versucht die Einkäufe generell zu beschränken und seid ruhig mal etwas streng zu euch – es geht mit etwas weniger von allem. Das Licht im Kühlschrank ist der Spot auf euer Eingespartes.

Meist einmal in der Woche bieten wir eine freiwillige Inventuridee an. Manche wissen um jede Zutat, andere brauchen den sanften Druck, um mal wieder genauer hinzuschauen und insbesondere Lebensmittel vor dem Verderb noch einzusetzen und hierzu auch notfalls den angedachten Wochenplan zu ändern. Also schaut bei den Inventuren, was ihr habt. Überlegt auch, was ihr statt einer nicht vorhandenen Zutat nutzen könnt.

Wenn es eine zeitlang mit dem Wochenbudget gelungen ist, zeitgleich hierzu die Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben (KD-Finanz/Budgetübersicht) vollständig ist, ist es je nach Ausgabentyp Zeit für Ansparungen in selbst festgelegte Budgets.

Regelmäßig tauchen die Basispunkte im Tagesthema auf, Ideen und Wünsche für eine Diskussion sind immer willkommen.

Um tiefer in die Kaufdiät einzusteigen möchten wir euch den Leitfaden für Neuankömmlinge Leitfaden für Neuankömmlinge in der Gruppe ans Herz legen. Ebenso die Schritt für Schritt Anleitung. Oder wer sich nicht anmelden mag, der findet viele Informationen rund um die Basics auch hier in der Kaufdiät Bibliothek.

Und hier noch unsere Abkürzungen, damit man uns besser versteht:
TT: TagesThema/TagesThread, KNT: KaufNixTag, KWT: KaufWenigTag, WEK: WochenEinkauf, EKZ: EinKaufsZettel. VAT: VielArbeitsTag, KFN-Gerichte: Gerichte, die sehr kostengünstig sind (KFN= kostet fast nichts). Anhalter: Dinge, die man kauft, obwohl sie NICHT auf dem Einkaufszettel stehen uns aber aufgrund ihrer Präsentation angehalten haben.
TGTG: Too good to go – Essensrettung übers Onlineportal/Kauf
FS: Foodsharing – Essenrettung und kostenfreie Verteilung

Ihr seid hier richtig.Gründe durchzuhalten gibt es genauso viele wie Erfolgsgeschichten!

Als Schlusswort zwei Zitate:
Von Viniferia: Die Werkzeuge hier sind keine Herren sondern ergebene Diener.
Von capuccino1: Es geht mehr als man denkt.

Bewusste Grüße
Eure Kaufdiätler

"Wer etwas nicht will findet Gründe, wer etwas will findet Wege!"
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Mitglied seit 25.01.2014
5.028 Beiträge (ø1,86/Tag)

Guten Abend, guten Morgen.

Ich muss grad lachen denn ich HASSE Blattsalat und kann nie verstehen was daran lecker sein soll. Dieses grüne Zeug ohne Eigengeschmack was man mit Müh und Not mit einem Dressing ein wenig aufpeppen kann…..

Seid mir nicht böse, bestimmt hat auch Blattsalat seine Daseinsberechtigung, nur mir erschließt sie sich nicht. Doch, letzt naschte ich ein frisches kleines Blatt Rucola, das war nicht unlecker. Aber dafür so viel Platz im Garten oder im Topf/Kübel zu opfern, dann noch der Kampf mit den Schnecken…..da finde ich andere Sachen produktiver.

Aber wem es schmeckt und wer es mag…..

Lieben Gruß
Dorit
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Mitglied seit 23.06.2009
2.676 Beiträge (ø0,61/Tag)

Moin,

ich liebe Blattsalate und vor allem freue ich mich immer auf den Kopsalat. Hier wird meist ein Dressing mit Milch/Sahne, frischer Zitrone und Zucker gemacht. Wir gut mit dem Schneebesen geschlagen. Hmmmm lecker und dann Bratkartoffeln mit Spiegelei. Ich liebe diese Kombi, gab es im Sommer oft bei meiner Oma Imi im Sommer. Eine schöne Erinnerung. Wird es übrigens Freitag geben.

LG
Nachteule Annaly
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Mitglied seit 23.07.2008
14.616 Beiträge (ø3,1/Tag)

Moin,

TT:

Ich bin auch ein Salatfan, auch sehr gerne Blattsalate, da gibt es keinen den ich nicht mag. Beim Dressing ist es meist ein Essig-Öl-Dressing, je nach Lust und Salat mit unterschiedlichen Ölen und auch unterschiedlichen Essigen.

Annaly, Bratkartoffeln, Spiegelei und Blattsalat, da kannst du mich auch immer für kriegen....

Schönen Freitag euch allen.

LG

Vini

Erwachsen werden kann ich auch morgen noch Na!

Bevor du mit dem Kopf durch die Wand rennst, überleg dir was du im Nebenzimmer willst Na!
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Mitglied seit 04.09.2016
871 Beiträge (ø0,5/Tag)

guten Morgen!

Wir mögen Blattsalat auch sehr - allerdings erst seit wir selber anbauen und "das grüne Zeug ohne Eigengeschmack" aus dem Supermarkt links liegen lassen können. Speziell im Sommer die italienischen Blattsalate (Misticanza di Radicchio) mit ihrer etwas festeren Konsistenz und dem leicht bitteren Aroma lieben wir.
Blattsalat pur gibt es nur selten. Meist mischen wir mit Tomaten, Gurken, Radieschen, Zwiebeln, Paprika, Pilzen, Mais... usw usf in unterschiedlicher Kombi. Zu Fisch gern Gurken / Lauchzwiebeln / Radieschen / Dill, als Beilage zu Kartoffel- und oder Fleischgerichten die komplette Bandbreite, was grad da ist.
Als Dressing mache ich meist Essig/Öl mit einem Löffel Honig und etwas Senf. Das mache ich meist in einer Flasche für die Woche auf Vorrat. Gern auch immer mal mit verschiedenen Ölen / Essigen, Kräuter und gehackte Zwiebeln machen noch mehr Variationen.

Grüße vom Gartenstreber
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Mitglied seit 20.03.2011
2.696 Beiträge (ø0,72/Tag)

Guten Morgen!

In den Sommermonaten ernähre ich mich in den Büro-Mittagspausen fast ausschließlich von Blattsalat Lachen.
Ich nehme meist den Kopfsalat von unserem Bauern, weil der immer frisch und knackig ist. Dazu würfele ich mir ca. 100 g "Kuhmilch-Feta"/Hirtenkäse und gebe nur Pfeffer, Salz, etwas milden Essig (bzw. Kühne "Salata") und gutes Rapskernöl dazu. Da könnt ich mich reinsetzen Lachen

Gerade gestern hab ich einen Kopfsalat gekauft, diesmal werde ich mit etwas Rucola mischen.

Wir haben für verschiedene Salate auch verschiedene Dressings. Kopfsalat wie gesagt mit mildem Essig und Rapskernöl.
Feldsalat bekommt ein Dressing aus Senf, Salata, gutes Sonnenblumenöl, Pfeffer, Salz und Kondensmilch. Das wird cremig aufgeschlagen und jeder macht sein Dressing selbst über den Salat, damit dieser nicht vorher schon matschig wird.

Rucolasalat wird meistens in ein wenig Ahornsirup mit Zitronensaft und Balsamico gebadet Lachen

Euch einen schönen Tag, ich hab frei aber seeehr viel vor!
LG
Dorette
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Mitglied seit 30.11.2007
3.801 Beiträge (ø0,77/Tag)

Hallo
TT
Ob der Blattsalat Geschmack hat, kommt immer drauf an, welchen Blattsalat man nimmt.
Eissalat und Kopfsalat sind unter den Blattsalaten diejenigen mit dem geringsten Eigengeschmack, finde ich.
Feldsalat, Spinatblätter, Rote Beete Blätter, Endivien, Radiccio, Löwenzahn, Rucola, Gänseblümchen, Spitzwegerich,...
Also eigentlich fast alle anderen Blattsalate haben bedeutend mehr Geschmack.
Ich mache am liebsten eine Mischung aus verschiedenen Sorten Eigengewächs.
Dann hobele entweder Karotte, Gurke, Paprika, schneide Tomate, Zwiebeln oder sonstiges Gemüse in eine Schüssel.
Gerne gebe ich auch Kidneybohnen dazu und Kräuter was das Beet hergibt.
Je wilder die Mischung desto besser.
Salatsoße mache ich meistens aus Rotweinessig von Hengstenberg.
Beim Öl variiere ich gern.
Kürbiskernöl, Rapsöl oder Leinsamenöl sind meist die Sorten die ich nehme.

Grüßle
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Mitglied seit 31.07.2004
2.326 Beiträge (ø0,38/Tag)

Guten Morgen Ihr Lieben,

....ich lass Euch mal ein leckeres Rezept für Salatsosse auf Vorrat hier:

Vorratssalatsosse

Ich reduziere den Zucker und nehme von der selbstgemachten Gemüsebrühe.

Hält sich im Kühlschrank min. eine Woche.

Habt einen schönen Sommertag!!!!

Liebe Grüße Laura

"Am Ende wird alles gut! Ist es nicht gut ist es auch noch nicht das Ende!!!"
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Mitglied seit 25.01.2014
5.028 Beiträge (ø1,86/Tag)

Hallo.

Das leckerste was ich an Blattsalat gegessen habe zuletzt war im Herbst ein Radiccio vom Acker, der hatte einen so festen Kopf ausgebildet, fast wie Kohl.

Schmeckte sehr sehr bitter, ich habe ihn dann in Achtel geteilt und in der Pfanne gebraten/karamellisiert. Das war ziemlich lecker, einfach mit Öl gebraten und etwas Balsamico drauf geträufelt und eine Prise Zucker.

Aber das ist ja dann eigentlich kein Salat mehr gewesen.

Gruß
Dorit
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Mitglied seit 11.04.2013
4.479 Beiträge (ø1,5/Tag)

Guten Morgen Ihr Lieben,

Bevor ich mich wieder in den Garten verfüge, 80 Rote Bete-Pflänzchen warten auf ihre Einpflanzung, wozu ich aber erst noch das Beet machen muss, ein kurzes Statement zum Salat.

Hach Salat! Den gibt es bei uns nahezu täglich und das zum größten Teil nahezu ganzjährig aus Eigenanbau. Dieser Teil wird ab diesem Jahr noch erhöht, da ich ja mein Gewächshaus habe. Wir haben auch Wintersalate, die problemlos im Schnee stehen können.

So Dinge wie Gemüsesalat, Kartoffelsalat o.ä. gehören für mich einfach nicht zu den Salaten, ich esse sie auch nicht wirklich gerne, Ausnahme ist dabei Karottenrohkost.

Blattsalate haben keineswegs keinen Eigengeschmack, sondern sind so unterschiedlich wie Tomate zu Kürbis.
Selbst der vielgescholtene Kopfsalat hat ein sehr spezifisches Aroma. Wenn man sich die französische Bezeichnung anschaut, laitue oder die englische lettuce, dann ahnt man als ethymologisch interessierter Laie schon nach was er schmeckt, nämlich ganz zart nach Milch, zudem milcht er auch ein bisschen, wenn man die dickeren Blattrippen oder den Strunk anschneidet. Ich verwende ihn selten, ich habe ihn nur wenig im Garten, mag ihn aber durchaus. Da ich aber selten ganze Köpfe ernte, sondern immer nur die äußeren Blätter ernte, was beim Kopfsalat nicht so gut geht, nutze ich lieber andere Sorten, die man auch nicht so im Laden bekäme.
Zu den bekannteren Lollo Rosso und Bianco mögen wir sehr gerne Mottistone, das ist ein grüner Salat, der aussieht, als hätte man den roten Pinsel darüber ausgeschlagen, Till gehört zu dem Romanas und ist ein spitziger kopfbildender, sehr zippeliger Salat, ein hübscher Eichblattsalat ist Red Salad Bowl, hab ich in diesem Jahr zum ersten Mal und es wird nicht das letzte Mal sein. Freckles ist ebenfalls ein sehr hübscher gesprenkelter Salat mit allerdings glattem Blatt. Rucola steht immer im Beet und den lasse ich an Ort und Stelle versamen. In diesem Jahr säe ich noch Pirat aus, der ist sehr fein und auch sehr attraktiv. Im August wird jedes freiwerdende Beet mit Feldsalat und später dann auch mit Winterportulak gefüllt. Dazu kommen ein paar Asiasalate, die auch noch den ersten Frost problemlos überstehen. In diesem Jahr hatten wir eigentlich 10 Wochen ununterbrochen Schnee und nach dieser Zeit kamen Feldsalat und Portulak völlig unbeschadet aus dem Tauwasser hervor und ich konnte weiter ernten. Die Asiasalate sind ebenfalls frosttolerant und schmecken leicht pfeffrig.

Dazu schnibbele ich auch gerne zarte Mangoldblätter in meinen Salat, die Blättchen von den dazugereichten Radieschen dürfen auch hinein und auch junge Rote Bete-Blätter sind ganz wunderbar im Salat, in diesem Jahr ist es Jannis, da ich meine heißgeliebten Chioggia nicht mehr bekommen habe. Eine Bete-Sorte, die ich nur jedem ans Herz legen kann. Wenn man die quer in Scheiben schneidet, sind sie rot-weiß geringelt und sehen aus wie ein Kirmes-Lolli, übrigens auch spektakulär roh als geraspelter Salat.

Wir essen die Salate nahezu immer mit klassischer Vinaigrette, die dann durch die verwendeten Sorten von Essig, Senf und Öl variiert werden. wenn ich den Salat ernte, pflücke ich auch immer ein paar Blättchen von den Kräuterbüschen, sei es nun Zitronenmelisse oder -verbene, Anisysop, eine sehr attraktive Staude mit lila-dunkelgrünem Blatt, die weder was mit Ysop noch mit Anis zu tun hat, aber im Salat sehr lecker ist, sowie die Klassiker Petersilie und Schnittlauch. Dem Anisysop gefällt es besonders gut im Hochbeet. Dekoriert wird auch mit Blüten, Schnittlauch, Borretsch, Veilchen und Stiefmütterchen, Rucola.
Im frühen Frühjahr schnibbele ich auch Wildkräuter in die Salatschüssel, hierbei besonders Vogelmiere und Taubnessel, die sind mild und etwas süßlich.

Wenn ich Gurken und Tomaten habe, mache ich auch den berühmten gemischten Salat, aber eigentlich mag ich die Sachen lieber getrennt. Es können bei uns also durchaus auch drei Sorten Salat auf dem Tisch stehen, jeweils mit etwas modifizierter Sauce. Wobei der Gurkensalat der einzige ist, der ganz vielleicht auch mal ein Löffelchen Joghurt verpasst bekommt. So Sachen wie Salatcreme, Sylter Dressing oder ähnliches kommen mir nicht in die Schüssel.

Jetzt kümmere ich mich aber lieber um meinen Salat, anstatt nur über ihn zu schreiben. Also "ohne Eigengeschmack"? Bei weitem nicht. Wer schmecken will, der schmecke.

LG
Gnossienne
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Mitglied seit 03.06.2007
20.656 Beiträge (ø4,03/Tag)

Hallo,

TT
hier wird auch gerne Salat gegessen, Blattsalatemögen wir fast alle, gerne auch in Kombination mit Tomaten, Paprika, Radieschen und/oder Gurke und im Winter natürlich Feldsalat, Endivie
Bei Gemüsesalate gehts mir wie Gnossienne mit einer Ausnahme: Bohnensalat! Den liebe ich aus grünen Bohnen wie auch aus Wachsbrechbohnen, aber auch Salate mit Bohnenkernen (Kidneybohnen, Wachtelbohnen, weiße Bohnen).

Beim Dressing mache ich es mir sehr einfach: guter Essig: Birnenbalsamessig, weiße Balsamico, Trockenbeerenessig, Apfelbalsamessig vorzugsweise von der östereichischen Essigmanufaktur Gölles. Momentan verwende ich noch einen Birnenkletzenessig (auch aus der Steiermark) und ich hatte mal einen Walnus-Rotweinessig, der war auch köstlich. Dazu ein gutes Öl (Olivenöl, Walnusöl), Salz und Pfeffer. Mehr braucht es bei uns nicht für den Salat.
Die Essige und Öle sind zwar im ersten moment sehr teuer, aber ich brauche nur sehr wenig. Mein Salat darf nicht im Dressing ertränkt werden, ebenso beim Öl. Die Essige haben auch so viel Restsüße, dass ich keinen Zucker am Salat brauche.
Ich persönlich mag Sahne-Dressing oder (noch schlimmer) Dressings mit Kondensmilch überhaupt nicht. Joghurt, saure Sahne geht gerade noch, aber auch nur zu ganz bestimmten Salaten. Z.B. Chiccorre essen wir gerne mit einem Joghurt/saure Sahne, Zitrone Walhnus-Dressing. Dies ist auch das einzige Dressing, für das ich ein wenig Zucker gebrauche.

LG Anne
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Mitglied seit 12.11.2011
14.462 Beiträge (ø4,12/Tag)

Moin, Ihr Lieben!

Wir essen hier alle gern Salat, aber den Kindern sind sämtliche Blattsalate jenseits von Eisberg zu bitter und um ihnen den Spaß am knackigen Salat nicht zu verderben, gibt es eben den großen, bunten Salat bei uns, der allen schmeckt. Den Eisberg schnippeln wir in die Salatschüssel mit Gurke, Tomaten, Paprika, Mais und eventuell noch Kohlrabi oder Radieschen. Diese Mischung habe ich dann schon gesalzen und mit Pfeffer gewürzt, mit Olivenöl und bisschen mildem Essig begossen, bisschen Schmand oder saure Sahne rein, etwas Honig, etwas Senf, mittelscharf und/oder süß. Das wird alles gut durchgemischt. Meistens gibt es noch Feta oder Goudawürfel dazu, für den Mittleren und mich auch gern mal Thunfisch.

Ich glaube, ich muss auch mal einen Kopfsalat für uns machen. So, wie Annaly es beschrieben hat, hat meine Mutter es immer gemacht, als ich noch ein Kind war und ich fand den Salat sehr lecker.

Rucola hatte ich ja auch als Salat verarbeitet, mit angeschmorten Spitzpaprika, Orangenfilets und Walnüssen. Unser Mittlerer, mein Mann und ich mochten den Salat ganz gern. Der Jüngste und der große Sohn mochten das nicht essen. 😝 Radicchio und Romana hatten wir mit den Kindern früher schon probiert, aber vielleicht wird es mal wieder Zeit. 😈

Als warmes Gericht oder Suppe habe ich Blattsalate noch nie verarbeitet. Für mich könnte ich es mir vorstellen. Vielleicht probiere ich das mal.

LG, ashala
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Mitglied seit 23.11.2008
12.767 Beiträge (ø2,78/Tag)

Hallo und guten Morgen,

@ Liesel: Danke für den informativen Tagesstart.

Salat:
Ich esse nicht sooo viel Salat - aber er schmeckt mir gut - Radicchio ist ein Lieblingssalat - Dressings sind sehr verschieden
derzeit habe ich Schwarzkümmelöl - kann man nur sehr wenig nehmen, hat eine ausgeprägte Schärfe
Olivenöl gerne und auch Rapskernöl
und auch Dressings mit Sauermilchprodukten oder Kondensmilch (die bleibt manchmal bei Besuchen übrig)
Cremige Salatsosse mit Kondensmilch
Radicchiosalat im Winter
Dressing im Frühling mit Bärlauch

Salatsuppen habe ich auch schon gemacht. Da machts die Würzung und die Einlage. Aber der überschüssige Salat wird verbraucht - es hat oft gut geschmeckt-


Allen einen freundlichen Gruß und einen schönen Tag
vanzi7mon

Das Leben ist zu kurz für IRGENDWANN.

Wer mag, ist hier gerne eingeladen:
http://www.chefkoch.de/groups/2,3465/Bratlinge.html
in der Kaufdiät-Gruppe:Vorratsabbau-alle-Laeden-haben-zu
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