Single - konsumieren wir anders? Wie zeigt sich das? TEIL 4

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Mitglied seit 23.11.2008
11.558 Beiträge (ø2,93/Tag)

Single - konsumieren wir anders? Wie zeigt sich das? TEIL 4


Hier geht es weiter. Viel Vergnügen beim Austausch
Wir haben schon so viel dazu geschrieben:
The Beginners - Teil 1
Teil 2
Teil 3 da gibts es vielleicht auch noch was zu beantworten.



Allen einen freundlichen Gruß und einen schönen Tag
vanzi7mon


Wer mag, ist hier gerne eingeladen:
http://www.chefkoch.de/groups/2,3465/Bratlinge.html
in der Kaufdiät-Gruppe:" Vorratsabbau" und "Beste Reste"
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Mitglied seit 25.01.2014
2.503 Beiträge (ø1,22/Tag)

Danke Vanzi!!


Und ja, Dede, das ist eines der Probleme.

Dinge die ich wirklich gerne esse kann ich auch ein paar Tage hintereinander essen.

Dinge auf die ich nur sporadisch Lust habe möchte ich nicht 4 Tage hintereinander essen.

Was für mich auch ein wichtiger Punkt ist, hat gar nicht mal so viel mit dem Singleleben zu tun...

Wenn ich hungrig nach Hause komme möchte ich nicht erst anfangen aufwändig zu kochen, dann muss schnell was her. Also koche ich vor oder stelle was zum Auftauen raus.

Habe ich Zeit und frei passiert es oft genug dass das geplante Essen geschoben wird weil sich was spannenderes bietet als in der Küche zu stehen.

Und, Zack, muss ich wieder etwas verarbeiten und dann in die TK verfrachten.

Gruß
Dorit
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Mitglied seit 28.11.2011
5.055 Beiträge (ø1,77/Tag)

Natürlich verstehe ich das Problem mit den Mengen beim kochen , da muss ich auch immer organisieren . Ich habe auch nur einen kleines Gefrierfach . Zum Glück wohnen seit paar Jahren meine Eltern direkt unter mir und da kann ich die dann schon mal mit meinen Resten "beglücken" 🙂 Aber im Laufe der Jahre hab ich so meine Lieblingsrezepte die gut für eine Person gehen und habe dann nicht so oft Reste mit denen ich tagelang kämpfen muss. Unter der Woche nach dem Job gibt es auch meistens nur Kleinigkeiten die schnell gemacht sind aber am Wochenende wird dann schön geköchelt .
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Mitglied seit 07.12.2018
451 Beiträge (ø1,6/Tag)

Dorit - es geht nicht darum: was ist besser.. sondern ein Austausch darüber, welche Facetten das Single-Leben bietet...
🐷
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Mitglied seit 18.10.2007
1.354 Beiträge (ø0,31/Tag)

@Blueye - ich habe gerade auch meine Eltern beglückt. Mit einer Single-untauglichen Paella ☺ Dafür schwelgen jetzt beide in Erinnerungen an Urlaube und Besuche in Spanien.
Normalerweise wohne ich nur nicht am gleichen Ort wie die beiden. Bei mir daheim in der Großstadt gibt es dann echte Single-Küche.
lG, hueppi
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Mitglied seit 25.01.2014
2.503 Beiträge (ø1,22/Tag)

Habe nun schon drei Versuche gemacht aber CK war wohl am „Warten“. 🙈

@wutz: wo und wann habe ich denn etwas bewertet?

Ich schrieb doch dass ich die Diskussion sehr anregend finde.

Gruß von Dorit
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Mitglied seit 19.04.2013
7.182 Beiträge (ø3,07/Tag)

Zitat von DieKäserin am 30.08.2019 um 19:01 Uhr

„Habe ich Zeit und frei passiert es oft genug dass das geplante Essen geschoben wird weil sich was spannenderes bietet als in der Küche zu stehen.

Und, Zack, muss ich wieder etwas verarbeiten und dann in die TK verfrachten.
Gruß Dorit“



😅@Dorit,
also Freizeitspaß geht vor Essen allein zu Haus!
Kauf lieber weniger ein und bestell dir in Engpässen mal eine Pizza o.ä.! Das spart enorm und es gibt keinen Muss-verarbeitet-werden-Stress inklusive Frostschrank-und Auf-ess-Druck.

Und Zack, musst du nichts mehr zwangsverarbeiten!
(Und denk dabei nicht an Greta; sie ist zwar Single, aber das weiß sie noch nicht).

lG Modena
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Mitglied seit 16.12.2003
49.719 Beiträge (ø8,64/Tag)

Ich habe meinen Kommerntar noch im Vorthread geschrieben. Daher hier zusammenfassend:

Niemand MUSS kochen, dumeinegüte. Wer lieber Brot und Salat isst - spricht doch nix dagegen. Auch nicht sich Pizza zu bestellen, weil man keinen Aufwand für sich alleine betreiben will. Ich habe Vorschläge in Richtung "man kann durchaus für sich alleine kochen" nur gemacht weil ich Dorits Post zu verstanden habe dass sie mit ihrer Situation nicht ganz zufrieden ist.

Das war dann wohl ein Missverständnis, und zumindest meine Posts unter Teil 3 zu dem Thema darf man gerne einfach vergessen.

Es gibt allerdings Leute für die Kochen durchaus zum Freizeitspass gehört, auf ner Kochseite sollte auch dafür Verständnis vorhanden sein...😎
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Mitglied seit 26.12.2015
484 Beiträge (ø0,36/Tag)

Hallo,
es ist schon so, dass jüngere Leute (die vermutlich noch Single sind) häufig zu Junkfood greifen, wie Tiefkühlpizza, eingeschweiste Hamburger oder belegte Weißbrote. Ich sehe das dann auch am Badesee, wo man Türme von Fertigpizza im Karton anschleppt, dazu Fertigsalate aus der Klarsichtbox und ähnliches mehr. Die ältere Generation (oft noch in Beziehungen lebend) hat als Verpflegung selbst belegte Brote und selbstgemachte Salate und Obst im Gepäck - nur eine Beobachtung...

Gruß Churry
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Mitglied seit 22.09.2017
2.627 Beiträge (ø3,63/Tag)

Meine Beobachtung sieht oft ganz anders aus.. Ich muss mich nur mal bei mir auf der Arbeit umsehen. Die älteren Herren der Schöpfung bringen sich ausnahmslos jeden Tag etwas fertiges mit. Sei das Fleischsalat, Nudelsalat oder ähnliches. Dazu gibt es oft diese fertig geagarten Pflanzerl oder diese fertig belegten Butterbrote/Wraps/Bagel.


Bei den jüngeren beobachte ich das etwas seltener. Die schmeißen sich auch schon mal ein selbstbelegtes Butterbrot in einen Gefrierbeutel und bringen das von daheim mit.

(Beziehungsstatus bei beiden Generationen dabei komplett durchwachsen von Wochendbeziehungen, komplett alleinstehenden oder vergebenen)

Überhaupt habe ich den Eindruck dass die ''jüngeren'' (dabei beziehe ich mich auf die Mitt30er) sehr viel eher auf einen halbwegs gescheiten Umgang mit den Ressourcen achten als zb die Generation der Mitt50er oder 60er.
Die Mitt20er würden oftmals vielleicht ganz gern, es scheitert aber zwecks Uni/Ausbildung etc noch oft an den finanzen, der selbstständigkeit oder überhaupt dem Willen sich in die Küche zu stellen um sich selber etwas zuzubereiten.

Ich finde also so pauschal kann man das also nicht sagen.. gibt doch viele Faktoren die da reinspielen und sei es nur das Einkommen, der Bildungsstand oder sonst was.
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Mitglied seit 28.11.2011
5.055 Beiträge (ø1,77/Tag)

Also ich habe leider eher die Erfahrung gemacht das jüngere Leute in meinem Umfeld keine Ahnung von kochen haben und zu Fertiggerichten und Fast Food greifen. Vielleicht haben sie kein Interesse am kochen oder sie haben es nie "gelernt" ? Bei mir war es eben so das ich viel von meiner Oma und Mama abgeschaut habe . Da habe ich auch die Basis gelernt ....wie kocht man eine richtige Suppe ohne auf Brühpulver zurück zu greifen müssen . Oder wie macht man einen Sauerbraten , wie werden Spätzle selbst gemacht u.s.w. Das setzt aber auch ein gewisses "lernen wollen" voraus . Natürlich kenne ich auch Frauen in meinem Alter die ganz einfache Sachen in der Küche nicht hinbekommen ....aber die haben halt einfach auch keine Lust dazu. Und dann gibt es bestimmt auch junge Leute die super kochen .
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Mitglied seit 14.06.2016
402 Beiträge (ø0,34/Tag)

Guten Morgen
Ich muss hier mal was bemerken -
Ich mag diese "Verallgemeinerungen " und " Bewertungen" nicht!
Ich finde es schön sich hier, in aller Unterschiedlichkeit, auszutauschen und zu bereichern!
Liebe Grüße
Sabine, die das "Alleinsein" auf Dauer nicht sehr erstrebenswert fand ;)!
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Mitglied seit 16.12.2003
49.719 Beiträge (ø8,64/Tag)

"Also ich habe leider eher die Erfahrung gemacht das jüngere Leute in meinem Umfeld keine Ahnung von kochen haben und zu Fertiggerichten und Fast Food greifen"

les chats ne font pas des chiens, sagt der Franzose, heisst: der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Ich komme aus ner sehr verfressenen (im positiven Sinne) Familie in der schon immer viel selbst gekocht wurde - und immer noch viel selbst gekocht wird. Klar gibts auch mal Fastfood - sonst wüsste man ja nicht wies schmeckt...😎

aber ich kann absolut nicht bestätigen dass die Jungen weniger Ahnung vom Kochen haben als die Alten, - dort wo sie mit viel gemeinsamem Familienessen, selbst gekocht, aufgewachsen sind ist es sehr selten dass sie im eigenen Haushalt nicht auch so leben. Ich sehe eher Beispiele von Jungen (= knapp 20) die von zuhause viel Convenience gewohnt sind (das muss kein billiges Fastfood sein - wenn man genug Geld hat gibts Halb- und Ganzfertiges in durchaus annehmbarer Qualität) und die einfach keine Lust mehr drauf haben. Und selber machen wollen...dass ein junger sehr aktiver Mensch der viel unterwegs ist nicht jeden Abend kocht - kann ich verstehn. Hab ich mit 20 auch nicht gemacht. Obwohl ichs konnte.

Ob man jetzt nen Sauerbraten hinkriegt oder nicht ist für mich gar nicht wichtig, ich vermute mal dass keins meiner Kinder den kochen kann, Spätzle werden sie wohl kaum machen (die mach ioch auch so gut wie nie). - wichtig ist dass man weiss was man mit dem Gemüse anfangen kann das man gerade gekauft hat. Und wenn da dann mal ein halber Brühwürfel drin ist finde ich das deutlich weniger tragisch als wenn einem zu Gemüse immer nur irgendwas in viel Sahnesosse, als Beilage zu Fleisch, einfällt - Eigenständiges.

Seit ich Teilzeitsingle bin habe ich das mit der Brühekocherei reduziert. Kostet viel Zeit. Ich koche mittlerweile eher so dass ich wenig Brühe brauche, Dashibrühe ist schnell gemacht - - und wenn alle Stricke reissen - da hab ich was im Regal. In Pulverform . Jawoll. 😊
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Mitglied seit 16.12.2003
49.719 Beiträge (ø8,64/Tag)

"Eigenständiges" sollte da nicht mehr stehen. Einfach überlesen.
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Mitglied seit 25.01.2014
2.503 Beiträge (ø1,22/Tag)

@grisou: hast du irgendwie ganz gut zusammengefasst.👍👍

Aber es geht hier doch um Singlekochen und davon sind wir ganz schön abgeschweift.

Gruß
Dorit
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