Herausforderung angenommen, - 11 Euro pro Person und Woche gesund essen, - machbar?

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Mitglied seit 30.05.2010
5 Beiträge (ø0/Tag)

Hallo, habe eine Herausforderung angenommen, - eigentlich ja 16 Euro pro Person und Woche, da ich aber wahrscheinlich weder auf Öl noch Gewürze verzichten will (zumindest jetzt noch nicht), gehen davon noch einmal 5 Euronen ab *schluck*
Außerdem darf ich keine Gerätschaften benutzen, die mehr als 11 Euro kosten (MW und Ofen ausgenommen)..

Wir essen nichts Tierisches, was ja zunächst erstmal kein Problem ist, - nur macht sich der Liter Sojamilch mit dem doppelten Preis zur Kuhmilch bei Aldi schon bemerkbar... ich schwimme etwas, - habt ihr Tipps?

Sind 1 Euro irgendwas pro Person am Tag reell? Oder soll ich lieber auf das Öl verzichten (was ganz ehrlich einen herben Verlust bedeuten würde, weil ich es u.a. benutze, um Kekse zu backen...)?

Ähm, - Hülfähhh!!
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Mitglied seit 23.09.2008
1.799 Beiträge (ø0,49/Tag)

Hallo Mamavenga,

wie viele Personen seid ihr denn? Gehen wirklich für JEDEN 5 € für Öl und Gewürze ab oder vom Gesamtbudget? (Ich denke für Öl + Gewürze für eine Woche sollten 5 € reichen, auch wenn es mehrere Personen sind).

LG Azraela
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Mitglied seit 23.05.2009
565 Beiträge (ø0,16/Tag)

Herausforderung angenommen 11 Euro pro Person Woche gesund essen machbar 2566524698




Pfeil nach rechts Außerdem darf ich keine Gerätschaften benutzen, die mehr als 11 Euro kosten (MW und Ofen ausgenommen).. Pfeil nach links
Wichtige Frage Du meinst Elektro - Küchengeräte?

Was ist mit Vorräten, die Vorhanden sind?? Werden die runtergerechnet vom Budget?

Liebe Grüße

Füssel


Herausforderung angenommen 11 Euro pro Person Woche gesund essen machbar 3732926205
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Mitglied seit 16.12.2003
47.223 Beiträge (ø8,7/Tag)

"Sind 1 Euro irgendwas pro Person am Tag reell?"


das sind - aufgeteilt auf nur 3 Mahlzeiten - 33cts pro Mahlzeit - damit schaffe ich, vorausgesetzt ich muss alle Zutaten kaufen, keine ausgeglichene Ernährung...

und falls jetzt wieder Vorschlagslisten kommen, bei den en man sich fast ausschliesslich mit Kohlehydraten satt macht (Nudeln, Reis, Mehl) - das ist für mich eben keine ausgelichene Ernahrung...

wenn Garten vorhanden oder man Gemüse irgendwo geschenkt bekommt - sieht die Rechung anders aus...man könnte sich auch morgen-mittags-abends von Zucchini ernähren - die kosten derzeit unter 1 EU das Kilo... ...

ist das materielle Notwendigkeit oder irgendeine Wette ? ich verstehe zB nicht weshalb der Preis der eingesetzten Gerätschaften ne Rolle spielt - ???
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Mitglied seit 08.11.2004
16.257 Beiträge (ø3,19/Tag)

Also, ich verstehe solche "Wetten" nicht, tut mir leid. Entweder ist es finanziell notwendig, an Lebensmitteln so sehr zu sparen, dann würde ich allerdings über einen Antrag auf staatliche Unterstützung nachdenken, oder es ist nicht notwendig, dann würde ich es nicht tun. Man muß mal ein bißchen überlegen, wie Lebensmittel eigentlich produziert werden und ob es in Ordnung ist, für Lebensmittel so wenig Geld auszugeben, daß irgendjemand - im Zweifel der Bauer, der die Rohstoffe produziert, oder die Natur, an der Raubbau betrieben wird - darunter leidet.

Viele Grüße, Jana
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Mitglied seit 09.03.2004
2.064 Beiträge (ø0,39/Tag)

Hallo,
das wären 64 € pro Monat - Öl & Gewürze wirst du ja jetzt nicht soviel im Wert von 20 €verbrauchen.

Schau dir mal die 100 €Challenge Threads an, uns viel es mit 25 € schon sehr schwer.

Die Sache mit den 11 € max. pro Gerätschaft schliesst ja quasi auch fast jeden Topf schonmal aus - warum den das?

Und ganz wichtig - für wie lange wollte ihr das durchziehen?
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Mitglied seit 12.01.2005
3.501 Beiträge (ø0,7/Tag)

Hallo,
mich würd auch interessieren, was das für eine Hintergrund hat. Musst Du mit so wenig auskommen, oder ist es "sportlicher Ehrgeiz"?
Wie viele Leute sind davon außer Dir betroffen (je mehr Leute, desto leichter ist es erfahrungsgemäß, mit weniger Geld pro Person auszukommen)?
lg
eorann
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Mitglied seit 11.12.2005
30.447 Beiträge (ø6,48/Tag)

Hallo zusammen!


Den Hintergrund würde ich auch gern wissen! Und: Aus lauter Spass macht man doch wohl so etwas nicht?

Das fände ich makaber.

Liebe Grüße Emmy - Ly


Eine gute Köchin hat mehr Fett an den Händen als auf den Hüften!
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Mitglied seit 12.02.2007
194 Beiträge (ø0,05/Tag)

Hallo,
Sorry, aber ich finde die Idee, wenn nicht aus Notwendigkeit geboren, total bescheuert und halte es für ziemlich grenzwertig, um nicht zu sagen menschenverachtend Armut (und das sind 65€ pro Monat und Nase) als Spaßveranstaltung aufzuziehen.

Die 11€ Regel lässt mich an eben dieser Notwenidkeit zweifeln. Darüber hinaus: Töpfe, Pfannen und Kühlschrank liegen vermutlich über 11€, wohl auch das ein oder andere Stück Besteck oder Geschirr (Messer z.B.?!) - der Plan hat gewaltige Lücken.

Nichts für ungut,
Plumpsi
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Mitglied seit 12.01.2005
3.501 Beiträge (ø0,7/Tag)

... genau das ging mir eben auch durch den Kopf: so etwas zum Spaß zu veranstalten, wäre eine ziemliche "Watschen" an alle, die ganz unspaßig nur wenig mehr haben zum Leben. Armut ist kein Spielplatz, und wenn wir über solche Summen als notwendige Obergrenze sprechen, sprechen wir über Armut. Deswegen meine nochmalige Nachfrage, auch danach, wieviele Personen beteiligt sind: die Gesundheit von Kindern zum Beispiel (wie auch meine eigene allerdings) würd ich niemals für ein "Spiel" in diese Richtung gefährden.
Wenn es, wie oben geschrieben, nicht um Notwendigkeit gehen sollte, ginge es hier wohl einfach um Ignoranz, um nicht zu sagen Dummheit.

Sollte es unglücklich formuliert sein und tatsächlich um Notwendigkeiten gehen, versuch ich sehr gern zu unterstützen,
aber vorher würd ich ganz gern wissen, worum es hier geht.

lg
eorann
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Mitglied seit 04.05.2010
828 Beiträge (ø0,27/Tag)

Nein - das ist nicht machbar - zumindest nicht als Single. Bei einer Grossfamilie auf dem Land mit einem grossen Garten mag das evtl. eine zeitlang gehen ... Man verhungert vielleicht nicht, bei 11 EUR pro Woche, aber eine ausgewogene und einigermaßen gesunde Ernährung ist meiner Meinung nach nicht möglich.
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Mitglied seit 30.05.2010
5 Beiträge (ø0/Tag)

Nein, es hat keinen sportlichen Ehrgeiz, sondern es geht darum, wie man sich bei Armut gesund ernähren kann (daher auch der geringe Preis für irgendwelche Gerätschaften, ja, sorry, ich meinte Küchengeräte, - son Mist, Sojajoghurt ist teuer, selbstgemacht im Joghurtbereiter kann ich gut, ist billjer und mache ich auch oft, - ohne hab ich einmal versucht und was dabei raus kam, war lecker, aber eher Trinkjoghurt...), - also so eine Einkaufs- und Rezeptetagebuch zu erschaffen, mit deren Hilfe es auch in finanziellen Engpässen möglich sein soll, sich gesund und dabei vegan zu ernähren.

Es machen mehrere miteinander über Blogs / facebook vernetzte Menschen aus den USA und Europa bei dieser Sache mit, Initiatorin ist eine US-Amerikanerin, leider darf ich hier ja keine Links einstellen, oder? sonst könntet ihr das selbst nachlesen :)


Es muss ALLES abgerechnet werden, - wir dürfen zwar Vorräte benutzen, aber wir haben auch einen Teilnehmer, der wirklich in der Situation ist, nicht mehr als 20 Dollar in der Woche zu haben und sich daher eben keine Vorräte oder ähnliches schaffen kann, - bei dem es wirklich darum geht, "kaufe ich jetzt 2 Gewürze oder hole ich mir lieber 2 Tomaten?"

Also, wir sind zu Viert in der Familie, - ich hätte ergo 44 Euronen zur Verfügung, - habe aber schon nachgefragt, ich dürfte (obwohl es ja gesundheitsmäßig nicht der Brüller ist) billiges Öl kaufen und dann den tatsächlichen Verbrauch runterrechnen (wobei eben unser einer Teilnehmer das finanziell auch nicht hinbekäme, aber er nimmt eh kein Öl, daher konnte das dann außen vor bleiben).
Am Abzug für Gewürze wurde nichts geändert (ich kaufe meist Bulk-Ware, oft beim türkischen Laden um die Ecke, daher glaube ich nicht, dass ich wirklich 2,50 € pro Woche an Gewürzen verbrauche, - aber wenn ich es nachrechnen täte, wer weiß???)
Azralea, ob pro Person oder nur pro Woche die Gewürze und Co abgezogen werden müssen? Gute Frage, - ich hab das so evrstanden, für jeden, - aber vielleicht sollte ich da noch mal nachfragen lol das wäre ja ein bombastischer Unterschied, - wobei es ja durch das genaue Abrechnendürfen des Öles jetzt schon etwas entspannter ist, - übern Daumen gepeilt hätte ich so 13 Euro pro Person, - 52 Euronen für die Familie.
Ich glaub, mich hat das einfach so geschockt, dass der Betrag so nah an der 30 Euro-Grenze war... ächz, ich sehe gerade, das Grundbudget OHNE Abzüge ist doch eher 15,90 Euro, - und ob man das volle Budget für die Kinder anrechnet, ist wieder eine Debatte...

Glaubt mir, ich sehe das selber SEHR kritisch, besonders weil da wirkliche Armut erlebt werden soll mit Eltern, die sich von Crackern ernähren, - aber es SOLL dabei eine Hilfestellung herauskommen und nicht so ein Dingen wie "Schwarzwaldhof Anno 1900" oder so, - obwohl mich die Cracker-Kiste echt nachdenklich machen.

Wie gesagt, ich will eigentlich nur dabei helfen, sie in ihrem Vorhabenl zu unterstützen, Menschen, die mit einem sehr engen Budget leben müssen, aber sich vegan ernähren wollen, Anhaltspunkte, Einkaufslisten und Rezepte an die Hand zu geben.

Vielleicht habt ihr ja Erfahrungswerte mitzuteilen?

Getrocknete Hülsenfrüchte und Haferflocken gibt es günstig, als Proteinquellen gut nutzbar, aber schon beim Vollkornreis zB. habe ich bei 1,25 pro Mahlzeit echt ein Problem... oder?
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Mitglied seit 16.12.2003
47.223 Beiträge (ø8,7/Tag)

natürlich gibt es getrocknete Hülsenfrüchte günstig - aber du musst bei veganer Ernährung ja auf die Qualität der Fette achten, damit ihr die genügend "gute" Fettsäuren einbaut...zudem kannst du nicht auf die preiswerte Kuhmilch zurückgreigen - alle Ersatzprodukte sind ja nun mal teurer...

ist "vegan" die Forderung des Personenkreises, dem da demonstriert werden soll wies geht - oder eine eigene ?

bei Erweiterung auf "vegetarisch" würde es nämlich schon mal etwas einfacher werden...
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Mitglied seit 30.05.2010
5 Beiträge (ø0/Tag)

Nee, vegan ist leider die Vorraussetzung.
Leinsamen als gesunde Fettquelle habe ich in unserer örtlichen Mühle recht günstig gefunden, wollte da jetzt nochmal Preise vergleichen mit dem Leinsamen bei kaufland.

Sojamilch habe ich vorher schon selber gemacht, komme da auf einen Literpreis von ca. 50 - 60 Cent, auch in Bioqualität, - muss ich halt richtig kochen, nicht so wie sonst dann halt den Sojamilchbereiter nutzen (zum Joghurtmachen wars halt mit der Aldi-Silch so schön bequem, - aber Bequemlichkeit muss man auch bezahlen können), - wobei, mein Stabmixer hat auch über 11 Euro gekostet *seufz*naja, es geht ja auch alles ohne Milchalternative, - mich würde nur interessieren,ob in den USA zB Nüsse viel günstiger sind...
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Mitglied seit 16.12.2003
47.223 Beiträge (ø8,7/Tag)

da ihr in so einem internationalen Netz völlig verschiedene Preissituationen habt weiss ich wirklich nicht, wie ihr da überhaupt fair vergleichen wollt...
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