Fertigprodukte meiden,habt ihr ein paar Beispiele?

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Mitglied seit 22.09.2005
706 Beiträge (ø0,14/Tag)

Hallo,

ich bin echt gezwungen günstig zu kochen, wir leben nur von einem Gehalt da ich einen kleinen Sohn habe.

Ich finde halt dass Fixprodukte echt teuer sind. Gut, man kann auch billige nehmen, aber die sind ja nicht so der Hit....
außerdem sind mir die Produkte irgendwie zu leer, spricht wenn ich Spaghetti Bolognese mache, steht in der Anleitung halt Fleisch anbraten, Soße dazu und das wars.
Also Hackfleischsoße mache ich nun selber aus passierten Tomaten, anderen Gemüsen, Gewürzen.

Aber irgendwie fehlen mir so die Anregungen, ich schaff das noch nicht so wirklich im Alltag (beim Kochen halt) auf die Fertigprodukte zu verzichten. Ich kann da jetzt keine konkreten nennen,das ist echt unterschiedlich, aber ich denk halt oft dass man gewisse Sachen vielleicht gar nicht selber machen kann? Gut, z.B. diverse Salatfix lasse ich schon weg, das ist doch ein Fortschritt.

Ich habe mal gelesen dass man z.B. ein Suppenhuhn auskochen kann und dann einen ganz tollen Fond daraus bekommt??
Ist das wirklich billiger?

Vielleicht könnt ihr mir ja mal ein paar Anregungen geben wo ihr so auf Fertig- oder Fixprodukte verzichtet, was ihr als Alternative macht und vielleicht ein paar Preisbeispiele?

Vielen Dank für eure Hilfe!
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Mitglied seit 17.01.2002
11.850 Beiträge (ø1,89/Tag)

Hallo Mama,

schau mal in das Profil von Rince.

Da findest Du Knaggi-Fix Rezepte ohne Knaggi-Fix. Das sollte Dir helfen.

lg

Mike
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Mitglied seit 22.09.2005
706 Beiträge (ø0,14/Tag)

Danke, das ist mal ein Anfang!

Momentan versuche ich auch, das Kochen etwas zu optimieren, Resteverwertung usw.

Gar nicht so leicht wenn man erst damit anfängt....

Gruß, Daniela
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Mitglied seit 19.06.2005
2.157 Beiträge (ø0,43/Tag)

Hallo,

Also wir kaufen inzwischen praktisch keine Fertiggerichte mehr: keine Fertigpizzen, keine Dosensuppen, keine Fertigdressings und vor allem keine Fixtüten. Andere Fertiggerichte haben wir vorher schon gemieden. Das einzige, worauf wir schon zurückgreifen ist ab und an mal Kartoffelpüreepulver, Brühpulver und Dosengemüse und -obst, wenn es das grad nicht frisch gibt. Und ich gebs zu, einmal im Monat will ich den Mirac*li-Verschnitt von A*di.

Ich vermisse diese Fixgerichte gar nicht, guck Dich einfach hier im Chefkoch um oder kauf Dir ein gutes Grundkochbuch, wenn Du erstmal Grundlagen lernen willst. Es gibt so tolle Rezepte, da ist man gar nicht mehr auf irgendwelche Fertigprodukte angewiesen und inzwischen schmecken die mir auch gar nicht mehr. Klassische Beispiele, wo ich mir echt denke, wofür man denn eine Fixtüte braucht, sind z.B. Rahmchampignons oder Züricher Geschnetzeltes. Das geht ohne Fixtüte genauso schnell und schmeckt tausendmal besser. Und wenn Du Dir mal die ganzen Fixgerichte anguckst, was Du da oft schneiden musst, da sparst Du Dir echt keine Zeit, wenn Du das selber machst und würzt. Die Fixprodukte sind ja eigentlich nicht mehr als Würzmischungen.

Wichtig ist üben, üben, üben und keine Scheu vor Gewürzen zu haben. Mein Fehler am Anfang war immer, dass ich viel zu vorsichtig gewürzt habe und dadurch natürlich vieles fad schmeckte. Irgendwann hatte ich dann den Dreh raus und seitdem gelingt mir eigentlich fast jedes Gericht.

Liebe Grüsse,
Jessica
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Mitglied seit 17.01.2002
5.649 Beiträge (ø0,9/Tag)

Hallo

hier ist auch noch ein interessanter Link

LG
Barbie
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Mitglied seit 02.10.2003
2.752 Beiträge (ø0,49/Tag)

hallo,

ich habe auch nie Fix-Tüten im Haus und verwende so gut wie nie Fertiggerichte. Allerdings war das früher anders und ich musste auch erst lernen, richtig zu kochen...

Eigentlich kann man alles was mit Tütchen geht auch ohne kochen. Na! Denn Hühnersuppe gab es ja z. B. auch schon vor Knaggi Fix... Na! ich würde mir an deiner Stelle, wenn du noch nicht so gut kochenkannst, wirklich ein gutes Kochbuch kaufen, was die Grundlagen erklärt. Habe ich damals auchgemacht, weil ich solche Sachen wie Sauce oder Suppe einfach nciht konnte. Da wurde dann Schritt für Schritt erklärt, was man machen muss und man lerntmit der Zeit.

Die allermeisten Dinge brauchen ohne Tütchen auch nicht länger - die Garzeiten ändern sich ja nicht durch die Tüte und Gemüse etc. muss man trotzdem schneiden.

Zu den Kosten: Ich kann das schwer vergleichen, weil ich z. B. eine selbstgekochte Bolognese ganz anders koche als das Tütchen - da kommen Möhren rein und Sellerie und Tomaten und Rotwein... Das ist natürlich teurer als die Tüte - aber unvergleichlich viel besser.

Ich denke der Link und kochbuch werden dir schon mal helfen - und bald kommst du auch ohneTütchen aus.

LG. Nindscha


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\"Das wichtigste des ersten Schrittes ist die Richtung, nicht die Weite.\"
Unbekannt
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Mitglied seit 20.10.2004
360 Beiträge (ø0,07/Tag)

Hey Ho,

kostet zwar nicht die Welt, aber Puddingpulver besteht hauptsächlich aus Stärke , weswegen man es einfach durch Speisestärke und Kakaopulver oder Vanillezucker ersetzen kann. Die Zubereitung ist dieselbe wie mit dem Pulver (also ca. 40 g Stärke auf 0,5 l Milch)

Wenn man mag kann man kann auch noch Eigelb drunterrühren... oder andere Geschmackskomponenten mit einbauen..

tschö
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Mitglied seit 16.07.2004
315 Beiträge (ø0,06/Tag)

Hallo
Es gibt noch nen tollen anderen Links, wo man auch alternativen zu den Fix-Produkten sammelt

http://www.chefkoch.de/forum/2,1,182428,4/Sammlung-von-quot-Fix-quot-Gerichten-ohne-M-oder-K-Fix.html

Und zudem noch 2 Links, die sich mit kochen für 4 Personen beschäftigt haben, und wie ich bisher gesehen habe eigentlich eher keine fertigprodukte verwendet wurden.

http://www.chefkoch.de/forum/2,6,169167,4/5-Kochen-fuer-4-Personen.html
http://www.chefkoch.de/forum/2,6,224511,4/Kampfansage-4-Personen-3-Gaenge-5-pro-Person.html

Ansonsten sind die meisten Rezepte, die bei günstig kochen stehen auch eher ohne Fertigprodukte egal welcher Art, da sie grundsätzlich teuerer sind, als die selbstgemachten, jedenfalls meiner Meinung nach. Denn was letztendlich in den Fixprodukten drin ist, steht sonst auch im Vorratsschrank oder im Gewürzregal (jedenfalls bei mir)

Liebe Grüße
zottel765
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 17.01.2002
16.002 Beiträge (ø2,55/Tag)

Das grösste Problem beim Verzicht auf Fix-Produkte ist meiner Meinung nach, dass die Fix-Produkte oft \"besser\" schmecken. Oft sind Geschmacksverstärker, künstliche Aromen oder viel Zucker oder Salz in den Mischungen. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat kommt einem jedes normal zubereitete Gericht erstmal lasch vor.

Besonders wenn du Kinder füttern musst, sind die meistens schon \"abhängig\" von Miracoli und mögen gar keine echte Tomatensauce mehr.

Daher würde ich an deiner Stelle nicht versuchen die alten Fertiggerichte möglichst gut nachzukochen, sondern neue Sachen auszuprobieren. Anregungen findest du hier ja an jeder Ecke.
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Mitglied seit 17.02.2005
600 Beiträge (ø0,12/Tag)

Hallo

Ich vermeide seit einiger Zeit jede Art von Geschmacksverstärkern und Aromastoffen.Am Anfang fand ich es schwer ohne die gewohnten Gewürzmischungen wie Instantbrühe Fondor Maggi ect. auszukommen.Wenn man sich allerdings mal angewöhnt hat mit getr. Kräutern Salz,Pfeffer und hochwertigen Gewürzen zu kochen schmeckt man Maggi und co.überall herraus.Außerdem hat mein Kräutergarten seither auch beachtliche Ausmaße angenommen Na!.
Ich habe aus diesem Forum eine Anregung bekommen von der ich aber leider nicht mehr weiß von wem sie stammt ,die ich dir aber nur empfehlen kann, und zwar die selbstgemachte \" Instantbrühe.
Du nimmst einfach alle Kräuter die du magst, in der Hauptsache aber Petersilie.Ich füge dann auf jeden Fall noch Liebstöckel hinzu,ansonsten was der Garten so hergibt.Dann noch Karotten und Knollensellerie wenn du bekommst auch Petersilienwurzel.Das ganze wird ganz fein gehackt oder im Mixer kleingemacht.Jetzt wiegst du die gesamte Menge aus und mischt es mit der gleichen Menge Salz.Das ganze füllst du dann in Schraubgläser oder verschließbare Boxen.
Mit der Zeit kommst du zu deinem ganz eigenen Mischungsverhältniss.
Das ganze kannst du verwenden wie gekörnte Brühe.
Es ist hat zwar nicht so den großen Spareffekt aber wenn man bedenkt das die fertige Brühe fast nur aus Glutamat besteht hast du hier ein Spitzenprodukt das sich übrigens wunderbar lange hält und eine gute Möglichkeit ist die Kräutersaison zu nutzen.
Ich nutze meist aus wenn ich Gemüsebrühe mache, dann bin ich sowieso am Gemüseschnippeln und diese Zutaten hab ich dann auch da.

Liebe Grüße
kawasunny
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Mitglied seit 22.09.2005
904 Beiträge (ø0,18/Tag)

Hallo,

da muss ich bender recht geben.
Man hat das Gefühl, mit Tüte schmeckts besser als selbstgemacht.
Es gibt aber auch Gerichte, da gibt es noch keine Tüten für.
Probier die doch mal aus, anhand eines guten Kochbuchs.

Auf Nachfrage gerne auch Rezepte.

LG
Sayan
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Mitglied seit 19.06.2005
2.157 Beiträge (ø0,43/Tag)

Hallo,

Also ich finde nicht, dass die Tüten besser schmecken. Allerdings hatte ich auch nie den Anspruch das jeweilige Gericht nachzukochen. Eine selbstgemachte Bolognese-Sauce schmeckt einfach ganz anders als die Fix-Variante und wird auch ganz anders zubereitet, von daher hab ich das auch nie verglichen. Ich hab aber nie viel mit Fixtüten gekocht, meistens eigentlich nur die Bolognesesauce und das Sahne-Zwiebel-Hähnchen mit der Zwiebelsuppentüte.

Ansonsten ist es bei mir so, dass mir inzwischen auf Fixtüten und Fertiggerichte schlecht wird. Ich vertrag die ganzen Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe darin nicht mehr. Vermutlich hab ich das vorher schon nicht vertragen, ich fühl mich viel fitter und gesünder, seit ich weitgehend auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe verzichte.

Liebe Grüsse,
Jessica
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Mitglied seit 03.12.2003
245 Beiträge (ø0,04/Tag)

Hallo !

Ich versuche auch, Tüten zu vermeiden - das einzige Zugeständnis, das ich ab und zu mache, ist Fertigpürree - aber auch nur, wenn es sein muss ( 2 mal im Jahr maximal ).

Achja, und dieser Kartoffelteig, aus dem man die kleinen Knöderl macht, den nehm ich manchmal.

Tütensuppen mag ich gar nicht, jede selbstgemachte schmeckt viel besser !

Zur Zeitersparnis:

Ich kaufe ZB Faschiertes, wenn es im Angebot ist, dann mach ich viel Sosse Bolognese und die frier ich in kleinen Portionen ein - so hab ich immer schnell eine Nudelsosse zur Hand.

Und diese Sosse mach ich, wenn ich Zeit habe, und dann geht das auch ohne ein Fix-Produkt, weil ich dann auch frische Kräuter und Zutaten verwenden kann.

Lieber selbstgemachtes Tiefgekühltes als diese Fertigdinger.

LG
Sandie
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Mitglied seit 27.03.2005
24.571 Beiträge (ø4,81/Tag)

Hallo Mama

an Fertigprodukten gibt es bei uns nur Brühpulver - sonst nichts.

Zur Haushaltsoptimierung könnte ich dir folgenden Rat eben:

Viele Speisen, die wir kennen, waren früher einfach eine Restverwertung. Heute kocht man dafür alles separat und neu. Versuch, bewußt \"Reste\" zu erzeugen und einzuplanen, du sparst Kochzeit und Energie

Du kannst

an einem Tag Nudeln mit Tomatensauce machen, reichlich Nudeln kochen, den Rest 2 Tage in einer verschlossenen Dose im Kühlschrank aufbewahren und dann Nudelauflauf machen oder gebratene Nudeln

Du kannst Kartoffelpürree machen, einen Rest im Kühlschrank aufbewahren und daraus Kartoffelplätzchen machen, Beilage grüner Salat oder (oder: mein Mann liebt es: Pflaumen aus dem Glas)

Du kannst Salz- oder Pellkartoffeln kochen und aus dem Rest später Bratkartoffeln machen

Das Passieren von Tomaten beispielsweise spare ich mir ganz, die Tomaten, die hier verkauft werden haben sowieso keinen Geschmack, es sei denn, du hättest selber welche im Garten, da kaufts du wirklich besser italienische Dosen oder Passata

Wenn bei uns Reis übrig ist, wird da entweder ein Reissalat (süss oder herzhaft draus) oder er kommt ein paar Tage später \"Chinesich\" in die Pfanne

Wichtig ist, dass die Rest immer ziemlich umgehend nach dem Erkalten wirklich in den Kühlschrank kommen.

Dabei ist natürlich die Frage, wie alt dein Sohn ist und was er so an Vorlieben hat.

LG
Eifelkrimi
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Mitglied seit 08.04.2006
1.207 Beiträge (ø0,26/Tag)

Hallo,
was bedeutet denn Fertigprodukt. es sind vorgefertigte Produkte, die man mit mehr oder weniger Zeitaufwand auch selbst bereiten kann.
Nicht das ich auf dir rumhacken möchte, jeder nutzt heute Fertigprodukte - nur die Stufe des Fertigproduktes ist eben unterschiedlich. Schon die Dose geschälte Tomaten für die Tomatensoße ist ein Fertigprodukt, auch die Spaghetti. Du mußt für Dich eben herausfinden, welcher Grad an Fertigprodukten für Dich sinnvoll erscheint. Hierbei entscheidet nicht allein der geldbeutel sondern es kommt der zeitliche Faktor und der handwerkliche Faktor hinzu.
Nebenbei möchte ich auch anmerken, wenn Du dein Brühe zum Beispiel selbst bereitest, kannst Du aus dem Suppenhuhn von der Hühnerbrühe noch ein super Hühnerfrikasse bereiten, etc.
Viele Grüße
Thomas
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