Gedichte und Sprüche am Donnerstag, 12. Januar 2017

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Mitglied seit 09.01.2009
17.803 Beiträge (ø4,82/Tag)

Guten Morgen zusammen,

manchmal fragt man sich, ob etwas Zufall oder doch Fügung/Schicksal ist.


Zufällig sieht man sich. Man fühlt, man bleibt. Und nach und nach wird man verflochten!
Johann Wolfgang von Goethe


Lieben Gruß, Alex
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Mitglied seit 13.10.2011
12.055 Beiträge (ø4,49/Tag)

Guten Morgen zusammen



Im Gewebe unsers Lebens spielen Zufall und Plan eine gleich große Rolle;
den letzteren lenken wir, dem ersten müssen wir uns blind unterwerfen.
Friedrich Schiller


Lieben Gruß, Meri
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Mitglied seit 20.08.2001
19.426 Beiträge (ø3,04/Tag)

Gedichte Sprüche Donnerstag 12 Januar 2017 3421361222 guten Morgen

Die zwei größten Tyrannen der Erde: der Zufall und die Zeit.
Johann Gottfried von Herder

Wer sich Ziele setzt, geht am Zufall vorbei.
Stefan Zweig


Grüssle Wanda

Gedichte Sprüche Donnerstag 12 Januar 2017 1203894792 Ich bin sicher, dass Katzen auf einer Wolke gehen könnten ohne durchzufallen.
Jules Verne
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Mitglied seit 09.01.2009
17.803 Beiträge (ø4,82/Tag)

Kunst hervorzubringen ist ein schlichtester und härtester Beruf, aber zugleich ein Schicksal, und als solches, größer als jeder von uns, gewaltiger und bis jetzt unermeßbar.
Rainer Maria Rilke

Gedichte Sprüche Donnerstag 12 Januar 2017 709413312


Gruß, Alex
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.08.2013
20.492 Beiträge (ø10,12/Tag)

Wir müssen von ganzem Herzen alles, was uns trifft, willkommen heißen,
wir dürfen auch innerlich nicht murren,
ja uns nicht einmal wundern.

Marc Aurel (121 - 180)





Verzeihen wir, damit man uns verzeihe!
(Johann Gottfried Seume)


Liebe Grüsse
Caramella55
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Mitglied seit 09.01.2009
17.803 Beiträge (ø4,82/Tag)

Oft trifft man sein Schicksal auf Wegen, die man eingeschlagen hatte, um ihm zu entgehen.
Jean de la Fontaine


Gruß, Alex
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Mitglied seit 11.06.2008
6.464 Beiträge (ø1,66/Tag)

Guten Morgen


Unsere äußeren Schicksale interessieren die Menschen, die inneren nur den Freund.
Heinrich von Kleist


LG,
Nico
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Mitglied seit 09.01.2009
17.803 Beiträge (ø4,82/Tag)

Odin und die Nornen

Ueber des Chaos noch ruhenden Wogen
Saßen um Odin die webenden Drei,
Und die Geschicke die künftigen zogen
An den gewaltigen Thronen vorbei.

Alles Verhüllte, noch Ungeword'ne
Schaute der Gott in leuchtendem Traum;
Ob er gestaltend zu Formen es ordne,
Wog er die Zeit und maß den Raum.

Aber die Nornen sie spannen und woben
Seine Gedanken zu Wirklichkeit;
Siehe, was glänzte da funkelnd oben
Plötzlich im Schoße der Dunkelheit?

War der Stern der Liebe gekommen?
Schon bei seinem ersten Strahl
Rauschte das dämmernde Meer erglommen,
Brauste das schweigende Felsenthal.

Doch mit Schmerz und erhobenem Zorne,
Aus dem vergessenden Sinnen erwacht,
Sprach der Vater der Dinge zur Norne:
Unglücksel'ge was hast du vollbracht?! -

Siehe! sie werden, die Wesen entstehen,
Jammer und Elend und Klage beginnt,
Wehe, nun soll mir Alles vergehen,
Was dein verwirrender Faden entspinnt:

Täuschung nur bringen die flüchtigen Stunden,
Bang nur von jenem Stern erhellt,
Bis du den Faden wieder gefunden,
Den ich ersann, zu vollenden die Welt!

Hermann von Lingg


Gruß, Alex
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Mitglied seit 13.10.2011
12.055 Beiträge (ø4,49/Tag)

Es glaubt der Mensch, sein Leben zu leiten, sich selbst zu führen;
und sein Innerstes wird unwiderstehlich nach seinem Schicksale gezogen.
Johann Wolfgang von Goethe

Meri
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Mitglied seit 13.10.2011
12.055 Beiträge (ø4,49/Tag)

Es sind gewisse Dinge, die sich das Schicksal hartnäckig vornimmt.
Johann Wolfgang von Goethe

Wie wahr!

Meri
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Mitglied seit 04.10.2011
6.402 Beiträge (ø2,38/Tag)

Hallo zusammen

So wie der Wind mit den Blättern spielt,
so spielt das Schicksal mit den Menschen;
man sieht sich, lernt sich kennen,
gewinnt sich lieb und muß sich wieder trennen.
Der Mensch kann viel ertragen und erleiden,
er kann vom Liebsten, was er hat,
in Wehmut scheiden,
er kann die Sonne meiden und das Licht,
doch vergessen, was er einst geliebt,
das kann er nicht.

Unbekannt

LG Karin
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Gelöschter Benutzer

Mitglied seit 03.08.2013
20.492 Beiträge (ø10,12/Tag)

Das ist mein Streit:
Sehnsuchtgeweiht durch alle Tage schweifen.
Dann, stark und breit, mit tausend Wurzelstreifen
tief in's Leben greifen
und durch das Leid weit aus dem Leben reifen,
weit aus der Zeit!

Rainer Maria Rilke (1875 - 1926)






Verzeihen wir, damit man uns verzeihe!
(Johann Gottfried Seume)


Liebe Grüsse
Caramella55
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Mitglied seit 09.05.2009
1.411 Beiträge (ø0,4/Tag)

Guten Tag euch allen,


Schicksal, ich folge dir! Und wollt' ich nicht,
ich müsst' es doch und unter Seufzen thun!

Friedrich Nietzsche



Was die Chirurgen noch nicht fertig gebracht,
Amputationen am Herzen,
das übt das Schicksal seit ewigen Zeiten an uns.

August Pauly


Liebe Gruesse

Anne
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Mitglied seit 13.10.2011
12.055 Beiträge (ø4,49/Tag)

Doch der Zufall hat diamantene Bohrer,
und das Schicksal, gefährlich listenreich,
weiß oft von unvermutetster Stelle sich Zugang
und vollkommene Erschütterung auch
in die felsigste Natur zu sprengen.
Stefan Zweig

Einen schönen Abend, Meri
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Mitglied seit 09.01.2009
17.803 Beiträge (ø4,82/Tag)

Danke, dass Ihr auch heute wieder dabei wart!


Die interessantesten Zeiten des Menschendaseins sind nicht die, in welchen man sich der Täuschung hingibt, sein Leben selbst führen zu können, nach rechts oder links abzuweichen, zu beharren oder aufzugeben, sondern die, in denen man die Flügel des Schicksals deutlich über seinem Kopf rauschen hört. Trotz aller möglichen Unruhe und Ahnung sind diese auch, so widerspruchsvoll das klingen mag, das eigentliche Leben.
Wilhelm Raabe


Einen schönen Abend! Alex
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