Wie lange muss ein Suppenhuhn kochen?

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Mitglied seit 15.12.2004
6.521 Beiträge (ø1,04/Tag)

Hallo

wie lange muss ein Suppenhuhn kochen, damit es "butterweich" und zart ist, das Fleisch fast zerfällt?

Habe das Huhn jetzt eine gute Stunde gekocht, aber es gefällt mir noch nicht. Vor 1-2 Jahren habe ich eins gehabt, das war so toll, weiß aber nciht mehr, wie lange ich das gekocht habe.

Soll ich einfach nochmal alles in den Topf tun und noch mal ne Stunde kochen?
Oder bringt das nichts und es liegt am Huhn?

lg sabine
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Mitglied seit 21.02.2007
29.016 Beiträge (ø5,32/Tag)

Ja, irgendwie liegt das schon am Huhn.

Wenn du so einen Vogel aus dem Supermarkt.... nimmst, wird vielleicht nach einer Stunde das Fleisch vom Knochen fallen. Und wenn du einen von nem Biohof nimmst, braucht er halt ggf. 2 - 3 Stunden.

Und wenn du eine gute Brühe haben willst, wirst du selbst entscheiden müssen, welche Suppenhühner du dafür nimmst.


Liebe Grüße Carrara
Ein Rezept ist erst gut, wenn man nichts mehr weglassen kann!
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Mitglied seit 17.11.2014
162 Beiträge (ø0,06/Tag)

Eine Stunde klingt nicht nach sehr viel, würde mein Glück noch einmal versuchen und das Huhn weiterkochen, bin auf dem Gebiet aber kein Experte.

LG
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Mitglied seit 05.01.2010
10.497 Beiträge (ø2,39/Tag)

Hallo,

ich mache es so: Huhn im Schnellkochtopf kalt aufsetzen, mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme erhitzen, bis das 2. Ventil erscheint. Nach 45 Minuten abschalten, komplett abkühlen lassen. Das Huhn ist immer total zart und nicht ausgelaugt.
Da das ganze im SKT stattfindet und trotzdem insgesamt bestimmt 5 Stunden dauert würde ich Dein Huhn noch mindestens 1-2 Stunden simmern lassen.

LG Mina
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Mitglied seit 31.12.2009
5.419 Beiträge (ø1,23/Tag)

Hallo,

eine Stunde ist viel zu kurz! Bei einem schöne Bauernhuhn (nicht so ein dürres Supermarkthuhn, das schmeckt sowieso nicht) solltest Du mit 3-4 Stunden rechnen.

Viele Grüße,
Ro-Gi
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Mitglied seit 27.04.2010
7.288 Beiträge (ø1,7/Tag)

Hallo

1 gute Stunde ist zu wenig. Ein Suppenhuhn sollte auch nicht kochen. Ich lasse es mindestens 3 - 4 Stunden leise simmernd ziehen, wenn's geht länger.

Was carrara sagt stimmt - ein freilaufendes Biohuhn braucht auch länger.

LG
puppeb
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Mitglied seit 15.12.2004
6.521 Beiträge (ø1,04/Tag)

Hallo

carrara,
das hätte ich jetzt genau andersherum vermutet!
Beide Male war es kein Supermarkthuhn, das jetzige wirklich von einem Biohof, zumindest artgerecht gehalten.
Allerdings weiß ja leider nicht mehr, wie lange ich das beim ersten Mal habe kochen lassen.
Ich habs jetzt noch mal im Topf und hoffe.
Es ist ja nicht wirklich zäh, aber nicht so schön, wie letztes Jahr!

lg sabine
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Mitglied seit 15.12.2004
6.521 Beiträge (ø1,04/Tag)

Und Schnellkochtopf habe ich ausgemustert, obwohl sich das für so ein Huhn sicher mal lohnen würde.

Wahrscheinlich war das letztes Jahr wirklich länger .......!

lg sabine
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Mitglied seit 25.01.2014
6.447 Beiträge (ø2,21/Tag)

Hallo!

Habe Zugang zu "echten" freilaufenden Eierlegern. Da habe ich es einmal mit einem Suppenhuhn (also einer alten Legehenne) versucht und das Fleisch blieb auch nach Stunden noch zäh. So ist das ja eigentlich auch gedacht und gezüchtet.

Fleischhuhn - Legehuhn.
Wobei ich auch die immer so umschwärmte Brühe gar nicht so besonders fand.

Ich koche meine Brühe aus Karkassen und Flügeln vom guten Fleischhähnchen aus weitläufiger Bodenhaltung. Die wird ganz toll. Möchte ich mehr Fleisch nehme ich 1 halbes oder ganzes Huhn.

Gruß
Dorit
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Mitglied seit 25.01.2006
12.408 Beiträge (ø2,12/Tag)

Simple Regel: so lange, bis man das Fleisch vom Knochen zupfen kann. Dauert unterschiedlich lang, tritt aber immer ein.
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Mitglied seit 21.02.2007
29.016 Beiträge (ø5,32/Tag)

Geduld --- es soll nicht 'schön' sein, nehme ich zumindest mal an Lächeln --- sondern eine tolle Suppe abgeben.

Ich verwende keinen Schnellkochtopf ---- generell nicht -----> gut Ding will Weile haben Na!


Liebe Grüße Carrara
Ein Rezept ist erst gut, wenn man nichts mehr weglassen kann!
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Mitglied seit 25.01.2014
6.447 Beiträge (ø2,21/Tag)

Oh. So viele Beiträge inzwischen.

Also mehr als 4h habe ich das Suppenhuhn damals wohl nicht köcheln lassen. Vielleicht wäre es dann doch noch zart geworden. Das erscheint mir dann aber zu viel Aufwand für das wenige an Fleisch bei so einem Tier. Und die Brühe wird auch auch auf andere Weise lecker.

Wie gesagt, dann lieber Teile vom guten Fleischhähnchen
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Mitglied seit 23.07.2008
15.406 Beiträge (ø3,12/Tag)

Moin,

pro Kilo mindestens eine Stunde simmern lassen, mehr schadet aber auch nicht, dann wird die Geflügelbrühe um so besser. Ein ordentliches Huhn (ich rede jetzt nicht von einen schon vorher gestorbenen und ausgemergelten TK-Huhn für nen Euro und 7 ein halb Cent) braucht seine Zeit und wird dann um so köstlicher und gibt eine geniale Brühe/Suppe, selbst als "Ressteverwertung. Hab ich gerade auf den herd sehen und hab schon einen tropfenden Zahn, dabei köcheln da nur die Karkassen und Flügelspitzen mit den (geputzten) Innereinen. Ganz frisch und so restlos verbraucht auch gar nicht teuer Na! Hier darf die Karkasse (mit reichlich Retfleisch) sicher drei Stunden vor sich hin simmern.

LG

Vini

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!
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Mitglied seit 15.12.2004
6.521 Beiträge (ø1,04/Tag)

Dorit,
von Legehuhn hat der von dem Hofladen tatsächlich gesprochen..... !
Naja, um 19 uhr muss ich weg, also ein bißchen darf das Huhn noch baden!

lg sabine
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Mitglied seit 15.12.2004
6.521 Beiträge (ø1,04/Tag)

was ist denn eigentlich eine Karkasse?
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